Die schlimmsten Irrtümer von Sendemastengegnern (Allgemein)

spatenpauli @, München, Samstag, 30. August 2008, 17:37 (vor 1754 Tagen)

In diesem Strang möchte ich gerne einmal die schlimmsten K.o.-Argumente von Sendemastengegnern zusammenfassen. Pro K.o.-Argument bitte ein separates Unterposting zu diesem hier.

Mit K.o.-Argumente meine ich Argumente, die keine sind. Also Scheinargumente, die sich aus unerfindlichen Gründen im Repertoire mancher Kritiker so hartnäckig festklammern wie alter Kaugummi unter Schulbänken. Mit dem Gebrauch von K.o.-Argumenten strecken sich Sendemastengegner treffsicher selber nieder - im Allgemeinen jedoch ohne dies aufgrund von Kenntnisdefiziten zu bemerken. K.o.-Argumente sind schädlich, sie stempeln einen als Trittbrettfahrer ab, als einen, der nicht weiß, wovon er redet. Wer als Mobilfunkkritiker ernst genommen werden möchte, sollte sie unter allen Umständen vermeiden. So wie ein Tropfen Motoröl einen ganzen Eimer Trinkwasser unbrauchbar macht, kann ein einziges K.o-Argument eine ansonsten vielleicht sogar solide Argumentationskette zunichte machen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Behauptung: Grenzwertfestlegung nur an Leichen

KlaKla, Mittwoch, 09. April 2008, 09:21 (vor 1897 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von KlaKla, Mittwoch, 09. April 2008, 09:55

Behauptung:
Die Grenzwerte beziehen sich überhaupt nicht auf die Gesundheit, sondern ausschließlich auf die Erwärmung von Leichengewebe bei Bestrahlung mit einer ungepulsten Hochfrequenz für 6 Minuten.
Diese Werte sind ausschließlich aus der Gewebserwärmung am Leichengewebe ermittelt.

Zum Sachstand wissenschaftlicher Erkenntnisse Mobilfunk und Gesundheit
von Dr. Wolf Bergmann, Freiburg im April 2003

Entgegnung:
Die 6 Minuten in der Grenzwertdefinition beruhen auf der Fähigkeit des lebenden Organismus zur Temperaturregulation. Eine solche findet bei Leichen bekanntlich nicht mehr statt, und deshalb ist Ihre Behauptung schlicht falsch. Welcherart die Studien waren, aus denen in Wahrheit die Erkenntnisse zur Gewebserwärmung stammen, darüber können Sie sich ohne Mühe in der einschlägigen ICNIRP-Empfehlung informieren. In dieser deutschen Übersetzung sind es die Seiten 68 ff.

Athermische Wirkung wird nicht geleugnet
Erwärmungsverhalten und Propagandakrieg


Der Laie sollte sich auch nicht von Mobilfunk-Kritiker blenden lassen. Checken sie welche Interessen der Mobilfunk-Kritiker verfolgt. Oft, nicht immer stecken eigene Interessen wie Profit machen dahinter. Mobilfunk-Kritiker sind nicht so selbstlos wie es scheint. Lassen sie sich nicht vor den Karren spannen indem sie das was man ihnen erzählt ungeprüft weiter erzählen und Sie später als der Dumme dar stehen. Hilfestellung wie man Unsinn entlarvt finden sie hier.

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Meine Meinungsäußerung

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Deutschland hat die höchsten Grenzwerte ...

spatenpauli @, München, Samstag, 30. August 2008, 17:57 (vor 1754 Tagen) @ spatenpauli

Schier unausrottbar ist die Falschinformation, Deutschland hätte in Europa oder sogar weltweit mit die höchsten Grenzwerte im Mobilfunk. Zweck dieser Behauptung ist es, der Forderung nach Grenzwertsenkungen (vermeintlich) ordentlich Nachdruck zu geben.

Wie grundfalsch diese Behauptung ist, lässt sich in dieser Karte leicht überprüfen. Und dass dieses Manöver, auf angeblich niedrigere Grenzwerte des Auslands zu verweisen, auch anderweitig praktiziert wird, zeigt dieses Beispiel aus Kanada.

Wer sich nicht auf die Auskünfte von Vorbetern verlassen, sondern die in den Ländern dieser Welt gültigen Mobilfunk-Grenzwerte selber recherchieren möchte, der ist mit dieser Weltkarte der WHO gut beraten.

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Deutschland hat doch mit die höchsten Grenzwerte ...

charles ⌂ @, Mittwoch, 29. Oktober 2008, 14:00 (vor 1694 Tagen) @ spatenpauli

Deutschland verwendet die ICNIRP Empfehlungen, welche die höchste Grenzwerte der Welt formen.
Es gibt meines Wissens nach kein Land das Höhere Werte verwendet.

ES gibt nur andere Länder wo man weniger verwendet und die Ansicht hat noch niedrigere Grenzwerte zu verwenden, wie z.B. Belgien.

Dass die niederländische Gesundheitsrat anhand ihre Literaturstudien (keine eigene Untersuchungen) höhere Werte empfehlt ist eine andere Sache. Das ist nur eine Empfehlung, die aber nicht angewandt wurden.

Also, wenn man stellt, dass Deutschland mit die höchste Grenzwerte verwendet ist das richtig und korrekt.

Es ist wie eine Flasche, wo noch 50 % drin ist.
Die Pessimisten sagen; die Flasche ist schon halb-leer.
Die Optimisten sagen; die Flasche ist noch halb-voll.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Tausende BIs, Millionen Betroffene kämpfen ...

spatenpauli @, München, Samstag, 30. August 2008, 19:04 (vor 1754 Tagen) @ spatenpauli

Als wir 2002 als Mobilfunkkritiker starteten, war auf den einschlägigen Websites von bis zu 20 000 Bürgerinitiativen in Deutschland zu lesen. Wir wähnten uns als Teil einer großen Bewegung und warteten gespannt darauf, wieviele tapfere Mitstreiter sich wohl zur spontan ausgerufenen Protestdemo anlässlich der Errichtung "unseres" Mobilfunkmasten einfänden. Erwartet haben wir seinerzeit von anderen BIs etwa 40 Personen, gekommen ist dann - eine. Schon damals, ganz am Anfang wurden wir also mit einer Wunschvorstellung konfrontiert, die unter Last wie ein Kartenhaus zusammenbrach. Vielleicht ein Einzelfall? Nein, der Kern der Kritikerbewegung ist ein kleiner Kreis von in Deutschland höchstens 50 bis 100 Personen (Kern = beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Mobilfunkkritik). Dieser Kern ist umgeben mit einer Wolke von Blitzkrieg-Kritikern, die für etwa sechs Monate als Kritiker (Sendemastengegner) auftreten und ausscheiden, wenn die befürchteten Körperreaktionen ausbleiben. Gespeist wird die Wolke der Kurzzeitkritiker immer wieder neu von Bürgerinitiativen, die sich um neue/erweiterte Standorte von Mobilfunk-Basisstationen bilden.

Und wie steht es um konkrete Zahlen? Ein guter Gradmesser für die Größe einer Bewegung sind Online-Abstimmungen (Petitionen), die als Willensbekundung mühelos vom heimischen PC aus zu erledigen sind. Die Zahlen, die bei solchen Petitionen zusammenkommen sind ernüchternd, selbst dann, wenn eine hohe Dunkelziffer von älteren Personen angenommen wird (z.B. 400 %), die sich mangels PC-Erfahrung nicht an solchen Aktionen beteiligt. Hier einige Zahlen von zurückliegenden Abstimmungen und dergleichen:

Petition gegen WiMax-Lizenzen (D-A-CH): 365 Mitzeichner in 14 Monaten
Petition für mehr Info über EMF-Risiken (D-A-CH): 1215 Mitzeichner in 5 Wochen
Petition gegen W-LAN in Fliegern (D-A-CH): 683 Mitzeichner in 5 Wochen
Petition zur Entlassung des WHO-EMF-Koordinators Repacholi (weltweit): 935 Mitzeichner in 20 Monaten
Fallschilderungen selbst diagnostizierter Elektrosensibilität (weltweit): 149 Fälle seit Mai 2005 (Stand: 30.08.2008)
Unterstützung BioInitiative-Report in USA (weltweit): 2534 Mitzeichner nach 12 Monaten (März 2009)
Unterstützung BioInitiative-Report in Europa (weltweit): 9088 Mitzeichner nach 11 Monaten (März 2009)
Elektrosmog-Kongress 2008, Berlin (D-A-CH): 150 Teilnehmer, Baubiologen inklusive
Ein Elektrosmog-Forum siecht missbraucht vor sich hin (Kärnten): Abgefragt im Juni 2009
Verbraucher Initiative e.V., Berlin, schließt ihr Forum Elektrosmog (D): Juni 2009
Bio-Magazin Schrot & Korn macht Forum Elektrosmog dicht wegen geringer Besucherzahlen (August 2009)
Umfrage des BUM nach Umweltsorgen (BRD): 8 Unterstützer für Anti-Mobilfunkeintrag (März 2010)
Petition für weniger Funkstrahlung (CH): 19'135 Mitzeichner nach 10 Monaten (Sept. 2010)
Gigaherz-Forum: Inflation der Teilnehmerzahlen (CH): 107 statt 60'000 Aktive (Jan. 2011)
Bei Umweltmedizinern melden sich (CH) in 2 1/2 Jahren nur 155 Elektrosmog-Betroffene (April 2011)
Petition zur Anerkennung von EHS als Behinderung (BRD): 148 Mitzeichner (September 2011)
Gigaherz sammelt seit 09/2010 Fallschilderungen E-Smog-Betroffener (D-A-CH): nach 13 Monaten 6 Fallberichte
Europaweit riefen Mobilfunkgegner zu einer Demonstration in Brüssel auf: gekommen sind etwa 50 (November 2011)
Avaaz-Petition zur Grenzwertsenkung (Start: 22. Juni 2012) hat 1940 Mitzeichner (Stand: November 2012)
Avaaz-Petition zur Anerkennung von Elektrosensibilität (Start: 24. Juli 2012): 286 Mitzeichner (November 2012)
Petion ans "Weiße Haus", die Grenzwerte zu senken, blieb bei 266 Mitzeichnern stecken (November 2012)
Petition des Vereins IEMFA zur Grenzwertsenkung (Start: Juli 2012): 1765 Mitzeichner (November 2012)

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Tausende BIs, Millionen Betroffene kämpfen ...

charles ⌂ @, Samstag, 30. August 2008, 21:54 (vor 1753 Tagen) @ spatenpauli

Da soll man doch einiges unterscheiden.

Tasächlich gibt es diesen *Sendemast-Bekämpfer*, die nur die böse Masten weg haben wollen. (Und nicht auf ihr eigenes Handy, DECT und Router verzichten wollen.)
Vielen davon handeln aus Unterbauchgefühle, und denken das man davon krank werden kann. Genau so wie die Demonstranten gegen Kernkraftwerke.

Nur, wenige dieser *Protestanten* sind tatsächlich *ES*.

Die wirklich Betroffenen die unter Elektrosmog leiden (merke ich schreibe Elektrosmog und nicht Mobilfunk) sind in viel grösseren Zahlen, und die meisten davon machen überhaupt nicht mit in diese Demonstrationen: Sie bleiben mir ihr Elend Zuhause.
Das habe ich inzwischen gut feststellen können,

Ich selber habe auch noch nie an so eine Veranstaltung teilgenommen, obwohl ich sehr gut Bescheid weiss.
Was ich so mitbekommen habe ist, dass die meiste Protestanten sich nicht richtig orientiert haben, und nicht die richtige Argumente, sondern schlechte Argumente verwenden, was ich so lese.

Und, sie protestieren gegen die falsche Gegner. Sie haben noch mal nicht kapiert wer die eigentliche gegener sind.

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Millionen (?!) Betroffene wissen (bis heute) nichts...

ES, Samstag, 30. August 2008, 22:00 (vor 1753 Tagen) @ spatenpauli

Betroffene wissen (bis heute) nichts... denn nicht mal deren Ärzte wissen es im Regelfall...

Ich schrieb bereits in einem anderen Threat, dass ich auf noch keine einzige dieser Petitionen aufmerksam geworden bin, außer hier natürlich, obgleich ich mich als (sehr)Internetaffin (seit 2002) bezeichnen würde.
Wie so häufig ist die Dunkelziffer nur erahnbar.

Eine Frage dazu: Ist denn aus irgendeiner (ESmog-) Petition schon mal nachvollziehbar etwas hervorgegangen?

Selbst Lichtverschmutzung lockt mehr an

spatenpauli @, München, Dienstag, 02. September 2008, 19:36 (vor 1751 Tagen) @ ES

Eine Frage dazu: Ist denn aus irgendeiner (ESmog-) Petition schon mal nachvollziehbar etwas hervorgegangen?

Ja, die öffentliche Selbstdemontage der Mobilfunkkritiker - aber das wollten Sie jetzt nicht wissen ... ;-).

Alle oben genannten Petition, auch die momentan in USA angleierte, haben eines gemeinsam: Gedämpftes Interesse bei denen, die unterzeichnen sollen. Zum Vergleich eine Petition gegen Lichtverschmutzung. Ja, auch so etwas gibt es, da stört sich jemand an den Lichtfingern am Himmel, einst a la Leni Riefenstahl, heute a la Diskotheken. Na, was glauben Sie hat eine Petition gegen diese Lichtfinger in Deutschland wohl bei dem bekannten Online-Petitionsportal des Bundestags eingefahren: 10, 100 oder 1000 Mitzeichner? Okay ich will Sie nicht auf die Folter spannen, es waren innerhalb fünf Wochen 7828, das sind weit mehr als bei sämtlichen Mobilfunk-Petitionen zusammengenommen! Sie müssen mir dies nicht glauben, überzeugen Sie sich selbst.

Aus meiner Sicht ist das Thema Lichtfinger noch viel abstruser als das Thema, das wir hier diskutieren. Dies lässt den Schluss zu, dass unsere Veranstalter von Online-Petitionen einfach nur überfordert sind, außer der Petition auch die erforderliche PR dafür auf die Beine zu stellen. Allerdings auch kein ganz leichter Job, wenn außer den lieben Mitstreitern die Presse ins Boot hüpfen soll!

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Selbst Lichtverschmutzung lockt mehr an

ES, Dienstag, 02. September 2008, 22:10 (vor 1750 Tagen) @ spatenpauli

Alle oben genannten Petition, auch die momentan in USA angleierte, haben eines gemeinsam: Gedämpftes Interesse bei denen, die unterzeichnen sollen. Zum Vergleich eine Petition gegen Lichtverschmutzung. Ja, auch so etwas gibt es, da stört sich jemand an den Lichtfingern am Himmel, einst a la Leni Riefenstahl, heute a la Diskotheken. Na, was glauben Sie hat eine Petition gegen diese Lichtfinger in Deutschland wohl bei dem bekannten Online-Petitionsportal des Bundestags eingefahren: 10, 100 oder 1000 Mitzeichner? Okay ich will Sie nicht auf die Folter spannen, es waren innerhalb fünf Wochen 7828, das sind weit mehr als bei sämtlichen Mobilfunk-Petitionen zusammengenommen! Sie müssen mir dies nicht glauben, überzeugen Sie sich selbst.<

Ich denke das die Zahlen im direkten Vergleich nicht belastbar sind.
Hört sich jetzt vielleicht so an, als möchte ich es schön reden, doch ist dies nicht meine Absicht.
Meine pers. Erfahrung mit den Petionen habe ich erwähnt.

Die Petitionsresultate selbst sind mit Sicherheit auch eine Frage der (medialen) Reichweite des Initiators, sowie abhängig bezüglich der öffentlichen "vertretbarkeit", nachvollziehbarkeit etc.
Zudem schätze ich den Teil der (leicht) belasteten Menschen mit aktuellen gesundheitlichen Auswirkungen, in völliger Unkenntnis der eigentlichen Ursache, höher ein als alle Aktiven und Inaktiven zusammen.

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"Allzu oft muss es erst richtig schlecht werden, bevor es besser wird..."

Selbst Lichtverschmutzung lockt mehr an

Doris @, Dienstag, 02. September 2008, 22:53 (vor 1750 Tagen) @ ES

Ich denke das die Zahlen im direkten Vergleich nicht belastbar sind.
Hört sich jetzt vielleicht so an, als möchte ich es schön reden, doch ist dies nicht meine Absicht.
Meine pers. Erfahrung mit den Petionen habe ich erwähnt.

Wenn hohe, nirgends festgehaltene Zahlen in Verbindung mit Kritikerengagement genannt werden und quasi damit versucht wird Druck auf die Entscheidungsträger auszuüben, dann wird man an einer Quote gemessen. Und da sind die Zahlen der Online-Petitionen kontraproduktiv für die Kritiker. Es wäre m.E. deshalb deutlich besser sich über Inhalte zu beweisen als über hohe - nicht belegbare - Zahlen. Dies bietet nur unnötige Angriffspunkte, die wir uns nicht leisten können.

In dem Veranstaltungshinweis von H.U. Jakob vom Schweizer Gigaherz Verein wird dies m.E. besonders deutlich. Ganz oben wird unter "Protestveranstaltung" was geschrieben, was inhaltlich so nicht kritisiert werden kann. Die ES-Diskussion gilt als beendet, zumindest im Zusammenhang mit EMF. Aber durch die Zahl "Tausende" würde ich mich als Veranstalter z.B. sehr unter Druck gesetzt fühlen. Bei Tausenden von Betroffenen wird doch ganz klar erwartet, dass es eine sehr hohe Teilnehmerzahl geben wird. Ich habe jetzt keine Ahnung, wie groß der Andrang der dortigen Veranstaltung ist. Für die Kritiker wäre es schon in Anbetracht von Prof. Rüdiger ein "Muss" dort zu erscheinen und sich mal anzuhören, was er zu sagen hat. Vom Programm her müsste also eine große Anzahl gesichert sein, umso negativer ist es, wenn die Teilnehmerzahl nicht im Verhältnis stehen wird. Deshalb meine ich, solche kleinen aber feinen Angriffspunkte sollte man einfach vermeiden und sich auf die Inhalte konzentrieren.

Tausende? Millionen!

spatenpauli @, München, Dienstag, 02. September 2008, 23:52 (vor 1750 Tagen) @ Doris

Aber durch die Zahl "Tausende" würde ich mich als Veranstalter z.B. sehr unter Druck gesetzt fühlen. Bei Tausenden von Betroffenen wird doch ganz klar erwartet, dass es eine sehr hohe Teilnehmerzahl geben wird.

Nanu, nanu! Galoppierende Inflation: Nur noch Tausende von Betroffenen? Und da fürchten Sie Übertreibung? Ich bin deshalb irritiert, Doris, weil das, was H.-U. Jakob da vom Stapel lässt, bei wohlwollender Interpretation ja noch um ein paar Ecken herum für die D-A-CH-Region glaubhaft erscheinen mag, 2000 sind ja auch schon Tausende.

Dr. Scheiner war da im Mai 2007 beim Hearing vor BfS-Vertretern weniger zimperlich und begann seine Rede damals so: Im Namen der von mir vertretenen Ärzteinitiativen, welche bereits Millionen mobilfunk-betroffener Bürgern mit Rat und Tat zur Seite stehen, darf ich mich für die Einladung des BfS zu einem Kurzreferat vor den Vertretern des "Runden Tisches" des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms ("DMF"), auch zum Thema "Risiko-Kommunikation"-herzlich bedanken.

Offensichtlich sind diese beiden Interessensvertreter der ES nicht im entferntesten einig darüber, mit welchem Multiplikationsfaktor sie die Anzahl der tatsächlich Betroffenen vervielfältigen sollen, wenn's ums Eindruck schinden geht.

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Tausende BIs, Millionen Betroffene kämpfen ...

caro, Sonntag, 31. August 2008, 09:51 (vor 1753 Tagen) @ spatenpauli

Die "Bewegung" ist nicht so groß wie es anfangs scheint. Ok. Aber was wollen Sie uns damit sagen?
Sie sind persönlich enttäuscht. Ok. Aber Mal weg von dieser persönlichen Frustrations-Erfahrung: Hat eine große Bewegung grundsätzlich Recht, eine kleine eher nicht?
Glauben Sie, dass alle Betroffenen in BIs organisiert sind? Wie hoch schätzen Sie den Anteil der Betroffenen, der sich auch engagiert?
Was haben abstrakte Online-Abstimmungen mit einem konkreten Sendemast vor der Haustür zu tun? Sind Online-Abstimmungen tatsächlich ein Gradmesser für das Ausmaß der Mobilfunkkritik?
Warum scheiden die "Blitzkrieg-Kritiker" oft schnell wieder aus? Weil sie keine Beschwerden bekommen oder weil sie merken, wie komplex die Thematik ist und wie wenig sie ausrichten können sprich wie wenig Erfolgserlebnisse sich bei der Arbeit einstellen?

Tausende BIs, Millionen Betroffene kämpfen ...

spatenpauli @, München, Dienstag, 02. September 2008, 17:25 (vor 1751 Tagen) @ caro

Die "Bewegung" ist nicht so groß wie es anfangs scheint. Ok. Aber was wollen Sie uns damit sagen?

Dass der, der glaubt die Titanic zu besteigen sich gewahr sein sollte, dass er ein Ruderboot besteigt. Alles andere ist Vorspiegelung falscher Tatsachen.

Sie sind persönlich enttäuscht. Ok.

Nein, ich bin sauer auf Schaumschläger und Blender, und auf mich, weil ich denen auf den Leim gegangen bin. Allerdings gab's damals auch kein Alarmsignal in Gestalt von Kritikern, die sich mit solchen Leuten öffentlich anlegten. Wie Sie wissen, hat sich dies inzwischen geändert und dieser Part wird mir immer wichtiger, um nachwachsenden Kritikern zu zeigen: da ist der Wurm drin, da geht nichts vorwärts, da muss ein kompromissloses Umdenken stattfinden.

Aber Mal weg von dieser persönlichen Frustrations-Erfahrung: Hat eine große Bewegung grundsätzlich Recht, eine kleine eher nicht?

Es geht mMn nicht um Recht haben. Es geht um Wirkung haben und um ernst genommen werden. Da hilft eine große Anzahl sehr wohl, nicht umsonst versuchen ja gerade deshalb einige Kritiker, die Zahlen künstlich hoch zu treiben. Es hat nie 20 000 BIs gegen Mobilfunk gleichzeitig gegeben, das ist pure Propaganda. Selbst 5000 sind schon hoch gegriffen, da müssen Sie alle über die Jahre erloschenen BIs mitzählen, um halbwegs auf diese Zahl zu kommen. Gleichzeitig aktiv sind mMn höchstens 200 bis 400 BIs.

Glauben Sie, dass alle Betroffenen in BIs organisiert sind?

Nein, aber die Betroffenen tauchen auf einschlägigen Veranstaltungen auf, um sich dort zu informieren.

Wie hoch schätzen Sie den Anteil der Betroffenen, der sich auch engagiert?

Bevor ich Ihnen irgendeine Hausnummer nennen sage ich lieber: weiß ich nicht. Niemand weiß das, weil die Anzahl der Betroffenen keiner weiß. Sicher ist nur eins: Die Anzahl der Engagierten ist kleiner als die der Betroffenen.

Was haben abstrakte Online-Abstimmungen mit einem konkreten Sendemast vor der Haustür zu tun? Sind Online-Abstimmungen tatsächlich ein Gradmesser für das Ausmaß der Mobilfunkkritik?

Ach Mensch, caro, was soll das denn! Ich versuche hier nur Fakten herbeizuholen, die über die bloße Behauptung hinausgehen, alle Kritiker dieses Landes könnten in meinem Wohnzimmer Platz nehmen. Wenn Sie etwas besseres haben als die Online-Aktivitäten, dann bitte gerne her damit. Bis dahin finde ich den gefundenen Gradmesser aber so schlecht nicht, denn er ist vor allem eines: widerspruchsfrei. Auch dann, wenn Sie eine Dunkelziffer von 400 % oder meinetwegen 800 % ansetzen. Denn alle Online-Aktionen, egal ob national oder international, bestätigen einhellig die Einschätzung, dass eine Handvoll Aktivisten es schafft, einen Mordsrabatz zu machen. Und beachten Sie bitte, das sind nicht allein Petitionen, da ist z.B. auch eine Seite für ES-Fallschilderungen aus aller Welt mit dabei. Und ausgerechnet diese zeigt die kümmerlichsten von allen Zahlen.

Warum scheiden die "Blitzkrieg-Kritiker" oft schnell wieder aus? Weil sie keine Beschwerden bekommen oder weil sie merken, wie komplex die Thematik ist und wie wenig sie ausrichten können sprich wie wenig Erfolgserlebnisse sich bei der Arbeit einstellen?

Meiner Erfahrung nach eindeutig deshalb, weil die angekündigten Horrorszenarien - auf die die Leute anfangs beklommen warten - sich einfach nicht einstellen wollen. Sie sollten mal sehen, wie interessiert die Leute unmittelbar nach Aufstellung eines neuen Masten sind. Da geht voll die Luzi ab. Schon nach ein paar Monaten ist die Luft aber draußen. Beispiel: Vor etwa sechs Monaten erzählte mir ein "Neuzugang", eine Frau, aufgeregt, dass ein Anwohner nach Einschalten eines frisch montierten Senders (Termin war bekannt) prompt nicht mehr einschlafen konnte. Das machte ihr Sorge. Vor etwa drei Wochen habe ich dann angeboten, bei diesem Betroffenen eine 24-Stunden-Dauermessung mit einem Personendosimeter zu machen, um die Belastung Tag/Nacht zu erfassen. Da winkte sie aber schon ab: Ach der, sagte sie, der hat sich seither auch nicht mehr gemeldet, die BI sei im vergangenen halben Jahr auf zwei Personen geschrumpft, alle anderen gingen ihrem gewohnten Alltag wieder nach. Und wenn ich mir jetzt überlege, wieviele BIs ich wegen aufgelassener Websites schon aus unserer Linkliste rausgeschmissen habe, dann caro, ist die Geschichte von soeben alles andere als ein Einzelfall, sondern eher der Regelfall.

Fazit: Wenn die Anzahl der Kritiker all der Schaumschlägerei zum Trotz eben doch nur sehr klein ist, dann ist dies nicht unbedingt ein Nachteil. Ein Nachteil resultiert nur dann daraus, wenn ein paar Traumtänzer meinen, sie hätten eine Armee hinter sich und könnten z.B. einen Protestmarsch auf Berlin inszenieren, eine Großdemo oder - sehr beliebt - eine Online-Petition. Derartige dilettantische Manöver zeigen nur Unkenntnis der tatsächlichen Situation, sie sollten mMn daher ersatzlos gestrichen und gegen Maßnahmen ersetzt werden, die der Truppenstärke angemessen sind.

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Tausende BIs, Millionen Betroffene kämpfen ...

Susi, Sonntag, 31. August 2008, 14:04 (vor 1753 Tagen) @ spatenpauli

Und wie steht es um konkrete Zahlen? Ein guter Gradmesser für die Größe einer Bewegung sind Online-Abstimmungen (Petitionen), die als Willensbekundung mühelos vom heimischen PC aus zu erledigen sind. Die Zahlen, die bei solchen Petitionen zusammenkommen sind ernüchternd, selbst dann, wenn eine hohe Dunkelziffer von älteren Personen angenommen wird (z.B. 400 %), die sich mangels PC-Erfahrung nicht an solchen Aktionen beteiligt. Hier einige Zahlen von zurückliegenden Abstimmungen und dergleichen:

Petition gegen WiMax-Lizenzen (D-A-CH): 365 Mitzeichner in 14 Monaten
Petition für mehr Info über EMF-Risiken (D-A-CH): 1215 Mitzeichner in 5 Wochen
Petition gegen W-LAN in Fliegern (D-A-CH): 683 Mitzeichner in 5 Wochen
Petition zur Entlassung des WHO-EMF-Koordinators Repacholi (weltweit): 935 Mitzeichner in 20 Monaten
Fallschilderungen Elektrosensibilität (weltweit): 149 Fälle (Stand: 30.08.2008)
Unterstützung BioInitiative-Report (weltweit): 2150 Mitzeichner nach 5 Monaten

Als Gradmesser kann man auch diese Aufzälung heranziehen: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23369

Künstlich aufgeblähte Abonnentenzahlen

spatenpauli @, München, Montag, 06. Oktober 2008, 20:02 (vor 1717 Tagen) @ spatenpauli

Auch andere können der Versuchung nicht widerstehen, die Anzahl einer Menge Menschen künstlich aufzublähen ...

6. Oktober 2008

Premiere-Spitze kämpft mit Vertrauensverlust

Nach dem Eingeständnis künstlich aufgeblähter Abonnentenzahlen gerät die Premiere-Spitze weiter unter Druck: Einem Bericht zufolge zweifeln die Anteilseigner an der Kompetenz von Aufsichtsratschef Grosskopf. Die Aktien des Bezahlsenders brachen erneut ein.

Um fast eine Million hat der Pay-TV-Sender Premiere seine Abo-Zahlen künstlich hochgerechnet ...

Mehr ...

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Oberammergau ist (nicht) überall

spatenpauli @, München, Sonntag, 12. Oktober 2008, 14:32 (vor 1711 Tagen) @ spatenpauli

Betroffene im Bayerischen Oberammergau sind seit der Umstellung einer örtlichen GSM-Basisstation auf die Betriebsart "Edge" (im Herbst 2006) in den Medien mit ihren Beschwerden stark vertreten. Obwohl der harte Kern der Kritiker in Oberammergau nur eine Handvoll Menschen sind, wurde mit der weiteren Ausbreitung der Edge-Technik in ganz Deutschland die Behauptung aufgestellt, in ganz Deutschland würden nun Betroffene unter Edge leiden. Plakativ verpackt wurde dies mit der Parole: "Oberammergau ist überall".

Dass dem nicht so ist, wurde am 7. November 2007 deutlich. Zur besten Sendezeit berichtete seinerzeit das ZDF in der bundesweit ausgestrahlten Sendereihe ZDF.reporter über die Mobilfunk-Krankheitsfälle in Oberammergau. Im ZDF-Diskussionsforum zur Sendung wurde alsbald versucht, den Eindruck zu erwecken, es gebe keinen Fall Oberammergau, vielmehr sei Oberammergau überall. Dagegen sprach auf Anhieb die bescheidene Anzahl von Postern in dem Diskussionsforum. Da dort jedoch auf angeblich "viele" Zuschauerreaktionen verwiesen wurde, fragte das IZgMF beim Sender nach, wie viele es denn ganz genau waren. Die Antwort war eindeutig:

Nach der Sendung hätten sich 12 bis 14 Zuschauer oder Gruppen per E-Mail gemeldet, die eher mobilfunkkritisch eingestellt seien und auf Fälle in ihrer Umgebung verwiesen haben. Es hätten auch Leute aus Oberammergau geschrieben, die sich für das Interesse des ZDFs bedankt haben. Ein oder zwei Anfragen mit konkreter Fragestellung seien besorgten Zuschauern zuzuordnen, eine Zuschrift äußere sich kritisch gegenüber Mobilfunk-Kritikern.

Unter diesen Umständen ist selbst unter Berücksichtigung einer Dunkelziffer die Parole, "Oberammergau ist überall" nichts weiter als eine rein aus der Luft gegriffene Behauptung, mit der die Bedeutung der Vorgänge in Oberammergau künstlich hochgespielt werden soll.

Wie Werner Funk, einer der Betroffenen aus Oberammergau mit der unbequemen Wahrheit und dem IZgMF umgeht, lässt sich hier nachlesen. Zu diesem Pamphlet gibt es seinerseits eine kleine Geschichte.

Mehr zu "Oberammergau ist überall"

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Oberammergau, Funk, EDGE, Behauptung, Anzahl, Inkompetenz

Mein Name ist Legion; denn wir sind viele!

spatenpauli @, München, Dienstag, 24. Mai 2011, 11:28 (vor 757 Tagen) @ spatenpauli

Als wir 2002 als Mobilfunkkritiker starteten, war auf den einschlägigen Websites von bis zu 20 000 Bürgerinitiativen in Deutschland zu lesen.

