BfS Jahresbericht 2009 (Allgemein)

Sektor3, (vor 5737 Tagen) @ AnKa

Das Ergebnis zeigt, dass ein Großteil dieser Ärzte offensichtlich völlig überfordert wäre, wenn sie mit Patienten konfrontiert würden, die für ihre Beschwerden EMF verantwortlich machten bzw. dazu Fragen hätten. Selbst grundlegende Verständnisfragen konnten nur teilweise korrekt beantwortet werden, so dass der subjektive Kenntnisstand eines beträchtlichen Teils der befragten Ärzte als mit "eher schlecht" einzustufen ist. (Siehe Tabellen auf Seiten 89 + 90)

Ich dachte bis jetzt, dass unsere Ärzte allesamt diese berüchtigten Repacholi-Schulungen durchlaufen haben, in denen sie systematisch darauf getrimmt werden, Elektrosensible durch das Ausstellen kompliziert formulierter Überweisungen in Psychiatrien zu befördern.

Ich lese offensichtlich zu oft in mobilfunkkritischen Foren.

Unsere Ärzte lesen entweder von ihren lieben Kollegen, wie z.B.

oder bei Umweltbehörden, z.B.

oder in den Lehrbüchern für Arbeits- und Umweltmedizin z.B.

  • "Arbeitsmedizin und klinische Umweltmedizin" von Dennis Nowak (war auch schon mal hier in der Diskussion), mit Danksagung an Herrn Prof. Dr. H.W. Rüdiger. Laut Nowak werden Genotoxische Effekte "kontrovers" diskutiert.
    "Merke! Athermische Effekte der Mobilfunkexposition sind naturwissenschaftlich derzeit nicht eindeutig belegt"
  • "Grundwissen Klinische Umweltmedizin", herausgegeben von Hans Drexler und Peter Elsner aus dem Hans Huber Verlag aus der Reihe "Querschnittsbereiche", wo auch ein gewisser Prof. Dr. Jürgen von Troschke als Mitherausgeber genannt wird.
    "Es ist festzustellen, dass die subjektive Elektrosensitivität derzeit nicht objektivierbar ist."

oder in den Lehrbüchern der alternativen Kollegen, z.B.

  • "Umwelt-Medizin für Heilpraktiker" von Michael Martin, in dem der Baubiologe Wolfgang Maes im Kapitel "Elektrosmog" zitiert wird.
    Martin schreibt: "Je stärker der Betroffene vorbelastet oder vorgeschädigt ist, je stärker er anderen krebsfördernden Umständen ausgesetzt ist (z.B. Tabakrauch, Chemikalien etc.), um so stärker können elektromagnetische Einflüsse zu erheblichen Störungen oder Krankheiten führen (koinduzierende Wirkung)."

Tags:
Filz, Drexler, Maes, Hutter, Rüdiger, Kundi, Mediziner, Troschke

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