Wissenschaftliche Studien lassen Elektrosensible nicht gezielt verschwinden

Aber: Studien dürfen individuelle Variabilität von Probanden nicht “wegrechnen”

Überzeugte Elektrosensible haben in der seriösen Wissenschaft einen schweren Stand: Mehr als 60 auf qualitative Mindestansprüche geprüfte Studien konnten keinen einzigen Elektrosensiblen finden, dessen ungewollte Fähigkeit strenger wissenschaftlicher Prüfung standhält. Elektrosensible halten dagegen, sie würden mit falschen Methoden getestet, und mit Statistik-Tricks unsichtbar gemacht. Schützenhilfe bekommen sie von einer jungen australischen Forscherin. Sarah Loughran hat beobachtet: Gegensätzlich reagierende Probanden können sich in einer Studie gegenseitig kompensieren. Inwieweit dieses Erklärungsmodell auch für Studien mit Elektrosensiblen zutrifft, darum dreht sich alles in diesem Beitrag (06.01.2014).

von Dr. Giulia Ratto

Sarah Loughran und ICNIRP

Bild: ICNIRPSarah Loughran war, eigenen Angaben zufolge, von Januar 2003 bis August 2007 an der Swinburne University of Technology (Australien), von Mai 2008 bis Mai 2012 an der Universität Zürich und seit März 2013 ist sie an der Universität Wollongong (Australien).

In Swinburne machte sie beim Prof. Rodney Croft ihre Doktorarbeit und aus dieser Zeit stammen auch die beiden im Beitrag diskutierten Artikel, die 2005 und 2012 publiziert wurden. Croft ist kein Wissenschaftler, wie ihn Mobilfunkgegner mögen: Er hat den Report der “BioInitiative” kritisiert und “schlimmer” noch, er sitzt derzeit im Leitungsausschuss (Main Commission) der ICNIRP.

2012, als der Elektrosmog-Report auf Loughran aufmerksam wurde, war sie bereits seit langem in der Schweiz als Postdoktorandin in der Arbeitsgruppe von Peter Achermann. Zu dieser Zeit hatten weder Loughran noch Achermann eine Verbindung zur ICNIRP, diese entstand erst später (März 2013), als beide Mitglieder der ICNIRP-Expertengruppe wurden.

Für Mobilfunkgegner sind Wissenschaftler, die in der ICNIRP eine Position bekleiden, pauschal stigmatisiert. Zum Zeitpunkt von Loughrans Publikation über die “individuelle Variabilität” (2012) aber gab es diesen Kontakt noch nicht, und deswegen konnte der Elektrosmog-Report die Hypothese der jungen Australierin noch ganz ohne Vorurteil aufgreifen. Heute würde der Elektrosmog-Report davor wahrscheinlich zurückschrecken.

Im Januar 2012 widmete der Elektrosmog-Report, ein Kampfblatt der deutschsprachigen Anti-Mobilfunk-Szene, seine Titelgeschichte einer Studie von Sarah Loughran. Der Grund: Die australische Schlafforscherin formulierte eine Hypothese, die Wasser für die Mühlen von Mobilfunkgegnern bringt. Loughran hatte sich Gedanken gemacht, wie die widersprüchlichen Resultate von Studien zu erklären seien, die den Einfluss einer Mobilfunkbefeldung auf das EEG von Menschen untersuchten. Mal wurden Effekte beobachtet, mal nicht, und wenn, dann äußerte sich eine auffällige elektrische Aktivität der untersuchten Gehirne meist nicht auf der gleichen Frequenz der Hirnwellen. Diese widersprüchliche Studienlage habe letztlich dazu geführt, dass viele Wissenschaftler sich auf die Position zurückzögen, eindeutige Effekte gäbe es nicht. Loughran jedoch mutmaßt: Die unterschiedlichen Studienresultate seien zumindest teilweise durch gegensätzliche individuelle Reaktionen der Studienteilnehmer zustande gekommen. Funkimmission könnte sehr wohl starke aber eben unterschiedliche Wirkungen auf die Hirnaktivität haben, wobei gegensätzliche Reaktionen einzelner Probanden in der Gruppenbetrachtung dazu führten, dass sich diese gegenseitig aufheben und in Summe keine nennenswerte Wirkung mehr zu erkennen sei!