Von dem Trick mit dem Aufplustern des Gefieders, was aus einem Spatzen einen Adler machen soll, berichtete bereits der Evangelist Markus:

"Mein Name ist Legion; denn wir sind viele", knurrte der böse Geist (Markus 5,9).

Es geht hier um Jesus, der auf dem Weg nach Gadara (Syrien) einem Besessenen begegnet. Jesus gelingt es, den Dämon auszutreiben und in eine Herde von 2000 Schweinen zu jagen, die sodann in einen Abgrund stürzen.

Die Situation der Menschen im biblischen Palästina ist von einer angespannten Seelenlage geprägt. Das Land, besetzt und ausgebeutet von den Römern, ist ein Pulverfass, Empörer und Aufwiegler finden unter solchen Umständen Gehör. Der Neutestamentler Gerd Theißen stuft die Jünger als "Partisanen Gottes" ein, die mit "deutlicher moralischer Aggression gegen die Mächtigen" antraten, antike Wutbürger sozusagen. Die "Bedrohungsängste vor der fremden, kulturellen Macht Roms" hätten bei den Einheimischen offenbar "vermehrt zu echten dämonischen Symptombildungen geführt", vermutet Theißen im Zusammenhang mit den Wunderheilungen, die Jesus nachgesagt werden. Heute könnte unter "echter dämonischer Symptombildung" das verstanden werden, worunter überzeugte Elektrosensible leiden: Nocebo. Wobei der Tadel nicht den überzeugten Elektrosensiblen gilt, sondern den Antreibern in der Anti-Mobilfunk-Szene, die überzeugte Elektrosensible immer wieder neu in ihrem Glauben bestätigen, die Symptome würden durch schwache und schwächste Funkwellen ausgelöst.

Mit Material aus dem "Spiegel"-Artikel: Die rohe Botschaft

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BMW senkt Strahlenbelastung für Mitarbeiter

KlaKla, Dienstag, 02. September 2008, 07:51 (vor 1751 Tagen) @ spatenpauli

Tefefonieren wie in Dubai mit 0,0 Strahlung

KlaKla, Dienstag, 02. September 2008, 08:07 (vor 1751 Tagen) @ spatenpauli

Eine Zusammenfassung der langen Geschichte

spatenpauli @, München, Dienstag, 02. September 2008, 20:28 (vor 1751 Tagen) @ KlaKla

Mobilfunk in Dubai – oder – es geht auch anders!

Das kommt mit den Links nur sehr spröde rüber, deshalb hier ein paar Hintergrundinfos.

Marianne Buchmann ist eine Landwirtin aus dem Münchener Vorort Kirchheim, die bei Kritiker bekannt wurde, weil sie als eine der ersten einen Strahlenschutzzaun errichten ließ. Im fernen Dubai erwarb Marianne vor ein paar Jahren in exquisiter Lage eine wunderschöne Eigentumswohnung in einem der dort neu gebauten sehr sehr hohen Wohntürme direkt am Strand. Ausgerüstet mit einem Breitbandmessgerät flog sie in ihr Feriendomizil und konnte dort in Innenräumen keinerlei Funkbelastung (0,0) mit ihrem Messgerät feststellen. Zurück in Deutschland berichtete sie darüber und seitdem gilt Dubai bei Deutschlands Kritikern als Mobilfunk-Musterland, auch ein Physiker verbreitete ungeprüft diese Botschaft.

Nun ist es allerdings so, dass sich Funkfelder in jedem Land der Erde gleich ausbreiten und es keine plausible Erklärung dafür gibt, warum dies in Dubai anders sein sollte. Diese Frage ist bis heute ungeklärt, möglicherweise zeigte das Messgerät wegen eines Defekts auch nur falsch an.

Allerdings gibt es eine plausible Erklärung, warum Marianne in Ihrer Ferienwohnung von Mobilfunksignalen verschont wird. Da die Wohnung im 37. Stock etwa 100 m über dem Erdboden liegt und Mobilfunksender für die Flächenversorgen auf weniger hohen Gebäuden sowie nach unten (nicht nach oben) strahlend montiert werden, ist die Erklärung simpel: Die Ferienwohnung ist derart weit oben, dass der Flor des unten wabernden Strahlenteppichs sie so gut wie nicht mehr erreicht. Deshalb wurden später in den oberen Stockwerken auch Repeater eingebaut, die dieses "Problem" lösen. In den unteren Stockwerken sollte sich dagegen eine alltägliche Funkfeldbelastung messen lassen, wie es sie auch an allen Ecken und Enden in Deutschland gibt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Buchmann, Dubai, Behauptung, Strahlenschutzzaun

Eine Zusammenfassung der langen Geschichte

Schmetterling @, Sonntag, 15. Februar 2009, 05:30 (vor 1585 Tagen) @ spatenpauli

... In den unteren Stockwerken sollte sich dagegen eine alltägliche Funkfeldbelastung messen lassen, wie es sie auch an allen Ecken und Enden in Deutschland gibt.

Egal, wie die ganze Situation in Wirklichkeit ist; für diese Behauptung haben Sie keinen Beleg.

Eine Zusammenfassung der langen Geschichte

AnKa, Sonntag, 15. Februar 2009, 11:49 (vor 1585 Tagen) @ Schmetterling

... In den unteren Stockwerken sollte sich dagegen eine alltägliche Funkfeldbelastung messen lassen, wie es sie auch an allen Ecken und Enden in Deutschland gibt.


Egal, wie die ganze Situation in Wirklichkeit ist; für diese Behauptung haben Sie keinen Beleg.

(Wenn einer in der Möglichkeitsform spricht, dann behauptet er nicht. Sondern stellt zur Diskussion.)

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Strahlungsarmes Dubai: Pro & Kontra

spatenpauli @, München, Sonntag, 15. Februar 2009, 15:42 (vor 1585 Tagen) @ Schmetterling

... In den unteren Stockwerken sollte sich dagegen eine alltägliche Funkfeldbelastung messen lassen, wie es sie auch an allen Ecken und Enden in Deutschland gibt.

Egal, wie die ganze Situation in Wirklichkeit ist; für diese Behauptung haben Sie keinen Beleg.

Stimmt, ich habe allerdings auch keinen Beleg dafür, dass auf dem Mars nicht kleine grüne Männchen mit der Produktion von Schokoriegeln beschäftigt sind. Daran aber werden Sie aller Voraussicht nach keinen Anstoß nehmen, Schmetterling, weil dies auch von Ihnen - im Gegensatz zur Dubai-Legende - als Unsinn eingestuft wird. Glauben Sie mir wirklich erst dann, wenn ich nach Dubai geflogen bin, dort unter notarieller Aufsicht Messungen gemacht habe und ich ihnen diese vorlege? Oder tut es vielleicht auch schon eine Kette von Indizien, die vor Gericht immerhin genügen, jemanden ins Jenseits zu schicken? Also lassen Sie uns mal die Indizien im Fall Dubai sichten:

Pro

  • Marianne Buchmann hat auf dem Balkon eines Hotels in Dubai 150 µW/m² gemessen, im Hotelzimmer und anderswo drinnen dann 0,0 µW/m² sowie am Flughafen mickrige 20 µW/m² (Quelle). Alles Werte, die viel niedriger als in Deutschland seien. Frau Buchmann fragt (2006): Wieso schaffen die in Dubai was bei uns nicht gehen soll? Für nicht wenige zentraleuropäische Mobilfunkkritiker, darunter sogar Physiker, gilt Dubai seither als das Musterländle in Sachen Funkfeldbelastung seiner Bürger.

Kontra

  • Marianne Buchmann ist Landwirtin oder Immobilienmaklerin, so genau weiß ich das nicht, auf jeden Fall ist sie keine Nachrichtentechnikerin. Dieser Umstand darf bei der Bewertung von Frau Buchmanns Messungen nicht außer Acht gelassen werden (z.B. Risiko unerkannter Fehlmessungen).
  • (Nachgetragen) - Das Messgerät von Frau Buchmann, ein HF 35C, erlaubt die Umschaltung von Spitzenwert-Messung auf Mittelwert-Messung. Je nach Signal, das Frau Buchmann tatsächlich gemessen hat, ist der Werte-Unterschied zwischen beiden Messmethoden groß oder klein. Es ist nicht auszuschließen, dass sie in Deutschland hohe Spitzenwerte gemessen hat, in Dubai dagegen kleine Mittelwerte. Leider geht aus der genannten Quelle nicht hervor, ob die genannten Werte Spitzen- oder Mittelwerte sind. Dies deutet darauf hin, dass Frau Buchmann die Bedeutung dieser Angabe nicht klar ist.
  • (Nachgetragen) - Das Messgerät von Frau Buchmann ist ein Breitbandmessgerät für den Frequenzbereich 800 MHz bis 2,5 GHz. Das Gerät kann nicht selektiv messen, eine zuverlässige Identifikation, welche Signale überhaupt gemessen wurden (DECT, W-LAN, GSM, UMTS, andere Funkdienste) ist mit dem Gerät nicht möglich. Die akustische Signalidentifikation anhand demodulierter NF-Signalkomponenten ist lediglich orientierend.
  • Über die zulässigen Grenzwerte in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), zu denen Dubai zählt, ist nichts bekannt, noch nicht einmal die WHO weiß etwas darüber.
  • Niemand außer Marianne Buchmann berichtet von niedrigen Werten in Dubai.
  • Aus einer Handvoll Messwerte, die Marianne Buchmann genommen hat, auf ganz Dubai zu schließen, halte ich für grob fahrlässig.
  • GSM/UMTS-Mobilfunknetze auf aller Welt funktionieren mit weitgehend baugleicher Technik, es ist nicht erkennbar, wieso dies ausgerechnet in Dubai anders sein sollte.
  • Anhand der Länderkurzinfo von Amnesty International ist nicht erkennbar, dass in den VAE Menschen ganz besonders pfleglich behandelt werden.
  • Mit Alcatel baute ein Unternehmen in den VAE Mobilfunknetze auf, das auch hierzulande Mobilfunknetze aufbaut.
  • Der Betreiber Etisalat versorgt 63 Mio. Kunden in 16 Ländern und ist finanziell erfolgreich. Es ist nicht einzusehen, wieso dieses Unternehmen eine andere (strahlungsärmere) Netzstruktur haben sollte als irgendein anderer Betreiber auf der Welt.
  • Weil Frau Buchmann nicht vom Fach ist, könnte es leicht möglich sein, dass sie mit einem defekten Gerät gemessen hat, ohne dies zu bemerken. In Dubai herrschen Temperaturen bis zu 41 °C, ein HF 35C, im Auto liegengelassen, könnte durchaus ein Hitzschlag ereilen, der nicht zum Totalausfall, sondern zu Fehlmessungen führt.

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Dubai

Strahlungsarmes Dubai: Pro & Kontra

charles ⌂ @, Sonntag, 15. Februar 2009, 15:58 (vor 1585 Tagen) @ spatenpauli

Wieso glauben Sie Frau Buchmann nicht?

Weil es die BLM vom IZfMF nicht passt?

Der Rest von Ihre Punkte sind freilich nur Annahmen, nur um Ihre Meinung zu verteidigen.

Dubai ist weit weg.

Ausserdem, muss man "von Fach" sein um einen Wert von ein Messgerät ablesen zu können?

Belgien, wo es auch sehr niedrige Werte gibt, so um die 1 uW/m², liegt *um die Ecke*.

(PS. uW/m², nicht mW/m²!)

(Und Spitzenwert breitbandig gemessen, nicht RMS.)

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Strahlungsarmes Dubai: Noch eine plausible Erklärung

spatenpauli @, München, Sonntag, 15. Februar 2009, 16:15 (vor 1585 Tagen) @ charles

Ausserdem, muss man *von Fach* sein um einen Wert von ein Messgerät ablesen zu können?

Ach charles! Am HF 35C gibt es einen putzigen Schalter, der in 0,nix erklären könnte, wieso Frau Buchmann in Deutschland hohe Werte gemessen hat, in Dubai aber niedrige. Dieser Schalter hat die Positionen Mittelwert und Spitzenwert. Wer freilich nur Messwerte von einem Display abliest und nicht auf die momentane Position des Schalters achtet, der kann schon mal das Strahlungsparadies entdecken. So einfach ist das. Einem vom "Fach" passiert so etwas eher nicht.

--
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Strahlungsarmes Dubai: Pro & Kontra

Doris @, Sonntag, 15. Februar 2009, 16:25 (vor 1585 Tagen) @ charles

Belgien, wo es auch sehr niedrige Werte gibt, so um die 1 uW/m², liegt *um die Ecke*.

(PS. uW/m², nicht mW/m²!)

Bei mir zuhause gibt es auch diese niedrigen Werte, also repräsentiere ich ein "strahlungsarmes Deutschland". :yes:
Und unsere häuslichen Zustände haben wir bei 33 von 35 Messungen ebenfalls so angetroffen.

Strahlungsarmes Dubai: Pro & Kontra

charles ⌂ @, Sonntag, 15. Februar 2009, 16:31 (vor 1585 Tagen) @ Doris
bearbeitet von charles, Sonntag, 15. Februar 2009, 16:42

Belgien, wo es auch sehr niedrige Werte gibt, so um die 1 uW/m², liegt *um die Ecke*.

(PS. uW/m², nicht mW/m²!)

Bei mir zuhause gibt es auch diese niedrigen Werte, also repräsentiere ich ein "strahlungsarmes Deutschland". :yes:
Und unsere häuslichen Zustände haben wir bei 33 von 35 Messungen ebenfalls so angetroffen.


Gratuliere.
Und ich nehme an, das jeder sein Handy innerhalb der Wohnung gut benützen kann.

Leider wohnt nicht jeder so.

Spatenpauli wird Ihnen vorwerfen dass Sie nicht *vom Fach* sind, und den Schalter auf Ihr Messgerät (den HF38B) nicht richtig gestellt haben, aber ich glaube dass Sie das alles richtig gemacht haben.
Wie üblich, weil Sie machen fast nie Fehler.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Strahlungsarmes Dubai: Pro & Kontra

Doris @, Sonntag, 15. Februar 2009, 16:50 (vor 1585 Tagen) @ charles
bearbeitet von Doris, Sonntag, 15. Februar 2009, 17:07

Gratuliere.
Und ich nehme an, das jeder sein Handy innerhalb der Wohnung gut benützen kann.

Kommt bei uns eher wenig vor, aber wenn, dann hat man hier sogar einen hervorragenden Empfang, da die nächste Antenne nur 200 - 300 m entfernt ist.

Leider wohnt nicht jeder so.

In Dubai wohnt ganz sicherlich auch nicht jeder so, wie es von Frau Buchmann dargestellt. Und daraus dann ein strahlungsarmes Dubai abzuleiten, was sogar von vermeintlich kompetenten Fachleuten weiterverbreitet wird, ist absolute Inkompetenz.

Spatenpauli wird Ihnen vorwerfen dass Sie nicht *vom Fach* sind, und den Schalter auf Ihr Messgerät (den HF38B) nicht richtig gestellt haben

nein, das glaube ich nicht. Ich nehme allerdings spatenpaulis Aussage auch nicht so wahr, wie Sie.

Wie üblich, weil Sie machen fast nie Fehler.

Mein lieber Charles, Sie sind ein Charmeur der alten Schule. Da kann ich Ihnen schlecht böse sein, zumindest für den restlichen Tag nicht, aber nützen Sie dies nicht schamlos aus ;-)

Strahlungsarmes Dubai: keine Glaubensfrage

spatenpauli @, München, Dienstag, 02. Juni 2009, 22:24 (vor 1477 Tagen) @ charles

Wieso glauben Sie Frau Buchmann nicht?

Ich bin Christ, ich glaube an Gott - nicht an die Erkenntnisse von Frau Buchmann über den Mobilfunk in Dubai. Und zwar weil es nicht um Glauben geht, sondern um Wissen. Ich finde es einfach absurd, dass hierzulande Sendemastengegner, z.B. ein Physiker und ein Prof. der Mathematik, die Aussagen einer Landwirtin über den Dubai-Mobilfunk ungeprüft öffentlich weiter tragen, nur weil es ihnen so schön ins Konzept passt. Mit sowas punkten Sie einzig und allein bei technisch desorientierten Sendemastengegnern, der Rest der Welt schüttelt darüber nur schmunzelnd den Kopf. Kein Wunder, dass Mobilfunkgegner seit 15 Jahren keinen Stich machen.

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die Berliner "UMTS-Bienen" lassen grüssen...

Capricorn, Freitag, 20. Mai 2011, 00:04 (vor 761 Tagen) @ spatenpauli

Allerdings gibt es eine plausible Erklärung, warum Marianne in Ihrer Ferienwohnung von Mobilfunksignalen verschont wird. Da die Wohnung im 37. Stock etwa 100 m über dem Erdboden liegt und Mobilfunksender für die Flächenversorgen auf weniger hohen Gebäuden sowie nach unten (nicht nach oben) strahlend montiert werden, ist die Erklärung simpel: Die Ferienwohnung ist derart weit oben, dass der Flor des unten wabernden Strahlenteppichs sie so gut wie nicht mehr erreicht.

Genau diesen Effekt meinte ich ja, als ich zu Rogers Berliner "UMTS-Bienen" schrieb, diese seien auf dem Hochhausdach wohl "über" den Mast-Keulen. Wohl deshalb hat Roger bis heute kein Foto mit Bienenstock und Mast geliefert, und auf den verlinkten Seiten findet man auch nirgends ein Foto davon.

die Berliner "UMTS-Bienen" lassen grüssen...

spatenpauli @, München, Freitag, 20. Mai 2011, 00:20 (vor 761 Tagen) @ Capricorn

Allerdings gibt es eine plausible Erklärung, warum Marianne in Ihrer Ferienwohnung von Mobilfunksignalen verschont wird. Da die Wohnung im 37. Stock etwa 100 m über dem Erdboden liegt und Mobilfunksender für die Flächenversorgen auf weniger hohen Gebäuden sowie nach unten (nicht nach oben) strahlend montiert werden, ist die Erklärung simpel: Die Ferienwohnung ist derart weit oben, dass der Flor des unten wabernden Strahlenteppichs sie so gut wie nicht mehr erreicht.

Genau diesen Effekt meinte ich ja, als ich zu Rogers Berliner "UMTS-Bienen" schrieb, diese seien auf dem Hochhausdach wohl "über" den Mast-Keulen. Wohl deshalb hat Roger bis heute kein Foto mit Bienenstock und Mast geliefert, und auf den verlinkten Seiten findet man auch nirgends ein Foto davon.

Auf Anhieb habe ich diese Seite gefunden. Die dort gezeigten Bienenstöcke von Stadtimkern widerlegen Ihre These. In beiden Fällen sind umliegende Dächer höher als der Standort des Bienenstocks, damit können die Bienen durchaus im Hauptstrahl einer Antenne wohnen. Die Oper Garnier misst an der höchsten Stelle rd. 75 Meter, wenn Sie das Bild mit diesem hier vergleichen, befinden sich die Bienenstöcke in maximal 30 Meter Höhe.

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Bienen, Bienenstock, Imker

die Berliner "UMTS-Bienen" lassen grüssen...

Capricorn, Freitag, 20. Mai 2011, 01:11 (vor 761 Tagen) @ spatenpauli

Genau diesen Effekt meinte ich ja, als ich zu Rogers Berliner "UMTS-Bienen" schrieb, diese seien auf dem Hochhausdach wohl "über" den Mast-Keulen. Wohl deshalb hat Roger bis heute kein Foto mit Bienenstock und Mast geliefert, und auf den verlinkten Seiten findet man auch nirgends ein Foto davon.

Auf Anhieb habe ich diese Seite gefunden. Die dort gezeigten Bienenstöcke von Stadtimkern widerlegen Ihre These.

Nein. Ich suche ein Foto aus Berlin, auf dem der Bienenstock und der Mast abgebildet sind: Perspektivisch aufgenommen, Bienenstock vorne und im Hintergrund der Mast. Ein solches Foto fehlt auch auf der obigen Seite. Das erscheint mir suspekt.

die Berliner "UMTS-Bienen" lassen grüssen...

spatenpauli @, München, Freitag, 20. Mai 2011, 18:15 (vor 761 Tagen) @ Capricorn

Nein. Ich suche ein Foto aus Berlin, auf dem der Bienenstock und der Mast abgebildet sind: Perspektivisch aufgenommen, Bienenstock vorne und im Hintergrund der Mast. Ein solches Foto fehlt auch auf der obigen Seite. Das erscheint mir suspekt.

Ich verstehe Ihre Bedenken nicht. Mobilfunkantennen sind in Städten nahezu ausschließlich auf den Dächern der Häuser installiert, also in einer Höhe von Dachfirst + max. 9,99 Meter, bevorzugt auf hohen Gebäuden. Das dürfte doch unstreitig sein - oder? Wenn es aber so ist, dann ist damit implizit auch klar, dass Bienen, die auf Dächern und Balkonen gehalten werden, im allgemeinen von umliegenden Antennen wahrscheinlich viel mehr abbekommen, als wenn der Bienenstock am Boden stünde, die Hauptkeulen einer Antenne verlaufen schließlich mit nur geringem Neigungswinkel (z.B. 5 bis 10 Grad) in waagerechter Richtung. Dennoch scheint diese immissionsmäßig sehr ungünstige Situation den Bienen völlig egal zu sein, ansonsten wären die Erträge der Stadtimker mMn ja nicht höher als die der Landler. Auch dies spricht mMn deutlich gegen einen Zusammenhang zwischen CCD und (schwacher) EMF.

Was wollen Sie da noch mit einem Foto (siehe oben) beweisen? Leben Sie vielleicht auf dem Land, dass Sie sich diese Situation in Großstädten nicht vorstellen können? Sie geheimnissen da etwas in die Stadtimkerei hinein, was definitiv nicht da ist.

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die Berliner "UMTS-Bienen" lassen grüssen...

Schmetterling @, Freitag, 20. Mai 2011, 06:48 (vor 761 Tagen) @ spatenpauli

Auf Anhieb habe ich diese Seite gefunden.

Wenn ich das recht verstehe, werden die Bienen nur für diese "Initiative" in die Stadt gebracht?
Die ernähren sich dann überwiegend von Pflanzen (gespritzt mit Insektiziden), die vorher aus Gärtnereien geholt und mitten zwischen die Häuser gepflanzt wurden?
Wieviele Bienen werden todgeschlagen von hysterischen, überreagierenden Bewohnern dieser dichtbewohnten Stadtteile?
Welcher Imker opfert freiwillig seine Bienen?

Klingt für mich nicht überzeugend und hat mit obengenanntem Thema eigentlich nichts zu tun.

der Schmetterling

die Berliner "UMTS-Bienen" lassen grüssen...

spatenpauli @, München, Freitag, 20. Mai 2011, 09:07 (vor 761 Tagen) @ Schmetterling

Auf Anhieb habe ich diese Seite gefunden.

Wenn ich das recht verstehe ...

Haben Sie möglicherweise nicht getan: Acht gute Gründe für die Stadtimkerei

Klingt für mich nicht überzeugend und hat mit obengenanntem Thema eigentlich nichts zu tun.

Zuletzt ging es darum, dass "Capricorn" vermutete, die Stadtbienen entgingen deshalb dem CCD, weil Sie auf Dächern weit über dem Elektrosmogteppich gehalten würden. Dies ist augenscheinlich nicht der Fall.

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"Stadt-Imkerei": Egoistisch und schädlich

Capricorn, Freitag, 20. Mai 2011, 14:40 (vor 761 Tagen) @ spatenpauli

Acht gute Gründe für die Stadtimkerei

Das ist irreführende Propaganda. Alle 8 Punkte kann ich widerlegen:

1. Parkanlagen, Hausgärten, Alleen, verwilderte Grundstücke, ja selbst Verkehrsinseln und Balkonpflanzen bieten den Bienen vom Krokus im Frühjahr bis zur Goldrute im November stets einen reich gedeckten Tisch.

Obstbäume fehlen in der Stadt praktisch ganz -- die beste und wichtigste Nahrungsquelle für Bienen. Parkanlagen, Verkehrsinseln etc. sind stark mit Abgasen und Feinstaub belastet, und um dorthin zu gelangen, müssen die Bienen stark befahrene Strassen mit Bussen und Lastwagen durchfliegen => viele tote Bienen.

2. Bienen sind wärmeliebende Tiere und Städte sind immer um 2 bis 3 °C wärmer als das Umland.

Hitze und Trockenheit der grossen Asphalt- und Betonflächen, Vibrationen und starker Lärm, sowie hohe Ozon- und Feinstaub-Levels tun den Bienen gar nicht gut.

3. Stadtimker ernten deutlich mehr Honig als Landimker.

Man kann das mit den "Angsttrieben" gestresster und sterbender Bäume vergleichen -- auch ganz üppig. "Noch mal so richtig aufbäumen vor dem Ende." Aber die grössere Menge an Honig ist wertlos aufgrund der starken Verunreinigung mit den Stadtgiften. Stadtimkerei ist rücksichtslos gegenüber den Kunden (Honigkonsumenten) und Bienen. Aber geldgierige "Stadtimker" freuen sich natürlich umso mehr über grosse Mengen.

4. Bienen passen problemlos zur städtischen Lebensführung. Sie brauchen - bis auf zwei Tage im Jahr - nicht gefüttert zu werden. Niemand muss mit Bienen "Gassi" gehen. Sie können sich selbst überlassen werden, wenn der Imker mit seiner Familie in den Urlaub reist.

Reiner Egoismus dieser Leute.

5. Stadtimker kümmern sich um ihre winzigen Lieblinge oft hingebungsvoll, denn für viele ist dieses spannende Hobby der perfekte Ausgleich zum Job im Büro oder in der Firma.

Wieder Egoismus. Ausserdem trifft dieses "Argument" nicht nur auf Stadt-Imkerei zu.

6. Auch wenn der Honigverkauf für die allermeisten Stadtimker nur ein Nebenaspekt ihres Hobbys ist, sie freuen sich doch darüber, dass sie für ein Glas ihres Stadthonigs einen durchschnittlich 30 % höheren Erlös erzielen als ein Landimker.

Nochmal Egoismus. Was nützt diese Geldgier den Bienen oder Kunden? Kontraproduktiv für beide!

7. Imkern in der Stadt in unbürokratischer, da Sie mit Ihren Bienen weder auf Naturschutzgebiete (Naturschutzrecht) noch auf Landstriche achten müssen, in denen reinrassige Bienen gezüchtet werden (sogenannte Belegstellen nach Tierschutzrecht).

Nochmal Egoismus. Diese Leute denken nur an ihre "Vorteile", pfeifen aber auf die Nachteile für die Bienen (und Kunden).

8. Und schließlich werden in der Stadt weder aggressive Pflanzenschutzmittel gegen Insekten versprüht noch besteht die Gefahr, dass genveränderte Pflanzen angebaut werden.

In Parks und Schrebergärten werden sehr wohl Pestizide und Insektizide eingesetzt! Und die Schadstoffbelastung vom Verkehr ist viel grösser als auf dem Land.

Auf dem Land kann ein Imker bei guter Standortwahl 100% Bio (und keine Schnellstrasse) im Sammelgebiet der Bienen haben. In der Stadt unmöglich!

Zuletzt ging es darum, dass "Capricorn" vermutete, die Stadtbienen entgingen deshalb dem CCD, weil Sie auf Dächern weit über dem Elektrosmogteppich gehalten würden. Dies ist augenscheinlich nicht der Fall.

Ein Beweisfoto, dass die Bienen in einer Senderkeule leben, konnte hier noch niemand bringen. Das Foto auf der obigen Seite sieht so aus, dass der Bienenstock in einem Funkloch steht, "hinter" einem massiven Haus.

"Stadt-Imkerei":

Roger @, Freitag, 20. Mai 2011, 16:47 (vor 761 Tagen) @ Capricorn


Das ist irreführende Propaganda. Alle 8 Punkte kann ich widerlegen:


Ihre "Widerlegung" interessiert letztendlich wohl keinen Imker . :-)

Wichtiger ist für hiesige Imker das die Völker gut über den harten und frostreichen Winter gekommen sind. ( nur unterdurchschnittlichen 16% Verlust ) Mehr zu schaffen macht den Bienen die an haltende Trockenheit.
Quelle, Bieneninstitut Mayen und dpa .

Was nicht passt...

Christopher, Freitag, 20. Mai 2011, 21:26 (vor 761 Tagen) @ Capricorn

Acht gute Gründe für die Stadtimkerei

Das ist irreführende Propaganda. Alle 8 Punkte kann ich widerlegen:

Na mal sehen.

1. Parkanlagen, Hausgärten, Alleen, verwilderte Grundstücke, ja selbst Verkehrsinseln und Balkonpflanzen bieten den Bienen vom Krokus im Frühjahr bis zur Goldrute im November stets einen reich gedeckten Tisch.

Obstbäume fehlen in der Stadt praktisch ganz -- die beste und wichtigste Nahrungsquelle für Bienen. Parkanlagen, Verkehrsinseln etc. sind stark mit Abgasen und Feinstaub belastet, und um dorthin zu gelangen, müssen die Bienen stark befahrene Strassen mit Bussen und Lastwagen durchfliegen => viele tote Bienen.

Schwach. Bitte belegen Sie doch die Wichtigkeit der Obstbäume für die Ernährung von Bienen. Das Argument, daß in der Stadt eine viel größere Vielfalt an Pflanzen über einen viel längeren Zeitraum blüht, leuchtet da deutlich mehr ein.
In der Stadt ist mir übrigens noch nie ein Insekt auf der Windschutzscheibe zerplatzt - auf der Landstraße schon...
Zur Belastung mit Schadstoffen: Siehe folgender Link - scheint auch nicht schlimmer zu sein als auf dem Land. Hier gibt es auch eine schlüssige Erklärung dazu.

2. Bienen sind wärmeliebende Tiere und Städte sind immer um 2 bis 3 °C wärmer als das Umland.

Hitze und Trockenheit der grossen Asphalt- und Betonflächen, Vibrationen und starker Lärm, sowie hohe Ozon- und Feinstaub-Levels tun den Bienen gar nicht gut.

Hm, dagegen sprechen die Erfahrungen der Imker - siehe auch den zweiten Link oben. Vielleicht liegt es an der größeren Vielfalt der Nahrungsquellen (soll ja beim Menschen auch nicht schlecht sein)?

3. Stadtimker ernten deutlich mehr Honig als Landimker.

Man kann das mit den "Angsttrieben" gestresster und sterbender Bäume vergleichen -- auch ganz üppig. "Noch mal so richtig aufbäumen vor dem Ende." Aber die grössere Menge an Honig ist wertlos aufgrund der starken Verunreinigung mit den Stadtgiften. Stadtimkerei ist rücksichtslos gegenüber den Kunden (Honigkonsumenten) und Bienen. Aber geldgierige "Stadtimker" freuen sich natürlich umso mehr über grosse Mengen.

Steile These. Belege? Die Erklärung "mehr verschiedene Pflanzenarten blühen über längere Zeit" leuchtet mir mehr ein.

Punkte 4 bis 7 enthalten in Bezug auf Bienen an sich keine Argumente. Aber amüsant, daß Sie diese Argumente alle als "reinen Egoismus" verwerfen. Als "widerlegt" würde ich die Punkte damit nicht bezeichnen.

8. Und schließlich werden in der Stadt weder aggressive Pflanzenschutzmittel gegen Insekten versprüht noch besteht die Gefahr, dass genveränderte Pflanzen angebaut werden.

In Parks und Schrebergärten werden sehr wohl Pestizide und Insektizide eingesetzt! Und die Schadstoffbelastung vom Verkehr ist viel grösser als auf dem Land.

Siehe nochmal hier und hier. Scheint als hätte weder Punkt 8 noch Ihre Widerlegung eine Basis: Nachdem Bienen wohl pestizidbelastete Pflanzen von sich aus meiden, sind Pestizide in Bezug auf Honig offenbar kein ernstes Problem (weder in der Stadt noch auf dem Land), und die Schwermetalle scheinen sich in der kurzen Zeit zwischen Aufblühen und Verblühen nicht in Nektar und Pollen sammeln zu können...

