Baubiologen - die Spin-Doktoren der EMF-Debatte (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Sonntag, 31.10.2010, 19:25 (vor 4952 Tagen) @ H. Lamarr

Alles nur Einbildung von mir, Gras-wachsen-hören, wo Granit ist? Sehen Sie sich dazu ein Schaubild an, das 2005 im Rahmen einer Diplomarbeit an der Uni Leipzig entstand.

Haben Sie den Link zur kompletten Arbeit? Das Schaubild ist in der Tat nicht auf Anhieb zu verstehen, aber sehr interessant.

Dazu noch eine Anekdote. Bei öffentlichen Veranstaltungen zum Thema Mobilfunk wedelt ein bekannter Baubiologe stets mit einem Packen Papier, den er gerade noch halten kann, und sagt (sinngemäß): "Hier sind alle die vielen Publikationen, die Schäden nachgeweisen haben!" Das Publikum ist regelmäßig schwer beeindruckt, so viel Papier kann ja wohl nicht wegdiskutiert werden. Wenn man sich aber mal überlegt, wie viele negative Studien auf dem Markt sind, wäre das ein ungleich höherer Papierberg. Mal angenommen, es sind insgesamt ca. 14.000 Studien (Quelle wie hier nachzulesen) und jede Studie habe 4 Seiten (sicherlich unterschätzt, aber egal), dann ergäbe dies eine Anzahl von ca. 56.000 Seiten oder einen Papierberg von ca. 6 Metern Höhe. Selbst bei einem Anteil von 80% negativer Studien wären das immer noch über 5 Meter. So viel Gegenargumente karrt natürlich niemand mit sich herum :-).

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Anekdote


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