Loughrans Hypothese von der Wirkungskompensation inspirierte im Elektrosmog-Report die Autorin der Titelgeschichte zu weitreichenden Forderungen. Sie schreibt: “Wenn das generell der Fall ist, muss die Forschung eine neue Ausrichtung bekommen. Nicht nur in der Mobilfunk-Schlafforschung, sondern in allen Bereichen der Forschung auf dem Gebiet der biologischen Wirkungen von Hochfrequenzstrahlung. Dann müssen auch frühere statistische Auswertungen neu berechnet werden, denn die statistische Aussage ‘durchschnittlich keine Wirkung’ ist dann unkorrekt. Mehrere Experimente mit denselben Testpersonen können diese methodischen Fehler korrigieren.”

Was ist dran an dieser Sache? Hat die junge Wissenschaftlerin einen systematischen Fehler entdeckt, der tatsächlich eine Neuausrichtung der Forschung erfordert – oder macht der Elektrosmog-Report, es wäre nicht das erste Mal, aus einer Mücke einen Elefanten?

Wenn Decreaser und Increaser sich gegenseitig kompensieren

Zunächst ist festzuhalten: Der Elektrosmog-Report bezieht sich auf zwei Schlafstudien Sarah Loughrans, die erste (Vorstudie) ist aus dem Jahr 2005, die zweite (Nachfolgestudie) wurde 2012 publiziert. In der Arbeit von 2012 (online publiziert bereits am 3. August 2011) blickt Loughran auf ihre Arbeit von 2005 zurück und formuliert die Hypothese von einer möglichen Wirkungskompensation.

Die Vorstudie wurde mit 50 gesunden Testpersonen (27 Männer, 23 Frauen) durchgeführt, und zeigt, dass nach einer 30-minütigen Handy-Exposition vor dem Zubettgehen die spektrale Leistungsdichte des Schlaf-EEGs im Frequenzbereich 11,50 Hz ... 12,25 Hz während der Non-REM-Schlafphase (traumlos) anstieg. Andere Frequenzbereiche sowie die REM-Schlafphase blieben unverändert. Das Ergebnis war auf Gruppenniveau signifikant, eine Analyse der Daten auf individueller Ebene wurde seinerzeit nicht vorgenommen, dies geschah erst nachträglich im Zuge der zweiten Studie.

In der Nachfolgestudie geht es um die Reproduzierbarkeit der in der Vorstudie gefundenen Ergebnisse nach einem längeren Zeitraum. Von den ursprünglich 50 Testpersonen konnten 20 für eine erneute Teilnahme gewonnen werden (13 Frauen, 7 Männer). Bei acht von ihnen war die spektrale Leistungsdichte in der Vorstudie angestiegen (Increasers), bei den zwölf anderen war sie abgefallen (Decreasers), in der Summe überwog jedoch der Anstieg. In der Nachfolgestudie war das Ergebnis auf Gruppenebene nicht mehr signifikant, wahrscheinlich infolge der geringeren Teilnehmerzahl und der daraus resultierenden geringeren statistischen Power. Ein individueller Vergleich aber zeigte: Bei sechs der acht Increasers war die Leistungsdichte auch diesmal angestiegen, nur bei zwei war sie gefallen. Und von den zwölf Decreasers reagierten acht abermals mit einer Absenkung der Leistungsdichte und nur vier mit einem Anstieg. Diese Korrelation war signifikant, bei Frauen ausgeprägter als bei Männern.

SeilziehenDas Ausmaß der Veränderung war individuell sehr unterschiedlich, und auch in den Fällen, bei denen die Reaktion in beiden Studien dieselbe Richtung nahm, war ihre Größe meist sehr unterschiedlich. Dies deutet darauf hin, dass es sich eher um eine normale physiologische Variabilität handelt, als um eine eindeutige Reaktion auf die Feldimmission. Subjektiv sind die geschilderten Reaktionen von Menschen nicht wahrnehmbar. Ob sie eine gesundheitliche Relevanz haben ist unklar, doch da das EEG bereits sehr deutlich auf eine Tasse Kaffee reagiert, auf ein Glas Alkohol oder auch nur auf das Öffnen und Schließen der Augen, ist eine schädliche Wirkung eher unwahrscheinlich.

Doch zurück zur Kernfrage: Erst durch die kombinierte Auswertung der Vorstudie und der Nachfolgestudie auf individueller Ebene konnte Loughran mit signifikanter Korrelation nachweisen, dass die Increaser/Decreaser in beiden Studien mehrheitlich gleich reagierten. Auf Gruppenniveau war ihr das in der Nachfolgestudie nicht möglich gewesen, da Increaser und Decreaser sich gegenseitig kompensierten und so im Mittel kein signifikanter Unterschied feststellbar war.