Eier kochen mit Handys (Hoax)

KlaKla, Dienstag, 02. September 2008, 10:47 (vor 1751 Tagen) @ spatenpauli

Machen Sie den Eiertest für Handystrahlung 30.04.2008

In Russland wurde ein recht einfacher, aber beeindruckender Versuch mit Eiern gemacht. Zwei Leute nahmen je ein Handy, steckten es in eine Zigarettenschachtel, damit man es aufstellen konnte und stellten (ohne Abstand) ein Ei dazwischen! Und was ist passiert? Nach 5 Minuten, nichts! Nach 10 Minuten nichts, aber nach 65 Minuten Bestrahlung war das Eiweiß hart, der Eidotter (noch) nicht!

So steht es auf der Website von Franz Alt!
< Hinweis Moderator: die Meldung ist nicht mehr abrufbar. 13.11.2008 >

Diese Meldung ist völliger Blödsinn und längst widerlegt (siehe "verwandte Links"). Schlimm: Auf der Seite von Franz Alt wird als Quelle der bekannte Mobilfunkkritiker Dr. Scheingraber genannt. Wenn Scheingraber tatsächlich auch 2008 noch diese alte Zeitungsente als bare Münze verbreitet, dann ist dies: peinlich!


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--
Meine Meinungsäußerung

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Hoax, Eiertest, Manipulation, Volksverdummung, Bauernfängerei, Geltungssucht, Dauerbrenner, Aufgewärmt, Scheingraber, Hese-Project, Kritik, Inkompetenz, Erfolg

Popcorn machen mit Handys (Hoax)

KlaKla, Dienstag, 02. September 2008, 11:06 (vor 1751 Tagen) @ spatenpauli

Popcorn Handy Videos

[Nachtrag Admin: Auf YouTube wurden die Popcorn-Videos gelöscht, siehe hier]

Sind gefaked, nur eine virale Marketing-Kampagne.

[Nachtrag Admin: Der Link ist inzwischen tot, deshalb unten der Text, der unter dem Link erreichbar war].

Bloomfield, author of How Everything Works: Making Physics Out of the Ordinary, dismissed theories bubbling up in comment threads about the videos that suggest harmonious vibrations are heating the corn.

“Ringing the phones doesn’t help because they’re interfering with each other and receiving a signal [from a cellphone tower] — not transmitting it,” he said. Furthermore, while it is possible to heat with sound, it’s not likely to happen at the low volume emitted by a mobile phone. “It would be like gathering opera singers together to sing, and trying to make the corn pop,” Bloomfield said.

So, what’s really causing the kernels to ricochet off the table in the YouTube clips? Bloomfield suggests tricky video editing or even a covert heating element beneath the table. Debunker website Snopes.com also points out that cooking popcorn with cellphones is impossible (same goes for eggs).

The popcorn videos, like the slew of YouTube clips showcasing ordinary people performing extraordinary feats that came before them, has the distinct markings of a viral-marketing campaign. Let’s look at the facts.

First, all four videos — French, Japanese and two American editions — were posted to the YouTube accounts of users bobtel08 and benzin513 (with French descriptions) within several days of one another.

Second, a cryptic bit of commentary posted alongside one of the videos says: “We tried but didn’t make it … maybe only with phone brands or models???” It could be a subtle hint to get viewers to notice the phones more than the stunt. And, indeed, several comments have suggested the phones all appear to be similar makes and models.

********

Hier noch einmal, diesmal auf deutsch: Das Video ist eine Werbung des Bluetooth-Headset-Herstellers Cardo Systems.

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Hier ein Video
, das zeigt, wie der Trick mit den platzenden Maiskörnern technisch funktioniert haben könnte (Vorsicht, nicht nachmachen!)

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Hoax, Inkompetenz

Etwas für Milchmädchen

spatenpauli @, München, Dienstag, 02. September 2008, 11:35 (vor 1751 Tagen) @ KlaKla

Mit Verlaub: nur die Ahnungslosesten fallen auf solche Videos herein. Der Initiator der Kampage meldet immerhin rund 17 Millionen Aufrufe (Stand: September 2008) seiner getürkten Videos. Wer nur einen Funken von der Funktechnik versteht, schmunzelt über diese gut gemachte Geschichte. Erschreckend finde ich, dass auch mindestens zwei Frontleute der Kritiker, genauer zwei Ärzte, diesen offensichtlichen Quatsch nicht als Quatsch erkannt, sondern als Beleg für die Gefährlichkeit von Handys in ihre Argumentation aufgenommen haben. Die Kompetenz dieser Ärzte in technischen Fragen ist ein Trauerspiel. Mobilfunkkritik ohne einen Funken technischer Kompetenz ist ebenso ein Trauerspiel, da sich solche Kritiker auf Gedeih und Verderben in die Hände von vermeintlich kompetenten Frontleuten begeben, die ihnen dann Unfug wie diesen Popcorn-Hoax unter die Weste jubeln.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Popcorn

Alle Popcorn-Videos bei YouTube gelöscht

spatenpauli @, München, Freitag, 19. September 2008, 01:10 (vor 1734 Tagen) @ KlaKla

Popcorn Handy Videos

Sind gefaked, viralen Marketing-Kampagne.

Die Popcorn-Videos sind mittlerweile alle aus dem Netz genommen worden! Nur noch der Startframe ist noch sichtbar, starten lassen sich die lustigen Filmchen aber nicht mehr.

Die Firma Cardo, die diese Videos produziert und bei You-Tube eingestellt hat, muss ziemlichen Ärger mit der Mobilfunkindustrie bekommen haben, weil die Filmchen bei Laien den Eindruck erwecken konnten, Handys seien gefährlich.

Dr. Abraham Glezerman, Geschäftsführer von Cardo erklärt in der Anfangsphase der Geschichte noch ganz munter: "Wir wollen mit dieser Kampagne keine Aussagen bezüglich etwaiger gesundheitsgefährdender Fragen bei der Nutzung von Handys machen. Hierzu gibt es unabhängige wissenschaftliche Studien, die für jeden verfügbar sind. Uns geht es lediglich darum, darauf aufmerksam zu machen, dass Bluetooth-Headsets dazu beitragen die Watt-Leistung, die das Ohr erreicht, erheblich zu reduzieren, und das kann ja nur von Vorteil sein."

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Popcorn-Videos: Hier gibt's noch welche

spatenpauli @, München, Sonntag, 12. Oktober 2008, 14:50 (vor 1711 Tagen) @ spatenpauli

Die Firma Cardo, die diese Videos produziert und bei You-Tube eingestellt hat, muss ziemlichen Ärger mit der Mobilfunkindustrie bekommen haben, weil die Filmchen bei Laien den Eindruck erwecken konnten, Handys seien gefährlich.

Die Häscher haben offenbar nicht alle Popcorn-Videos erwischt, hier sind noch einige erhalten geblieben (Stand: Oktober 2008).

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Popcorn & Handy: Parodie

spatenpauli @, München, Montag, 09. Februar 2009, 13:43 (vor 1591 Tagen) @ spatenpauli

Die Popcorn-und-Handy-Videos sind nicht tot zu kriegen und mittlerweile schon langweilig. Es sei denn, der Trick wird mit einem iPhone gemacht und endet überraschend.

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Popcorn

Lilienfeldstudie, Russen bestrahlten Botschafter

Kuddel, Dienstag, 02. September 2008, 21:54 (vor 1750 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von Kuddel, Dienstag, 02. September 2008, 22:41

http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=7536

http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/redir.htm?http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/biologie/lilienfeld.htm

1-G-Kritiker:
Im Zeitraum von 1953 bis 1976 wurde die Amerikanische Botschaft in Moskau durch die Sowjets mit Radarstrahlen mit einer Durchschnittsstärke von 1000-2000nW/cm2 bestrahlt. Dabei zeigte sich bei einem Kollektiv von 4500 Personen, von Botschaftsangehörigen ein drastisches Ansteigen von Krebs und vielen anderen Erkrankungen.
....Zweck der Aktion war es die Leistungsfähigkeit der Botschaftsangehörigen zu verringern und ihre Befindlichkeit zu stören.

Nach Recherchen von Herrn Hahn wird im Original der Studie weder "Radar" noch "absichtliche Bestrahlung" mit irgendeinem Wort erwähnt, sondern es ist von "Rauschartigen Störbändern" die Rede.

Im Original schreiben die Autoren der Studie in der Zusammenfassung S242 ff.
(Von Herrn Hahn ins deutsche übersetzt):

Obwohl unter den männlichen Angestellten 152 Todesfälle festgestellt wurden, beträgt diese Zahl nur 50 % dessen, was man angesichts der Todesraten für die männliche weiße US-Bevölkerung erwarten würde. Darüber hinaus wurden Unterschiede zwischen der Moskauer Gruppe und der Kontrollgruppe weder hinsichtlich der Mortalität insgesamt noch speziellbei der Krebsmortalität festgestellt....

Nicht ganz so günstig sieht es bei den weiblichen Angestellten aus, deren beobachtete 42 Todesfälle 80% dessen entsprechen, was nach der Mortalitätsrate für die US-Bevölkerung zuerwarten wäre....

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Lilienfeld, Dauerbrenner

Bluttests beweisen – nichts

KlaKla, Sonntag, 05. Oktober 2008, 17:34 (vor 1718 Tagen) @ spatenpauli

Seit Jahren rät die Bürgerwelle zu Bluttest/Blutuntersuchungen. Und seit Jahren wird ein gravierender Fehler nicht behoben. Es werden keine Messwerte an Ort und Stelle der Probanden erfasst. Wenn sie keine Messwerte haben können sie nicht sagen welcher Belastung war der Proband vor der in Betrieb Nahme der Antenne ausgesetzt und welcher Belastung während des Betriebes. Die Ausbreitung der Funkstrahlung folgt keinem geordneten Muster und das sollte der Bürgerwelle (i.p. Zwerenz lt. Selbstauskunft Funktechniker) bekannt sein. Nur eine Messung ergibt "verlässliche" Werte. Der Bürgerwelle und Dr. Germann (IGUMED) muss klar sein, wie wichtig die Erfassung der Messwerte ist und auch welche Gefahr darin steckt für ihre fragwürdige These, "Retikulozytenuntersuchungen zeigen, dass es signifikante Effekte am Menschen durch pulsierende EMF gibt."

Beispiel: Proband A hat vor der Inbetriebname der Antenne in seiner Wohnung (EG) eine Grundbelastung von 100 µW/m2. Während des Betriebs auch nur eine Grundbelastung von 100 µW/m2. Seine Blutwerte haben sich negativ verändert!

Das würde u.a. für die Unzulänglichkeit der Bluttest sprechen. Um gar nicht erst in den Erklärungsnotstand zu kommen, unterlässt man einfach vor Ort Messungen. Nicht einmal die Entfernung schein ihnen wichtig.
Zitat: "Auch die Entfernung zu einer Sendeanlage ist nicht maßgeblich. Im Gegenteil – um ein gutes Vergleichsergebnis zu bekommen, ist es wichtig, Testpersonen aus möglichst verschiedenen Belastungsgebieten zu erfassen."

Derart dilettantisches Vorgehen von Laien ok aber doch nicht von Fachleuten, die seit Jahren an der Aktion Bluttest/Blutuntersuchungen arbeiten.

Was anders bitte soll ich davon halten als
a.) Diese "Fachleute" wissen nicht was sie tun, weil sie die Kritik an ihrem Vorgehen ignorieren, nicht kennen oder
b.) Man will gar keine ernst zu nehmenden Fakten schaffen sondern benutzt Bluttest um Angst vor Funkstrahlung zu schüren. Geschäftstüchtiges Anwerben neuer Kunden durch dramatisches Veröffentlichen fragwürdiger Meinung.

Ähnlich verhält es sich mit den Fallbeispiele von Dr. C. Waldmann-Selsam. Sie wurde aufgefordert in zusammenarbeit mit den Ärzten die den Freiburger Appell in Umlauf brachten einige Fallbeispiele nach Vorgaben des Robert-Koch-Institut (RKI) aufzubereiten. Sie würde sogar ein zweites Mal aufgefordert, dem nachzukommen. Es folgt lediglich das große Schweigen.

Ich vermisse die Meldung der BW dass eine Antennen auf Grund von Blutuntersuchungen abgebaut wurde. Nicht einmal die Rimbacher konnte das leisten mit ihren Blut-Reihenuntersuchungen.

Über Lerchls Vorgehen bzgl. der UMTS-Studie kann man denken was man will aber seiner Kritik am Bluttest/Blutuntersuchungen sollte man lesen. Damit man versteht warum diese Bluttest nicht die Bedeutung haben wie es dem Laien durch die BW oder 1G-Kritikern nahe gebracht wird.

Auch wenn nun der Vorwurf kommt, Lerchl schreibt für den Lobbyverein, gebe ich zu Bedenken, auch Zwerenz könnte man Lobbyarbeit (für die Baubiologen) unterstellen. Den die verdienen an der Angst schürenden Propaganda der Mobilfunkgegner (1G-Kritiker).

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T-Mobile wollte brisante Ecolog-Studie unterdrücken

spatenpauli @, München, Freitag, 31. Oktober 2008, 12:26 (vor 1692 Tagen) @ spatenpauli

Noch vor einigen Jahren wurde im Zusammenhang mit der berühmten Ecolog-Studie aus dem Jahr 2000 gerne erwähnt, dass T-Mobile die Veröffentlichung der Studie unterdrücken wollte (Beispiel). Solche Behauptungen gehen einem, wenn man sie immer wieder hört, irgendwann so in Fleisch & Blut über, dass man später nicht mehr weiß, woher die Information überhaupt gekommen ist. Auf der Suche nach der Quelle hatte ich zuerst einmal die Bürgerwelle und Omega in Verdacht - beide aber sind überraschenderweise unbeteiligt, jedenfalls habe ich heute nichts gefunden, was belegt, dass sie es waren, die die Behauptung in die Welt gesetzt haben. Die Spuren sind nach so vielen Jahren schon stark verweht. Auf der Website des Instituts für gesundes Wohnen und Leben (IGWL) wurde einst die Falschinformation zum Beispiel so weiter verbreitet:

Die brisanteste Studie des Jahres zu diesem Thema (zur Zeit heiß diskutiert im Bundestag!) wurde vom Hannoveraner Ecolog-Institut durchgeführt. Das Institut erhielt zusammen mit anderen Forschungsstellen von der Telekom-Tochter T-Mobil den Auftrag, eine Studie über die gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks zu erstellen. Das Ergebnis fiel nicht im Sinne des Auftraggebers aus. T-Mobil wollte die katastrophalen Ergebnisse dieser Studie nicht veröffentlichen und hat versucht, die Veröffentlichung zu verhindern. Das Ecolog-Institut entschied sich angesichts bedrohlicher Hinweise jedoch gegen seinen Auftraggeber und für die Veröffentlichung.

Tatsache ist: Die Geschichte, T-Mobile wollte die Studie unterdrücken, ist frei erfunden! In diesem PDF räumt Peter Neitzke, Chef des Ecolog-Instituts mit dieser absurden Behauptung auf, allerdings auch erst sehr spät, nämlich 2007 und nach Anfrage der Forumsteilnehmerin Doris. In dem PDF ist z.B. nachzulesen, dass Anfang 2001 ein Mitarbeiter von T-Mobile ihm gegenüber schriftlich erklärte, er, Neitzke, könne die Studie jederzeit veröffentlichen.

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Handys funktionieren auch bei weniger als 1 µW/m²

spatenpauli @, München, Montag, 01. Dezember 2008, 12:22 (vor 1661 Tagen) @ spatenpauli

Hier ein Beispiel, wie dieses K.o.-Argument in Kempten vorgetragen wurde:

Außerdem, erläutert Franz Josef Krumsiek von der BI, «funktioniert ein Handy bereits bei einer Strahlung weit unter einem Mikrowatt». Einen Handy-Empfang in Häusern strebt die Initiative nicht an, stellt der Diplom-Ingenieur klar: «Wir wollen eine strahlungsfreie Zone innerhalb der eigenen vier Wände und setzen auf Outdoor-Versorgung.» (Quelle)

Vorausgesetzt er wurde korrekt zitiert suggeriert der Diplom-Ingenieur einem Laien-Publikum, die Sendeleistung von Sendemasten sei total überhöht und ein Mobilfunknetz könne mühelos auch mit dramatisch weniger Sendeleistung auskommen. Der kapitale Denkfehler bei dieser Argumentation ist leicht erklärbar. Selbstverständlich funktioniert ein Handy selbst bei sehr schwachen Feldern von 1 µW/m² und weniger noch ausgezeichnet. Nur so ist es möglich, dass ein Handy eine Mobilfunk-Basisstation auch noch über viele Kilometer gut empfangen kann, denn über diese Strecke hinweg wird die Feldstärke der Basisstation gemäß der Funktion 1/r kleiner und kleiner. Da ist es nur logisch, dass die Feldstärke im Nahfeld der Basisstation um ein Vielfaches höher sein muss, damit das Sendesignal die Strecke bis in die ferne Außenzone einer Funkzelle überwinden kann (vergl. Scheinwerferlicht). Wer auch die Ecken seines Rasens erreichen will muss den Wasserhahn eben weiter aufdrehen, als wenn er nur ein kleines Stück beregnen will. Klar, oder?

Dieses schlimme K.o.-Argument hat aber noch eine andere Dimension: Wer es bringt, der fordert - ohne es zu merken - eine drastische Verdichtung des Sendernetzes, im Extremfall pro Hausdach eine Antenne. Denn in so einem Fall kann die Sendeleistung jeder Station massiv reduziert werden, weil nur noch sehr kleine Strecken zu überbrücken sind. Wer jedoch so naiv ist, dieses K.o.-Argument zum "Verscheuchen" von Sendemasten (am liebsten auf den Mond) zu benutzen, dem wird es wohl auch nicht einleuchten, dass ein derartiger (hässlicher und bedrohlicher) Antennenwald auf Dächern tatsächlich eine erhebliche Feldminimierung zur Folge hat, wegen explodierender Kosten müssten die Betreiber dann jedoch mit Sicherheit Ihre Tarife deutlich verteuern - was noch viel stärker Proteste auslösen würde.

Merke: Ein Diplom-Ingenieur z.B. des Gartenbaus muss noch lange nicht einen blassen Dunst von der Feldausbreitung elektromagnetischer Wellen haben.

Nachtrag vom 27.11.2010: Da sich dem oben beschrieben K.o.-Argument auch anno 2010 noch ein Ex-Verwaltungsrichter nicht entziehen mochte, findet sich hier eine weiter vereinfachte Darstellung (mit Straßenlampen), warum sich die Mindestempfangsfeldstärke für ein Handy partou nicht dafür eignet, als Grenzwert Karriere zu machen.

Hintergrund: Diskussion mit technischen Details (Linkbilanz) im Forum.

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EU-Umweltagentur (EEA) warnt vor Mobilfunk

spatenpauli @, München, Sonntag, 18. Januar 2009, 15:42 (vor 1613 Tagen) @ spatenpauli

K.o.-Argument: Die EU-Umweltagentur warnt vor den Gesundheitsrisiken der Mobilfunktechnik und vergleicht diese mit Asbest! (hier eine von vielen so oder so ähnlich lautenden Alarmmeldungen)

Die Tatsachen: Nein, die EU-Umweltagentur (EEA) warnt eben nicht - wie behauptet - eindringlich vor den Gefahren der Mobilfunktechnik, das ist nur der Käse, wie ihn schlecht informierte Kritiker und nachlässige Journalisten verbreiten. In Wirklichkeit geht die EEA weit weniger marktschreierisch ans Werk wenn sie selbst verlauten lässt:

Although the EEA does not have specific expertise in EMF, the case studies of public hazards analysed in the 'Late lessons [http://reports.eea.europa.eu/environmental_issue_report_2001_22/en] ' publication show that harmful exposures can be widespread before there is both 'convincing' evidence of harm from long-term exposures, and biological understanding of how that harm is caused.

Im Oktober 2007 hat Teilnehmer Kuddel die Legendenbildung um die EEA gerade gerückt: Die EEA bestätigt also keineswegs die Gesundheitsgefahren als "wissenschaftlich bewiesen", sondern sie gibt zu, daß ihr für die Beurteilung die fachliche "Expertise" fehlt. Sie sagt auch nicht, daß das "Mobilfunkrisiko vergleichbar mit den Gefahren von Asbest und PCB ist", sondern nur daß es in der Vergangenheit im Fall von Asbest und PCB schon gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt wurden, bevor überzeugende Beweise für die Schädlichkeit gefunden- und die Wirkungsmechanismen verstanden wurden.

Auslöser für die Reaktion der EEA ist ein Mitte 2007 erschienener wissenschaftlicher Report der sogenannten BioInitiative:

A new report raising concerns about the effects of electromagnetic fields (EMF) on human health calls for tougher safety standards to regulate radiation from mobile phones, power lines and many other sources of exposure in daily life. The report, 'Bioinitiative: A Rationale for a Biologically-Based Public Exposure Standard for Electromagnetic Fields' was compiled by the BioInitiative Working Group, an international group of scientists, researchers and public health policy professionals.

Zu diesem Report der BioInitiative gibt es mittlerweile etliche kritische Stellungnahmen, die am Lack dieses Reports kratzen. So ist Cindy Sage, Initiatorin und Mitautorin des Reports nicht, wie es zuweilen gerne dargestellt wird, eine Wissenschaftlerin. Vielmehr betreibt Frau Sage in Kalifornien ein Geschäft, das hierzulande unter der Kategorie baubiologische Beratung und Sanierung einzuordnen ist. Cindy Sage steht daher in einem Interessenskonflikt, denn je größer die Angst vor elektromagnetischen Feldern (EMF) in der Bevölkerung ist, desto besser läuft ihr Geschäft. Eigenartigerweise wird dieser unstrittige Interessenskonflikt von Cindy Sage auf Seiten der Mobilfunkkritiker komplett ausgeblendet, ebenso wie der von Franz Prof. A..

EEA erwähnt in Jahresvorschau 2009 Mobilfunkrisiken nicht mehr

Die Broschüre „Signale“ wird von der Europäischen Umweltagentur jedes Jahr zu Jahresbeginn veröffentlicht und enthält aktuelle Beiträge zu Themen, die im Laufe des Jahres sowohl für die Diskussion umweltpolitischer Fragen als auch für die breitere Öffentlichkeit von Interesse sein dürften. Am 9. Januar erschien die Ausgabe für 2009. Gesundheitsrisiken infolge Mobilfunkfeldern werden darin - mit keiner Silbe mehr erwähnt.

Siehe auch ...
EU-Kommission tadelt intern EU-Umweltagentur wegen EMF-Alarm
EU-Umweltagentur warnt vor Handystrahlung

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Europaparlament fordert niedrigere Grenzwerte

spatenpauli @, München, Sonntag, 18. Januar 2009, 16:22 (vor 1613 Tagen) @ spatenpauli

K.o.-Argument: Neben der EU-Umweltagentur warnt jetzt auch das EU-Parlament eindringlich vor den gesundheitlichen Gefahren der Mobilfunktechnologie (Quelle).

Nicht dramatisch und verzerrt genug? Bitte sehr! Europaparlament: Die Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung sind untauglich! Abstimmungsergebnis 522 : 16 (Quelle).

Die Tatsachen: Diese Behauptungen beruhen auf einer real existierenden Pressemeldung des Europaparlaments (EP), aus der auch die Wahrheit über das oben so unglaublich verzerrt dargestellte Abstimmungsergebnis hervorgeht.

Schaut man sich diese vermeintlich eindringliche Warnung des EP (vom September 2008) etwas genauer an, bleibt freilich die Dramatik schnell auf der Strecke. Warum? Zunächst einmal, weil sich diese Warnung nicht etwa auf Experten vom Fach stützt, sondern auf Abgeordnete, die keineswegs irgendeine Expertise in Sachen EMF-Risiken haben müssen. Und diese Abgeordneten wissen das auch, weshalb sie sich wiederum auf die Erkenntnisse der hauseigene Umweltagentur EEA stützen, die sich ihrerseits schließlich - in Ermangelung eigener Kompetenz - auf den umstrittenen Report der BioInitiative stützt. Zum perfekt geschlossenen Kreislauf fehlt jetzt nur noch, dass sich die BioInitiative auf die "Warnung" des EU-Parlaments beruft.

Da bleibt von den vermeintlich eindringlichen Warnungen wieder nur ein Stoß heiße Luft übrig. Denn es handelt sich bei der "Warnung" des EP nicht um ein neue unabhängige Bewertung des aktuellen Sachstands, sondern lediglich um eine Wiederholung der genau ein Jahr zuvor (2007) abgesetzten "Warnung" der EEA, lediglich anders formuliert. Und weil die Alarmmeldung der EEA keine ist, ist auch die des EP keine ...

Was am 4. September 2008 im Plenarsaal des EU-Parlaments wirklich gelaufen ist, neben Themen wie "Güterverkehr in Europa" oder "Mord an Menschen mit Albinismus in Tansania", dies lässt sich hier im Original (deutsch) nachlesen. Das, was das Parlament seinerzeit verabschiedete, hatte einen langen Weg hinter sich, der am 11. Juni 2007 mit der Annahme des Zwischenberichts durch die Kommission (PDF) begann.

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EU, BioInitiative, Unglaublich, Verdrehung, Unsinn, Dramatik

522 Abgeordnete dafür - 16 dagegen

spatenpauli @, München, Freitag, 13. Februar 2009, 14:06 (vor 1587 Tagen) @ spatenpauli

Europaparlament: Die Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung sind untauglich! Abstimmungsergebnis 522 : 16

Mit der obigen Titelzeile erweckt die Bürgerinitiative Stuttgart West auf ihrer Website den Eindruck, das EU-Parlament habe mit überwältigender Mehrheit explizit beschlossen, die Mobilfunk-Grenzwerte seien untauglich. Diese Darstellung ist falsch.

Tatsächlich umfasst die Entschließung des EU-Parlaments nicht nur elektromagnetische Felder, sondern alle möglichen Umweltthemen. So zeigten sich die Parlamentarier neben vielem anderem darüber besorgt, dass es keine spezifischen Rechtsvorschriften gibt, die die Sicherheit von Konsumgütern mit Nanopartikeln gewährleisten. Die genannte Abstimmung bezieht sich auf das am 4. September 2008 im Parlament behandelte Komplettpaket mit insgesamt 36 Punkten.

Nur zwei der 36 Punkte haben etwas mit EMF-Grenzwerten zu tun:

22. Das Europäische Paralament stellt fest, dass die Grenzwerte für die Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern nicht mehr aktuell sind, da sie seit der Empfehlung 1999/519/EG des Rates vom 12. Juli 1999 zur Begrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern (0 Hz bis 300 GHz)(9) nicht mehr angepasst wurden und dementsprechend weder den Entwicklungen auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien noch den von der Europäischen Umweltagentur ausgesprochenen Empfehlungen noch den strengeren Emissionsnormen, die z. B. von Belgien, Italien oder Österreich festgelegt wurden, Rechnung tragen und dem Problem besonders schutzbedürftiger Gruppen, wie Schwangerer, Neugeborener und Kinder, nicht gerecht werden;

23. Das Europäische Paralament empfiehlt daher dem Rat, seine Empfehlung 1999/519/EG dahingehend zu ändern, dass die bewährten Vorgehensweisen der Mitgliedstaaten berücksichtigt werden und somit strengere Belastungsgrenzwerte für die Gesamtheit der Geräte festgesetzt werden, die elektromagnetische Wellen in den Frequenzbereichen zwischen 0,1 MHz und 300 GHz ausstrahlen;

Hintergrund: Das EU-Parlament wird direkt gewählt und ist damit die Bürgervertretung (Bürgerkammer) der EU. So gesehen sind die oben zitierten Passagen aus der Entschließung vom 4.9.2008 nicht überraschend. Der Einfluss des Parlaments auf die Bildung der EU-Kommission (Exekutive) ist jedoch gering.

Um nichts anbrennen zu lassen habe ich beim Verfasser der Presseinformation über die Entschließung nachgefragt, ob sich der Schlusssatz "522 Abgeordnete stimmten für den Bericht, 16 dagegen" vielleicht doch nur auf die Passage über elektromagnetische Felder (Bericht der BioInitiative) bezieht. Die Antwort vom 13. Februar 2009 ist eindeutig:


Sehr geehrter Herr Schall,

die Zahl "522 dafür/16 dagegen" bezieht sich auf den gesamten Bericht des EP zum Umweltaktionsplan und nicht auf einen einzelnen Abschnitt aus dem Bericht, also nicht auf die elektromagnetischen Felder.

Mit besten Grüßen aus Brüssel

Andreas Kleiner
-----------------------------------------------

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Unter Handystrahlung lenken Autofahrer schlecht

spatenpauli @, München, Sonntag, 08. Februar 2009, 12:59 (vor 1592 Tagen) @ spatenpauli

K.o.-Argument: "Achtung! Bis zu 10 Minuten nach Ihrem letzten Handy-Telefonat stehen Sie unter erhöhtem Unfallrisiko," behauptet Dr. med. J. Mutter. Ein gewisser Prof. Dr. Colin Blackmore von der Universität Oxford habe festgestellt, die hohen Unfallzahlen wegen Handygebrauch während einer Autofahrt lägen an der Strahlung der Handys, nicht an der Ablenkung durch das Gespräch! (Quelle: YouTube-Video-Sechsteiler, Vortrag von Dr. med. J. Mutter, 2006, Freiburg, Teil 4 von 6, Zeitstempel: 7:30 min).

Die Tatsachen
: Diese Behauptung geht zurück auf eine Zitatsammlung des Baubiologen W. Maes. Aus dieser dubiosen Sammlung, bei der an der fraglichen Stelle überhaupt nicht erkennbar ist, wer was gesagt haben soll, schöpfen auch andere Frontleute wie Dr. med. H.-C. Scheiner gerne vermeintlich Dramatisches für ihre Vorträge.

Tatsächlich heißt der zitierte Wissenschaftler jedoch nicht Colin Blackmore, wie bei Maes, sondern Colin Blakemore. Dass der Schreibfehler im Namen sich von Maes über Scheiner bis zu Mutter und diverse Websites durchzieht, legt den Verdacht nahe, nach Maes hat sich keiner mehr die Mühe gemacht, die Richtigkeit der Angaben zu prüfen, um ggf. Missverständnisse und Fehlinterpretationen auszuschließen.

Eine solche Prüfung wäre aber dringend ratsam gewesen, denn Prof. Blakemore hat nie behauptet, die Strahlung von Handys hätte auch noch nach Beendigung des Gesprächs unsicheres Autofahren zur Folge. Dies ist eine reine Erfindung von Dr. Mutter. Ein Blick in die Originalarbeit von Blakemore aus dem Jahr 2000 lässt daran keinen Zweifel: The only established health hazard cited by the independent group comes from the use of mobile phones while driving. The risk of an accident increases with age and is equivalent (when braking times are measured) to a blood alcohol level of 0.05%. The risk is the same when the phone is used “hands free” (via a loudspeaker), implying that it is due to the distraction caused by the conversation.

Blakemore warnt also mit keinem Wort vor einer Strahlungswirkung von Handys auf Autofahrer, sondern mahnt lediglich die unbestrittene Ablenkung des Fahrers durch ein Telefongespräch an, egal ob es mit oder ohne Freisprecheinrichtung geführt wird.

Mit seiner verzerrten Interpretationen von Blakemore ist Dr. Mutter freilich nicht der Erste. Schon im Jahr 2000 hat sich Blakemore gegen Fehldeutungen seiner Ausführungen zur Wehr gesetzt. Seinerzeit stellte er klar, er hätte nach Handytelefonaten nie Kopfschmerzen und bestätigte noch einmal, dass das Risiko beim Fahren die Ablenkung des Fahrers durchs Handytelefonat sei. Auch seine Empfehlung, Handytelefonate nur sparsam zu führen - ein gefundenes Fressen für die Dramatiker unter den Mobilfunkkritikern - schrumpfte auf die simple Erklärung zusammen, solche Telefonate seien lästig für Umstehende und noch dazu teuer.

