REFLEX-Studie im Pre-Peer-Review (Allgemein)

HPSelk, Montag, 13.04.2026, 15:28 (vor 15 Tagen) @ H. Lamarr

Ich habe den Eindruck, Herr Selk, Sie beschreiben momentan Details einer Kurbel- oder Nockenwelle, ohne zuvor den Lesern die Funktionsweise des Ottomotors näher gebracht zu haben :yes:.

Da haben Sie natürlich Recht, denn beim IZgMF ist von Adlkofers berühmter REFLEX-Studie nicht mehr viel zu sehen. Vielleicht gelingt es den Betreibern, einige der früher verfügbaren Informationen wieder zugänglich zu machen.

Ansonsten: Adlkofers REFLEX-Studie ist die vermutlich wichtigste Studie derer, die an die Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk glauben, denn sie ist die einzige wissenschaftlich (bislang) ernst zu nehmende Studie, die ionisierende (krebserregende) Wirkung durch nichtionisierende Strahlung (Mobilfunk) gefunden haben will.

Adlkofers Stiftung VerUm (Verhalten und Umwelt) hat die Studie von Diem et. al. koordiniert. Adlkofer war lange Zeit der führende Forscher der deutschen Tabakindustrie, die insbesondere die gefahren des Passivrauchens negieren wollte und die daz die Stiftung Verhalten und Umwelt (VerUm) gründete, deren Hauptanliegen es war, allgemeine Gesundheitsgefahren zu finden, mit denen die Gefahren des Passivrauchens relativiert werden konnten. Siehe Adlkofer in den Dokumenten der tobacco-Library

Die Studie wurde im IFgMF breit diskutiert. Sie wurde von Prof. A. Lerchl wegen Verdachts auf Datenmanipulation angegriffen und konnte von Speit et. al. nicht repliziert werden. Ein Hauptpunkt war immer, das oben erwähnte angebliche Potential des Mobilfunks als nichtionisierende Strahlung ionisierende Wirkung zu haben. Dazu kamen scharfe Schwellwerte in Abhängigkeit von der Intensität der Strahlung, obwohl die Strahlung im Versuchsaufbau nicht homogen war, sowie ein angeblicher Fenstereffekt, der die Gefährlichkeit nur innerhalb zweier Schwellwerte sah.


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