In der jüngsten Ausgabe des American Journal of Epidemiology (AJE), Band 159, Ausgabe 9, stellen norwegische Wissenschaftler eine Fallkontrollstudie vor (Begriffserklärung hier und da), die untersucht, ob die Einwirkung von 50-Hz-Magnetfeldern zu Brustkrebs führen kann. Im Gegensatz zu etlichen vergleichbaren Studien der vergangenen Jahre kommen die Norweger zu dem Schluss, dass ihre Daten auf einen Zusammenhang zwischen Magnetfeldexposition und Brustkrebs hindeuten. Befragt wurde eine in der Zusammenfassung nicht näher quantifizierte Anzahl von Frauen, die im Jahr 1980 oder zwischen den Jahren 1986 bis 1996 in der Nähe einer Hochspannungsfreileitung lebten. Über das Ausmaß der Exposition gibt der Abstrakt keine Auskunft, jedoch wird deutlich, dass bei dauerhafter Feldeinwirkung die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken größer ist (höherer Odds-Ratio-Wert) als bei gelegentlicher Feldeinwirkung (23.4.04-ll).