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6 % der Deutschen leiden unter Elektrosmog

spatenpauli @, München, Sonntag, 08. Februar 2009, 13:26 (vor 1592 Tagen) @ spatenpauli

K.o.-Argument: "In Deutschland reagieren laut einer Erhebung des Bundesamts für Strahlenschutz aus dem Jahr 2006 etwa 6 Prozent der Bevölkerung mit Krankheitssymptomen auf hochfrequente Strahlung, Tendenz steigend." (Quelle) Diese Behauptung taucht in mehr oder weniger abgewandelter Form - auch schon mal mit dem Wert 10 % - immer wieder einmal auf und wird gerne im Zusammenhang mit Schilderungen über Elektrosensibilität gebracht.

Die Tatsachen: In der genannten Erhebung (PDF) lässt sich die obige Aussage nicht finden. Das Wort "Krankheitssymptome" wird noch nicht einmal erwähnt.

Wie es sich tatsächlich verhält, ist in der Quelle auf den Seiten 30/31 nachzulesen:

Frage 24: (an alle) „Machen Sie sich wegen möglicher gesundheitlicher Risiken durch elektromagnetische Felder, die von Mobilfunk-Sendeanlagen, Handys oder schnurlosen Telefonen oder anderen Quellen ausgehen, starke Sorgen, ziemliche Sorgen, wenig Sorgen oder gar keine Sorgen?“

Insgesamt bezeichnet sich eine Minderheit von 6 Prozent der Bevölkerung als stark besorgt wegen möglicher gesundheitlicher Risiken durch elektromagnetische Felder, weitere 14 Prozent als ziemlich besorgt. Gut die Hälfte ordnet sich selbst in die Kategorie „wenig besorgt“ ein und ein gutes Viertel bezeichnet sich schließlich als „gar nicht besorgt“.

Frage 27: (an alle) „Fühlen Sie sich durch elektromagnetische Felder von Mobilfunk-Sendeanlagen, Handys oder schnurlosen Telefonen oder anderen Quellen in Ihrer Gesundheit stark beeinträchtigt, ziemlich beeinträchtigt, wenig beeinträchtigt oder gar nicht beeinträchtigt?“

Im Hinblick auf eine mögliche gesundheitliche Beeinträchtigung durch elektromagnetische Felder gibt gut die Hälfte der Befragten an, „gar nicht“ bzw. weitere 36 Prozent, „wenig beeinträchtigt“ zu sein; 7 Prozent bezeichnen sich als „ziemlich“ und 2 Prozent als „stark beeinträchtigt“.

Ich hoffe der Unterschied zum K.o.-Argument ist jedem klar: Menschen, die sich selbst als besorgt sehen, wegen möglicher Gefahren des Mobilfunks, sind nicht automatisch Menschen, die unter Mobilfunkeinwirkung krank geworden sind! Gleiches gilt wenn sich jemand beeinträchtigt fühlt: dies heißt noch lange nicht, dass er es auch tatsächlich ist!

[Hinweis: Die Antworten zu Frage 27 enthalten einen Widerspruch, im Text werden 2 % als stark beeinträchtigt geführt, im zugehörigen Schaubild 3 %]


Selbst bei den Prozentwerten haben es die Urheber der Behauptung nicht so genau genommen, denn statt der genannten 6 Prozent vermeintlich Beeinträchtigte hätten sie bei sorgfältiger Recherche die 7 Prozent oder 7 + 2 Prozent (von Frage 27) nehmen müssen. Was allerdings nichts daran ändert, dass es sich hier lediglich um Selbstauskünfte (Meinungen) der Befragten handelt und nicht etwa um die wissenschaftlich exakt ermittelte tatsächliche Anzahl von Betroffenen.

Eine Stellungnahme des BfS zu den wie Mücken umherschwirrenden Zahlen über Elektrosensible in Deutschland findet sich hier.

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6 % der Deutschen leiden unter Elektrosmog

spatenpauli @, München, Samstag, 12. Juni 2010, 19:15 (vor 1103 Tagen) @ spatenpauli

Diese Behauptung taucht in mehr oder weniger abgewandelter Form - auch schon mal mit dem Wert 10 % - immer wieder einmal auf und wird gerne im Zusammenhang mit Schilderungen über Elektrosensibilität gebracht.

Folgend ein hinreißendes Beispiel, wie der sogenannte "Bundesverband Elektrosmog", der inzwischen mehr tot als lebendig ist, schon 2004 versuchte, auf der 6-%-Woge vorwärts zu surfen.

Zorneding bei München (ots) - Laut offiziellen Umfragen aus dem Jahre 2001 durch die Firma Telekom im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz fühlen sich 6 % der Bevölkerung durch Mobilfunk gesundheitlich beeinträchtigt. Die Dunkelziffer liegt jedoch sehr hoch, so dass man davon ausgehen kann, dass die Gruppe der Elektroempfindlichen sich der Zahl der Allergiker nähert.

Gemerkt? Die Zahlen aus einer Pilotstudie (2001) werden hier um eine angeblich sehr hohe Dunkelziffer ergänzt, nur um die Anzahl der Elektrosensiblen (EHS) in die Größenordnung der Allergiker rücken zu können. Ein ebenso kühnes wie unseriöses Manöver. Die Website mast-victims.org sammelt weltweit Fallschilderungen selbstdiagnostizierter EHS und kommt im Juni 2010 auf bescheidene 201 Fälle - weltweit. Aus Deutschland sind dort elf Fälle gemeldet, schaut man sich diese an, bleiben real fünf übrig. Zum Vergleich: weltweit soll es 30 Mio. Allergiker geben, wobei auch mit dieser Zahl Schindluder getrieben und z.B. hier behauptet wird, allein in Deutschland gäbe es 35 Mio. Allergiker. Wie dem auch sei, zwischen der Anzahl der EHS und der Allergiker liegen nicht nur Welten, sondern Universen.

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Modekrankheit Elektrosmog-Phobie im Rückzug

spatenpauli @, München, Freitag, 31. Mai 2013, 00:51 (vor 19 Tagen) @ spatenpauli

Die Website mast-victims.org sammelt weltweit Fallschilderungen selbstdiagnostizierter EHS und kommt im Juni 2010 auf bescheidene 201 Fälle - weltweit. Aus Deutschland sind dort elf Fälle gemeldet ...

Drei Jahre später, Anfang Juni 2013 sind es 285 Fälle. Aus Deutschland sind in den drei Jahren 2 Fälle neu hinzu gekommen, in Summe sind es dort (inkl. Irrläufer) heute 13 Fälle.

Rückblick: Im Januar 2009 meldete mast-victims.org 155 Elektrosensible, am 14. Mai 2010 stand der Zähler auf 197. Das macht im Mittel eine Inzidenzrate von weltweit 2,63 Elektrosensible pro Monat.

Nimmt man diese Inzidenzrate von 2,63 EHS/monat für den jüngsten Beobachtungszeitraum von 3 Jahren her (36 Monate), müsste ein Zuwachs von 94,5 EHS stattgefunden haben. Tatsächlich sind es jedoch nur 285-201=84 EHS, die Inzidenzrate an neu hinzugekommenen EHS hat sich trotz weltweiter Einführung neuer Funknetze also nicht, wie gerne behauptet wird, dramatisch erhöht, der ohnehin marginal niedrige Wert hat sich vielmehr leicht von 2,63 EHS/monat auf 2,33 EHS/monat verringert.

Natürlich ist die Datenbasis bei mast-victims.org alles andere als repräsentativ, sie gibt lediglich einen Hinweis darauf, dass die mit dem Netzaufbau der frühen Mobilfunkjahre einhergegangene Modekrankheit Elektrosmog-Phobie ihren Höhepunkt überschritten hat.

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Modekrankheit Elektrosmog-Phobie im Rückzug

charles ⌂ @, Freitag, 31. Mai 2013, 08:35 (vor 19 Tagen) @ spatenpauli

Nein dies sagt überhaupt nichts.

Erstens ist mast-victims.org sehr unbekannt.
Zweitens haben viele Elektrosensitive keinen Computer mehr.
Und drittens, diejenige, die noch einen Computer haben, nehmen nicht die Mühe sich zu melden.

Wenn ich sämtliche Foren anschaue, bin ich der einzige aus den Niederlanden der überhaupt an internationale Foren teilnimmt.
Wir haben in die Niederlande auch ein niederländisches Forum, wo sich 50+ Personen registriert haben, wo nur 5 Personen posten, und der Rest noch nie geguckt haben.

Nein, es ist nicht in Ordnung derartige Schlüsse zu ziehen.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Die STOA - ein europäisches Märchen

spatenpauli @, München, Freitag, 03. April 2009, 23:06 (vor 1537 Tagen) @ spatenpauli

K.o.-Argument: Das Europäische Parlament fordert in Gestalt seiner Wissenschafts-Direktion STOA den sehr tiefen Grenzwert 100 µW/m². In die Welt gesetzt hat dieses K.o.-Argument aller Voraussicht nach der Baubiologe Wolfgang Maes, er verbreitet es jedenfalls seit mindestens 2004 in einer Auflistung von Grenzwert-Forderungen.


[image]


Die Tatsachen: Sinn und Zweck dieses K.o.-Arguments ist es, den Eindruck zu erwecken, auf höchster EU-Ebene im fernen Brüssel wisse man längst besser Bescheid über Elektrosmog-Risiken als hierzulande. Und weil die EU-Parlamentarier so tief durchblickten, würden sie den drastisch reduzierten Grenzwert von 100 µW/m² fordern. Diese Interpretation hört sich eindrucksvoll und wichtig an, dennoch ist sie ganz und gar abwegig!

Begründung: Das STOA (Scientific Technology Options Assessment) ist vergleichbar zum Büro für Technologiefolgen-Abschätzung des Deutschen Bundestags (TAB), also eine Organisation, die für andere Entscheidungshilfen bereitstellt, im Falle des STOA für die Komitees des Europäischen Parlaments. Ein Themenpapier des STOA ist jedoch noch lange keine Studie des STOA selbst, denn so ein Papier dürfen auch Fremdautoren verfassen und darin ihre eigene Meinung vertreten. Wenn z. B. ein mobilfunkkritischer Wissenschaftler so ein STOA-Themenpapier verfasst, kann man sich leicht denken, was drinstehen würde. Und so war es denn auch: Der britische Mobilfunkkritiker Dr. Gerard Hyland verfasste für die STOA so ein Themenpapier - und zwar schon 2001 - mehr zum Thema Mobilfunk hat das STOA seither nicht zu bieten (Stand: April 2009).

Wenn von einer STOA-Mobilfunk-Studie die Rede ist oder sonst irgendwie das STOA mit Mobilfunk in Verbindung gebracht wird, so bezieht sich dies alles ausnahmslos auf diese eine Arbeit von Hyland aus dem Jahr 2001. Diese Arbeit nun als offizielle EU-Stellungnahme auszugeben ist jedoch unzulässig. Denn am Schluss des Themenpapiers heißt es klar und deutlich (übersetzt): "Die in diesem STOA-Themenpapier vertretenen Ansichten geben nicht notwendigerweise die offizielle Meinung des Europäischen Parlaments wieder." Das Original des Hyland-Themenpapiers ist in englisch, eine (autorisierte) deutsche Übersetzung gibt es hier, wobei in der deutschen Übersetzung die Urheberschaft Hylands eigenartigerweise nicht mehr erkennbar ist, sondern ein ganz anderer Autor (Frederico Brucciani) genannt wird. Unter dem Begriff Electromagnetic fields and health bietet das STOA das Papier auch noch in anderen Sprachen an.

Weiterführendes zur STOA

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Messwerte klein, groß oder plemplem reden

spatenpauli @, München, Donnerstag, 16. Juli 2009, 15:20 (vor 1434 Tagen) @ spatenpauli

Das Problem: Messwerte sind für viele Teilnehmer in der Mobilfunkdebatte böhmische Dörfer. Nicht weiter schlimm, wenn diese Unkenntnis nicht dazu genutzt wird Leute zu manipulieren. Die Manipulation gilt dem Kleinreden von tatsächlich großen Messwerten oder aber dem Großreden von tatsächlich kleinen Messwerten. Welche Variante zur Anwendung kommt, hängt ganz von der Situation und der Absicht des Minipulators ab.

Die Bezugseinheit cm² bei der Nennung eines Leistungsflussdichte-Messwerts halte ich für einen der größten Stolpersteine im Weg von Sendemastengegnern. Es gibt auch keinerlei vernünftigen Grund, von der Basiseinheit m² auf cm² umzusteigen, es sei denn man ist es so aus alten Tagen gewohnt - oder man möchte desinformieren. Den Trick kennen wir hier im Forum inzwischen (fast) alle, er wird mal so mal so angewendet:

Kleinreden: Wer vortäuschen möchte, dass schon bei vermeintlich schwachen Funkfeldern Effekte gefunden wurden, der bedient sich bei Werten der Leistungsflussdichte der Bezugseinheit cm², um Werte künstlich um den Faktor 10'000 zu schrumpfen. Da werden dann aus 10 W/m² ruck-zuck 1 mW/cm². Und was passiert? Der Laie liest etwas von 1 mW, ein Wert, den er vom Hörensagen als allgegenwärtigen Belastungswert kennt - und schon klingeln ohne jeden Grund beim verängstigten Sendemastengegner, der vielleicht ein prima Literaturprofessor, Drucker oder Astrologe ist, die Alarmglocken. Ziel erreicht! Und das Schönste: Kleinredner können sich bei Vorwürfen immer damit rausreden, nominell sei an ihrer Desinformation ja nichts falsch.

Großreden: Wer, in Wahrheit kleinen Belastungswerten, eine bedrohliche Dimension geben möchte, der benutzt den Trick der Kleinredner in umgekehrter Richtung. Beispiel: Die beiden Werte 2250 nT und 2,25 µT sind identisch, sie unterscheiden sich kein bisschen in der Belastung, sondern nur in der Einheit. Praktziert wurde dies hier, es gibt jedoch zig Fundstellen für das beliebte Großreden von Belastungswerten. Logisch, dass unsere glorreichen Drei von oben bei 2250 nT mehr Angst kriegen als bei mickerigen 2,25 µT. Ziel erreicht! Und das Schönste: Großredner können sich bei Vorwürfen immer damit rausreden, nominell sei an ihrer Desinformation ja nichts falsch.

Hier ein paktisches Beispiel, wie das Großreden bei dem Messwert eines Tetra-Sendemasten funktioniert.

Plemplemreden: Geradezu absurd erscheint es, wenn die beiden Tricks gleichzeitig auf einen Messwert angewendet werden. Denn dann kommen sich gegenseitig kompensierende Kunstprodukte wie 100000 nW/cm² heraus, was nichts anderes ist als 1 W/m². Plemplemgeredete Messwerte sind mMn ein untrügliches Zeichen für a) Inkompetenz oder b) festen Manipulationswillen desjenigen, der damit in der Öffentlichkeit hausieren geht. Ziel erreicht? Kein Kommentar!

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In Schweden ist Elektrosensibilität amtlich anerkannt

spatenpauli @, München, Mittwoch, 09. September 2009, 20:23 (vor 1379 Tagen) @ spatenpauli

Behauptung: Elektrosensibilität ist in Schweden amtlich anerkannt. Oder: Elektrosensible sind in Schweden amtlich anerkannt.

Diese Behauptung ist in zahlreichen diffusen Varianten anzutreffen, die im wesentlichen alle auf zwei Grundaussagen aufbauen: Anerkannt als "Behinderung" (mit Rentenansprüchen) und anerkannt in dem Sinne, dass für Elektrosensible in Schweden angeblich staatlich garantierte "Schutzzonen" (frei von Elektrosmog) eingerichtet wurden.

Da Schweden weit weg ist lassen sich die Umstände dort nur mit erheblicher Mühe selbst in Augenschein nehmen. Augenzeugenberichte von Skeptikern gibt es deshalb keine, Anhänger der Behauptung kolportieren dagegen jeden Bericht, der aus Kreisen der Elektrosensiblen zum Thema irgendwo auf der Welt publiziert wird. Daraus resultiert eine relativ hohe Publikationsdichte, weil eher unbedeutende lokale Publikationen durch Übersetzung und Kolportage eine größere Reichweite erlangen.

Ziel: Schweden soll als (vermeintliche) Musterlösung im Umgang mit Elektrosensiblen aufgebaut werden. Durch wiederholt in Medien und einschlägigen Websites eingestreute Hinweise auf die angeblich fortschrittliche Haltung in Schweden gegenüber Elektrosensibilität, versuchen Elektrosensible auch in anderen europäischen Ländern Druck auf Politiker zu schaffen, die vermeintliche schwedische Musterlösung z.B. auch für Deutschland zu übernehmen.

Entgegnung von Frau Vassiliou [EU-Kommissarin für Gesundheit] am 19. Juni 2009 im Namen der EU-Kommission (Quelle). Hierbei handelt es sich um offizielle Antworten auf die Anfrage einer Abgeordneten der Grünen, die 2009 den Sprung ins EU-Parlament nicht mehr geschafft hat (siehe auch hier).

Der Kommission liegen keine Daten über die Anzahl von Personen in der EU vor, die behaupten, von Elektrohyposensibilität betroffen zu sein. Auch sind der Kommission keine Angaben über die Anzahl von Leuten bekannt, die aus diesem Grunde ihren Aufenthaltsort gewechselt haben. Die Kommission plant aktuell nicht, eine entsprechende Erhebung durchzuführen.

Der Kommission liegen keine Informationen vor, dass Länder Strahlenschutzgebiete einrichten, die frei von menschenverursachter elektromagnetischer Strahlung sind.

Im Falle Schwedens ist das Swedish National Board of Health and Welfare (NBHW — Schwedisches Zentralamt für Gesundheitswesen und Sozialfürsorge) die Behörde, die Behindertenvertretungsorganisationen finanzielle Unterstützung gewähren kann. Die schwedischen Behörden verstehen darunter Organisationen, deren Mitglieder (zumindest mehrheitlich) im täglichen Leben aufgrund einer Behinderung erhebliche Schwierigkeiten haben. Daher trifft das NBHW seine Entscheidungen auf der Grundlage einer tatsächlichen Behinderung der betroffenen Personen und nicht auf der Grundlage einer bekannten Ursache dieser Behinderung.

Dem Schwedischen Verband elektrosensibler Menschen wurde als Behindertenorganisation finanzielle Unterstützung gewährt. Dies wird zuweilen so missverstanden, als sei elektromagnetische Überempfindlichkeit in Schweden eine anerkannte medizinische Diagnose. Hinsichtlich der Gesundheitsbeeinträchtigungen, die von betroffenen Personen im Zusammenhang mit einer „elektrischen/elektromagnetischen Überempfindlichkeit“ angegeben werden, fehlen bisher Diagnoseverfahren, und es stehen auch keine Methoden zur Verfügung, um festzustellen, ob eine Person tatsächlich von Überempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern betroffen ist. Die Erfahrungen der betroffenen Personen können somit bedauerlicherweise nicht von Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung gestützt werden.

Die Kommission beabsichtigt — wie im Vertrag gefordert —, ein hohes Schutzniveau in der gesamten EU für die Bevölkerung zu gewährleisten. Dies soll mit der Empfehlung 1999/519/EG des Rates in Bezug auf elektromagnetische Felder erreicht werden. Die meisten Mitgliedstaaten stimmen darin überein, dass die in der Empfehlung vorgeschlagenen Expositionsgrenzwerte ein hohes Schutzniveau sicherstellen. Mitgliedstaaten, die beschlossen haben, strengere Expositionsgrenzwerte zu erlassen, taten dies ohne entsprechende wissenschaftliche Grundlage; die Kommission erwartet nicht, dass sich aus diesen Maßnahmen Vorteile für die öffentliche Gesundheit ergeben.

Bislang haben die neuesten verfügbaren unabhängigen Gutachten, einschließlich des jüngsten im Januar 2009 abgegebenen Gutachtens des Wissenschaftlichen Ausschusses „Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken“ (SCENIHR) keine wissenschaftlichen Gründe nennen können, die eine Änderung der in der Empfehlung des Rates vorgesehenen Grenzwerte rechtfertigen könnten.

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Schweden, Elektrosensibilität, Lüge, Behinderung

In Schweden ist Elektrosensibilität amtlich anerkannt

Doris @, Mittwoch, 09. September 2009, 22:59 (vor 1378 Tagen) @ spatenpauli

Behauptung: Elektrosensibilität ist in Schweden amtlich anerkannt. Oder: Elektrosensible sind in Schweden amtlich anerkannt.

Diese Behauptung ist in zahlreichen diffusen Varianten anzutreffen, die im wesentlichen alle auf zwei Grundaussagen aufbauen: Anerkannt als "Behinderung" (mit Rentenansprüchen) und anerkannt in dem Sinne, dass für Elektrosensible in Schweden angeblich staatlich garantierte "Schutzzonen" (frei von Elektrosmog) eingerichtet wurden.

Olle Johansson wird's am 21. November in der Schweiz verkünden was Sache ist. So zumindest schreibt es Gigaherz

In diesem Jahr wird er uns zum Thema Funktionelle Beeinträchtigung durch Elektrohypersensibilität und im besonderen über den zur Zeit in Schweden gültigen rechtlichen Status von Betroffenen berichten. Dieser neue rechtliche Status in Schweden hat in letzter Zeit in ganz Europa zu panikartigen Dementis der Mobilfunkbetreiber geführt. Prof. Olle Johansson wird uns sagen, was genau in Schweden Sache ist.

Kein panikartiges Dementi

spatenpauli @, München, Donnerstag, 10. September 2009, 00:32 (vor 1378 Tagen) @ Doris

Olle Johansson wird's am 21. November in der Schweiz verkünden was Sache ist. So zumindest schreibt es Gigaherz

Gigaherz schreibt viel wenn der Tag lang ist, von den angeblich "panikartigen Dementis" habe ich jedenfalls nicht die Bohne mitbekommen, nicht mal was von gelassenen Dementis, da spinnt sich Präsident Jakob wieder das übliche Gebräu zusammen, mit dem er seine Leser bei Laune hält.

Olle Johansson ist bekanntlich ein altgedienter schwedischer Mobilfunkgegner und kein Vertreter des NBHW. Was soll der arme Johansson im kleinen Kreis der ebenso lieben wie grimmig entschlossenen Mitstreiter denn anderes vom Stapel lassen als seine "persönliche Interpretation" der Lage in Schweden? Also ich sehe das ganz gelassen, Olten wird mMn nur wieder gewohnt alarmkritische Konfektionsware produzieren, was mir inzwischen sozusagen "panikartig" zum Hals raushängt. Wenn überhaupt Johansson als Quelle für solche Auskünfte infrage kommt, dann nicht während eines kollektiven Vollbades inmitten unbelehrbarer Sendemastengegner, sondern daheim in Schweden. Und selbst dort hat er für mich bei weitem nicht das Gewicht der amtierenden EU-Kommissarin für Gesundheit, die dem hierzulande seit Jahren kolportieren Schwindel um die Anerkennung von ES in Schweden erst einmal unmissverständlich die Luft rausgelassen hat. Man muss wohl Schweizer Vereinspräsident sein, um sich ernsthaft der Illusion hinzugeben, Johansson könne den Ballon neu aufpumpen. Das kann Johansson nicht, dass er Schwede ist, reicht mir einfach nicht.

Sicherheitshalber noch der Hinweis: Dies ist nur meine Meinung, kein "panikartiges Dementi" ;-).

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Gigaherz, Johansson, Alarmkritiker, Schweden

Studie beweist: Tinnitus wird durch Handymasten verursacht

Kuddel, Dienstag, 03. August 2010, 23:51 (vor 1050 Tagen) @ spatenpauli

In etlichen Tinnitusforen wird die Ansicht vertreten, ein Zusammenhang zwischen Tinnitus und Mobilfunk sei durch Studien belegt.

Hintergrund:
Etliche Mitbürger leiden unter einem Tinnitus, hören also einen Ton, ohne daß dieser akustisch vorhanden ist. Tinnitus ist eine Symptom, welches durch eine Krankheit im Ohrbereich ausgelöst wird und nahezu jeder zweite Bundesbürger ist mindestens einmal in seinem Leben von einem Tinitus betroffen, der bei 10% der Bevölkerung chronisch bleibt. (Quelle Wikipedia)

Der Ton kann als Rauschen, als Pfeiffton, aber auch als Brummton wahrgnommen werden und beeiträchtigt die Lebensqualität und insbesondere den Schlaf. Die Intensität des Tons kann über die Zeit variieren und auch spontan ganz verschwinden um zu einem anderen Zeitpunkt wieder aufzutreten.
In einer ruhigen Umgebung (zu hause) wird der Ton subjektiv lauter wahrgenommen, als in einer geräuschvollen Umgebung.

Die Betroffenen versuchen, Zusammenhänge zwischen der Intensität ihres Tinitus und ihren Lebensumständen, bzw der Ernährung zu finden. Da die Schulmedizin keine Patentlösung bieten kann, ist nicht selten der Heilpraktiker oder Baubiologe die letzte Anlaufstelle und die Erkärungsmodelle reichen oft ins Esoterische.

In vielen Tinnitusforen (Beispiel) werden gepulste Funkwellen von nahen Mobilfunkmasten als Verursacher für den Tinnitus betrachtet, da aus Laiensicht rein anschaulich die "Pulsung" niederfrequente Anteile (Brummen, Fiepen) enthält, welche mit Elektromsog-Spionen hörbar gemacht werden können.

Insbesondere Studien zur Phänomen des Mikrowellenhörens werden dabei als "Anscheins-Beweis" für den vermuteten Zusammenhang gehandelt. (EMF-Portal)

Dabei übersieht der Laie, daß sich diese Studien mit Feld-Intensitäten befassen, welche hundertfach über geltenden Grenzwerten und millionenfach oberhalb üblicher Mobilfunkemissionen in Haushalten liegen.

Im Glossar des EMF-Portals steht:

Die Grenze zur Wahrnehmung liegt bei ungefähr 100-400 mJ/m² für Pulslängen von weniger als 30 Mikrosekunden bei 2,45 GHz, dies entspricht einer spezifischen Absorption von 4-16 mJ/kg.

Umgerechnet entspricht die "Grenze zur Wahrnehmung" einer Strahlungsleistungsdichte während des Pulses (Peak) von ca 3500 W/m² (in Baubiologenjargon 3500000000 uW/m²) bzw einem SAR Wert von 130 W/kg, was ca 100 fach oberhalb geltender Grenzwerte liegt.

Diese Studien können also schwerlich als Beweis für den vermuteten Zusammenhang herhalten.

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Mikrowellenhören

Studie beweist: Tinnitus wird durch Handymasten verursacht

spatenpauli @, München, Mittwoch, 04. August 2010, 01:30 (vor 1050 Tagen) @ Kuddel

In vielen Tinnitusforen (Beispiel) werden gepulste Funkwellen von nahen Mobilfunkmasten als Verursacher für den Tinnitus betrachtet, da aus Laiensicht rein anschaulich die "Pulsung" niederfrequente Anteile (Brummen, Fiepen) enthält, welche mit Elektromsog-Spionen hörbar gemacht werden können.

Vom verlinkten Forum eins weiter gehopst bin ich dort gelandet. Ein "leonru" kokettiert da mit seinem "Klingonenschwert-Spectran", gibt ein bisschen mit Messwerten an und behauptet dann:

+ 28 dBm bedeuten eine volle Ausnutzung des sowieso schon viel zu hohen deutschen Sicherheitsgrenzwertes und eine Gewebserwärmung von ca. 1 Grad. Mit Signalen dieser Feldstärke lassen sich auch diverse körperliche Veränderungen erklären.

28 dBm (rd. 630 mW) sind also Grenzwert :no:.

Dortiger Moderator "Brumm_Baer" meint dazu - für ein Szeneforum überraschend ungeschminkt und deshalb geradezu erfrischend:

Wir wollen hier eigentlich nicht, dass das Forum wieder wie vor der Schließung eine Ansammlungen von Absurditäten und Lachnummern wird. Da wurden wilde Erfolgsmeldungen vorgetragen und wenige Tage später kamen die gleichen Schreiber mit völlig anderen „Erfolgen“, die eine Woche später wieder durch neue Fabeln und Märchen ersetzt wurden.

Also dieser Brumm_Baer gefällt mir, den würde ich gerne mal an Gigaherz vermieten, der üppigen "Ansammlungen von Absurditäten und Lachnummern" wegen ;-). Es ist schon erstaunlich, wie die bloße Abnickerei eines einzelnen überforderten Ordnungshüters die "Qualität" eines ganzen Forums nach unten ziehen kann.

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Bei Grenzwert 1 °C Temperaturerhöhung

spatenpauli @, München, Sonntag, 02. Januar 2011, 17:40 (vor 899 Tagen) @ spatenpauli

Behauptung: Wer sich Mobilfunkfeldern am Grenzwert aussetzt, dessen Körper erwärmt sich um 1 °C. Unter anderem wird dies von dem Baubiologen Wolfgang Maes behauptet (PDF).

Wahrheit: Gesicherte biologische und gesundheitliche Wirkungen im Frequenzbereich von 10 MHz bis zu einigen GHz stimmen mit den Reaktionen auf einen Anstieg der Körpertemperatur um mehr als 1 °C überein. Dieser Temperaturanstieg ergibt sich aus der Exposition von Personen unter gemäßigten Umgebungsbedingungen durch eine Ganzkörper-SAR von ungefähr 4 W/kg während einer Zeit von 30 Minuten. Die durchschnittliche Ganzkörper-SAR von 0,4 W/kg wurde daher als Grenzwert gewählt, der einen angemessenen Schutz vor beruflich bedingter Exposition gewährleistet. Ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor von 5 wird für die Exposition der Normalbevölkerung eingeführt, was einer durchschnittlichen Ganzkörper-SAR-Grenze von 0,08 W/kg entspricht.

Quelle: ICNIRP-EMF-Richtline (Seite 79)

Interpretation: Sendet eine Mobilfunk-Basisstation auf allen Kanälen mit maximaler Leistung und tun dies auch alle unmittelbar benachbarte Stationen, dann wird im ungünstigsten Fall, wenn jemand mitten im Hauptstrahl am Rand des Sicherheitsabstandes einer Basisstation steht (meist etwa 2 bis 10 Meter von den Antennen entfernt), die Person einer Ganzkörper-SAR von 0,08 W/kg ausgesetzt - eben dem maximal zulässigen Grenzwert. Selbst in dieser Extremsituation kommt es nach 30 Minuten jedoch nicht zu einer Temperaturerhöhung von 1 °C, die als Grenze von biologischer Unbedenklichkeit zur Schädlichkeit angesehen wird. Tatsächlich ist die Temperaturerhöhung weitaus geringer, denn der zulässige Grenzwert 0,08 W/kg liegt um den Faktor 50 unter der Ganzkörper-SAR von 4 W/kg, die ein Aufheizen um 1 °C bewirken kann. In realistischen Situationen, in denen sich unmittelbare Anwohner von Mobilfunk-Basisstationen wiederfinden, wird der zulässige Grenzwert von 0,08 W/kg in aller Regel um mehrere Zehnerpotenzen unterschritten, wer z.B. 100 Meter von einem üblichen Sendemasten entfernt ist, wird einer Ganzkörper-SAR von nur noch etwa 0,00001 W/kg ausgesetzt, das ist Faktor 8000 unter dem zulässigen Grenzwert.

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Bei Grenzwert 1 °C Temperaturerhöhung

Robert, Sonntag, 02. Januar 2011, 19:06 (vor 899 Tagen) @ spatenpauli

Behauptung: Wer sich Mobilfunkfeldern am Grenzwert aussetzt, dessen Körper erwärmt sich um 1 °C. Unter anderem wird dies von dem Baubiologen Wolfgang Maes behauptet (PDF).

Interessant auch, dass sich laut Maes bei 4.500.000 µW/m2 eine "Körpererwärmung bei Kleintieren um über 6 °C" einstellt.

Ich vermute mal, da konnte jemand nicht von mW/cm2 auf µW/m2 umrechnen.

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Niemand ist unnütz.
Man kann zumindest noch als schlechtes Beispiel dienen.