Mit der mehrfachen Untersuchung derselben Personen auf individueller Ebene ließe sich eine verfälschende Kompensation zwischen Increasers und Decreasers wissenschaftlich sauber vermeiden. Die Forderung des Elektrosmog-Reports nach mehreren Experimenten mit denselben Testpersonen ist daher völlig korrekt. Besonders in jüngerer Zeit wurden solche Studien häufiger gemacht, auch im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms DMF. Da diese Art von Forschung aber extrem teuer ist, wird häufig darauf verzichtet. Nachfolgend werden einige dieser Studien kurz vorgestellt.

Studien mit Mehrfachuntersuchung von Probanden

Im Verlauf einer Schlafstudie auf Populationsebene wurden Testpersonen mit einer Basisstation fünf Nächte befeldet und fünf Nächte scheinexponiert. Die Daten wurden zunächst für alle gemeinsam ausgewertet, dann aber auch auf individueller Ebene. Dabei zeigten sich bei einzelnen Personen tatsächlich signifikante Veränderungen einzelner Schlafparameter in unterschiedliche Richtungen. Anhand der Fragebögen, die von den Probanden ausgefüllt wurden, ergaben sich für diese individuellen Veränderungen der Schlafqualität jedoch ganz andere Erklärungen als die EMF-Exposition (z.B. Tod eines Freundes, Geburt eines Enkelkindes, Betriebsfeier). Im Durchschnitt schliefen die Testpersonen unter Exposition sogar besser.

In einer Laborstudie zu Gehirnaktivität, Schlaf-EEG und Kognition wurden 30 Testpersonen jeweils drei Nächte und drei Tage entweder scheinexponiert oder mit GSM oder UMTS exponiert. Auf diese Weise konnte man feststellen, ob einzelne Personen wiederholt gleich reagiert haben. Die Daten wurden zunächst auf Gruppenebene ausgewertet und nur so viele zeigten signifikante Ergebnisse, wie bei der Vielzahl der Vergleiche aus statistischen Gründen auch zu erwarten waren. Die individuelle Analyse von 13 ausgewählten Schlafparametern wurde von der Projektleiterin, Prof. Heidi Danker-Hopfe, 2012 anlässlich der BEMS-Tagung in Brisbane präsentiert. Bei einigen Personen hatte es signifikante Veränderungen verschiedener Parameter in unterschiedliche Richtungen gegeben. Doch auffällig war nur eines: Bei allen, bei denen die Dauer der REM-Phase (Traumphase) signifikant verändert war, war sie verlängert. Ob und welche Bedeutung das hat bleibt unklar. Insgesamt deuten die Ergebnisse auch dieser Studie eher auf eine verbesserte Schlafqualität unter Exposition hin. Es bleibt zu hoffen dass die Arbeit bald peer-reviewed veröffentlicht wird.

Kürzlich wurde an der Charité Berlin eine Studie zu Tetra fertig gestellt, in der Personen jeweils dreimal bei zwei verschiedenen Signalstärken exponiert und scheinexponiert wurden. Auch hier wird also eine individuelle Datenauswertung möglich sein und es ist wünschenswert, dass dies auch geschieht.

Wann Elektrosensible in Studien untergehen würden – und wann nicht

Grundsätzliches zu Statistik

Bei statistischen Auswertungen sind immer die Irrtumswahrscheinlichkeit und die Power (Trennschärfe) einer Studie zu beachten. Die Irrtumswahrscheinlichkeit „p“ wir meistens bei 0,05 (=5 %) angesetzt. Ist ein Ergebnis mit p < 0,05 signifikant, bedeutet das, dass immer noch ein Restrisiko von bis zu 5 % besteht, dass ein Ergebnis nur zufällig signifikant und nicht echt ist (falsch positiv). Dies war anscheinend bei der TNO-Studie der Fall.

Die Power einer Studie gibt an, wie wahrscheinlich es ist, einen vorhandenen Effekt zu übersehen. Zur Power der schweizerischen Replikationsstudie gibt es keine Angaben, in der TNO Studie heißt es, dass mit 28 Testpersonen eine Power von 80 % erreicht war. Das bedeutet ein Restrisiko von 20 %, einen vorhandenen Effekt in der Statistik auf Gruppenebene zu übersehen. In der Replikationsstudie bestand die Gruppe der Sensitiven aus 33 Probanden, das Risiko einen vorhandenen Effekt auch auf Gruppenebene zu übersehen war demnach in Zürich zwar kleiner als 20 %, aber noch immer vorhanden.

