Zusammenhang von Handystrahlung und Hirntumoren bewiesen (Allgemein)

Christopher, Dienstag, 30.10.2012, 21:41 (vor 4247 Tagen) @ H. Lamarr

"Zusammenhang von Handystrahlung und Hirntumoren bewiesen", schreibt der Diagnose-Funk-nahe Teilnehmer "Mob.Kritiker" im hese-Forum und bewirbt damit einen neuen "Brennpunkt" des Anti-Mobilfunk-Vereins.

Wie kann der Mann so etwas nur sagen?

Das frage ich mich allerdings auch. Diese Aussage ist einfach nur grob irreführend. Korrekt ist, daß ein Zusammenhang aktuell nur für den Staat Italien als bewiesen gilt, da woanders die Entscheidungen des italienischen Kassationsgerichtshofs keine Geltung haben. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald eine Entscheidung vom Europäischen Gerichtshof oder wem auch immer, der diesen Beweis wieder über den Haufen wirft.
Und schon jetzt gilt: Macht man nur einen kleinen Schritt über die Grenze z.B. nach Österreich, ist die Rechtslage eine ganz andere und Mobilfunk erwiesenermaßen ungefährlich (wenn auch meines Wissens nur laut den unteren Instanzen der Rechtsprechung).
Abgesehen davon: Glaubt irgendjemand, daß der Kläger tatsächlich 6 Stunden am Tag telefoniert hat??? Wurden Beweise vorgebracht (Rechnungen?), oder hat man einfach irgendwelche Behauptungen geglaubt. Über ein Drittel seiner wachen Zeit - und zwar nicht nur hin und wieder, sondern praktisch täglich - am Telefon zu verbringen, erscheint mir schon grotesk viel.


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