"Fachkongress Schule Digital": Full House (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 06.09.2020, 11:35 (vor 1387 Tagen) @ H. Lamarr

Der Veranstaltungssaal in Zürch fasst etwa 1100 Personen, wegen Corona ist die Kapazität auf maximal 600 reduziert worden, was Zahnd bei vollem Haus einen Umsatz von 57'000 CHF brächte. Aber: Zahnds Referentin Ulrich behauptet im Widerspruch zu Zahnd auf ihrer Website, der Eintritt zu der Veranstaltung sei frei, Spenden wären erwünscht! Noch allerdings sind gegenwärtig viele Plätze frei.

Obwohl 95 CHF Eintrittspreis für die Veranstaltung ersichtlich sind, behauptet Frau Ulrich auf Ihrer Website auch heute noch unbeirrt, der Eintritt sei frei. Wie kann das sein? Warum wirkt Veranstalter Martin Zahnd nicht auf sie ein, diese (vermeintliche) Irreführung zu beseitigen? Das ist das Eine.

Das Andere ist: Wer ein Ticket kaufen wollte konnte von Anfang an feststellen, dass die rd. 230 Sitzplätze auf den Galerien links und rechts von der Bühne als "Ausverkauft" gemeldet wurden. Wie kann das sein? Wieso sind bei gleichem Preis für alle Plätze ausgerechnet die schlechtesten Plätze als Erstes ausverkauft?

Ich meine für Beides eine Erklärung gefunden zu haben.

Der Veranstalter hat die Galerieplätze für sich reservieren lassen, um diese ausgewählten Personen unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Alle anderen müssen zahlen. Wer die Auserwählten sind kann ich nur vermuten, möglicherweise sind es verdiente Mobilfunkgegner, diverse Vereinsmitglieder aus der Anti-Mobilfunk-Szene, mittellose Mitstreiter oder Gesinnungsfreunde aus dem Umfeld von Frau Ulrich. Etwas abstrakter formuliert: Die Gratisplätze sind (teilweise) für Leute vorgesehen, die die Botschaften des "Fachkongresses" aus kommerziellen oder privaten Gründen weiter verbreiten sollen. Angenehmer Nebeneffekt für Martin Zahnd: Der Theatersaal im Volkshaus Zürch wirkt voller und der Veranstalter kann ggf. mit dem Prädikat "restlos ausverkauft!" Eindruck machen.

Da wegen Corona jeder zweite Platz frei bleiben muss, kommen maximal etwa 115 Personen in den Genuss der Veranstaltung gratis beiwohnen zu können. Bleiben maximal rd. 490 zahlende Teilnehmer, die immerhin noch 46'550 CHF Umsatz bedeuten.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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