BfS Jahresbericht 2009 (Allgemein)
Ansonsten: Es ist kein Zufall, dass Ärzte über "Elektrosmog" "so" informiert sind. Ärzte bekommen weder in ihrer Ausbildung noch in ihrer Praxis etwas vernünftiges zum Thema zu sehen.
"wie"?
so:
Unsere Ärzte lesen entweder von ihren lieben Kollegen, wie z.B.
- Ärzte gegen Mobilfunk
Bamberger Ärzteappell
- Wiener Ärztekammer
"Keine Handys unter dem Weihnachtsbaum
Ärztekammer warnt vor strahlenden Geschenken - Reflex-Studie erst kürzlich bestätigt"oder bei Umweltbehörden, z.B.
- den Umweltanwaltschaften Österreichs, die sich gerne auf Univ.-Prof. Dr. Michael Kundi oder Univ. Ass. Dipl. Ing. Dr. med. Hans-Peter Hutter beziehen.
"Positionspapier der Umweltanwaltschaften Österreichs zum Thema Mobilfunk und Gesundheit":
"Zwar lassen die derzeitigen Studien keinen eindeutigen Schluss auf eine gesundheitliche Gefährdung durch HF-Felder des Mobilfunks am Menschen zu. Sie belegen jedoch insgesamt ganz klar die biologische Wirkung derartiger Felder auch unterhalb der derzeitigen EU-Richtwerte."oder in den Lehrbüchern für Arbeits- und Umweltmedizin z.B.
- "Arbeitsmedizin und klinische Umweltmedizin" von Dennis Nowak (war auch schon mal hier in der Diskussion), mit Danksagung an Herrn Prof. Dr. H.W. Rüdiger. Laut Nowak werden Genotoxische Effekte "kontrovers" diskutiert.
"Merke! Athermische Effekte der Mobilfunkexposition sind naturwissenschaftlich derzeit nicht eindeutig belegt"
- "Grundwissen Klinische Umweltmedizin", herausgegeben von Hans Drexler und Peter Elsner aus dem Hans Huber Verlag aus der Reihe "Querschnittsbereiche", wo auch ein gewisser Prof. Dr. Jürgen von Troschke als Mitherausgeber genannt wird.
"Es ist festzustellen, dass die subjektive Elektrosensitivität derzeit nicht objektivierbar ist."oder in den Lehrbüchern der alternativen Kollegen, z.B.
- "Umwelt-Medizin für Heilpraktiker" von Michael Martin, in dem der Baubiologe Wolfgang Maes im Kapitel "Elektrosmog" zitiert wird.
Martin schreibt: "Je stärker der Betroffene vorbelastet oder vorgeschädigt ist, je stärker er anderen krebsfördernden Umständen ausgesetzt ist (z.B. Tabakrauch, Chemikalien etc.), um so stärker können elektromagnetische Einflüsse zu erheblichen Störungen oder Krankheiten führen (koinduzierende Wirkung)."