Vergleich Handytelefonieren und Röntgenuntersuchungen

Doris @, Dienstag, 22. Februar 2011, 07:54 (vor 848 Tagen) @ spatenpauli

Dr. Volker Schorpp referierte in Zell im Wiesental bei einer Bürgerversammlung anläßlich der geplanten Errichtung einer TETRA Mobilfunkbasisstation.

http://www.badische-zeitung.de/zell-im-wiesental/ueber-zell-en-im-strahlenstress--41195522.html

Dr. Schorpps Argumentation ist ein wildes Aneinanderreihen von Aussagen, er wirft alles in einen Topf, differenziert nicht auf seriöse Art und Weise und kann sich sicher sein, dass der größte Teil des Laienpublikums ihn nicht durchschaut.

U.a. macht er auch diese Aussage

72 Stunden mit dem Handy zu telefonieren, sei so viel wie 1000 Röntgenaufnahmen

Diese Aussage haben wir hier im Forum bereits 2006 diskutiert ---> hier.

"Franz" wählte damals den direkten Kontakt zu der Originalquelle (die damals dem Forum noch wohlgesonnener war :-) ) und erhielt von Dr. A. die Antwort, dass diese Aussage wissenschaflich gesehen nicht haltbar sei und derjenige, der diese Aussage machte (Dr. Eger) , wohl mehr an der Wirkung seiner Darstellung als an einer exakten wissenschaftlichen Aussage interessiert war.

nachzulesen hier ----> http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=7162

Auch Dr. Buchner wurde damals von Franz befragt und seine Antwort bestätigte auch nicht den damals von Dr. Eger gemachten Vergleich. ---> hier

Dies jedoch scheint Dr. Schorpp auch 5 Jahre später nicht zu beeindrucken.

Die Argumentation von Dr. Schorpp ist m.E. unseriös und für mich Angst- und Scharfmacherei.

Am Schluss seines Vortrages machte Dr. Schorpp auch noch folgende Aussage

Er riet dazu, gesund zu leben, Risiken zu minimieren und räumte ein, dass viel Wissen auch belastet

Völlig richtig, Herr Dr. Schorpp. Viel Wissen belastet und zwar den Referenten.
Jeder, der sich informiert und sich etwas mehr Wissen aneignet, wird erkennen, dass diese Vorgehensweise von Ihnen recht unseriös ist und Sie für jeden, der sich mit "mehr Wissen belastet" kein Referent des Vertrauens sind.

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Badische Zeitung, TETRA, Bauernfängerei, Astroturfer, Wiesental, Röntgenstrahlung, Experten, Schorpp, Eger, Buchner, unseriös, Befangen

72 h Handytelefonieren = 1000 Röntgenuntersuchungen

spatenpauli @, München, Dienstag, 22. Februar 2011, 12:10 (vor 848 Tagen) @ Doris

72 Stunden mit dem Handy zu telefonieren, sei so viel wie 1000 Röntgenaufnahmen

Die berühmt-berüchtigte Strahlendosis von 0,5 Gy, auf der diese Angabe beruht, war auch in diesem Strang Thema. Dabei wurden von "sektor3" nicht 1000 Röntgenaufnahmen zum Vergleich herangezogen, sondern, auch hübsch plakativ, eine Atombombenexplosion in wenigen Kilometern Entfernung.

Das eine wie das andere ist stark irritierend, zumal das BfS zwar der Rüdiger-Studie (Wien) die Absolution verweigert hat, die Tauber-Arbeit (Berlin) dagegen, und nur diese bringt die 0,5 Gy *) ins Spiel, mit dem Text aufwertet: "Die Ergebnisse werden aus fachlicher Sicht ernst genommen" (Seite 11 von 14). Dies ist umso rätselhafter, da die Tauber-Arbeit im Gegensatz zur Rüdiger-Studie nie in einem wissenschaftlichen Fachblatt ordentlich publiziert wurde, sondern "nur" in Gestalt des "Reflex"-Abschlussberichts vorgelegt wurde. Warum die Tauber-Arbeit, auf der diese gruseligen Vergleiche beruhen (1000 x Röntgenaufnahmen, 1 x Atombombenexplosion) bis heute nicht veröffentlicht wurde, ist mir nicht bekannt. Eigentlich müsste die EU als einer der Haupt-Geldgeber der "Reflex"-Studie ein starkes Interesse daran gehabt haben, alle Ergebnisse von "Reflex" auf die üblichen Diskussionsplattformen der Wissenschaft zu stellen - und nicht nur das eine Resultat (Rüdiger-Studie). Warum die EU sich schon mit der Publikation der Rüdiger-Studie zufrieden gegeben hat ist mir ebenfalls nicht bekannt. Möglicherweise will man in Brüssel nicht noch mehr Zündstoff frei setzen, der heftige Streit um die Rüdiger-Studie reicht vollauf und das breite Schweigen über die Tauber-Arbeit ist da eher willkommen.

Bei Licht besehen beruhen die beiden o. g. gruseligen Vergleiche also lediglich auf einem Vortragsmanuskript von Prof. Adlkofer, mit dem er bereits in der Öffentlichkeit auftrat, noch bevor Verum am 8. Dezember 2004 überhaupt den "Reflex"-Abschlussbericht vorlegte, geschweige denn eine wissenschaftliche Publikation stattfand. Ein - wohlwollend ausgedrückt - ungewöhnlich "mutiges" Auftreten des ehemaligen Tabaklobbyisten, das wieder einmal die bekannten Fragen nach den Motiven einer derartigen Vorgehensweise aufwirft.

*) So genau kann ich dies momentan gar nicht behaupten. Möglicherweise hat erst Prof. Adlkofer in seinem Vortragsmanuskript die 0,5 Gy als plakative Vergleichsgröße hinzugefügt. Um das zu klären, müsste die Tauber-Arbeit im "Reflex"-Abschlussbericht gesichtet werden, wofür mir momentan die Zeit fehlt.

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Tauber, Reflex, Adlkofer, Verum

72 h Handytelefonieren = 1000 Röntgenuntersuchungen

Sektor3, Samstag, 26. Februar 2011, 18:36 (vor 844 Tagen) @ spatenpauli

72 Stunden mit dem Handy zu telefonieren, sei so viel wie 1000 Röntgenaufnahmen

Die berühmt-berüchtigte Strahlendosis von 0,5 Gy, auf der diese Angabe beruht, war auch in diesem Strang Thema. Dabei wurden von "sektor3" nicht 1000 Röntgenaufnahmen zum Vergleich herangezogen, sondern, auch hübsch plakativ, eine Atombombenexplosion in wenigen Kilometern Entfernung.

Das eine wie das andere ist stark irritierend, zumal das BfS zwar der Rüdiger-Studie (Wien) die Absolution verweigert hat, die Tauber-Arbeit (Berlin) dagegen, und nur diese bringt die 0,5 Gy *) ins Spiel, mit dem Text aufwertet: "Die Ergebnisse werden aus fachlicher Sicht ernst genommen" (Seite 11 von 14). Dies ist umso rätselhafter, da die Tauber-Arbeit im Gegensatz zur Rüdiger-Studie nie in einem wissenschaftlichen Fachblatt ordentlich publiziert wurde, sondern "nur" in Gestalt des "Reflex"-Abschlussberichts vorgelegt wurde. ...

*) So genau kann ich dies momentan gar nicht behaupten. Möglicherweise hat erst Prof. Adlkofer in seinem Vortragsmanuskript die 0,5 Gy als plakative Vergleichsgröße hinzugefügt. Um das zu klären, müsste die Tauber-Arbeit im "Reflex"-Abschlussbericht gesichtet werden, wofür mir momentan die Zeit fehlt.

Im Vortrag heißt es dazu auf Seite 6:
"Der letzte Wert stellt eine Positivkontrolle mit ionisierenden Röntgenstrahlen dar."

Der Vergleich mit Röntgenstrahlung scheint gängige Praxis zu sein. Speit zeigte hier z.B. auf Seite 12, dass Röntgenstrahlung (2Gy) sehr wohl den Comet Assay anspringen läßt, nicht aber das Rauchen. Im Umkehrschluß könnte man daraus folgern, dass Mobilfunk wesentlich gefährlicher sein muss als Rauchen, da Mobilfunk laut Tauber zu ähnlichen Comet Assay Ergebnissen führt wie Röntgenstrahlung, nicht aber das Rauchen (Speit).

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Röntgenstrahlen, Speit, Tauber

72 h Handytelefonieren = 1000 Röntgenuntersuchungen

Sektor3, Montag, 14. März 2011, 08:27 (vor 828 Tagen) @ spatenpauli

72 Stunden mit dem Handy zu telefonieren, sei so viel wie 1000 Röntgenaufnahmen


Die berühmt-berüchtigte Strahlendosis von 0,5 Gy, auf der diese Angabe beruht, war auch in diesem Strang Thema. Dabei wurden von "sektor3" nicht 1000 Röntgenaufnahmen zum Vergleich herangezogen, sondern, auch hübsch plakativ, eine Atombombenexplosion in wenigen Kilometern Entfernung.

Das eine wie das andere ist stark irritierend, zumal das BfS zwar der Rüdiger-Studie (Wien) die Absolution verweigert hat, die Tauber-Arbeit (Berlin) dagegen, und nur diese bringt die 0,5 Gy *) ins Spiel, mit dem Text aufwertet: "...

Die Erläuterungen zu den japanischen Reaktorproblemen im Spiegel helfen eventuell weiter.

Bei Photonenstrahlung (z.B. Röntgen) ist der Strahlungswichtungsfaktor gleich 1 (siehe auch Ionisierende Strahlung). Dann gilt: 1 Gy entspricht 1 Sv.

Unser Geschäft ist es, Zweifel zu streuen

spatenpauli @, München, Montag, 14. März 2011, 10:15 (vor 828 Tagen) @ Sektor3

Die Erläuterungen zu den japanischen Reaktorproblemen im Spiegel helfen eventuell weiter.

Auszüge aus den Gefechten der dortigen Kommentatoren, anderer Schauplatz, gleiches Schema:

[3] Wer sowas schreibt ...der disqualifiziert sich selbst. Wer den Unterschied zwischen Atomen und Molekülen nicht weiß, sollte solche Panik-Artikel nicht verfassen (dürfen).

Aber Hauptsache Panik gemacht...das werden wir in nächster Zeit ständig ertragen müssen...

[11] Bei so vielen fachlichen, logischen & inhaltlichen Schnitzern drängt sich doch die Frage auf, welcher Praktikant/Lobbyist gerade mal wieder über Fakten spricht, die er nicht versteht. Ein Artikel, der dem Spiegel eigentlich peinlich sein müsste.

[13] Sie verbreiten hier schlicht falsche Aussagen - indem sie falsche Darstellungen bringen!

[14] Sie haben keine Ahnung oder Bashen im Auftrag der Atomindustrie? Scheint so - den ihre Darstellung wiederspricht sowohl dem Artikel als auch den Wissenschaftlichen Erkennissen über Krebserkrankungen durch radioaktive Partikel die im Körper angereichert werden!

Der Praktikant sind eher Sie hier mit solchen Irreführenden Aussagen!

Und was bleibt beim Laien unterm Strich übrig? Zweifel!

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Unser Geschäft ist es, Zweifel zu streuen

spatenpauli @, München, Montag, 14. März 2011, 10:21 (vor 828 Tagen) @ spatenpauli

Und was bleibt beim Laien unterm Strich übrig? Zweifel!

... die anscheinend eine Nichtwissengesellschaft mit sich bringen.

"Es ist wirklich erstaunlich, dass einige gut vernetzte Lobbyisten, obwohl sie meist fachfremd waren, es quasi mit der gesamten Scientific Community der Krebs- bzw. der Klimaforschung aufnehmen konnten."

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Tabak, Lobbyarbeit

Unser Geschäft ist es, Zweifel zu streuen

spatenpauli @, München, Dienstag, 15. März 2011, 12:01 (vor 827 Tagen) @ spatenpauli

"Es ist wirklich erstaunlich, dass einige gut vernetzte Lobbyisten, obwohl sie meist fachfremd waren, es quasi mit der gesamten Scientific Community der Krebs- bzw. der Klimaforschung aufnehmen konnten."

Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort genügt anscheinend schon eine einzige SMS, um Panik zu verbreiten. Leute, kauft Jod-Aktien, die Zeit der Wellensittiche ist vorüber.

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72 h Handytelefonieren = 1 Stunde Fukushima?

Sektor3, Dienstag, 15. März 2011, 13:45 (vor 827 Tagen) @ Sektor3

72 Stunden mit dem Handy zu telefonieren, sei so viel wie 1000 Röntgenaufnahmen

Die berühmt-berüchtigte Strahlendosis von 0,5 Gy, auf der diese Angabe beruht, war auch in diesem Strang Thema. Dabei wurden von "sektor3" nicht 1000 Röntgenaufnahmen zum Vergleich herangezogen, sondern, auch hübsch plakativ, eine Atombombenexplosion in wenigen Kilometern Entfernung.

Das eine wie das andere ist stark irritierend, zumal das BfS zwar der Rüdiger-Studie (Wien) die Absolution verweigert hat, die Tauber-Arbeit (Berlin) dagegen, und nur diese bringt die 0,5 Gy *) ins Spiel, mit dem Text aufwertet: "...

Die Erläuterungen zu den japanischen Reaktorproblemen im Spiegel helfen eventuell weiter.

Bei Photonenstrahlung (z.B. Röntgen) ist der Strahlungswichtungsfaktor gleich 1 (siehe auch Ionisierende Strahlung). Dann gilt: 1 Gy entspricht 1 Sv.

Im Unglücksreaktor in Fukushima herrschen laut den Meldungen jetzt fast so hohe Strahlenwerte wie in unserer Studie: 0,4 Sv

"Wie die Nachrichtenagentur Kyodo mitteilt, ist die radioaktive Belastung in den Kontrollräumen des Kraftwerks gravierend angestiegen. Die verbliebenen 50 Mitarbeiter müssten demnach abgezogen werden...

Regierungssprecher Yukio Edano sagte, in einzelnen Bereichen des Kraftwerks wurden 400 Millisievert gemessen - dies übersteigt den Grenzwert der Strahlenbelastung für ein Jahr um das 400fache, schrieb die Nachrichtenagentur Kyodo."

Im Fernsehen kam heute, dass dies wohl die Dosis pro Stunde sei.

72 Stunden am Handy = 1 Stunde in Fukushima ?

72 h Handytelefonieren = 1 Stunde Fukushima?

dlsasv @, Mittwoch, 16. März 2011, 11:33 (vor 826 Tagen) @ Sektor3

72 Stunden am Handy = 1 Stunde in Fukushima ?

Langer Rede kurzer Sinn: Auf der rechten Seite ist das zusätzliche Krebs- und Leukämierisiko womöglich 5%, auf der linken wäre es - höchst fragwürdigende Annahmen unterstellt - eher 0,05%.

Vergleich Handytelefonieren und Röntgenuntersuchungen

Robert, Mittwoch, 23. Februar 2011, 23:25 (vor 846 Tagen) @ Doris

U.a. macht er auch diese Aussage

72 Stunden mit dem Handy zu telefonieren, sei so viel wie 1000 Röntgenaufnahmen

Diese Aussage haben wir hier im Forum bereits 2006 diskutiert ---> hier.

Auch Dr. Buchner wurde damals von Franz befragt und seine Antwort bestätigte auch nicht den damals von Dr. Eger gemachten Vergleich. ---> hier

Der Herr Buchner hat das mit den 1000 Röntgenaufnahmen gestern vor rund 200 beeindruckten Zuhörern auch erzählt. An der Wand die Abb. 75 aus dem Abschlussbericht.

Was sonst noch:
Impotenz (eine der ersten Folien), Hormonstörungen bei 1/100000 des Grenzwerts nachgewiesen, später Naila, Selbitz, BHS (Flecken sind abgestorbene Gewebeteile - 2h bei 0,001 W/kg), Krebs, Spinnenbeine, Kühe mit Kopfweh - kurz darauf verendet, Mobilfunk macht Parkinson, STOA, Grenzwert viel zu hoch, Industrie bestimmt alles, Politiker korrupt, Wissenschaftler machen die Untersuchungen absichtlich dann, wenn sie nichts finden können, ...

Ende des Vortrags: Wählen Sie die Partei die...
In der Diskussion Werbung für Diagnose Funk von diversen Vertretern ("auf unserer Seite sind 100 wissenschaftliche Studien, die klar zeigen, dass ...")

Unterm Strich eine "erfolgreiche" Veranstaltung, wie ich denke. Die Damen in meiner Nähe waren sichtlich mitgenommen.

--
Niemand ist unnütz.
Man kann zumindest noch als schlechtes Beispiel dienen.

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ödp, Buchner, Röntgenstrahlung, Impotenz, Eger, Selbitz, Salford, Bluthirnschranke, STOA, Bauernfängerei

Sendemast ./. Schweinemast

spatenpauli @, München, Donnerstag, 24. Februar 2011, 00:26 (vor 846 Tagen) @ Robert

Ende des Vortrags: Wählen Sie die Partei die...
In der Diskussion Werbung für Diagnose Funk von diversen Vertretern ("auf unserer Seite sind 100 wissenschaftliche Studien, die klar zeigen, dass ...")

Unterm Strich eine "erfolgreiche" Veranstaltung, wie ich denke. Die Damen in meiner Nähe waren sichtlich mitgenommen.

Plastisches Sittengemälde, "Robert", danke. Hat denn der Schweinemäster Herr Hopper gar nichts sagen dürfen? Zum Beispiel zu seiner (angeblich) Mitte 2009 eingereichten Klage gegen die Bayerische Staatsregierung, davon hört man gar nix mehr ...

--
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Tags:
Kühweid, Hopper, Klage

Sendemast ./. Schweinemast

Robert, Donnerstag, 24. Februar 2011, 23:07 (vor 845 Tagen) @ spatenpauli

Hat denn der Schweinemäster Herr Hopper gar nichts sagen dürfen? Zum Beispiel zu seiner (angeblich) Mitte 2009 eingereichten Klage gegen die Bayerische Staatsregierung, davon hört man gar nix mehr ...

Nein, davon hat er nichts erzählt. Zumindest ist bei mir nichts hängen geblieben.

Sein Vortrag war wirklich gut gehalten und für die Zuhörer offenbar überzeugend.
Das haben die Beteiligten nicht schlecht aufgezogen. Wenn man da unbewandert reingeht, ist das durchaus verfänglich.

Mir ist eben erst klar geworden, das es sich bei Hopper um das Thema Kühweid handelt (hat mich früher nicht so interessiert). Schon vor Errichtung des Mastens war er - betreut durch Zwerenz und Scheiner - Anführer einer BI, mit den ganzen Nebengeräuschen. Und dann haben sich die bösen Prophezeiungen erfüllt. Seltsam.

Ich frage mich nur, warum es bei den zahllosen anderen Zuchtbetrieben mit vergleichbaren Feldstärken nicht auch zu einer Explosion der Zwitterferkel kommt? Er meinte, er sei in Kontakt mit 3-4 anderen "Betroffenen".

Buchners Kälber-Spinnenbeine sind wohl auf Zuchtbullen mit entsprechender Veranlagung zurückzuführen:
http://www.rind-bw.de/spinnengliedrigkeit-Merkblatt.htm
(Warum erwähnt er das wohl nicht?)

Hopper meinte, seine Zuchteber wären auf Anomalien geprüft. Müsste sich mal ein richtiger Fachmann ansehen.

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Tiere, Rinder, Mutation, Spinnengliedrigkeit, Kühweid

20 Watt gehen in die Antenne, aber 1200 W werden abgestrahlt

Kuddel, Samstag, 16. Juli 2011, 22:21 (vor 703 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von Kuddel, Samstag, 16. Juli 2011, 23:07

Hinweis für den "Nicht-Techniker": Ein Forumsbeitrag, welcher "EIRP" anhand einer Analogie aus dem täglichen Leben erklärt (Beispiel Rasensprenger) ist hier zu finden.


Ausgangspunkt dieses Beitrags über "Die schlimmsten K.O.Argumente von Sendemastgegnern":

Die abgegebene Leistung einer Mobilfunkantenne ist um den Antennengewinn (Faktor 60) höher als die aufgenommene. (Beispiel 1) (Beispiel 2)

Das Argument wird von Kritikern gerne benutzt, um Laien mit hohen Leistungswerten von einigen hundert, bis einigen tausend Watt zu beeindrucken.

[image]

Diese Aussage, die auch auf anderen Internetseiten und Druckschriften in unterschiedlichen Variationen zu finden ist, möchte ich nun richtig stellen:

1.)
Schon in der Schule lernt man im Physik-Unterricht den Energieerhaltungssatz kennen, demnach in einem abgeschlossenen System keine Energie verloren geht und auch keine hinzukommt.
Dies ist das erste Argument, daß die Aussage der Mobilfunkkritiker nicht stimmen kann.

2.) Die Definition des Begriffs "Strahlungsleistung" im Zusammenhang mit Antennen lautet:

Die von einer Antenne insgesamt in Strahlung umgesetzte Leistung ist ihre Strahlungsleistung Ps.
Sie ergibt sich aus der Differenz zwischen Eingangsleistung und der in der Antenne in Wärme umgesetzten Verlustleistung.
(Quelle: Meinke-Grundlach, Taschenbuch der Hochfrequenztechnik, Studienausgabe 4. Auflage, Kapitel 3.1 Leistungsgrößen von Antennen)

Aus 1. und 2. ist somit klar ersichtlich, daß eine Antenne nicht mehr Leistung abstrahlen kann, als ihr per Kabel zugeführt wurde.

Bei (Meinke-Grundlach) ist ferner zu lesen:
Wird die Eingangsleistung mit dem auf den isotropen Strahler bezogenen Gewinn G multipliziert, so erhält man die "äquivalente isotrope Strahlungsleistung" (EIRP=Equivalent Isotropic Radiated Power).
Sie ist diejenige Leistung, die man einem isotropen Kugelstrahler zuführen muß, damit dieser die gleiche Leistungsdichte bzw gleichen Feldstärken erzeugt, wie die betrachtete Richtantenne in Hauptstrahlrichtung bei gleichem Abstand.

Soll die Leistungsdichte nicht durch einen isotropen Kugelstrahler sondern durch einen verlustlosen Halbwellendipol als Vergleichsstrahler erzeugt werden, so wird die diesem zugeführte Leistung "Effektive Strahlungsleistung (ERP = Effective Radiated Power) genannt.

Die in den Standortunterlagen einer Mobilfunkanlage aufgeführten E(I)RP-Strahlungsleistungen von einigen hundert, bis einigen 1000 Watt beziehen sich also nicht auf die von der Mobilfunkantenne abgestrahlte Leistung, sondern auf eine imaginäre (fiktive) Leistung, welche von einer imaginären Referenzantenne abgestrahlt werden müßte , um die gleiche Intensität (Leistungsdichte) in der Hauptstrahlrichtung zu erzielen, wie die Richtantenne.
Da diese kugelförmig abstrahlende, imaginäre Antenne auch Leistung in Richtung Weltall, in den Erdboden und in die entgegengesetzte Richtung abstrahlt, muß ihr eine entsprechend höhere Leistung (ERP oder EIRP) zugeführt werden, als einer gerichteten Antenne.
Die "imaginäre" Kugelstrahlerleistung wird gerne verwendet, weil sich Feldstärken und Leistungsflußdichten für einen kugelförmigen Strahler leichter berechnen lassen, als bei einer komplexen Richtkeule einer Mobilfunkantenne.
Man muß lediglich die (imaginäre) abgestrahlte Leistung durch die Kugeloberfläche (4*Pi*d²) teilen und erhält sofort die Leistung pro Fläche, welche zwecks Personenschutz bestimmte Werte nicht überschreiten soll.

[image]

Oft wird auch von Kritikern argumentiert:
Sodann...muss er vom Laser-Operationsbesteck her wissen, dass man mit 20Watt ungeheure Energien erzeugen kann, wenn man diese auf einen Punkt fokussiert.
...Ebendasselbe geschieht in einer Mobilfunk-Sendeantenne.
Mittels eines ausgeklügelten Reflektors werden aus 20Watt zugeführter Leistung deren 1200 gemacht, falls man dessen ganze Energie in einen nach oben, nach unten und nach der Seite hin in einen sehr schmalen Sektor wirft, statt kugelförmig abzustrahlen.

[image]

Die Gefährlichkeit eines Laserstrahls ist dem Laien anschaulich und die Kritiker behaupten nun, die Antenne würde gleich einem Laser die Strahlen "fokussieren".
Dabei passiert in Wirklichkeit genau das Gegenteil:
Da bei einer Antenne der Fokuspunkt in der Antenne liegt und nicht in Strahlrichtung, wird die punktförmig eingespeiste Leistung vom Speisekabel in einen mehr oder weniger weiten Abstrahlwinkel aufgefächert und abgestrahlt. Der Betreiber der Antenne möchte ja schließlich eine möglichst große Fläche mit Funk versorgen .

[image]

Ich will in diesem Beitrag nicht bestreiten, daß ein höherer "Gewinn" einer Mobilfunkantenne auch die Feldstärke und Strahlungsleistung in einem Abstand "d" zur Antenne erhöht. Tatsächlich erzeugt eine sehr stark gebündelte Richtantenne in Ihrer Hauptkeule eine vergleichsweise höhere Leistungsflußdichte, die jedoch nur in sehr seltenen Extremfällen in der Praxis 0,05 Watt pro Quadratmeter überschreitet. Das rührt daher, daß in Entfernungen über 50 Meter die abgestrahlte Leistung (15..50Watt) durch die divergierende Hauptkeule bereits auf mehrere hundert Quadratmeter Fläche verteilt wurde.
Man muß auch berücksichtigen, daß diese Leistung nur innerhalb der Hauptkeule bei direkter Sicht auf die Antenne "ankommt". Bereits eine Mauer oder Dachziegel "dämpfen" sie auf deutlich kleinere Werte herunter.

K

Tags:
Nachhilfe, EIRP, K.o.-Argumente

20 Watt gehen in die Antenne, aber 1200 W werden abgestrahlt

ama ⌂, Samstag, 16. Juli 2011, 23:28 (vor 703 Tagen) @ Kuddel

Ist doch alles ganz einfach:

20 Watt in die Kiste reinschicken.

Mit dem Antennengewinn multiplizieren.

In einen Empfänger geben, gleichrichten, konvertieren, 1200 Watt rausholen.

Die Differenz von Pi-mal-Daumen 1100 Watt ins Stromnetz einspeisen, Geld einstreichen, Mund halten.

Immer, wenn genug Geld reingekommen ist, eine neue Anlage parallel dazuschalten.

Warten und Millionär werden.

--
Killed by Tobacco
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/killed_by_tobacco/


(VORSICHT: HARTE FOTOS! NICHTS FÜR KINDER!)

Die Versetzung des Schölers Hans-Ulrich ist gefährdet

spatenpauli @, München, Sonntag, 17. Juli 2011, 21:17 (vor 703 Tagen) @ Kuddel

Hinweis für den "Nicht-Techniker": Ein Forumsbeitrag, welcher "EIRP" anhand einer Analogie aus dem täglichen Leben erklärt (Beispiel Rasensprenger) ist hier zu finden.

För den Schöler Hans-Ulrich sind Ihre aufopfernd geleisteten Erklörungen leider noch immer Böhmische Dörfer. Seufz. Ist es das Alter, der Starrsinn oder beides? Sehen Sie selbst [Vorsicht, Sie verlassen mit dem Link das IZgMF-Forum].

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Die Versetzung des Schölers Hans-Ulrich ist gefährdet

Christopher, Sonntag, 17. Juli 2011, 21:40 (vor 703 Tagen) @ spatenpauli

För den Schöler Hans-Ulrich sind Ihre aufopfernd geleisteten Erklörungen leider noch immer Böhmische Dörfer. Seufz. Ist es das Alter, der Starrsinn oder beides? Sehen Sie selbst [Vorsicht, Sie verlassen mit dem Link das IZgMF-Forum].

Eigentlich müssten mal zwei oder drei Fachleute an Jakobs Seminar teilnehmen - und am besten noch einer mit Videokamera... Wäre sicherlich interessant anzusehen: Der (selbsternannte) Kaiser stünde wohl sehr schnell ohne Kleider da. :lookaround:
Aber Leute, die möglicherweise kritische Fragen stellen, werden wahrscheinlich gar nicht reingelassen.

Die Versetzung des Schölers Hans-Ulrich ist gefährdet

AnKa, Sonntag, 17. Juli 2011, 21:47 (vor 703 Tagen) @ Christopher

Aber Leute, die möglicherweise kritische Fragen stellen, werden wahrscheinlich gar nicht reingelassen.

Man müsste es eben undercover versuchen...

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Nix da, hier spielt die Musi! :-)

ama ⌂, Montag, 18. Juli 2011, 14:46 (vor 702 Tagen) @ AnKa

"Aber Leute, die möglicherweise kritische Fragen stellen, werden wahrscheinlich gar nicht reingelassen."


"Man müsste es eben undercover versuchen..."

Ist nicht nötig. Das IZgMF ist doch Pflichtlektüre. HIER die Fragen zu stellen ist viel schöner, weil die Hellstüberbelichteten sich ihre Portion Wahrheit HIER abholen und um die Ohren hauen lassen müssen. :-)

Beispiel:

http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?t=37326

[*QUOTE*]
----------------------------------------------
Wuff
Gast

Verfasst am: So Jul 17, 2011 2:12 pm Titel: Ergänzung zur Kritik von Prof. Adlkofer (1)

Nachtrag zu den beiden ersten Beiträgen:
Im izg(?)mf-Forum wurde diese Kritik thematisiert, und es wurde und wird wie gewohnt überwiegend mit persönlichen Ausfällen vom Sachlichen abgelenkt, mit der
[...]
----------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Wobei zu sagen wäre, daß der zweiäugig Blonde beim Verteiler seiner Worte sich um die Quelle bemühen sollte, die ihm DIES um die Ohren haut:

[*QUOTE*]
----------------------------------------------
wird wie gewohnt überwiegend mit persönlichen Ausfällen vom Sachlichen abgelenkt
----------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Wir hätten da nämlich folgende Halodrigkeit des Herrn Hans-Ulrich Jakob zu vermelden:

[*QUOTE*]
----------------------------------------------
Gigaherz wird mit absoluter Sicherheit keine Anweisungen oder Vorschläge der IZgMF-Schurken und Halunken entgegennehmen.
Wo Spatenpauli alias Stephan Schall und Komplizen drauf steht, sind zum vorneherein Lügen, Intrigen und Betrug drin.
Also lassen Sie solche Vorschläge in unserem Forum.
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)
----------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=59520#59520
Datum: 06. Juni 2011

Heiliger Holzwurm, da knuspert es aber im Intellektualgebüsch.

--
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(VORSICHT: HARTE FOTOS! NICHTS FÜR KINDER!)

Die Versetzung des Schölers Hans-Ulrich ist gefährdet

Kuddel, Sonntag, 17. Juli 2011, 22:28 (vor 702 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von Kuddel, Sonntag, 17. Juli 2011, 22:53

Kann es sein, daß Hans-Ulrich da (mal wieder) etwas durcheinander bringt ?

Sehr geehrter Hans-Ulrich

Ich versichere Dir, bei M.Hahn und "Kuddel" handelt es sich um zwei unterschiedliche Personen, die sich nicht einmal kennen (außer von Foren-Beiträgen).

Mit freundlichen Grüßen

Kuddel

PS: Der Wert auf seine eigene Identität legt und nicht in Brandenburg lebt

Reiche und Mächtige leben fernab von Sendemasten

spatenpauli @, München, Sonntag, 14. August 2011, 14:31 (vor 675 Tagen) @ spatenpauli

Behauptung: Hin und wieder injizieren Sendemastengegner in die Mobilfunkszene das Gerücht, Reiche, Mächtige und Prominente würden von der "Verstrahlung" durch Mobilfunk-Sendemasten verschont. Wo sich die oberen Zehntausend bevorzugt aufhalten, gäbe es keine oder nur wenige Sendemasten, hemmungslos verstrahlt würde nur das gemeine Volk. Spontan gefunden habe ich zwei Beispiele für diese Behauptung (Siemens-Vorstand V. Jung in Grünwald 2002, Reiche/Mächtige wohnen in Funklöchern, 2011), bei Gigaherz und Bürgerwelle lassen sich wahrscheinlich noch weitere solche Beispiele aufstöbern.