Alle oben genannten Studien haben eins gemeinsam: Die untersuchten Testpersonen waren gesund und hielten sich nicht für elektrosensibel. Die minimalen Veränderungen in ihrem EEG haben sie selbst nicht wahrgenommen und sie hatten auch keine Beschwerden. Da diese Änderungen unterhalb der Grenzwerte und bei einer Erwärmung von weniger als 1°C auftreten, werden sie häufig als athermische Effekte bezeichnen. In einem Vortrag auf der BEMS-Tagung 2012 in Brisbane nannte Prof. Rodney Croft jedoch mehrere mögliche biophysikalische Mechanismen, die für die beobachteten Effekte eine Erklärung auf thermischer Basis anbieten. Noch aber ist die Grundlagenforschung nicht so weit, um diese Mechanismen beweisen oder widerlegen zu können.

Grundsätzlich gilt: Elektrosensible gingen in einer Statistik dann unter, würde man sie in einer gemischten Gruppe mit gesunden untersuchen und die Daten ausschließlich auf Gruppenebene auswerten.

Doch passierte dies auch mit allen anderen seltenen Krankheiten oder Sensitivitäten, beispielsweise Allergien und Überempfindlichkeit gegenüber Licht oder UV. Diese Erkrankungen aber gibt es nachweislich, sie sind der medizinischen Forschung nicht durch Lappen gegangen. Das liegt daran, dass eben nicht so wie befürchtet geforscht wird, sondern es generell anders läuft: Man untersucht entweder nur eine Gruppe potentiell Kranker – etwa selbst erklärte Elektrosensible – oder man untersucht diese im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe. Dabei schauen seriöse Wissenschaftler immer zuerst auf die individuellen Daten, erst wenn dabei nichts auffällt, wird gemittelt. Nur auf diese Weise konnte Prof. Leitgeb in seiner Epros-Schlafstudie an Elektrosensiblen konkret zeigen, beim wem Schirmung gar nicht wirkte, bei wem ein Placeboeffekt auftrat – und wer gemogelt hat.

Dass Mehrfachuntersuchungen keineswegs immer zum Vorteil von Elektrosensiblen sind, zeigt folgendes Beispiel: In einer einfach verblindeten Studie der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) mit Elektrosensiblen hatte es zunächst so ausgesehen, als ob drei Probanden die Felder tatsächlich 100 Prozent richtig wahrnehmen konnten. Ein daraufhin arrangierter Wiederholungsversuch mit diesen drei Probanden unter doppelblinden Bedingungen aber scheiterte, das IZgMF hat seinerzeit darüber berichtet.

Was Elektrosensible von anderen Umweltkranken unterscheidet

Bekannte umweltbedingte Krankheiten lassen sich medizinisch gut beschreiben und verlaufen immer gleich. Einige Auslöser betreffen die gesamte Bevölkerung – Radon oder Asbest sind für jeden schädlich – andere betreffen nur bestimmte Gruppen, z.B. Allergiker. Auch hier ist der Verlauf aber stets gleich: Beim Kontakt mit bestimmten Stoffen tritt Husten, Schnupfen oder Ausschlag auf, in schweren Fällen kann es zu einem Schock kommen. Auch überzeugte Elektrosensible unterscheiden sich von der gesunden Bevölkerung, aber anders als z.B. Allergiker: Sie haben mit Sicherheit gesundheitliche Probleme, weisen wesentlich mehr unspezifische Symptome auf als Gesunde, neigen dazu, auch auf nicht vorhandene Reize zu reagieren (falscher Alarm) und haben teilweise andere Persönlichkeitsmerkmale. Dies alles passiert unabhängig von einer Exposition und es ist bisher nicht gelungen einen bestimmten physiologischen Parameter systematisch einer Exposition zuzuordnen – weder in einer Gruppe noch auf individueller Ebene.

