Kennen Sie das? Sie reden sich über die Schattenseiten des Mobilfunks den Mund fusselig und dennoch will es Ihnen nicht gelingen, bei Ihrem Gegenüber Punkte zu machen. Vielleicht hatten Sie nur nicht die richtigen Argumente gebracht. Wir sammeln für Sie die besten Argumente gegen Mobilfunk und haben sie in der Liste unten zusammengestellt.
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Betreiberfinanzierte Studie empfiehlt Grenzwertsenkung: In einer Literaturstudie analysierte das Ecolog-Institut, Hannover, den weltweiten Forschungsstand in Sachen Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk. Das Institut empfahl daraufhin schon im Jahr 2000 eine vorsorgliche massive Senkung der zulässigen Strahlungsintensität um die Faktoren 9 000 (E-Netz) und 4 500 (D-Netz). Für beide Netze sollte eine maximale Leistungsflussdichte von 10 mW/m² gelten. Pikant: Die Studie wurde im Auftrag des Mobilfunkbetreibers T-Mobil erstellt. Veröffentlicht wurde sie aber nicht etwa von T-Mobil, sondern vom Ecolog-Institut. Anfang 2003 aktualisierte das Institut seine Studie, diesmal ohne Auftrag durch einen Betreiber. Resultat: Von Entwarnung keine Spur. Im Gegenteil: Die Hinweise auf gesundheitsschädliche Wirkungen des Mobilfunks unterhalb der zulässigen Grenzwerte hätten sich verdichtet. Das Institut präzisierte deshalb seine Forderung nach einer maximalen Leistungsflussdichte von 10 mW/m². Dieser Wert gelte für Zonen mit sensibler Nutzung (Wohnungen, Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser), dort jedoch nicht etwa im Innern von Gebäuden, sondern im Freien. Quelle: www.ecolog-institut.de (PDF-Dokument) |
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Leukämie bei Kindern: Über 30 Jahre lang gab es an der Schule García Quintana, Valladolid (Spanien), keinen Fall von Leukämie. Dann wurde neben dem Schulhof ein Sendekomplex mit 36 Mobilfunkantennen in Betrieb genommen. Etwa ein halbes Jahr später, im Februar 2001 erkrankte ein erstes der rd. 450 Schulkinder an Leukämie. Als im Dezember 2001 die Ärzte bereits den vierten Krebsfall diagnostizierten, wurde der Sendekomplex per Gerichtsbeschluss stillgelegt. Seither (Stand: Mai 2003) ist an der Schule kein neuer Leukämiefall aufgetreten. Quelle: www.elektrosmognews.de |
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Bundesregierung hält still: Rund 50 Milliarden Euro spülte Mitte 2000 die Versteigerung der UMTS-Mobilfunklizenzen (Universal Mobile Telecommunications System) in die Kassen des Bundesfinanzministers Hans Eichel. Spötter deuteten die vier Buchstaben seinerzeit mit “Unvermutete Mehreinnahme zur Tilgung der Staatsschulden”. Wer jetzt also blauäugig glaubt, die Bundesregierung würde im Nachhinein die Kreise der Mobilfunker mit Grenzwertsenkungen oder dergleichen stören, der glaubt wahrscheinlich auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. |
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Wertverlust von Immobilien: Wer eine Immobilie im näheren Umfeld einer Mobilfunk-Basisstation verkaufen will oder muss, der kann sich auf kräftige Abschläge beim Verkaufserlös gefaßt machen. Eine Umfrage bei 600 Mitgliedern des RDM (Ring Deutscher Makler) ergab, dass es bis zu 50 % Wertverlust kommen kann. Je kleiner die Entfernung zwischen Immobilie und Antennenmast ist, desto höher der Verlust. Quelle: Hubertus von Medinger Immobilienbetreuungs GmbH, München |
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Feldversuch am Menschen: Sogar Mobilfunkbetreiber und Regierungsstellen geben zu, dass dem Mobilfunk ein gesundheitliches Restrisiko anhaftet. Besonders auf dem Gebiet der Dauerbestrahlung durch Basisstationen (Langzeitwirkung) gebe es Forschungsbedarf! Davon völlig unberührt geht der Ausbau vorhandener Mobilfunknetze ungehemmt weiter und neue kommen hinzu (UMTS). Welch kapitaler Widerspruch! Offenkundig sind die Mobilfunkbetreiber ungemein zuversichtlich, dass kommende Forschungsprojekte – selbst wenn diese erst im Entstehungsstadium sind – dem Mobilfunk auf breiter Front Unbedenklichkeit bescheinigen werden. So ganz wollen die Betreiber ihrer Kristallkugel freilich doch nicht trauen: Sicherheitshalber finanzieren sie deshalb mindestens jeden zweiten Euro, der in Deutschland für Forschung am Mobilfunk ausgegeben wird. |
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Abermillionen sind betroffen: Wenn Mobilfunk krank macht, dann wird sich dies nicht in einem schlagartigen Zuwachs schwerer Erkrankungen auf breiter Front bemerkbar machen. Viel wahrscheinlicher ist ein schleichender Abbau der Gesundheit. Selbst vermeintlich harmlose gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Schlafstörungen, Tinnitus oder Konzentrationsmängel haben jedoch erhebliche Bedeutung, wenn man bedenkt, dass nicht nur einige wenige davon betroffen sind, sondern weltweit viele hundert Millionen Menschen. |
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