Entgegnung: Die Behauptung geht von der (wirren) Annahme aus, eine Clique korrupter Politiker und Manager hätte geheime Informationen über die Gefährlichkeit von Funkwellen, denen sie sich deshalb gezielt entziehen würden. Ziel solcher Behauptungen ist es, diffuse Ängste gegenüber Funk in der Bevölkerung zu schüren, denn daraus lassen sich Vorteile ziehen. Noch vor einigen Jahren war solchen Geschichten schlecht beizukommen, heute ist dies anders, heute lässt sich die Senderdichte an beliebigen Orten in Deutschland mühelos mit der EMF-Datenbank der Regulierungsbehörde feststellen, man muss nur Ort und Straße eingeben. In anderen Ländern gibt es ähnliche Datenbanken.

Gestern habe ich aber einen noch schöneren Gegenbeweis für die wirre Behauptung gesehen. Denn bei der Vorbeifahrt an der Firmenzentrale von Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG am Georg-Brauchle-Ring 23-25 in 80992 München waren etliche Mobilfunkmasten auf dem Dach des Gebäudes erkennbar. Danach befragt spuckte die EMF-Datenbank aus, dass es 26 Mobilfunkantennen sind, die dort Dienst tun. Das passt nun gar nicht ins Bild, denn wer, wenn nicht die Manager eines Mobilfunkbetreibers, hat am ehesten Geheiminformationen über die Schädlichkeit von Mobilfunkantennen? Dass dennoch 26 dieser angeblichen Folterwerkzeuge auf dem O2-Dach stehen belegt mMn glaubwürdig, dass die Kunde von okkultem Geheimwissen eben nur in den Köpfen einiger überzeugter Sendemastengegner die Runde macht.


[image]

Die Ausrede, unter einem Masten strahle es nicht oder nur wenig, lasse ich nicht gelten. Denn jeder der die Szene beobachtet kennt sie, die gegenteilige Behauptung, derzufolge Sendemastengegner auch unter Masten Unheil wittern. Aus meiner Anfangszeit in der Szene ist mir noch gut die Schreckensbotschaft eines Baubiologen bekannt, eine Nebenkeule der Sendeantenne könne sich durchaus senkrecht ins Gebäude "bohren".

Es sind die Widersprüche in der Argumentation, mit der sich die Szene der Sendemastengegner immer wieder neu ins Abseits manövriert. Lange habe ich gebraucht, die Ursache dieser Widersprüche zu erkennen: Mangels wirklich bedrohlicher Fakten wird von interessierter Seite Banales künstlich dramatisiert (daher anfällig für Widersprüche) und nahezu ausschließlich vor Laien ausgebreitet, die das böse Spiel nicht durchschauen können. Gespielt wird von den Antreibern der Szene mMn um finanziellen und gesellschaftlichen Profit, der sich einstellt, wenn verängstigten Menschen "Hilfe" angeboten wird.

So, ich gehe davon aus, dass mit dem unsäglichen Argument, Reiche und Mächtige würden sich gezielt den Funkwellen entziehen, jetzt endlich Schluss ist.

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Reiche und Mächtige leben fernab von Hochspannungsmasten

spatenpauli @, München, Samstag, 27. August 2011, 23:06 (vor 661 Tagen) @ spatenpauli

Behauptung: Hin und wieder injizieren Sendemastengegner in die Mobilfunkszene das Gerücht, Reiche, Mächtige und Prominente würden von der "Verstrahlung" durch Mobilfunk-Sendemasten verschont.

Szenenwechsel.

2009 wurde im Staat New York wissenschaftlich untersucht, ob die "Negativeinrichtung" Hochspannungsmast bevorzugt dort anzutreffen ist, wo sozial schwache Bevölkerungsgruppen Quartier haben. Diese Vermutung bestätigte sich nicht. Untersucht wurde der Bereich 2000 ft (600 Meter) links und rechts von Hochspannungstrassen. In der untersuchten Zone trafen die Wissenschaftler entgegen der Erwartung mehr Weiße, Besserverdienende, Gebildetere und mehr Hauseigentümer an als weiter von den Trassen weg.

Die Studie legt den Schluss nahe, ökologische Gerechtigkeit (Anspruch auf unversehrte Umwelt) könne nicht gleichermaßen auf alle umweltbedingten Risikofaktoren angewendet werden, Verallgemeinerungen wären da riskant. Eine Müllkippe oder eine Kläranlage ist anders zu behandeln als eine Hochspannungstrasse.

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19352413

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Hitparade der unglaublichsten Elektrosmog-Fallgeschichten

spatenpauli @, München, Mittwoch, 17. August 2011, 23:23 (vor 671 Tagen) @ spatenpauli

In den wenigen einschlägigen Mitteilungsplattformen überzeugter Elektrosmog-Betroffener gibt es zuweilen anekdotische Fallgeschichten, die die Glaubensstärke der Szene auf eine harte Probe stellen und Skeptiker an den Rand der Bewußtlosigkeit bringen. In diesem für jedermann offenen Teilstrang werden die unglaublichsten Fallgeschichten aus der Welt des Elektrosmogs verlinkt (gesammelt).

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Tags:
Fallgeschichten, Kasuistiken, Selbstdarstellung

Rüdiger verträgt UKW- und TV-Sender nicht

spatenpauli @, München, Mittwoch, 17. August 2011, 23:26 (vor 671 Tagen) @ spatenpauli

"Ich musste letztes Frühjahr Deutschland verlassen, da ich die dortigen UKW-Radiosender und die TV-Sender nicht mehr vertragen habe."

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?t=34209
Jahr: 2011

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Rüdiger verträgt Kurzwellensender nicht

spatenpauli @, München, Mittwoch, 17. August 2011, 23:29 (vor 671 Tagen) @ spatenpauli

"Ich bin seit langem stark empfindlich auf Kurzwellensender. Ist sehr problematisch weil man kaum abschirmen kann.

Seit Ende Dezember letzten Jahres haben die Probleme extrem zugnommen. Einige male pro Woche sind nachts fuer nur ein paar Stunden so starke Strahlung, dass ich davon nicht mehr erholen kann und seitdem eine starken kontinuierlichen Abbau meiner Gesundheit erlebe."

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=60831#60831
Jahr: 2011

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Familie G. spürt Mobilfunk während Autofahrten

spatenpauli @, München, Mittwoch, 17. August 2011, 23:42 (vor 671 Tagen) @ spatenpauli

"Wir sind mittlerweile so sensibel, dass wir die Mobilfunkstrahlung während des Autofahrens spüren."

"Die Kinder sind in ständiger Behandlung, sonst hätte sich Christoph (3 Jahre alt) vielleicht schon in den Tod gestürzt und Nadine (5 Jahre alt) könnte nicht in den Kindergarten gehen."

Quelle: http://www.eurotinnitus.com/artikel/griebl.html
Jahr: 2007

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Familie G. spürt Mobilfunk während Autofahrten

Kuddel, Donnerstag, 18. August 2011, 19:39 (vor 671 Tagen) @ spatenpauli

Es gibt Hinweise, woher die Veranlagung zur Elektrosensibilität stammen könnte:

Als wir das Haus gebaut haben, haben wir uns von Baubiologen beraten lassen und das Grundstück auf Störfelder untersuchen lassen...

Und Hinweise, welche Faktoren die Elektrosensibilität besonders fördern

Ich war schon mehrmals bei Herrn Dr. med. Hans Scheiner in München in Behandlung...Die Kinder sind in ständiger ärztlicher Behandlung...

Dr. S hat z.B. auch der Familie Kind prognostiziert, daß ihre Kinder von der Mastrahlung mit hoher Wahrscheinlichkeit Leukämie bekommen...

Der ideale "Kunde"

Richard, Donnerstag, 18. August 2011, 21:40 (vor 671 Tagen) @ Kuddel

Es gibt Hinweise, woher die Veranlagung zur Elektrosensibilität stammen könnte:

Als wir das Haus gebaut haben, haben wir uns von Baubiologen beraten lassen und das Grundstück auf Störfelder untersuchen lassen...

Und Hinweise, welche Faktoren die Elektrosensibilität besonders fördern

Ich war schon mehrmals bei Herrn Dr. med. Hans Scheiner in München in Behandlung...Die Kinder sind in ständiger ärztlicher Behandlung...

Dr. S hat z.B. auch der Familie Kind prognostiziert, daß ihre Kinder von der Mastrahlung mit hoher Wahrscheinlichkeit Leukämie bekommen...

Diese Familie ist der ideale Kunde für Angstprofiteure: Bereits vor dem Eintreten eines Ereignisses bereits in Richtung Besorgnis vorgeprägt, dann tatsächlich "geschädigt" und schließlich "in ständiger Behandlung".
Einige Herrschaften können sich die Hände reiben, das hat für sie tatsächlich gut geklappt. Ob es da gegenseitige Provisionen gibt?

Richard

Nach 20 Minuten W-LAN Blutdruck auf 207/137

Gast, Donnerstag, 18. August 2011, 21:12 (vor 671 Tagen) @ spatenpauli

"Ich besuchte die Tante meines Schwiegersohnes, da die Familie Urlaub macht und ich mich um die Tante mit behinderter Tochter "kümmern" sollte. Doch ich bekam in dem Haus bereits nach zehn Minuten die bekannten Kopfschmerzen und war sehr verwundert, denn beim letzten Besuch (ca. ein Jahr) gab es hier keinerlei Strahlung. Ich fühlte mich dort gut. Nach weiteren 10 Minuten hatte ich einen Blutdruck von 207/137.

Ich holte mein Messgerät hervor und war entsetzt! Aus der Nachbarwohnung kam ein gewaltiges WLAN-Strahlengewitter. Ich verließ sofort die Wohnung und ging zu dem Nachbarn, denn die Tante klagte schon seit Längerem auch über hohen Blutdruck und Unwohlsein. Sie "könne auch nicht mehr richtig denken.""

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?t=37808
Jahr: 2011

Tags:
Selbstdarstellung, Fallgeschichten

Anton bekommt von W-LAN Zungenbrennen

spatenpauli @, München, Freitag, 19. August 2011, 11:21 (vor 670 Tagen) @ spatenpauli

"hallo zusammen .ich brauche hilfe und rat.seit bei meiner arbeit alles auf w-lan und funkscanner umgestellt ist gehts mit meiner gesundheit steil bergab ,seitdem habe ich schwindel, herzrasen ,schlafstörungen ,benommenheit ,zungenbrennen u.sw."

Quelle: http://www.symptome.ch/vbboard/elektrosmog/6395-arzt-nachweisen-elektrosensibel.html
Jahr: 2006

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Tags:
Selbstdarstellung

Nie gekanntes Jucken zwischen Fingern und Zehen

spatenpauli @, München, Freitag, 19. August 2011, 23:38 (vor 669 Tagen) @ spatenpauli

"Zuerst bekam ich ein nie gekanntes Jucken zwischen den Fingern und den Zehen, dann an den ganzen Händen und Füßen. Das Jucken wurde so stark, dass sich die Füße wund scheuerten und an den Händen bildeten sich Schuppen, die Haut trocknete aus und platzte auf, sie bekam Risse und wurde wund, so dass man das offene Fleisch sehen konnte. Gleichsam bekam ich ganz unregelmäßig Schwindelanfälle, wie mir schien, nur Bruchteile von Sekunden, aber dennoch auffallend oft."

Quelle: http://www.hese-project.org/Forum/index.php?story_id=2236&parent=0&forum_id=4
Jahr: 2008

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Selbstdarstellung

Die Geschichte vom Guten Josef

AnKa, Samstag, 20. August 2011, 11:52 (vor 669 Tagen) @ spatenpauli

"Zuerst bekam ich ein nie gekanntes Jucken zwischen den Fingern und den Zehen, dann an den ganzen Händen und Füßen. Das Jucken wurde so stark, dass sich die Füße wund scheuerten und an den Händen bildeten sich Schuppen, die Haut trocknete aus und platzte auf, sie bekam Risse und wurde wund, so dass man das offene Fleisch sehen konnte. Gleichsam bekam ich ganz unregelmäßig Schwindelanfälle, wie mir schien, nur Bruchteile von Sekunden, aber dennoch auffallend oft."

Quelle: http://www.hese-project.org/Forum/index.php?story_id=2236&parent=0&forum_id=4
Jahr: 2008

Erhellend ist vor allem diese Passage innerhalb der wenn auch langatmigen, so doch authentischen und damit exemplarischen Selbstschilderung einer EHS-Karriere:

"Im November 2001 sprach mich ein Mitbürger aus Weilersbach darauf an, ob ich mir schon einmal Gedanken gemacht hätte, dass all meine Probleme von dem Sendemast ausgehen könnten?

Daraufhin besorgte ich mir Unterlagen, Handzettel etc. über Mobilfunk, Mobilfunksendeanlagen, Handys und über die möglichen Krankheitsbilder dieser Technik. Ich war zu Tode erschrocken! All diese dort aufgezeigten möglichen Krankheitsbilder hatte ich in mir vereint. Es war ein Schock!

Ich bestellte am 17.01.2002 eine Baubiologin, Frau Ruth Frank, und lies mittels Spektralanalyse, Messungen vornehmen, die ich in einem Untersuchungsbericht von ihr ausgewertet zurück bekam. Ich höre heute noch die Worte dieser Frau: „Ich habe schon viele Messungen im D-Netz gemacht, aber so hohe Werte hatte ich noch nie!“
Auf dem Balkon/Terrasse waren es 7.061,12 µW/m²
Im Wohnzimmer waren es 4.503,39 µW/m²
Die Richtwerte der Baubiologie:
0,1 – 5 µW/m² = schwache Anomalie
5 – 100 µW/m² = starke Anomalie
größer 100 µW/m² = extreme Anomalie
Daraufhin ging ich zu dem Vermieter dieser Feldscheune, Alfons Roppelt, erläuterte und erklärte ihm die gemessenen Daten und die einzig für mich logische Ursache meiner Erkrankungen,

der Sendemast!"

Was ist daran so bemerkenswert?

Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der arme strahlenkranke Josef in Kontakt zur Baubiologin Ruth gerät, hat er gemäß eigener Schilderung wegen des Sendemasten beim Nachbarsbauern seine persönliche Hölle, das leibhaftige Leiden Christi durcherlebt. Nun aber, da Baubiologin Ruth ihm erschienen war, entschwanden alle seine Leiden ratz-fatz auf Nimmerwiedersehen. Die Leidensquelle -der Sendemast- war nun identifiziert, und Ruth war da gewesen, hatte ihm sanfte Worte ins Ohr flüstert (genau genommen war der Teil mit den Grenzwerten ein heilendes Beschwörungsritual gewesen, aber das hatte sie ihm nicht verraten).

Und Ruth, seine Ruth, hatte ihm versprochen, gerne immer wiederzukommen. Er brauche nur anrufen.

Vermutlich -sicher wissen wir es nicht- hat sich der gute Josef an diesem Tag Hals über Kopf in Ruths Kompetenz verknallt. Sein Alter (52 Jahre) ist typische Midlife-Crisis.

Was nun die Liebe betrifft: sie ist ein seltsam' Ding. Sie verleiht bekanntlich Flügel, und sie ist vermutlich mitunter auch die Ursache so mancher Spontanheilung.

Die schöne Baubiologin Ruth war also dagewesen, war dem guten Josef an seinem Krankenbett erschienen, und wie weggeblasen waren Josefs alltägliche Behinderungen gewesen. Josef verwandelte sich in kürzester Zeit wieder in den Workaholic, der er früher gewesen war, und begann fortan durch das Dorf zu ziehen, den Eingeborenen die gute Botschaft-von-den-bösen-Strahlen seiner Ruth missionierend. Er konnte wieder gehen, das Hautjucken an den Fingern hatte aufgehört, kurz, Josef war wieder ganz der Alte. Und dies alles, obwohl der Sendemast, die angebliche Quelle allen Übels, immer noch da stand wo er schon die ganze Zeit gestanden hatte.

Es kam sogar noch toller. Der gute Josef entwickelte noch viel mehr und mehr Energie und Lebensfreude als früher. Er begann, sich ausgiebig mit dem Nachbarn herumzustreiten. Zürnte dem Gemeinderat. Beschimpfte den Bürgermeister. Überhaupt mit jedem, der sich der guten Botschaft seiner Ruth, der Guten-Botschaft-von-den-bösen-Strahlen zu widersetzen drohte, vermochte Josef nun mühelos einen handfesten, erbitterten Streit vom Zaun zu brechen. Von einem Moment auf den anderen. Ruth hatte ungeahnte Kräfte ihn ihm zum Leben erweckt. So lebendig, so fähig hatte er sich Zeit seines Lebens nicht gefühlt.

Aus dem armen Josef war ein guter Jünger geworden.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Die Geschichte vom Guten Josef

spatenpauli @, München, Sonntag, 21. August 2011, 11:49 (vor 668 Tagen) @ AnKa

Aus dem armen Josef war ein guter Jünger geworden.

Die amüsant zu lesenden Hyperbel von "Anka" ergänzt dieser Strang, in dem 2008 der Fall des "Guten Josef" kontrovers diskutiert wurde.

Aus meiner Sicht ist es legitim, richtig und wichtig, dass die manchmal herzzerreißenden Fallschilderungen von überzeugten Elektrosensiblen (EHS) sich nicht unwidersprochen im www ausbreiten dürfen. Denn in solchen Schilderungen steckt für labile Menschen ein (wenn auch kleines) Infektionsrisiko, sich aus einer subjektiv empfundenen Notlage heraus ebenfalls das Entlastungsventil "Elektrosensibilität" zuzulegen. Die Geschichten können schlimme Folgen haben, wie exemplarisch am Fall Semmelweis dokumentiert. Und auch dieser Beleg zeugt von großer Not. Wer, wie der "Gute Josef", als EHS an die Öffentlichkeit geht, muss daher mMn damit leben, dass seine unglaubliche Schilderung nicht blind geglaubt, sondern kritisch betrachtet wird. Mit einem Schuss Pathos lassen sich derartige Entgegnungen leicht als Christenpflicht sehen, als Dienst am Menschen. Die vollkommene Kritikresistenz der EHS-Szene bringt auch spöttische Betrachtungen hervor.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Die Geschichte vom Guten Josef

helmut @, Nürnberg, Sonntag, 21. August 2011, 21:38 (vor 668 Tagen) @ AnKa

Und was der Gute Josef aus Weilersbach geflissentlich verschweigt ist dass die Ruth auch ein DECT gemessen hatte, dieses war sogar noch wesentlich stärker in seinem Wohnzimmer als die ach so schlimmen Aussendungen der Mobilfunkstation.
Und das DECT strahlte wahrscheinlich schon Jahre vorher, strahlte weiterhin und strahlt vermutlich immer noch.

Mit der Arbeit hatte es der Gute Josef eigentlich noch nie so richtig und da war dies doch die beste Gelegenheit auf Frührente zu plädieren? Ausserdem sollte er doch seinen Gemeinderatskollegen der anderen Partei mit dieser Story eines auswischen können?

Wie gefährlich diese Strahlen sind wurde doch dadurch bewiesen als die T-Mobile Mitarbeiter bei -2°C in blauen "Strahlenschutzanzügen", üblicherweise "Blaumann" genannt, die Antenne von der Weilersbacher Schule wegdrehten


MfG
Helmut

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In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

Fürchterlichstes Ohrensausen

spatenpauli @, München, Freitag, 19. August 2011, 23:43 (vor 669 Tagen) @ spatenpauli

"Ich leide heute noch unter hochfrequenter Strahlung jeglicher Art (Mobilfunk, UMTS, Radar, DECT-Schnurlos-“Telefone“, W-LAN, Handys). Durch HF-Strahlung bekomme ich sehr schnell hohen Blutdruck, Ohrensausen, Kopfdruck, glühend-heißen Kopf usw."

Quelle: http://gigaherz.ch/pages/posts/5-jahre-krank-durch-mobilfunk1184.php
Jahr: 2007

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Selbstdarstellung

Petra verträgt ihre Gitarre nicht mehr

spatenpauli @, München, Montag, 22. August 2011, 16:32 (vor 667 Tagen) @ spatenpauli

"In ihrem Fall aber ist das Problem so extrem, dass die Nähe zu einem Mobiltelefon oder Fernsehen bei ihr zermürbende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Panikattacken hervorruft. Das hat auch abwechselnd chronische Erschöpfung und Schlag-auf-Intoleranzen (knock-on intolerances) gegenüber fast allem ausgelöst, was unsereins - von Zeitschriften bis Zentralheizung - als selbstverständlich betrachtet.

Im letzten Monat wurde sie sogar allergisch gegen ihre Gitarre, weil eine neu entdeckte Empfindlichkeit gegenüber rostfreiem Stahl sie davon abhält, einige der Saiten zu berühren."

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=52180#52180
Jahr: 2010

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Schamhaarverlust durch Mobilfunkstrahlung

KlaKla, Montag, 22. August 2011, 19:27 (vor 667 Tagen) @ spatenpauli

Schamhaarverlust durch Mobilfunkstrahlung

Christopher, Montag, 22. August 2011, 21:28 (vor 667 Tagen) @ KlaKla

Mein persönlicher Klassiker ist der hier:

Es fällt ins Gewicht, wenn eine Frau in meinem Alter damals unter der Exposition sogar noch jünger, übermäßig ihr Schamhaar verliert.

Wow, Spitze. Jetzt verstehe ich das endlich. Deswegen sind im Schwimmbad immer die Abflüsse von den Duschen verstopft... Meine Frau beklagt sich schon immer...
:wink:

Frau EW zieht aus (oder etwa doch nicht?)

hans, Donnerstag, 25. August 2011, 16:45 (vor 664 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von hans, Donnerstag, 25. August 2011, 17:09

Mein Favorit in Sachen Unglaubwürdigkeit ist eindeutig der durch EW breit angekündigte Auszug aus ihrem Haus. Wer solche Schreiben derart weit streuen lässt und dann doch nicht danach handelt, muss sich nicht wundern, dass er/sie/es nicht mehr Ernst genommen wird.
Quellen der Geschichte: Gigaherz / Omega-News / Elektrosmognews (direkter Link zum PDF) / Bürgerwelle (direkter Link zum RTF) / Brummtonforum 1 / Brummtonforum 2

&&&&&&&&&&&&&&&&&

Nachtrag: Unglaubliches aus der Feder von HUJ:
Soeben gelesen (Das neuste: Tipps im Umgang mit einem Handy):
Punkt 2: ...Freihändig bedeutet: berühren Sie das Telefon nicht, legen Sie es zum Sprechen auf den Tisch
muss im Zusammenhang mit Punkt 6 gesehen werden:
Schreiben Sie SMS anstatt mit dem Handy telefonieren.
Ja wie denn? Wenn man es doch nicht berühren darf?

Punkt 7: Gebrauchen Sie Ihr Mobiltelefon nicht, wenn es eine schlechte Verbindung anzeigt, denn dann strahlt das Handy mit erhöhten Werten um die weit entfernte Basisstation zu erreichen.
Womit indirekt Spatenpauli und diverse andere bestätigt werden.

Punkt 5: Schlafen Sie nicht mit Ihrem Mobiltelefon.
Cybersex im Sinne von HUJ? Um den .... binden und dann mal feste vor sich hinvibrieren lassen?

Punkt 10 (der absolute Schreier): Besorgen Sie sich ein Mobiltelefon der 3. Generation (3G), dieses generiert weniger Strahlung wenn es sich nahe einer passenden Basisstation befindet. Diese 3G-Telefone stellen sich selber so ein, dass sie mit der kleinstmöglichen Energie senden um die Verbindung herzustellen.
Uiuiuiuiui, das wird Frau Weber aber gar nicht freuen. Oder weiss der gute HUJ etwa nicht, dass ein "3G-Handy" nichts anderes ist als ein UMTS-Handy?


Auch immer wieder mal einen Link wert: BSE und EMF die ungeschminkte Wahrheit (Link 1 / Link 2). Auf meine Bitte um Aufklärung (warum immer weniger BSE-Fälle trotz massiver Mehrbelastung durch EMF) kam von Seite Gigaherz und deren fleissiger Mitstreiter leider keine Antwort.


[Admin: Titel gekürzt am 25.08.11, 19.55 Uhr]

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Selbstdarstellung, Astroturfer

Anke. K dramatisierte ähnlich

KlaKla, Freitag, 26. August 2011, 09:34 (vor 663 Tagen) @ hans

Mein Favorit in Sachen Unglaubwürdigkeit ist eindeutig der durch EW breit angekündigte Auszug aus ihrem Haus. Wer solche Schreiben derart weit streuen lässt und dann doch nicht danach handelt, muss sich nicht wundern, dass er/sie/es nicht mehr Ernst genommen wird.

Ich denke Eva. W. ist einfach auf den vorbei fahrenden Zug aufgesprungen. Dabei sein ist alles. ;-)

Anke K. aus Kempten hat damals ähnlich dick aufgetragen. Siehe hier ...
Später hat sie vielleicht kapiert, dass diese Überreaktion doch etwas zu krass war. Heute nimmt man von ihr öffentlich nichts mehr wahr. Soweit mir bekannt wurde das Haus nicht abgeschirmt oder verkauft.

Später eröffnete sich der Markt für Strahlenschutzzäune. Ich denke Marianne B. aus Kirchheim war eine der ersten Privatpersonen die dieses Geschäftsmodell in die Tat umsetzte mit viel Presserummel. Und auch von ihr und ihrem Noni hört man heute nichts mehr zum Thema.

--
Meine Meinungsäußerung

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Selbstdarstellung, Astroturfer

Anke. K dramatisierte ähnlich

hans, Freitag, 26. August 2011, 15:57 (vor 663 Tagen) @ KlaKla

...Später eröffnete sich der Markt für Strahlenschutzzäune....

Interessante Seite. Vor allem das Bild oben rechts. Ganz klar zu sehen, dass die hübsche Dame gerade kabellos telefoniert. Irgendwie inkonsequent :wink:

Anke. K dramatisierte ähnlich

spatenpauli @, München, Sonntag, 28. August 2011, 00:13 (vor 661 Tagen) @ hans

Vor allem das Bild oben rechts. Ganz klar zu sehen, dass die hübsche Dame gerade kabellos telefoniert. Irgendwie inkonsequent :wink:

Wieso, das ist die böse Nachbarin, die jenseits der Strahlenschutzbarriere jetzt kabellos telefonieren kann, ohne dass es jemand diesseits der Barriere spürt. Im Werbeprospekt der Firma wenigstens könnte es so stehen.

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Kein Risiko mit Handy im Bett

spatenpauli @, München, Freitag, 26. August 2011, 11:37 (vor 663 Tagen) @ hans

Punkt 5: Schlafen Sie nicht mit Ihrem Mobiltelefon.

Und hier die Gegenstimme:

Herr Szpyt sagt: "Die Aufklärung unserer Kunden über gesundheitliche Risiko-Faktoren beim Schlafen ist uns besonders wichtig. Aber in diesem Fall können wir Entwarnung geben. Schlechter Schlaf kann folglich nicht am Handy im Bett liegen."

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Neben Elektrosmog-Quelle plötzlich tot umgefallen

spatenpauli @, München, Montag, 05. September 2011, 10:25 (vor 653 Tagen) @ spatenpauli

"Ich bekomme Berichte dass es Personen in unterschiedliche Altersgruppen gibt, die normaal gesprochen gesund und sportiv sind, die aber in der Nähe van Elektrosmog Quellen plötzlich tot umfallen."

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=61246#61246
Jahr: 2011

Hinweis: "Charles" (Claessens), Niederlande, hat nach seiner Karriere als gelernter Maschinenbauingenieur auf Baubiologe (Fachgebiet Elektrosmog) umgesattelt. Er verbreitet seit Jahren in Foren und auf einer eigenen Website seine irritierenden Meinungen zu Elektrosmog, hat bislang keinen einzigen Beweis für seine Behauptungen erbracht und gilt als eines der Sprachrohre deutscher Baubiologenverbände.

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Bedarf an 365 verschiedenen Brillen

spatenpauli @, München, Sonntag, 11. September 2011, 17:08 (vor 647 Tagen) @ spatenpauli

"... dass die Sehschärfe der Augen sich jeden Tag verändert und er Augenprobleme bekommt, bei denen kein Augenarzt und Optiker helfen kann - außer durch die Verodrnung von 365 verschiedenen Brillen ..."

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=61371#61371
Jahr: 2011

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Steine saugen sich mit Elektrosmog voll und strahlen dann

spatenpauli @, München, Sonntag, 11. September 2011, 17:24 (vor 647 Tagen) @ spatenpauli

Vorbemerkung: Es geht um Absorption von Funkwellen

"Ich habe mittels messen festgestellt, dass verschiedene Materialien sicheine Zeitlang tatsächlich *vollsaugen*, aber das gilt nur für eine bestimmte Zeit.
Dann ist der Sättigungspunkt erreicht, und fängt dieses Material am die Strahlung ab zu strahlen.

Ich habe dies bei bestimmte Steine nach ca. zwei Jahren gemessen.
Zuerst 40, dann 60, 80, 100, bis 140 µW/m². Obwohl das DECT Telefon vom Nachbarn den gleichen Wert erhielt."

Quelle: http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=2770
Jahr: 2011

Hinweis: Für diese einzigartige Einlage unseres Holländers "Charles" habe ich ihn in Aachen für den "Orden wider den tierischen Ernst" vorgeschlagen. Daumen drücken, vielleicht klappt's.

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Schamanen

AnKa, Sonntag, 11. September 2011, 19:00 (vor 647 Tagen) @ spatenpauli

Vorbemerkung: Es geht um Absorption von Funkwellen

"Ich habe mittels messen festgestellt, dass verschiedene Materialien sicheine Zeitlang tatsächlich *vollsaugen*, aber das gilt nur für eine bestimmte Zeit.
Dann ist der Sättigungspunkt erreicht, und fängt dieses Material am die Strahlung ab zu strahlen.

Ich habe dies bei bestimmte Steine nach ca. zwei Jahren gemessen.
Zuerst 40, dann 60, 80, 100, bis 140 µW/m². Obwohl das DECT Telefon vom Nachbarn den gleichen Wert erhielt."

Quelle: http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=2770
Jahr: 2011

Baubiologen sind moderne Schamanen.

Sie ins Haus zu lassen, heisst, sich danach dort nicht mehr wohlfühlen. Baubiologische Gutachten sind nicht viel wert, man kann damit keine Klage begründen, niemand haftet für den Aufwand, der daraus abgeleitet wird. Auf die Angst der Mitmenschen wird zielgerichtet spekuliert, mehrere hundert Euro pro Termin sind schnell weg. Ich konstatiere bestenfalls Placebowirkung.

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Nervenärztin spricht von verbrennungsartiger Hautveränderung

spatenpauli @, München, Mittwoch, 28. September 2011, 11:28 (vor 630 Tagen) @ spatenpauli

"Elektrosensibilität: Ein Patient mit verbrennungsartigen Hautveränderungen
Es wird über einen Patienten berichtet, bei dem sich bei vorbestehender Chemikaliensensibilität eine ausgeprägte Elektrosensibilität entwickelt hat. Der Patient kann nach eigenen Angaben sogar die verschiedenen Quellen elektromagnetischer Strahlung (z.B. W-LAN, DECT- oder Mobiltelefon, DVBT-Fernsehen) unterscheiden. Die Symptome reichen von kontrollbedürftigen Hautveränderungen über Hypertonie und hirnorganisch bedingten Störungen bis hin zu Darmblutungen. Besonders beunruhigend erscheinen die mehrmals aufgetretenen ungewöhnlichen Hautreaktionen, die wie eine Verbrennung imponieren. Eine Erklärung, wodurch sie ausgelöst wurden, fehlt bisher."