Gäbe es Elektrosensibilität, müsste sich mindestens ein Individuum finden lassen, das auf eine bestimmte Art von Exposition (egal welche, aber immer die gleiche) stets auf gleiche Weise reagiert (auch wieder egal wie: Symptome oder Wahrnehmung, sofort oder später, aber immer gleichartig). Eine solche Reaktion wäre auf individueller Ebene nach einigen Wiederholungen statistisch belastbar nachweisbar. Doch so eine Person wurde bisher nicht gefunden, gemäß aktueller Datenlage lässt sich eine Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern nicht nachweisen und auch nicht als Krankheitsbild beschreiben. Ein bekannter Versuch in diese Richtung war das „Mikrowellensyndrom“ von Frau Dr. med. Waldman-Selsam. Diese Ärztin hat in zahlreichen Einzelfällen unterschiedlichste individuelle Erkrankungen einer elektromagnetischen Exposition zugeordnet, jedoch ohne jegliche Prüfung auf Kausalität und ohne irgendein strukturiertes System. Das ist sicher nicht der richtige Weg.

Die folgenden Betrachtungen gelten alle nur noch einer einzigen Arbeit, der TNO-Replikationsstudie (Universität Zürich). Diese Studie erregte 2006 unter Mobilfunkgegnern besonderes Aufsehen, nicht weil die Replikation der TNO-Studie misslang, sondern weil einige Probanden sich im Ergebnis nicht wieder erkannten. Aus diesem Grund passt diese Replikationsstudie gut zu Loughrans Hypothese, und wird hier ausführlicher behandelt.

Das Mysterium der “unterdrückten” Elektrosensiblen in der TNO-Replikationsstudie

Vor etwa zehn Jahren, im Herbst 2003, wurde in Holland die berühmte TNO-Studie (PDF, 89 Seiten, englisch) mit spektakulärem Ergebnis veröffentlicht: Das simulierte UMTS-Signal einer Basisstation beeinträchtigt bei einer elektrischen Feldstärke von nur 1 V/m das Wohlbefinden, und zwar bei Personen die Beschwerden auf Felder zurückführen (überzeugte Elektrosensible) sowie bei Personen ohne Beschwerden (Gesunde). Es wurde bei der Original-TNO-Studie nicht gefragt, ob die Probanden die Exposition wahrnehmen konnten, erst bei der Replikation wurde danach gefragt). Eine Befeldung mit GSM-Signalen (900 und 1800 MHz) hatte keine Auswirkungen auf Wohlbefinden und auch die Ergebnisse der Kognitionstests blieben unter GSM-Befeldung unbeeinflusst.

Mobilfunkgegner & TNO-Replikationsstudie

Schon im Vorfeld der Publikation mussten sich die Autoren der Replikationsstudie allerlei Unterstellungen mit einer Gegendarstellung erwehren, und einen Fragenkatalog von Mobilfunkgegnern beantworten.

Es war die erste Studie dieser Art und es war nur ein Parameter von vielen beeinflusst – das kann etwas bedeuten, muss aber nicht. Zur Klärung der Sachlage kam bald der Ruf nach einer Replikation der TNO-Studie auf. Diese Wiederholungsstudie (Regel et al., 2006) wurde in der Schweiz an der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. Peter Achermann durchgeführt. Die Ergebnisse konnten das alarmierende Resultat der TNO-Studie indes nicht bestätigen. Schon kurz nach der Veröffentlichung Mitte 2006 mehrten sich in Kreisen von Mobilfunkgegnern Gerüchte, mit der Replikationsstudie wäre etwas nicht in Ordnung: Einige Teilnehmer hätten die Felder korrekt wahrgenommen und heftige körperliche Beschwerden gehabt, in der Auswertung wären sie jedoch unberücksichtigt geblieben, sie seien möglicherweise gezielt „weggerechnet“ worden.

Angesichts der aktuellen Hypothese von Sarah Loughran, dass es empfindlichere Individuen geben kann, gilt es eine solche Möglichkeit immerhin zu bedenken. Kann es sein, dass infolge des Studiendesigns und der statistischen Auswertung echte Elektrosensible übersehen wurden? Um es vorweg zu nehmen: Nach mehr als zehn Jahren ist es nicht mehr möglich, diese Frage verbindlich zu beantworten. Doch das heißt nicht, dass sich die TNO-Replikation einer Betrachtung gänzlich entzieht.

