Gutes und böses Manipulieren von Studien (Forschung)

H. Lamarr @, München, Montag, 04.01.2010, 00:27 (vor 5286 Tagen) @ Kuddel

Bei Mobilfunkstudien müßte es meiner Meinung nach ähnlich sein:
Ein Wissenschaftler, der bescheinigt, keinen schädlichen Effekt gefunden zu haben, trägt eine höhere Verantwortung, als derjenige der aus welchen Motiven auch immer, dem schädlichen Effekt "auf die Sprünge hilft".

Letzterer kann sich beruhigt zurücklehnen da er ja auf der sicheren Seite steht.

Ja genau - aber dadurch wird das Manipulieren doch nicht besser! Im Gegenteil, wenn das manipulierte Behaupten schädlicher Effekte für einen Wissenschaftler risikolos ist, dann ist dies für mich eine riesengroße Schweinerei, weil solche Wissenschaftler zahllose unnötige Angstopfer wie "meine" Frau Semmelweis auf dem Kerbholz haben. Allzu beruhigtes Zurücklehnen könnte den Kopf leicht unter die Guillotine statt auf die sichere Seite bewegen ;-).

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Manipulation


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