Quelle: Dr. med. Christine Aschermann, Nervenärztin - Psychotherapie, Eichenstr. 6, 88299 Leutkirch, publiziert in: umwelt medizin gesellschaft 2011; 24(2): 141-146
Jahr: 2011

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Tags:
Aschermann, Amateurwissenschaft, Umwelt-Medizin-Gesellschaft, Aerzte-Initiative

Nervenärztin spricht von verbrennungsartiger Hautveränderung

Doris @, Mittwoch, 28. September 2011, 13:25 (vor 630 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von Doris, Mittwoch, 28. September 2011, 14:13

"Elektrosensibilität: Ein Patient mit verbrennungsartigen Hautveränderungen
Es wird über einen Patienten berichtet, bei dem sich bei vorbestehender Chemikaliensensibilität eine ausgeprägte Elektrosensibilität entwickelt hat. Der Patient kann nach eigenen Angaben sogar die verschiedenen Quellen elektromagnetischer Strahlung (z.B. W-LAN, DECT- oder Mobiltelefon, DVBT-Fernsehen) unterscheiden. Die Symptome reichen von kontrollbedürftigen Hautveränderungen über Hypertonie und hirnorganisch bedingten Störungen bis hin zu Darmblutungen. Besonders beunruhigend erscheinen die mehrmals aufgetretenen ungewöhnlichen Hautreaktionen, die wie eine Verbrennung imponieren. Eine Erklärung, wodurch sie ausgelöst wurden, fehlt bisher."

Das war die "andere Sache", die ich in meinem Posting am Wochenende angedeutet habe.

Den Volltext gibt's zum Lesen - und ich habe das gelesen.

https://groups.google.com/group/mobilfunk_newsletter/attach/c9c32b5bbf731b2b/umg-2.11-Aschermann.final..pdf?part=7

[Nachtrag Admin am 19.12.2011: Der Link ist inzwischen leider tot]
[Nachtrag Admin am 06.01.2012: Ersatzlink = http://www.kompetenzinitiative.de/assets/umg-2.11-aschermann.final..pdf]

Nervenärztin spricht von verbrennungsartiger Hautveränderung

spatenpauli @, München, Mittwoch, 28. September 2011, 15:20 (vor 630 Tagen) @ Doris

Das war die "andere Sache", die ich in meinem Posting am Wochenende angedeutet habe.

Den Volltext gibt's zum Lesen - und ich habe das gelesen.


https://groups.google.com/group/mobilfunk_newsletter/attach/c9c32b5bbf731b2b/umg-2.11-Aschermann.final..pdf?part=7

Aus meiner Sicht ein praktisches Beispiel für die neu entdeckte Cargo-Kult-Wissenschaft, auf die übrigens "wuff" 2008 schon hingewiesen hat.

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Nervenärztin spricht von verbrennungsartiger Hautveränderung

Gast, Donnerstag, 03. November 2011, 22:04 (vor 593 Tagen) @ Doris

Den Volltext gibt's zum Lesen - und ich habe das gelesen.

https://groups.google.com/group/mobilfunk_newsletter/attach/c9c32b5bbf731b2b/umg-2.11-Aschermann.final..pdf?part=7

[Nachtrag Admin am 06.01.2012: Ersatzlink = http://www.kompetenzinitiative.de/assets/umg-2.11-aschermann.final..pdf]

Ein paar kurze Anmerkungen zu dem Artikel von Frau Dr. C. Aschermann ...

Auf Seite 142 heißt es, der Patient leide an Gesichtsfeldeinschränkungen. Gemäß Tabelle 2 auf Seite 143 (Krankheitgeschichte des Patienten) wird jedoch
6/2008 ein beginnender Cataract (Linsentrübung) diagnostiziert. Das ist mit 55 altersbedingt möglich und kann das Gesichtsfeld einschränken.

Seite 142: Zweite Ehefrau starb an Lungenkrebs.

Seite 143: der Patient raucht 10-20 Zigaretten täglich. Passivrauchen steht nach Rauchen an 2. Stelle als Risikofaktor für Lungenkrebs, weit vor Asbest, Radon, Dieselruß und sonstigen Chemikalien.

Auch viele andere Symptome (Kreislauf, Blutdruck) hängen wohl mit dem Rauchen zusammen. Der Mann braucht einen guten Arzt, der ihm seine Einbildungen und das Rauchen ausredet und seine Symptome behandelt. Wenn aber
die Ärztin der Wahl und des Vertrauens Frau Dr. Aschermann ist ...

Nervenärztin spricht von verbrennungsartiger Hautveränderung

Doris @, Donnerstag, 03. November 2011, 23:14 (vor 593 Tagen) @ Gast
bearbeitet von Doris, Donnerstag, 03. November 2011, 23:37

Ein paar kurze Anmerkungen zu dem Artikel von Frau Dr. C. Aschermann ...

Auch viele andere Symptome (Kreislauf, Blutdruck) hängen wohl mit dem Rauchen zusammen.

Vielen Dank "Gast" für die Anmerkungen.
Da die Arbeit von Frau Dr. Aschermann doch recht viele persönliche Daten über den Patienten liefert (Lebenslauf, Medikamente, Rauchen etc.) habe ich mich in einiges eingelesen und auch ich meine Zusammenhänge bei seinen Symptomen gesehen zu haben, die wohl andere Ursachen haben als das was ihm Frau Dr. Aschermann diagnostiziert.

Auch ist dieser Aschermann-Bericht für mich persönlich eine Paradebeispiel dafür, wie schnell jemand eine EHS bestätigt bekommt, wenn die behandelnde Ärztin keine Hypothese mehr hat, sondern eine unerschütterliche Überzeugung.

Der Mann braucht einen guten Arzt, der ihm seine Einbildungen und das Rauchen ausredet und seine Symptome behandelt. Wenn aber die Ärztin der Wahl und des Vertrauens Frau Dr. Aschermann ist ...

wohl wahr. Ich habe Frau Dr. Aschermann in der Zeit, als ich noch an "Sendemasten werden für den Untergang der Menschheit verantwortlich sein" glaubte, bei einer Veranstaltung erlebt und war damals schon befremdet über ihre Theorien.

O-Ton Frau Dr. Aschermann

Sektor3, Mittwoch, 28. September 2011, 14:16 (vor 630 Tagen) @ spatenpauli

Im Mai 2007 schrieb Frau Dr. Aschermann Dr. Juds vom Staatlichen Gesundheitsamt Garmisch-Partenkirchen:

"Von einem Ihrer amtsärztlichen Kollegen erfuhr ich kürzlich, dass in seiner nur wenige Jahre zurückliegenden Ausbildung zum Amtsarzt Dozenten der Gesellschaft für Strahlenforschung darauf hinwiesen, dass die Strahlung von Mobilfunk gefährlich sei."


"Als Arzt sollten Sie sich nicht auf die Information des "Spiegels" verlassen"

"Da Sie Frau Dr. Waldmann-Selsam kennen, werden Sie wissen, dass diese nicht den Anspruch erhebt, Wissenschaft im eigentlichen Sinne zu betreiben (bei lebenden Wesen ohnehin nur schwer möglich aufgrund der unübersehbar vielen Einflussgrößen), sondern seit Jahren sich bemüht, die offiziellen Stellen wie Gesundheitsämter und das Bundesamt für Strahlenschutz, das Bundesumweltministerium und natürlich auch die Wissenschaftler für die Problematik zu interessieren."

"Werden wir ein Volk von Lerngestörten und Demenzkranken? Nicht alles kann mit Psychotherapie behandelt werden."

Spatenpauli mit verbrennungsartiger Hautveränderung

spatenpauli @, München, Samstag, 17. Dezember 2011, 22:16 (vor 549 Tagen) @ spatenpauli

Der Patient kann nach eigenen Angaben sogar die verschiedenen Quellen elektromagnetischer Strahlung (z.B. W-LAN, DECT- oder Mobiltelefon, DVBT-Fernsehen) unterscheiden.

Da kann ich mithalten: Ich kann blaues Licht von rotem, gelbem und grünem unterscheiden.

Besonders beunruhigend erscheinen die mehrmals aufgetretenen ungewöhnlichen Hautreaktionen, die wie eine Verbrennung imponieren. Eine Erklärung, wodurch sie ausgelöst wurden, fehlt bisher.

Hallo Frau Dr. Aschermann, ich habe eine mögliche Ursache soeben am eigenen Leib erfahren!

Verdammt unangenehm, sag' ich Ihnen, so wie missgünstige EHS mir das an den Hals gewünscht haben.

Man nehme eine Verschlusskappe "Medizinal Rheuma Bad N", dazu braucht es gar kein Rheuma, gebe diese in eine Badewanne voll Wasser, und steige dann mit dem linken Fuß zuerst ins heiße wohltuende Bad hinein. Hach, wie ist das doch herrlich!

Nach etwa 10 Minuten aber begann ich das zu spüren, was überzeugte Elektrosensible gerne als "Brennen auf der Haut" beschreiben. Da nur das Gesicht betroffen war dachte ich mir noch nicht viel dabei, als das Brennen aber anfing unangenehm zu werden und auf den ganzen Körper übergriff, entstieg ich dem Bad schleunigst. Das ist jetzt vielleicht 15 Minuten her und ich sehe aus wie ein servierfertiger Hummer. Die Haut spannt, ist feuerrot und auch sonst fühle ich mein größtes Organ, nein nicht das, sondern die Haut, wie während eines schlimmen Sonnenbrandes.

Offensichtlich reagiere ich, obwohl sonst überhaupt nicht empfindlich, stark allergisch auf den Badezusatz. Meine Frau, Allergien viel eher zugetan, übersteht das Mittel dagegen völlig unbeschadet. Ein bisschen was von dem Zeug pur auf die Haut gepinselt und bei Frau Dr. Aschermann vorstellig geworden, sie würde mir wahrscheinlich schwerste Verbrennungen attestieren. Dann noch ein paar Erzählungen aus den Magazinen der Elektrosmog-Hexenküche und ich hätte meine Diagnose "EHS" in der Tasche.

Einer meiner Söhne reagiert ebenfalls auf den Badezusatz. Ihn erwischte es, als er neulich unter der Dusche das Mittel als Ersatz für Duschgel verwendete und pur auftrug. Viel hätte nicht gefehlt, und wir hätten einen Arzt rufen müssen. Dass es auch in homöopathischer Verdünnung Unheil anrichten kann, jetzt weiß ich es.

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Fehlschlüsse

Bis zum bitteren Ende: My Baldachin is my Castle

spatenpauli @, München, Freitag, 07. Oktober 2011, 23:25 (vor 620 Tagen) @ spatenpauli

"Ein Kollege hat längere Zeit wegen eines Pagers unter einem Abschirm-Baldachin übernachtet, bis er ihm nicht mehr genügend geholfen hat und er seither im Keller übernachtet.
Ein anderer Kollege hatte einen zimmergrossen transparenten Baldachin (dieses Produkt gibt es leider nicht mehr) gegen Mobilfunkbelastung aus dem Tal, worunter sich sein "Leben" abgespielt hat, bis er dann gestorben ist."

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=61522#61522
Jahr: 2011

Erläuterung: Die, die hier von angeblich unter Elektrosmog leidenden Kollegen berichtet, ist selbst überzeugte Elektrosensible.

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Bis zum bitteren Ende: My Baldachin is my Castle

Kuddel, Samstag, 08. Oktober 2011, 13:51 (vor 620 Tagen) @ spatenpauli

Beschwerden wegen eines Pagers ?

Das sind doch reine "Radios" ohne Sendeteil...

http://de.wikipedia.org/wiki/Funkmeldeempf%C3%A4nger

Tags:
Baldachin

Bis zum bitteren Ende: My Baldachin is my Castle

Fee @, Samstag, 08. Oktober 2011, 14:47 (vor 620 Tagen) @ Kuddel

Beschwerden wegen eines Pagers ?

Das sind doch reine "Radios" ohne Sendeteil...

http://de.wikipedia.org/wiki/Funkmeldeempf%C3%A4nger

Ausnahmsweise mal wieder hier direkt eine Antwort, da das sonst unkommentiert stehen bleibt und da kaum alle Leser hier wie dort die selben sind.

Mit Pager ist natürlich ein Pager-Sender gemeint. Ursprünglich waren auf dem Mehrfamilienhaus neben dem Haus des Betroffenen zwei Pager-Sender, ein Pocsac und ein Ermes. Der Ermes wurde dann abgeschaltet, der Pocsac ist bis jetzt geblieben. Hier ein Link, den ich dazu gefunden habe: http://www.funkcom.ch/minilex1.htm

POCSAG

Post Office Code Standard Advisory Group. Genormter Code für Funkrufsysteme. In der Schweiz arbeiten die TELEPAGE swiss Netze nach dieser Norm. Über die Luftschnittstelle können dabei Datenraten bis zu 2400 Bit/s erreicht werden. POCSAG unterstützt 2 Millionen Adresscodes.TELEPAGE swiss arbeitet auf Frequenz 1 mit 512 Bit/s, auf den 3 weiteren Frequenzen wird mit 1200 Bit/s übertragen.

Bis zum bitteren Ende: My Baldachin is my Castle

Kuddel, Samstag, 08. Oktober 2011, 20:42 (vor 620 Tagen) @ Fee

Ahso, ein Pocsag Sender ist gemeint.

Gesendet wird m.W.n. unregelmäßig jeweils für 1..3 Sekunden mit FM Modulation.
Es gibt also nicht die unter ES gefürchtete "Pulsung im Bereich biologischer" Frequenzen".
Eine "BB-Knatterbox" dürfte kaum Geräusche machen, allenfalls ab und an ein kurzes Knacken.

Die alten Pocsag Sender werden z.B. noch verwendet, um Feuerwehralarmierungen zu übertragen und um z.B. Wetterdaten an Funkwetterstationen vom Typ "Wetter-Direkt" zu übermitteln.

Pager mit 4 W Sendeleistung

spatenpauli @, München, Sonntag, 09. Oktober 2011, 00:51 (vor 619 Tagen) @ Fee

Beschwerden wegen eines Pagers ?

Das sind doch reine "Radios" ohne Sendeteil...

http://de.wikipedia.org/wiki/Funkmeldeempf%C3%A4nger

Ausnahmsweise mal wieder hier direkt eine Antwort, da das sonst unkommentiert stehen bleibt und da kaum alle Leser hier wie dort die selben sind.

Mit Pager ist natürlich ein Pager-Sender gemeint. Ursprünglich waren auf dem Mehrfamilienhaus neben dem Haus des Betroffenen zwei Pager-Sender, ein Pocsac und ein Ermes. Der Ermes wurde dann abgeschaltet, der Pocsac ist bis jetzt geblieben. Hier ein Link, den ich dazu gefunden habe: http://www.funkcom.ch/minilex1.htm

Swissphone schreibt <hier>, ein Pager-Sender (mit Pocsag-Protokoll) habe 4 Watt Sendeleistung und decke damit 3 km² ab. Diese Sendeleistung ist sehr gering, gerade einmal doppelt so groß wie maximal bei einem GSM900-Handy. Dass jemand, der schätzungsweise mindestens 20 Meter von so einem mickrigen Pager-Sender weg wohnt, davon schwer elektrosensibel geworden sein soll, klingt in meinen Ohren märchenhaft.

--
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Antwort von Herrn Jakob

Fee @, Sonntag, 09. Oktober 2011, 12:35 (vor 619 Tagen) @ spatenpauli

Antwort von Herrn Jakob:

Lügenpauli lügt natürlich wieder einmal das Blaue vom Himmel herunter.
Der Telepage-Sender in K sendet nicht im Entferntesten nur mit einer Sendeleistung von 4Watt wie unser Chef-Mobber da fantasiert, sondern gemäss amtlichem Standortdatenblatt mit 150Watt ERP.
Es handelt sich um einen Rundstrahler, zu welchem der Betroffene direkte Sichtverbindung hat.
Die Richtungsdämpfung beträgt gemäss Antennendiagramm lediglich Faktor 1.78
Doe berechnete E-Feldstärke beträgt im Innern des Hauses des Betroffenen 0.2V/m und die von mir mit dem Spektrum-Analysator gemessene 0.17V/m.
Der Sender hüpft ständig in unregelmässigen Abständen von 0.5-5 Sekunden zwischen 147.3 und 169.7MHz hin und her. Diese Frequenzen sind mit dem Baldachin nicht mehr abschirmbar, da die Wellenlänge ca 2m beträgt. Das dauernde, aber unregelmässige Erscheinen und Verschwinden des Feldes lässt viele Anwohner von solchen Sendern nicht mehr schlafen. H.F. ist da bei Weitem nicht der einzige.

Antwort von Herrn Jakob

Kuddel, Sonntag, 09. Oktober 2011, 14:43 (vor 619 Tagen) @ Fee

Die Richtungsdämpfung beträgt gemäss Antennendiagramm lediglich Faktor 1.78
Doe berechnete E-Feldstärke beträgt im Innern des Hauses des Betroffenen 0.2V/m und die von mir mit dem Spektrum-Analysator gemessene 0.17V/m.

Das wären ja nichtmal 0,0001 Watt pro Quadratmeter.

Das dauernde, aber unregelmässige Erscheinen und Verschwinden des Feldes lässt viele Anwohner von solchen Sendern nicht mehr schlafen.

Äußerst unwahrscheinlich, dass das Erscheinen und Verschwinden des äußerst schwachen Feldes ursächlich mit Schlafproblemen zusammenhängt.

Man sollte den Tatsachen ins Auge blicken:
Selbst wenn der Baldachin schirmen würde, oder der Sender abgeschaltet werden würde, wäre keine langfristige Besserung der Schlafprobleme zu erwarten.

K

POCSAG ? Völlig daneben

Raylauncher @, Sonntag, 09. Oktober 2011, 16:37 (vor 619 Tagen) @ Fee

Antwort von Herrn Jakob:

Lügenpauli lügt natürlich wieder einmal das Blaue vom Himmel herunter.
Der Telepage-Sender in K sendet nicht im Entferntesten nur mit einer Sendeleistung von 4Watt wie unser Chef-Mobber da fantasiert, sondern gemäss amtlichem Standortdatenblatt mit 150Watt ERP.
Es handelt sich um einen Rundstrahler, zu welchem der Betroffene direkte Sichtverbindung hat.
Die Richtungsdämpfung beträgt gemäss Antennendiagramm lediglich Faktor 1.78
Doe berechnete E-Feldstärke beträgt im Innern des Hauses des Betroffenen 0.2V/m und die von mir mit dem Spektrum-Analysator gemessene 0.17V/m.
Der Sender hüpft ständig in unregelmässigen Abständen von 0.5-5 Sekunden zwischen 147.3 und 169.7MHz hin und her. Diese Frequenzen sind mit dem Baldachin nicht mehr abschirmbar, da die Wellenlänge ca 2m beträgt. Das dauernde, aber unregelmässige Erscheinen und Verschwinden des Feldes lässt viele Anwohner von solchen Sendern nicht mehr schlafen. H.F. ist da bei Weitem nicht der einzige.


Woher Herr Jakob seine Information hat, die Sendefrequenz eines POCSAG-Senders hüpfe zwischen 2 Frequenzen über einen Abstand von 22,5 MHz - und warum ihm dies nicht spanisch vorkommt - entzieht sich meiner Kenntnis.

Der POCSAG-Standard ist genormt. Als Modulationsverfahren wird PSK mit einem Hub von 4,5 kHz eingesetzt. Die Bitraten liegen je nach System bei 512, 1200 oder 2400 bit/s.

Demnach liegen die "beobachteten" Parameter Frequenzhub und Bitrate völlig neben dem, was Herr Jakob als Funksignal eines Pagingsenders wähnt.

Ganz nebenbei, warum sollten Frequenzen im 2m-Band nicht mehr abschirmbar sein?

Raylauncher

Tags:
Nachhilfe

POCSAG ? Völlig daneben - oder Diskussion völlig daneben??

Doris @, Sonntag, 09. Oktober 2011, 19:15 (vor 619 Tagen) @ Raylauncher
bearbeitet von Doris, Sonntag, 09. Oktober 2011, 20:01

Woher Herr Jakob seine Information hat, die Sendefrequenz eines POCSAG-Senders hüpfe zwischen 2 Frequenzen über einen Abstand von 22,5 MHz - und warum ihm dies nicht spanisch vorkommt - entzieht sich meiner Kenntnis.

Der POCSAG-Standard ist genormt. Als Modulationsverfahren wird PSK mit einem Hub von 4,5 kHz eingesetzt. Die Bitraten liegen je nach System bei 512, 1200 oder 2400 bit/s.

Demnach liegen die "beobachteten" Parameter Frequenzhub und Bitrate völlig neben dem, was Herr Jakob als Funksignal eines Pagingsenders wähnt.

Es kann sein, dass es hier zu Missverständnissen kommt, weil sich eine m.E. völlig unsägliche Diskussionskultur entwickelt. Ich denke, es sollte der ganze Strang im Schweizer Gigaherz gelesen werden. Von daher finde ich es einfach auch unsinnig von "Fee" den Erguss von Herrn Jakob hier einzustellen, als einfach auf den ganzen Strang zu verweisen. Denn Jakob steht dort schon wieder in der Warteschlange* um sich weiter dazu zu äußern. Diese Diskussionen über den "Gartenzaun" setzen voraus, dass alle Teilnehmer die Diskussionen in allen Foren verfolgen. Da dies nicht der Fall ist, entstehen m.E. Diskussionsverläufe, die immer noch mehr zur Verwirrung beitragen, aber auch teilweise Falsches transportieren. Und damit trägt man m.E. immer noch mehr dazu bei, dass immer mehr Müll als Aufklärendes zu diesem Thema im Netz steht.
Allerdings habe ich auch den Eindruck, es ging auch "Fee" nicht darum "Aufklärendes" beizutragen, sondern es eher eine Reaktion auf das Ausgangsposting ist, in dem sie schlecht wegkam.

"Fee" zitierte hier einen Auszug aus einer verlinkten Seite zum POCSAG System.
Ich meine, dass dies eine bessere Seite ist. Aus dieser SEite geht auch hervor, dass in der Schweiz für die TELEPAGE Netze auch die Frequenzbänder verwendet werden, die Herr Jakob angibt (147.3). Das scheint in der Schweiz anders zu sein als in Deutschland.
Das andere Frequenzband, welches er angibt (169.7 MHz), auf dem sendet ERMES. Und laut "Fees" erstem Posting, sollen auf dem Hausdach ja auch ursprünglich ein POCSAG und ein ERMES Sender installiert gewesen sein, wobei letzterer abgeschaltet wurde. Wann dieser abgeschaltet wurde, ob die Messungen von Herrn Jakob zum Zeitpunkt getätigt wurden, als noch beide installiert wurden, was ja dann seine Angaben bestätigen würden, weiß niemand.
Von daher wäre es meiner Meinung nach dringend angeraten solche zerfetzten Diskussionen entweder bleiben zu lassen, oder aber sich mehr Mühe zu geben und mehr Links zur Erklärung zu setzen.

Anmerken möchte ich jedoch auch, dass ich kein Wissen, sondern lediglich herausgesuchte Informationen zu dem Thema geliefert habe. Ich kenne mich da gar nicht aus. Aber vielleicht schaffen diese Informationen eine andere Basis um die deutsch-schweizerischen Differenzen, zumindest was die fachlich/sachliche Ebene betrifft, zu klären.

* der Beitrag von Hr. Jakob wurde freigeschaltet, solange ich hier schrieb. Zur Versachlichung trägt er sicherlich nicht bei. Wenn man die ganzen Schimpftiraden entfernt, bleibt nicht viel fachliches und sachliches übrig.

POCSAG ? Völlig daneben - oder Diskussion völlig daneben??

Fee @, Sonntag, 09. Oktober 2011, 21:26 (vor 619 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Fee, Sonntag, 09. Oktober 2011, 21:42

Woher Herr Jakob seine Information hat, die Sendefrequenz eines POCSAG-Senders hüpfe zwischen 2 Frequenzen über einen Abstand von 22,5 MHz - und warum ihm dies nicht spanisch vorkommt - entzieht sich meiner Kenntnis.

Der POCSAG-Standard ist genormt. Als Modulationsverfahren wird PSK mit einem Hub von 4,5 kHz eingesetzt. Die Bitraten liegen je nach System bei 512, 1200 oder 2400 bit/s.

Demnach liegen die "beobachteten" Parameter Frequenzhub und Bitrate völlig neben dem, was Herr Jakob als Funksignal eines Pagingsenders wähnt.

Es kann sein, dass es hier zu Missverständnissen kommt, weil sich eine m.E. völlig unsägliche Diskussionskultur entwickelt. Ich denke, es sollte der ganze Strang im Schweizer Gigaherz gelesen werden. Von daher finde ich es einfach auch unsinnig von "Fee" den Erguss von Herrn Jakob hier einzustellen, als einfach auf den ganzen Strang zu verweisen. Denn Jakob steht dort schon wieder in der Warteschlange* um sich weiter dazu zu äußern. Diese Diskussionen über den "Gartenzaun" setzen voraus, dass alle Teilnehmer die Diskussionen in allen Foren verfolgen. Da dies nicht der Fall ist, entstehen m.E. Diskussionsverläufe, die immer noch mehr zur Verwirrung beitragen, aber auch teilweise Falsches transportieren. Und damit trägt man m.E. immer noch mehr dazu bei, dass immer mehr Müll als Aufklärendes zu diesem Thema im Netz steht.
Allerdings habe ich auch den Eindruck, es ging auch "Fee" nicht darum "Aufklärendes" beizutragen, sondern es eher eine Reaktion auf das Ausgangsposting ist, in dem sie schlecht wegkam.

"Fee" zitierte hier einen Auszug aus einer verlinkten Seite zum POCSAG System.
Ich meine, dass dies eine bessere Seite ist. Aus dieser SEite geht auch hervor, dass in der Schweiz für die TELEPAGE Netze auch die Frequenzbänder verwendet werden, die Herr Jakob angibt (147.3). Das scheint in der Schweiz anders zu sein als in Deutschland.
Das andere Frequenzband, welches er angibt (169.7 MHz), auf dem sendet ERMES. Und laut "Fees" erstem Posting, sollen auf dem Hausdach ja auch ursprünglich ein POCSAG und ein ERMES Sender installiert gewesen sein, wobei letzterer abgeschaltet wurde. Wann dieser abgeschaltet wurde, ob die Messungen von Herrn Jakob zum Zeitpunkt getätigt wurden, als noch beide installiert wurden, was ja dann seine Angaben bestätigen würden, weiß niemand.
Von daher wäre es meiner Meinung nach dringend angeraten solche zerfetzten Diskussionen entweder bleiben zu lassen, oder aber sich mehr Mühe zu geben und mehr Links zur Erklärung zu setzen.

Anmerken möchte ich jedoch auch, dass ich kein Wissen, sondern lediglich herausgesuchte Informationen zu dem Thema geliefert habe. Ich kenne mich da gar nicht aus. Aber vielleicht schaffen diese Informationen eine andere Basis um die deutsch-schweizerischen Differenzen, zumindest was die fachlich/sachliche Ebene betrifft, zu klären.

* der Beitrag von Hr. Jakob wurde freigeschaltet, solange ich hier schrieb. Zur Versachlichung trägt er sicherlich nicht bei. Wenn man die ganzen Schimpftiraden entfernt, bleibt nicht viel fachliches und sachliches übrig.

Was ich daneben und unsinnig fand und die unsägliche Diskussionskultur ausgelöst hat, dass von Spatenpauli meine Beispiele von den zwei Betroffenen, die ich im Gigaherz-Forum erwähnt habe, unter dem Thread "die schlimmsten Argumente der Sendemastengegner" in dieses Forum gezerrt und ein glaubwürdiger Betroffener als "märchenhaft" verleumdet wurde. Wenn die Antworten von Herrn Jakob nicht genehm sind, sollte man auf ein solches Vorgehen in Zukunft verzichten. Es scheint Spatenpauli wieder einmal darum gegangen zu sein, Betroffene als unglaubwürdig hinzustellen und so Erfahrungsberichte von Betroffenen aus der Oeffentlichkeit zu verdrängen. Ebenso wie die ungeklärte Behauptung von Spatenpauli von den verharmlosenden 4 W, worauf er die Unglaubwürdigkeit des Betroffenen abstützt, wenn es sich gemäss den Standortdatenblättern um 125 W ERP handelt. Hier wäre eine fundierte Begründung für die 4 W angebracht, ansonsten eine Rücknahme der Schlussfolgerung. Wenn Sie mit schlecht wegkommen, die Rückfrage wegen des Pagers meinen, die wohl von Chefkoch und möglicherweise auch von Kuddel eher dem dumm verkaufen und lächerlich machen dienen sollte, denn es war ja klar, dass es sich um einen Pager-Sender handelt, habe ich diese sachlich geklärt. Damit beschliesse ich die "Diskussion", denn es ist sinnlos, wenn keine Nachdenklichkeit mehr vorhanden ist und es nur noch um das Verharmlosen geht und alles anzugreifen, was auf eine Schädigung hinweist und Betroffene schlecht zu machen und abzuleugnen. Herr Jakob hat in seiner Antwort noch geschrieben: Mit Gangstern diskutiert man nicht! Wann begreifst Du das endlich?

Diskussion sinnlos

RDW ⌂ @, Sonntag, 09. Oktober 2011, 21:59 (vor 618 Tagen) @ Fee

Herr Jakob hat in seiner Antwort noch geschrieben: Mit Gangstern diskutiert man nicht!

Völlig richtig.
Deshalb wundert es mich, daß es zwar immer weniger, aber dennoch noch welche gibt, die mit Jakob diskutieren. Das können nur solche sein, die sein Treiben noch nicht durchschaut haben und glauben, seine Äußerlichkeiten in Form von debilen Schimpftiraden seien alles, was an ihm zu kritisieren sei.

RDW

Diskussion völlig daneben !

Doris @, Sonntag, 09. Oktober 2011, 23:08 (vor 618 Tagen) @ Fee

wenn keine Nachdenklichkeit mehr vorhanden ist....

dann fangen Sie am besten mal damit an, bei Ihrer Auge-um-Auge-Denke darüber nachzudenken, ob der erste Stein in diesem Fall nicht von Ihnen geworfen wurde. Vergegenwärtigen Sie sich, dass Sie es nicht hinbekommen haben, einem neuen Teilnehmer zu antworten, ohne beleidigenden Seitenhieb auf "spatenpauli" und auch "Dr. Lerchl"

Wenn die Antworten von Herrn Jakob nicht genehm sind, sollte man auf ein solches Vorgehen in Zukunft verzichten.

Ich würde eher darauf verzichten, dass Sie sowas hier einstellen. Lassen Sie solche Sachen doch einfach dort, wo Sie hinpassen und auch hingehören. Sie nehmen sich hier in einem offeneren und toleranteren Forum Rechte heraus, die Sie in Ihrem Haus nicht dulden. :uebel:

Der Rest Ihres Beitrages ist gespickt mit Missverständnissen, falschen Wahrnehmungen und Behauptungen, dass es zum einen zu aufwändig, aber vor allen Dingen zu sinnlos ist, darüber zu diskutieren. Ich habe den Eindruck, dass Ihre Aussagen und Argumente immer mehr mit dem Gedankengut Jakobs identisch sind.

Tags:
Buchs, Doppelmoral

Tut mir leid, "Fee", aber so ist das nun mal

spatenpauli @, München, Sonntag, 09. Oktober 2011, 23:43 (vor 618 Tagen) @ Fee

Was ich daneben und unsinnig fand und die unsägliche Diskussionskultur ausgelöst hat, dass von Spatenpauli meine Beispiele von den zwei Betroffenen, die ich im Gigaherz-Forum erwähnt habe, unter dem Thread "die schlimmsten Argumente der Sendemastengegner" in dieses Forum gezerrt und ein glaubwürdiger Betroffener als "märchenhaft" verleumdet wurde.

Nein, "Fee", ihr Elektrosensibler wird von mir nicht "verleumdet". Lesen Sie noch mal genau nach, ich schrieb, dass die Geschichte in meinen Ohren märchenhaft klingt. Auch wenn es Ihnen nicht gefällt, das ist meine Meinung (vorgebracht in zulässiger Form), die ich mir von Ihnen nicht nehmen lassen möchte. Würde ich z.B. schreiben, Herr Jakob sei "ein an Tourette leidender seniler Volldepp", dann wäre auch dies eine Meinungsäußerung, allerdings in unzulässiger Form, weil beleidigend. Deshalb schreibe ich sowas auf Anraten eines Anwalts nicht, sondern sammle seine schönsten Tiraden in einem Strang, damit jeder sich selbst ein Bild machen kann, wie es der noch amtierende Präsident von Gigaherz im Umgang mit Andersdenkenden hält.