Studiendesign der TNO-Replikation

Da in der TNO-Studie unter GSM kein Effekt gefunden wurde, konzentrierte sich die Replikationsstudie ausschließlich auf UMTS. Insgesamt haben 33 überzeugte Elektrosensible und 84 Gesunde die Studie in Zürich abgeschlossen. Jeder kam zunächst zu einer Probesitzung, danach unterzog sich jeder Proband mit einem Abstand von je einer Woche drei Testsitzungen. Über die gesamte Dauer einer Sitzung (45 min) war eine der drei möglichen Expositionen wirksam: 0 V/m (Scheinexposition), 1 V/m oder 10 V/m. Die Reihenfolge innerhalb der drei Wochen war zufällig, weder die Probanden noch die betreuenden Wissenschaftler wussten, welche Exposition momentan einwirkte. Am Anfang und am Ende jeder Sitzung wurden Kognitionstests durchgeführt, in der Pause dazwischen konnte sich der Proband ausruhen, die Exposition wurde aber nicht unterbrochen oder verändert. Das Auftreten von Symptomen sowie die Einschätzung der Exposition wurden abgefragt. Am Ende konnten die Ergebnisse der TNO-Studie nicht bestätigt werden. Überzeugte Elektrosensible berichteten zwar insgesamt mehr Symptome als Gesunde, doch war dies unabhängig von der Exposition. Ebenfalls konnten Elektrosensible die einwirkende Exposition nicht besser als zufällig abschätzen. Die Feldstärke wurde immer dann höher eingeschätzt, wenn das subjektive Wohlbefinden schlechter war. Auch dies geschah jedoch ohne Korrelation zur tatsächlichen Exposition.

Studiendesign zum Aufspüren seltener Einzelfälle ungeeignet

Mit dem beschriebenen Studiendesign und einer Auswertung auf Gruppenebene hätte man eine homogene Gruppe Elektrosensibler identifizieren können, nicht jedoch seltene Einzelfälle. Die Erkennung seltener Einzelfälle (hier: echte Elektrosensible) aber war nicht Absicht der TNO-Replikationsstudie, deren Design explizit nur darauf abzielte, die Ergebnisse der TNO-Studie bezüglich UMTS zu replizieren. Den Wissenschaftlern in Zürich waren daher bei der Festlegung des Studiendesigns die Hände weitgehend gebunden, sie durften sich nicht weit vom TNO-Originaldesign entfernen, um den Replikationswert ihrer Arbeit nicht zu gefährden.

Verschwörungsphantasien

Überzeugte Mobilfunkgegner neigen dazu, auf schlechte Nachrichten mit Verschwörungsphantasien zu reagieren. Auch das Gerücht von vier Elektrosensiblen, die bei der TNO-Replikation den Expositionsstatus stets richtig erkannt haben und deshalb “weggerechnet” werden mussten, beflügelte die Phantasie:

Die 4. Person will keine Angaben machen. Sie hat Angst vor Repressionen. Ihr Rapport stimmt jedoch mit den 3 bekannten Personen gut überein. Wir von Gigaherz müssten als grösste Schweizer Organisation von Mobilfunkkritikern und Elektrosensiblen mindestens 20 Probanden mit Namen kennen. Auf unseren Aufruf im Internet hin (3000 Zugriffe pro Tag) haben sich nur 4 Personen gemeldet. Wir schätzen dass nur maximal 8 Probanden elektrosensibel waren und dass mindestens 25 von der Mobilfunklobby untergeschoben worden sind.

Quelle: www.milieuziektes.nl

Seltene Einzelfälle von Elektrosensibilität unter den Probanden hätten ein Studiendesign erfordert, bei dem eine Person auf Individualebene in mehrfachen Sitzungen untersucht wird, ob es ihr gelingt das Feld zu identifizieren, oder ob die Person reproduzierbar unter Exposition Symptome zeigt, nicht aber unter Scheinexposition. Mit der Anzahl der Sitzungen nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, dass eine Feldsituation durch bloßes Raten zufällig richtig erkannt wird.

Gerüchteküche

Nach Abschluss der Replikationsstudie haben vier Personen behauptet, das Feld richtig erkannt und massive Symptome empfunden zu haben. Nachzulesen in deutsch/englisch sind die Schilderungen der vier Personen (Roger Meier, Armin Furrer, eine Anwältin und ein völlig anonymer Teilnehmer) auf dieser Webseite im Internetauftritt des niederländischen Baubiologen Charles Claessens. Eine Bestätigung der Schilderungen durch andere Quellen gibt es nicht, lediglich Armin Furrer meldete sich auch in der Konsumentenzeitschrift K-Tipp zu Wort.

