Und was ist mit den Bewohnern des Sendemasten-Waldes? (Allgemein)

Schutti @, Montag, 23.05.2005, 14:11 (vor 7590 Tagen) @ Schutti

Hier der Rest:

Es ist davon auszugehen, daß Pikonetze billiger, nicht teurer sind als die heutigen Netze.

Worauf baut diese Behauptung?
MUSS dann jeder Hausbesitzer eine Antenne aufs Dach bauen?
Nein, es reicht nicht wenn die eine raufbauen die es so wollen.

Eine Erprobung in der Praxis wurde von Vodafon 2002 in München und 2003 in Taucha bei Leipzig verhindert, und seitdem wird stereotyp behauptet, diese Möglichkeit wäre nicht erwiesen (Helmut Zeitz Vodafon zuletzt am 3. Mai 05 in Taucha). Die Antennen kosten 50 € statt 50.000 €, dafür sind es viel mehr.

Nur die Antenne machts nicht.
Die msus auch angebunden werden, wie macht man das.
Mit Richtfunk sollte es gehen.
Oder mit Draht.
Beides kostet mehr wie die Antenne selbst.

Die Behauptung, das wäre teurer, ist eine Schutzbehauptung, die wir nicht ungeprüft übernehmen sollten.

Kaum.
Wenn es billiger wäre würde ein Betreiber zumidnest damit experimentieren.
vieleicht doch technische Schwierigkeiten?
Nicht alles was im Labor geht ist auch praxistauglich.

Außerdem ist nichts wertvoller als die Gesundheit, die Betreiber haben keine Haftpflichtversicherung für Strahlungsschäden der Bevölkerung - diese liegen bereits nachweisbar vor.

Sagt nix aus.
Die Versicherungen können nicht vorhersehen wie Gerichte in Zukunft entscheiden werden.
Wenn das Thema Esmog weiter politisiert wird wird diese Unsicherheit noch zunehmen.

Bürger bezeichnen den Mobilfunk bereits als den "schleichenden Tod".

Nicht die Bürger mit den Mobilfunkgegnern gleichsetzen.

Zu Verstecken gibt es bei den Antennen der Pikonetze nichts, weil sie winzig sind und überhaupt nicht auffallen. Kein Antennenwald zu sehen, keine Scheußlichkeit, das sind völlig falsche Vorstellungen.

Klar, ich weiss wie Antennen für Picozellen oder Microzellen aussehen.
Nur dass es damit schwerer wird eine wirklich flächendeckende Versorgung zu machen.
Die muss nicht nur geplant, aufgebaut und angebunden werden, irgenwer muss die auch warten.
Und es macht einen Unterschied ob man in dem Dorf 1 Standort hat oder ob man da 150 Standorte hat und Fehler suchen muss.

Wenn auch die Sendeleistungen noch winzig werden - weil Innenversorgung und Außenversorgung getrennt sind - (so, daß die baubiologischen Werte der Immission eingehalten werden, die mindestens 10 millionenfach ! unter den heutigen liegen können), dann wird Mobilfunk ziemlich umweltverträglich und außerdem können mehr Kunden bedient werden.

Ist eher Utopie.
die Vorteil des Mobilfunkes ist ja dass er überall geht (naja, fast überall)
Muss ich mir in Zukunft beim Hauskauf oder der Suche nach einer Mietwohnung erst ansehen ob da Picozellen drinnen sind?
Das führt den ganzen mobilen Funk ad absurdum.
Ich will ja möglichst unabhängig sein von den örtlichen Installationen.

Bis auf ein Restrisiko, daß nur vermeidbar ist, wenn man Mikrowellen für die Kommunikation verbietet.

Was ja gewisse Leute wollen.
War glaube ich die Landessanitätsdirektion in Salzburg die das ungeschminkt als Ziel angab.

Schutti

Tags:
Mietwohung


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