Wenn die Antworten von Herrn Jakob nicht genehm sind, sollte man auf ein solches Vorgehen in Zukunft verzichten.

Was juckt den Bär die Laus in seinem Fell? "Fee", ich werde das tun, was ich für richtig halte, Herr Jakob hat darauf nicht den geringsten Einfluss.

Es scheint Spatenpauli wieder einmal darum gegangen zu sein, Betroffene als unglaubwürdig hinzustellen und so Erfahrungsberichte von Betroffenen aus der Oeffentlichkeit zu verdrängen.

Verdrängen durch Kopieren ins IZgMF-Forum: Wie soll das denn funktionieren? Schildern Sie unbesorgt weiter fantastische Fälle von überzeugten Elektrosensiblen, die besten verbreite ich dann auf meine Weise weiter.

Ebenso wie die ungeklärte Behauptung von Spatenpauli von den verharmlosenden 4 W, worauf er die Unglaubwürdigkeit des Betroffenen abstützt, wenn es sich gemäss den Standortdatenblättern um 125 W ERP handelt.

Spatenpauli hat die Quelle seiner Behauptung doch an Ort und Stelle genannt. Was bitte ist so schwierig daran zu erkennen, dass die umstrittenen 4 W auf der Website von "Swissphone" stehen. Ich habe keinerlei Anlass an den Angaben von Swissphone zu zweifeln, ich kenne aber mindestens 100 Anlässe, an den Behauptungen von Herrn Jakob zu zweifeln. Er hat zum Beispiel bis heute nicht begriffen, welcher Zusammenhang zwischen Sendeleistung und Strahlungsleistung einer Richtantenne herrscht, dabei hat "Kuddel" sich wirklich viel Mühe gegeben.

Hier wäre eine fundierte Begründung für die 4 W angebracht, ansonsten eine Rücknahme der Schlussfolgerung.

Keine Rücknahme. Ich traue Jakobs Angaben nicht. Das ist wie mit den Studien: Ohne unabhängige Bestätigung ist eine Studie keine Studie. Sollten Jakobs Angaben von glaubhafter Seite bestätigt werden, dann werde ich meine Schlussfolgerung überdenken und ggf. neu formulieren.

Wenn Sie mit schlecht wegkommen, die Rückfrage wegen des Pagers meinen, die wohl von Chefkoch und möglicherweise auch von Kuddel eher dem dumm verkaufen und lächerlich machen dienen sollte, denn es war ja klar, dass es sich um einen Pager-Sender handelt, habe ich diese sachlich geklärt.

Aus dem Kontext ging in keiner Weise hervor, dass Sie von einem Pager-Sender gesprochen haben.

Damit beschliesse ich die "Diskussion", denn es ist sinnlos, wenn keine Nachdenklichkeit mehr vorhanden ist und es nur noch um das Verharmlosen geht und alles anzugreifen, was auf eine Schädigung hinweist und Betroffene schlecht zu machen und abzuleugnen. Herr Jakob hat in seiner Antwort noch geschrieben: Mit Gangstern diskutiert man nicht! Wann begreifst Du das endlich?

Ja wenn das so ist, "Fee", dann sollten Sie schnellstens aufhören, mit Ihrem Präsidenten zu diskutieren. Unser pöbelnder Hans-U. Jakob ist für mich das Auslaufmodell früherer Mobilfunkgegner, die Tag für Tag mehr an Einfluss verlieren. Jetzt kommen Andere, vermeintlich seriöse mit weißen Kragen und professionell gestalteten Webseiten. Über die mache ich mir Gedanken, über Ihren Boss lege ich im oben verlinkten Strang nur noch Aktennotizen an. Tut mir leid, aber so ist das nun mal ...

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Unglaubwürdig

Tut mir leid, "Fee", aber so ist das nun mal

Fee @, Montag, 10. Oktober 2011, 11:39 (vor 618 Tagen) @ spatenpauli

Hier wäre eine fundierte Begründung für die 4 W angebracht, ansonsten eine Rücknahme der Schlussfolgerung.

Keine Rücknahme. Ich traue Jakobs Angaben nicht. Das ist wie mit den Studien: Ohne unabhängige Bestätigung ist eine Studie keine Studie. Sollten Jakobs Angaben von glaubhafter Seite bestätigt werden, dann werde ich meine Schlussfolgerung überdenken und ggf. neu formulieren.

Ich habe bei Swissphone telefonisch nachgefragt (Name der Kontakperson kann per pn genannt werden, eine Bestätigung könne beim Bakom eingeholt werden) und diese haben die Angaben von Herrn Jakob bestätigt: die Pager-Sender seien maximal auf 150 W eingestellt, derjenige am erwähnten Ort betrage 140 W. Bei der Angabe der 4 W handle es sich um ein Minimum, was ich nicht ganz sauber finde, dass auf der Homepage nur dieses zu finden ist.

Tut mir leid, "Fee", aber so ist das nun mal

spatenpauli @, München, Montag, 10. Oktober 2011, 12:32 (vor 618 Tagen) @ Fee

Hier wäre eine fundierte Begründung für die 4 W angebracht, ansonsten eine Rücknahme der Schlussfolgerung.

Keine Rücknahme. Ich traue Jakobs Angaben nicht. Das ist wie mit den Studien: Ohne unabhängige Bestätigung ist eine Studie keine Studie. Sollten Jakobs Angaben von glaubhafter Seite bestätigt werden, dann werde ich meine Schlussfolgerung überdenken und ggf. neu formulieren.

Ich habe bei Swissphone telefonisch nachgefragt ...

Ausgezeichnet, "Fee", Primärquellen sind die einzig wahren Quellen.

(Name der Kontakperson kann per pn genannt werden, eine Bestätigung könne beim Bakom eingeholt werden) und diese haben die Angaben von Herrn Jakob bestätigt: die Pager-Sender seien maximal auf 150 W eingestellt, derjenige am erwähnten Ort betrage 140 W.

Ihnen glaube ich das, "Fee". Inzwischen hat sich die Kenntnislage dank Herrn Jakob aber so verändert, dass ich dennoch die Rücknahme meiner Schlussfolgerung nicht für nötig erachte. Denn 77 µW/m² beim "Betroffenen", gemessen von Herrn Jakob, betrachte ich als belastungsfrei, in Anbetracht erlaubter 2'006'000 µW/m². Die "Belastung" liegt 26052-fach unter Grenzwert (2,006 W/m²). Dazu möchte ich noch anmerken, dass Ihre Angaben und die Jakobs zur Wohnsituation des "Betroffenen" nicht gerade schlüssig sind. Jakob redet von direkter Sichtverbindung zur Rundstrahlantenne, Sie selbst reden sogar davon, dass die Antenne auf dem Haus neben dem Haus des "Betroffenen" stehe. Konkrete Entfernungsangaben fehlen, Ihre Angabe suggeriert jedoch unmittelbare Nähe. Die aber kann es mMn nicht geben, wenn ein 140-Watt-Rundstrahler beim "Betroffenen" in sagen wir mal 20 Meter Entfernung (Nachbarhaus) nur lächerliche 77 µW/m² bewirken soll. Der Wert müsste viel höher sein. Überschlägig mit der Fernfeldformel berechnet müssten ohne Antennengewinn schon knapp 30'000 µW/m² zu messen sein. Dass es (angeblich) nur 77 µW/m² sind, könnte an einer tatsächlich merklich größeren Entfernung zur Antenne liegen oder an einer ansehnlichen Dämpfung durchs Gemäuer des "Betroffenen". Was es auch ist, letztlich ist es wurscht: Sie stufen die 77 µW/m² zur hellen Freude von Baubiologen, bei denen der "Betroffene" ja schon brav Kunde geworden ist, als "starke Anomalie" ein, ich dagegen, der seit mindestens zehn Jahren von erheblich stärkeren "Peak"-Funkfeldern umgeben ist (DECT, W-LAN), halte die 77 µW/m² für märchenhaft niedrig, sozusagen für ein Funkloch. Ich hab' allerdings auch nichts zu verkaufen.

Bei der Angabe der 4 W handle es sich um ein Minimum, was ich nicht ganz sauber finde, dass auf der Homepage nur dieses zu finden ist.

Da gebe ich Ihnen recht, das ist Augenwischerei, wie ich sie sonst z.B. von Herrn Jakob her kenne. Aber: Ihre Recherche hat den Maximalwert ans Licht gebracht und dafür sage ich Ihnen ...

:danke:

--
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Antwort auf Antwort von Herrn Jakob

spatenpauli @, München, Montag, 10. Oktober 2011, 00:44 (vor 618 Tagen) @ Fee

Doe berechnete E-Feldstärke beträgt im Innern des Hauses des Betroffenen 0.2V/m und die von mir mit dem Spektrum-Analysator gemessene 0.17V/m.

Wahnsinn, der arme Kerl muss doch tatsächlich bis zu 77 µW/m² aushalten. Man muss schon nibelungentreu an die Botschaften der Baubiologie glauben, um darin eine sogenannte "starke Anomalie" zu erkennen.

Der Sender hüpft ständig in unregelmässigen Abständen von 0.5-5 Sekunden zwischen 147.3 und 169.7MHz hin und her.

Also Sender gibt's :no:. Wahrscheinlich leidet er am Zappelphilipsyndrom.

Diese Frequenzen sind mit dem Baldachin nicht mehr abschirmbar, da die Wellenlänge ca 2m beträgt.

Gitterstrukturen wirken, heißt es, sofern ihre Maschenweite kleiner als die halbe Wellenlänge sind, wie vollmetallische Flächen. In Deutschland gibt es anscheinend kleinere Hasen als in CH, unser Hasendraht hat nicht knapp 1 m Maschenbreite, sondern 1 cm.

Das dauernde, aber unregelmässige Erscheinen und Verschwinden des Feldes lässt viele Anwohner von solchen Sendern nicht mehr schlafen. H.F. ist da bei Weitem nicht der einzige.

Mein Lieblingswort: "viele"! Ich vermute mal, Herr Jakob spricht von zwei oder drei Anwohnern, die - nach seinem Besuch - aus (unbegründeter) Angst vor EMF nicht mehr schlafen konnten.

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Welke Haut wegen Mobilfunk

spatenpauli @, München, Mittwoch, 26. Oktober 2011, 09:12 (vor 602 Tagen) @ spatenpauli

"Ich kenne das aus eigener Erfahrung, mit manchen Nachbarn hat man Glück und Sie erkennen schnell, das Sie sich selbst ja auch stark schädigen. Bei Anderen bewirkt man eher das Gegenteil. Event. können Sie mit einigen Studien zur Hautalterung durch Mobilfunk (da gab es auch mal was von Clarins Kosmetik zu) etwas bewirken!"
[...]
"Und viele bringen sich halt gerne wg. eines DECT Gerätes für 40 € frühzeitig ins Grab, macht ja nichts, hauptsache schnurlos telefoniert."

Hintergrund: Ein szenebekannter Nutznießer der Elektrosmog-Debatte (Pseudonym "miroondes") "berät" dort einen Elektrosmog-Gegner, der davon überzeugt ist, die DECT-Basisstation einer Nachbarin bereite ihm gesundheitliche Probleme.
Quelle: http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=3093
Jahr: 2011

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Mikrowellenterror: ... werde seit Monaten gequält

spatenpauli @, München, Montag, 31. Oktober 2011, 15:42 (vor 597 Tagen) @ spatenpauli

Im Gigaherz-Forum gibt es einen steinalten Strang über Mikrowellenwaffen. Dort ruft am 30. Oktober ein "Gast" um Hilfe:

"werde seit monaten geqält wer kann mir helfen freunde sagen ich spinne bitte schnell danke.jörgt hartmann eppmannsweg 23 gelsenkirchen hassel.01783371607 tel nr .bitte"

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=61735#61735
Jahr: 2011

Erläuterung: Gigaherz-Vereinsvorstand Elisabeth Buchs leistet erste Hilfe und vermittelt zu Pfarrer Engelbrecht, der sich als greller EMF-Phobiker vor dem Herrn einen gewissen Ruf in der Szene erarbeitet hat. Ratsuchende an den Pfarrer mit seinen extremen Ansichten zum angeblichen "Mikrowellenterror" zu vermitteln ist in meinen Augen jedoch Beihilfe zur Körperverletzung.

Was Frau Buchs nicht registriert hat: Die Vorwahl von Gelsenkirchen ist 0209. Die genannte Telefonnummer ist eine Handynummer und das Posting mit ziemlicher Sicherheit nur eine Verulkung von Gigaherz.

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Eva W.: Herzinfakt und Epilepsie wegen Funk

spatenpauli @, München, Sonntag, 22. Januar 2012, 13:58 (vor 514 Tagen) @ spatenpauli

Die überzeugte Elektrosensible Eva W. aus München lässt keine Gelegenheit aus, schlechte Nachrichten in irgendeiner aber stets kühnen Weise mit ihrem Erzfeind, dem Mobilfunk, in Verbindung zu bringen: Diesmal inspirierte der Tod des pakistanischen Wunderkinds*) Arfa Karim Randhawa Frau W. zu der Frage: Epilepsie und Herzinfarkt durch Funk?

Pakistanischen Medien zufolge litt das 16-jährige Mädchen seit längerem an Epilepsie. Irgendwelche Hinweise, dass Arfa Karim in besonderer Weise Funkfeldern ausgesetzt war, gibt es nicht. Einziger Zusammenhang, der die kühne Konstruktion von einem Märchen unterscheidet, ist ein rund sechs Jahre alter Artikel von der FGF, der sich mit der Frage beschäftigt, ob Funkwellen epileptische Anfälle verursachen können. Pikant ist die Quelle FGF. Denn die inzwischen stillgelegte Forschungsgemeinschaft Funk galt unter verbissenen Mobilfunkgegnern stets als abzulehnendes "Sprachrohr der Industrie", als "Verharmloser" von Gefahren. Im Falle des EMF-Epilepsie-Artikels aber passt der "Klassenfeind" FGF trefflich ins Zerrbild und wird ungeniert in die neue Rolle als seriöser Belegspender für einen möglicherweise funkverschuldeten Tod der jungen Pakistanerin engagiert.

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=62455#62455
Jahr: 2012

*) Anmerkung der SZ-Redaktion: Im Artikel wurde zunächst falsch berichtet, dass Arfa Karim Randhawa mit neun Jahren Microsoft-Mitarbeiterin wurde. Tatsächlich wurde sie mit neun Jahren als Expertin für Microsoft-Software zertifiziert. Die Nachrichtenagentur dpa hatte diesen Fehler gemeldet.

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Zahnloser auf unverträglich gewordenem Ledersofa

spatenpauli @, München, Sonntag, 26. August 2012, 09:44 (vor 297 Tagen) @ spatenpauli

"ich habe mein ledersofa nachdem ich es 2 jahre gut vertragen hatte nun gar nicht mehr vertragen. bringe das mit 3 handymaste in verbindung, seit dem die vor 4 monaten in betrieb gingen reagiere ich auf vieles allergisch. und immer greift es den kiefer an. der nimmt zur zeit wieder alle schadstoffe auf. bin seit 14 jahren zahnlos wegen amalgam. auf jeden fall hab ich mir bei grüne erde eine couc und einen sessel für 4500 euro gekauft, hauptsache ich vertrage es."

Quelle: http://www.symptome.ch/vbboard/wohn-arbeitsumfeld/60234-moebelkauf-2.html#post405742
Jahr: 2009

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Selbstdarstellung, Fallgeschichte

Zahnloser auf unverträglich gewordenem Ledersofa

charles ⌂ @, Sonntag, 26. August 2012, 10:58 (vor 297 Tagen) @ spatenpauli

Das kann ich mir gut vorstellen.
Nur, der Grund ist eine ganz andere als der Poster *kkk* (Lerchl-Anzeiger) meint.

Viele metallische Gegenstände können nach eine gewisse Zeit magnetisch werden, also magnetische Gleichfelder aufweisen. Das kann man gut mit einem Kompass oder Magnetometer nachweisen.

Das passiert sehr oft bei Betten und Matratzen.

So hatten wir bei Ikea mal Matrztzen gekauft, wo ein wenig metallische Einlagen in waren. Ich hatte sie vermessen, und keine Magnetfelder gefunden.
Anderthalb Jahr später habe ich nochmals gemessen und stolze 2.000nT festgestellt.
Seitdem haben wir sie ersetzt durch Gummi Matratzen.

Federkernmatratzen und Boxsprings sind sehr übel. Für Elektrosensitive!

So kann man auch böses erleben wenn man ein Sofa hat, wo man den Rücken und Beine mittels Elektromotoren verstellen kann. Da gibt es hohe elektrische - und magnetische Felder.

Selber habe ich ein Sessel, wo man das auch verstellen kann, nur arbeiten die Motoren auf ein aufladbare Gleichspannungsakku. Keine Probleme.

Also, kkk soll ein Sofa benützen wo keine Metallteilen drin sind.
Und auch sein Bett soll metallfrei sein.

(Ich hatte mal Fälle wo die Kunden ihre Schlaflosigkeit an einen Sendemast anschüldigten.
Andere Bettgestelle und Matratzen haben die Schlaflosigkeit aufgehoben, trotz die anwesende Sendemast.

Ja, die Elektrosmog-Familie ist sehr gross, und unterschätzt.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Tags:
Selbstdarstellung, Fallgeschichte

UMTS vermoost Jakob Fischer

spatenpauli @, München, Freitag, 21. September 2012, 23:20 (vor 270 Tagen) @ spatenpauli

"Nach Aufrüstung meines in ca. 100m vom Haus entfernten Mobilfunkmastes im Jahre 2004 mit UMTS stellte ich fest, dass mein großer Apfelbaum (Jakob Fischer) Mitte Juni 2005 schon einen Großteil seiner Blätter verlor. Es war kein trockenes Jahr! Zugleich stellte ich an allen Bäumen ein starkes Flechtenwachstum fest sowie eine ungeheure Vermoosung vom Stamm bis zu den kleinsten Ästchen. Die Rinde reisst auf, da ein starkes Dickenwachstum eingesetzt hat. Unter dem dicken Moos faulen Äste und Ästchen.

Die Flechten setzen sich sogar an Sträuchern fest. Selbst Gegenstände, wie Bindebänder zum Aufbinden sind dick bedeckt von Flechten und Moos. Ich habe einen ausgesprochen sonnigen Garten!"

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=64335#64335
Jahr: 2012
Kommentar: Je länger Frau W. über "ihren" UMTS-Masten schreibt, desto kürzer wird der Abstand zwischen ihrem Haus und der Emissionsquelle. Der tatsächliche Abstand beträgt nicht rd. 100 Meter, sondern 121,5 Meter. Mit Google-Earth lassen sich solche genauen Entfernungswerte ermitteln. Die früheste Erwähnung der Causa "Apfelbaum" durch Frau W. erfolgte übrigens meinen Recherchen zufolge nicht 2005, auch nicht 2006, 2007 oder 2008, sondern Mitte 2009. Frau W. nahm seinerzeit noch nicht direkt via eigenem www-Zugang an der Debatte teil, sondern indirekt mit Hilfe ihrer Schreibmaschine.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Moos und Flechten auf alten Obstbaum

KlaKla, Samstag, 22. September 2012, 07:28 (vor 270 Tagen) @ spatenpauli

"Nach Aufrüstung meines in ca. 100m vom Haus entfernten Mobilfunkmastes im Jahre 2004 mit UMTS stellte ich fest, dass mein großer Apfelbaum (Jakob Fischer) Mitte Juni 2005 schon einen Großteil seiner Blätter verlor. Es war kein trockenes Jahr! Zugleich stellte ich an allen Bäumen ein starkes Flechtenwachstum fest sowie eine ungeheure Vermoosung vom Stamm bis zu den kleinsten Ästchen. Die Rinde reisst auf, da ein starkes Dickenwachstum eingesetzt hat. Unter dem dicken Moos faulen Äste und Ästchen.

Flechten und Moos auf Obstbäumen ist nicht weiter schlimm. Meistens siedeln sie sich an alten Obstbäumen an, da die Rinde rissig ist. Rissige Rinde ist ein idealer Untergrund für Flechten und Moos.

Hohe Luftfeuchtigkeit fördert das Wachstum von Flechten und Moos. Daher empfiehlt der erfahrene Gärtner, die Baumkrone regelmäßig auszulichten damit das Laub nach Regenfällen auch wieder gut abtrocknen kann.

Ein wenig recherchieren und schon ist der Unsinn von Eva entlarvt.

--
Meine Meinungsäußerung

Marcel spürt nur verschlüsseltes W-LAN

spatenpauli @, München, Donnerstag, 27. September 2012, 09:50 (vor 265 Tagen) @ spatenpauli

Je stärker die Verschlüsselung der WLAN Verbindung, desto intensiver nehme ich diese durch die unter Gesundheitliche Beschwerden hervorgerufen durch die WLAN Telefonie (Symptome) angegebenen Symptome wahr.
Das heisst, dass ich ein ...
• ... unverschlüsseltes WLAN nicht bis schwach ...
• ... mit WEP verschlüsseltes WLAN ...
• ... mit WPA oder WPA2 verschlüsseltes WLAN sehr gut ...
... wahr nehme.

Quelle: Ein Schweizer "Elektrosensibler" in seiner selbstgefertigten umfangreichen und sehr detaillierten Anamnese.
Jahr: 2012

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Marcel spürt nur verschlüsseltes W-LAN

Roger @, Donnerstag, 27. September 2012, 10:35 (vor 265 Tagen) @ spatenpauli

Das erinnert mich an die Geschichten vom Lande .

Weil die Magd eine Hexe war wurde die Milch rot.
Viele haben halt das Mittelalter noch nicht verlassen .

EW reagiert innert Sekunden

hans, Freitag, 09. November 2012, 00:00 (vor 222 Tagen) @ spatenpauli

Eine weitere Fallgeschichte, wieder mal von der guten Frau W. Bei Giagaherz liess sie heute verlautbaren:

Doch immer wieder dasselbe, wenn unmittelbar am nächsten Tisch jemand sein Handy benutzt, stellt sich Benommenheit ein und mir wird übel. Wie wenn mir jemand eine Faust ins Gesicht drücken würde, entsteht dumpfer Druck auf Augen und Nase.

Zusammen mit der phänomenalen Eigenschaft auch W-LAN innert kürzester Zeit zuverlässig zu erkennen, wäre sie die geeignete Probandin für einen Doppelblindtest. Der von Fee gefundene Proband hat ja leider einen (aufgezwungenen) Rückzieher gemacht.

EW reagiert innert Sekunden

charles ⌂ @, Freitag, 09. November 2012, 09:47 (vor 222 Tagen) @ hans

Nein Hans, das hat keinen Sinn.

Erstens weigert sie pertinent an so etwas teil zu nehmen.

Zweitens sagt es gar nichts.

Ich glaube dass sie das tatsächlich spüren kann, wie soviele andere Personen.
Aber die dadurch entstandene beschwerden sind vorübergehend.
Mal kurz, mal länger.

Aber was sagt es aus?
Nichts!

Das Elektrosensitive auf Elektrosmog Quellen reagieren können ist einfach nach zu messen an den Personen selbst, aber die kernfrage ist damit nicht gelöst.
*Wieviel Kilo Kopfschmerzen sind schädlich?*

Das Bestimmen der Grad der Schädlichkeit der Gesundheit sollte zuerst gemacht werden.
Und dieser Grad kann man in Stufen einteilen, von z.B. 1 bis 10.
Grad 2 ist nicht schädlich.
Grad 6 ist sehr schädlich. Dann soll was unternommen werden.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

EW reagiert innert Sekunden

Roger @, Freitag, 09. November 2012, 11:02 (vor 222 Tagen) @ charles

Ich glaube dass sie das tatsächlich spüren kann, wie so viele andere Personen.

Glauben heist: Nichts wissen !

Eva mutmaßt über Motiv von Kindstötung

spatenpauli @, München, Montag, 17. Dezember 2012, 12:45 (vor 184 Tagen) @ spatenpauli

"Immer häufiger werden Kinder von ihren Eltern getötet."

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=64800#64800
Jahr: Dezember 2012
Kommentar: Frau Eva W. ist schlau genug, keinen direkten Zusammenhang zwischen Mobilfunk und Kindstötung durch Eltern zu behaupten. Denn sie weiß inzwischen, dass sie für derart absurde Behauptungen verbale Prügel einstecken müsste. Sie hat viel von dem Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk gelernt, und lässt wie dieser den fatalen (falschen) Zusammenhang erst im Kopf des Lesers entstehen. Das ist für sie ohne Risiko. Die Behauptung "Immer häufiger werden Kinder von ihren Eltern getötet", bleibt wie üblich unbelegt, wahrscheinlich entspringt sie der subjektiv empfundenen Notlage von Frau W., die sich daran abarbeitet, von ihr gefühlte gesellschaftliche Fehlentwicklungen als Folge der "Verstrahlung" durch Mobilfunk zu betrachten, und die Öffentlichkeit auf risikolose Weise über ihre Meinung zu informieren.

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Eva mutmaßt über Motiv von Kindstötung

Lilith, Montag, 17. Dezember 2012, 18:04 (vor 184 Tagen) @ spatenpauli

"Immer häufiger werden Kinder von ihren Eltern getötet."

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=64800#64800
Jahr: Dezember 2012
Kommentar: Frau Eva W. ist schlau genug, keinen direkten Zusammenhang zwischen Mobilfunk und Kindstötung durch Eltern zu behaupten.

Das Schlimme daran ist, dass Leute die so einen Wahnsinn behaupten gar keine Empfangsantenne dafür zu besitzen scheinen, die sie wenigstens erahnen lassen könnte, wie ungeheuerlich und zynisch ihre Behauptungen auf tatsächliche Opfer wirken müssen.

Menschen, die im realen Leben Leidenswege wie Kindesmordtragödien und Krebserkrankungen zu durchleben haben, dienen diesen Extremisten unfreiwillig und ungefragt als "Material" für ihre erfundenen Wunschgeschichten. Irgend ein helfendes Engagement für diese tatsächlich und real leidenden Menschen aus Richtung der Mobilfunkgegnerschaft ist auch mit der stärksten Lupe nicht erkennbar.

Sogar vor dem dummdreisten Vergleich von Wohlstandsbürgern, die sich als hypochondrische sogenannte "Elektrosensible" öffentlich und hysterisch aufzuführen pflegen, mit Opfern der Judenverfolgungen schrecken diese schlichten Geister nicht zurück. Das konnte man bereits mehrfach in den einschlägigen Foren nachlesen.

Die sogenannte "Bewegung" der Mobilfunkgegner ist im Hinblick auf den ihr innewohnenden strukturellen Zynismus längst entzaubert.

--
Meine Beiträge sind als Meinungsäußerungen aufzufassen. Die Meinungsäußerungsfreiheit ist ein in allen zivilisierten Ländern gesetzlich geschütztes Grundrecht.

"Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen." (J.-P. Sartre)

Tags:
Moral, NS-Opfer

Eva mutmaßt über Motiv von Kindstötung

Lilith, Dienstag, 18. Dezember 2012, 15:08 (vor 183 Tagen) @ Lilith

Sogar vor dem dummdreisten Vergleich von Wohlstandsbürgern, die sich als hypochondrische sogenannte "Elektrosensible" öffentlich und hysterisch aufzuführen pflegen, mit Opfern der Judenverfolgungen schrecken diese schlichten Geister nicht zurück. Das konnte man bereits mehrfach in den einschlägigen Foren nachlesen.

Aktuell stellt der altbekannte Freizeitwissenschaftler "wuff" mal wieder als vorgebliche "Elektrosensible" firmierende Wohlstandsbürger gleich - diesmal zur Abwechslung mit Menschen, die von den Nazis wegen ihrer Homosexualität verfolgt und ermordet wurden.

Ein Forum freier, kritischer Meinungsäußerungen wie das hiesige des IZgMF stellt er gleich mit "Bonzen der Nazis". Und aus einer in einem Video veröffentlichten Bemerkung, die jeder halbwegs mit Intelligenz und Witz beschlagene Zeitgenosse als ironisch zu erkennen vermag, strickt sich "wuff" die verbissene Idee, ihm werde "Desinformation" zugemutet.

Eine hitverdächtige Äußerung erspart er sich auch nicht: "Es ist so schön, in einer Gruppe die Verantwortung abtreifen zu können." Das schreibt ausgerechnet einer, der sich auf einer Internetplattform herumtreibt, auf der Tatsachen verdreht werden und wo die Darstellungen und Meinungen Andersdenkender zensiert werden, dass sich die Balken biegen.

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Wie mach ich Eva glücklich

KlaKla, Dienstag, 18. Dezember 2012, 18:22 (vor 183 Tagen) @ Lilith

Sogar vor dem dummdreisten Vergleich von Wohlstandsbürgern, die sich als hypochondrische sogenannte "Elektrosensible" öffentlich und hysterisch aufzuführen pflegen, mit Opfern der Judenverfolgungen schrecken diese schlichten Geister nicht zurück. Das konnte man bereits mehrfach in den einschlägigen Foren nachlesen.

Aktuell stellt der altbekannte Freizeitwissenschaftler "wuff" mal wieder als vorgebliche "Elektrosensible" firmierende Wohlstandsbürger gleich - diesmal zur Abwechslung mit Menschen, die von den Nazis wegen ihrer Homosexualität verfolgt und ermordet wurden.

Das symbolisiert das Ende der Debatte. Er versucht krampfhaft das IZgMF mit Dreck zu bewerfen und hofft, dass ein Rest hängen bleibt. Wer sich die Mühe macht und recherchiert wird erkennen wer/was Wuff ist.

Und solange Eva mit ihren Kommentaren Aufmerksamkeit bekommt, machst du sie glücklich.
Also eine nette Sozialleistung von dir. :wink: Ihre lieben Mitstreiter missachten ihre Kommentare einfach.

--
Meine Meinungsäußerung

Wie mach ich Eva glücklich

Lilith, Dienstag, 18. Dezember 2012, 18:37 (vor 183 Tagen) @ KlaKla

Also eine nette Sozialleistung von dir. :wink:

Hallo, es ist Weihnachten!

;-)

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Eva spürt jetzt auch LTE

spatenpauli @, München, Mittwoch, 16. Januar 2013, 22:59 (vor 153 Tagen) @ spatenpauli

Vorgeschichte: Im August wurde bei Eva nicht EVA, sondern LTE in Betrieb genommen.

Als Neujahrsgeschenk haben wir nun wohl hier noch eine größere Auslastung. Dies bedeutet zu den sowieso schon großen Beschwerden noch Brennen der Haut in einem Maße als wäre Feuer darunter. Starke Schmerzmittel! Es ergeben sich Blasen, worauf sich eine Stelle außer rot auch noch schwarz verfärbte. Dies geschieht an Stellen, die der Strahlung ausgesetzt sind. Z.B. liegt man rechts, betrifft es die linke Seite und umgekehrt. Rettungsdecken, Rettungsdecken, das einzige was mildert. Doch was macht man mit dem Gesicht? Man ist versucht starke Sonnenschutzmittel aufzutragen, was natürlich Unsinn ist. Und was macht man mit den Augen?
Dazu dieses ständige Vibrieren, Kopfdröhnen etc.!

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=64935#64935
Jahr: 2013

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Tags:
Selbstdarstellung, Alufolie

Lebender Strahlenkompass

spatenpauli @, München, Mittwoch, 17. April 2013, 23:14 (vor 62 Tagen) @ spatenpauli

Die Münchener "Elektrosensible" Eva W. vermeldet eine bisher nicht gekannte Ortungsfähigkeit für Funkfelder, sie schreibt:

"Es ist nämlich tatsächlich so, dass ich ziemlich oft sogar die Richtung, aus der die Strahlung kommt, bestimmen kann."

Bei Sonneneinstrahlung kann auch ich das.

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