Ob dies alles stimmt und die Beschwerden tatsächlich nur unter Exposition auftraten, oder die vier dies nur glaubten, lässt sich nachträglich anhand der zugänglichen Unterlagen nicht mehr nachvollziehen. Nur vier von 33 Probanden wären auf Gruppenebene wahrscheinlich nicht-signifikant, und eine Wiederholung der Versuche bei diesen vier Personen fand im Gegensatz zu der Studie der BAuA (siehe oben) nicht statt. Prof. Peter Achermann nährte in dem K-Tipp-Beitrag vom 14. Juni 2006 die Gerüchte indem er sagte, einzelne Personen hätten gelegentlich über (meist schwache) Symptome berichtet. Denn dies schließt nicht aus, dass selten auch starke Symptome berichtet wurden. Achermann bezeichnete derartige Symptomschilderungen als „korrekte Einzelangaben“, was dafür spricht, dass in Einzelfällen das Auftreten von Symptomen und die Einschätzung der Exposition mit der tatsächlichen Exposition übereinstimmten. Ob dies Zufall war oder nicht, wurde jedoch nicht weiter untersucht und bleibt deshalb für immer ein Geheimnis.

Wurden Elektrosensible aktiv weggerechnet?

Gibt nun die Replikationsstudie selbst Hinweise darauf, dass positive Ergebnisse aktiv weggerechnet wurden? Aus den Angaben zur Statistik im Methodikteil der Publikation geht hervor, dass bei der Auswertung der Reaktionszeiten extreme Ausreißer (die das Vierfache der Abweichung des Medians überschritten haben) ausgeschlossen wurden. Aus einer Korrespondenz (PDF, 6 Seiten, niederländisch/englisch) zwischen Eric van Rongen und Sabine Regel vom April und Mai 2008 geht hervor, dass dieses Ausschlusskriterium nicht nur auf Reaktionszeiten, sondern auf alle Parameter der Kognitionstests angewendet wurde. Dabei wurden bei einzelnen Personen 3,7 % bis 6,5 % der Ergebnisse als Ausreißer verworfen. Dies dürfte die Bewertung der einzelnen Personen nicht beeinträchtigt haben. Es hat sich auch niemand über ein schlechtes Abschneiden in den Kognitionstests beschwert. Im Allgemeinen führt der Ausschluss von Ausreißern in einer Statistik dazu, dass die Streuung innerhalb einer Gruppe kleiner wird, und Gruppen, die sich zuvor nur wenig unterschieden haben, danach signifikant unterschiedlich sind. Wenn man also Mogeln unterstellen will, dann eher in die Richtung, dass Regel et al. alles versucht haben, einen Effekt nicht zu unterdrücken, sondern zu zeigen. Das Phänomen mit den Ausreißern ist vor allem von minderwertigen Tierstudien gut bekannt: Man nehme sechs Ratten, schließe bei den Exponierten die Ergebnisse der Besten, bei den nicht Exponierten die Ergebnisse der Schlechtesten als Ausreißer aus (egal für welchen Parameter), und schon hat man ein Besorgnis erregendes Ergebnis (siehe die Flut aktueller Arbeiten zu Handy und (Un-)Fruchtbarkeit).

Wahrscheinlich unwahrscheinlich

Kleiner Ausflug in die Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Annahme: In einem Experiment sollen Probanden in drei Sitzungen genauso befeldet werden wie bei der TNO-Replikation. Und nach jeder Sitzung sollen die Probanden Auskunft geben, welche der drei möglichen Expositionen (0 V/m, 1 V/m, 10 V/m) sie wahrgenommen haben.

Frage: Wie wahrscheinlich es ist, dass ein Proband in allen drei Sitzungen die auf ihn einwirkende Exposition nur durch Raten richtig erkennt?

Antwort: Hätte es nur eine Sitzung mit den drei möglichen Expositionen gegeben, die Wahrscheinlichkeit wäre ⅓ = 33 Prozent. Bei zwei Sitzungen beträgt die Wahrscheinlichkeit beide male richtig zu raten 11 Prozent (⅓ x ⅓) und bei drei Sitzungen 3,7 Prozent (⅓ x ⅓ x ⅓). Doch Vorsicht, diese Betrachtung ist vereinfacht, tatsächlich hängt die Wahrscheinlichkeit stark davon ab, was Probanden über Expositionsdetails wissen. Hätten die Probanden z.B. bloß gewusst, jede Exposition werde nur 1-mal und kein zweites mal verwendet, die Wahrscheinlichkeit, zufällig 3-mal richtig zu raten, wäre auf 16,7 Prozent angewachsen (⅓ x ½ x 1).

Auf die reale TNO-Replikation darf obige Betrachtung nicht angewendet werden. Denn es ist nicht bekannt, welche Expositionsdetails den Probanden gesagt wurden, und es sollte auch keine 1-aus-3-Exposition benannt, sondern entlang einer analogen Skala ein Kreuz gesetzt werden.

An dieser Stelle sei nur kurz auf das Ergebnis der Befeldung verwiesen: 2 Elektrosensible (EHS) und 27 Gesunde konnten in keiner Sitzung ein Feld wahrnehmen. Das waren die Vernünftigen, die wurden ausgeschlossen. Bleiben 31 EHS und 57 Gesunde, die dachten etwas zu spüren. Dann wurde eine Korrelation berechnet (Tab. 3), ob die empfundene Feldstärke zur tatsächlichen passt (positive Korrelation), nicht passt (negative Korrelation) oder weder positiv noch negativ ist (keine Korrelation, 0). Bei den EHS gab es 17 positive, 13 negative und einmal keine Korrelation. Die Gesunden kamen auf 22 positive, 27 negative und achtmal keine. Das alles unterscheidet sich nicht-signifikant von einer zufälligen Verteilung – und ist deshalb kein Grund zur Sorge.

Die Betroffenen berichteten in Zürich vor allem über Symptome und das Erkennen des Feldes. Symptome werden auf mehrstufigen verbalen Skalen z.B. von „keine“ bis „sehr stark“ beschrieben. Die empfundene Feldstärke sollte in diesem Fall auf einer visuellen anlogen Skala angegeben werden. Das war ein 10 cm langer Strich, auf dem die empfundene Expositionsintensität als Kreuz einzutragen war. Links bedeutet „gar nicht“, rechts „sehr stark“. Diese Art der Bewertung kann auch für die Intensität von Symptomen angewendet werden. In der Auswertung wird der Wert dann einfach mit einem Lineal ausgemessen. Ist das Kreuz bei Scheinexposition eher links, bei 1 V/m eher in der Mitte, bei 10 V/m eher rechts, gibt es eine positive Korrelation zwischen tatsächlicher und geschätzter Exposition. Das kam nicht öfter vor als zufallsbedingt zu erwarten war. Es gab auch keinen Unterschied zwischen Elektrosensiblen und Gesunden, die richtige Einschätzung kam in beiden Gruppen gleich häufig vor.

Bei dieser Art der Auswertung kann es keine Ausreißer geben, die man ausschließen könnte, denn es liegt alles auf der Linie zwischen 0 und 10 cm. Ein beabsichtigtes „Wegrechnen“ kommt für das Auftreten von Symptomen und die Wahrnehmung von Feldern nicht in Frage. Da das Auftreten von Symptomen und die geschätzte Feldstärke immer positiv korreliert waren (bei Sensitiven und nicht Sensitiven), gaben diejenigen, die das Feld richtig eingeschätzt haben (ob zufällig oder nicht) immer auch die meisten Symptome unter Exposition an. Überzeugte Elektrosensible gaben durchgehend mehr Symptome und höhere eingeschätzte Feldstärken an als Gesunde, unabhängig von der tatsächlichen Exposition. Der Trend zu richtig oder falsch war bei beiden Gruppen in etwa gleich. Unterstellt man nun, dass es in der Gruppe der Gesunden keine objektiv echten Elektrosensiblen gab, in der Gruppe der überzeugten Elektrosensiblen jedoch zumindest einige wenige, müsste sich ein leichter nicht-signifikanter Trend in die richtige Richtung bei den Elektrosensiblen zeigen. Den aber gab es nicht.

Auch wenn dies alles gegen die Existenz von Elektrosensiblen spricht, ein Beweis, dass in der TNO-Replikation tatsächlich kein einziger echter Elektrosensibler übersehen wurde, ist es nicht. Dieser Beweis ist nach zehn Jahren und vor allem ohne Zugang zu den Originaldaten nicht möglich. Was sich jedoch mit Sicherheit sagen lässt: Nichts wurde absichtlich unter den Tisch gekehrt oder in der Statistik trotz besseren Wissens weggerechnet.

 

Dr. Giulia Ratto ist das Pseudonym einer Wissenschaftlerin, die nicht tatenlos zusehen möchte, wie sich Laien in der Elektrosmog-Diskussion in pseudowissenschaftlichen Debatten abenteuerlich versteigen. Gelegentlich, wenn ihr Leidensdruck zu groß wird, rückt die Biologin deshalb Dinge zurecht, die in der Debatte verrückt wurden, oder drohen, aus dem Ruder zu laufen.

 

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