Wer zuletzt lacht ... (II) ▼ (Elektrosensibilität)

Schmetterling @, Freitag, 23.01.2009, 10:05 (vor 5560 Tagen) @ Doris

Und was bedeutet das, was ich weiß? Ich sehe auch, dass es sehr viele Leute gibt, die quietschfidel seit Jahren telefonieren und keine offensichtlichen Beschwerden zeigen.

Warum jemand krank wird und ein anderer unter gleichen Bedingungen nicht, ist ausdiskutiert.

Und ich finde es sehr wichtig, dass Studien an Kindern vorgenommen werden.

Das finde ich auch und ich habe das nie bestritten. Sie haben über meine Kritik der Studie nicht richtig nachgedacht oder ich habe zu unverständlich geschrieben.


Ich befürchte wohl, es kam nicht richtig bei mir an, ich weiß nämlich nicht, was Sie konkret damit sagen wollen.

Sehr schade! Weil ich mir dann die Nacht zum Lesen der Studie umsonst um die Ohren geschlagen habe.
Mal schau`n, wenn ich ein bischen Zeit habe, schreib ich´s nochmal.

Sie meinen medizinische Untersuchungen. Da liegen ja teilweise Ergebnisse an Erwachsenen vor, die keine Auffälligkeiten zeigen.

Das ist ein schwieriges Unterfangen. Angenommen, die 9 Prozent (E-smog Betroffene) stimmen, die in der Studie genannt werden. Klingt das doch im ersten Moment recht viel. Wenn man die 9 von Hundert aber aufteilt in Gruppen mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen, ist vielleicht einer von Hundert dabei, der Kopfschmerzen durch E-smog bekommt, einer mit Herzrythmusstörungen u.s.w. Erschwerend kommt dazu, dass u.U. nur ein bestimmtes Feld die Beschwerden verursacht. Mir ist klar, dass das schwer nachzuweisen sein wird und vor allem eine hohe Probandenanzahl benötigt.
Sehe schade, dass man diese Möglichkeit bei der Kinderstudie nicht genutzt, sondern im Vorraus ausgehebelt hat.

Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass es insgesamt schwierig ist, so eine große Menge an Probanden zusammenzubekommen, ob die sich auch noch Blut abnehmen lassen würden, ich weiß nicht. Und außerdem wenn Sie diesen Blutuntersuchungen so eine Bedeutung beimessen, stört es Sie dann nicht, dass es keine Ergebnisse gibt, von den immer wieder gemachten Blutuntersuchungen um die Antennen herum.

Ja, das mit der Menge der Probanden mag stimmen. Trotzdem, wenn man aufruft und um Mithilfe bittet und erklärt, worum es geht...vielleicht kann man auch in BI`s nachfragen?
Blut zu untersuchen, reicht nicht aus. Weil die Beschwerdebilder so unterschiedlich sind, müsste alles mögliche gecheckt werden.

... Fordern kann man viel, bezahlen muss es jemand, und vor allen Dingen Probanden braucht es dazu. Die Mainzer Studie damals hatte auch zu kämpfen um genügend Probanden zu gewinnen.

Wenn es um die Gesundheit größerer Bevölkerungsgruppen geht... meinen Sie nicht, dass es dringend notwendig ist, Klarheit zu schaffen, wie die Schädigungen/ Beeinflussungen durch Mobilfunk zu Stande kommen? Bezahlen sollten das, ganz klar, die Nutzer dieser Technik. Da muss halt pro Gespräch ein Nickel(chen) in einen Topf für Geld für Studien gezahlt werden. Da sehe ich kein Problem.

Es gibt doch soviele Wissenschaftler in den Kritikerreihen. Zum Argumentieren reicht es offensichtlich, wenn geschrieben wird "hochrangig kompetente Wissenschaftler...", wenn es darum geht was zu machen, dann hört man da nichts mehr.

Soetwas müsste eine zentrale Stelle organisieren.

Und Ihr Einwand oben gilt m.M.n. deshalb nicht, weil die Kinder sehr wohl rückblickend Veränderungen feststellen könnten, was m.E. sowieso objektiver ist.

*stirnrunzel*

Sie schrieben selber:

" Meine Bekannte hat ein ganzes Jahr lang massive Beschwerden gehabt und war teilweise deswegen in ärztlicher Behandlung und hat diese nicht ansatzweise mit ihrem Telefonieren in Verbindung gebracht, weil uns zum damaligen Zeitpunkt das ganze Thema gar nicht bekannt war. Das Telefon war halt ein Telefon und zwar ein sehr praktisches. Und nicht mal als sie das Telefon abgeschafft hat, was sie nicht wegen den Beschwerden sondern wegen der Glaubwürdigkeit nach außen tat, stellte sie dann rückblickend fest, dass ihre Beschwerden weg waren und praktisch nie mehr aufgetaucht sind."

Diesen Absatz finde ich aber völlig ohne Logik!

Sie erwarten, dass Kinder die u.U. auftretenden Kopfschmerzen einer Quelle zuordnen können?
Und Ihre Freundin hat nach einem Jahr Telefon, nach verschiedenen Arztbesuchen nicht schnallen können, dass Ihre massiven Beschwerden mit ihrem Telefon in Verbindung gebracht werden können?

Das kann ich aber jetzt gar nicht verstehen!

Eine Frage zu Ihrer Freundin: Wie lange war die Verzögerung, bis nach dem Telefongspräch bei der Freundin Beschwerden eingesetzt haben und wie lange haben die Beschwerden angehalten?

Wie lange kann Ihrer Meinung nach die Verzögerung sein?
Wuff schreibt hier

Davon, dass die Symptome „oft erst viel später eintreten“ höre ich hier zum ersten Mal. Nur ganz selten las ich von „viel später“. In den allermeisten glaubwürdig dargelegten Fällen treten die ersten Symptome im Sekunden- oder Minutenbereich ein.

Im großen Durchschnitt würde ich etwa 2 Stunden sagen. Aber das ist völlig unterschiedlich: von ganz wenige Minuten (sehr selten) bis zu etwas 8 Stunden (sehr selten).

Also hier kann ich mit Ihnen wirklich nicht mehr diskutieren. Das erweckt bei mir den Eindruck, dass Sie auf Gedeih und Verderb herausfinden möchten, dass das was Sie an sich feststellen, bei anderen doch auch sein muss.

Ich habe "ein bischen rumgefragt". (Solche Umfragen haben sicher keinerlei ernsthaften Wert, sie dienen mir, sagen wir mal so, zur Ideenfindung.)

Von "nein, ich sehe keinen Zusammenhang zwischen HF und NF-Feldern"(nur eine Person), und: schon möglich...würde Erklärung bieten für... kamen mehr als die Hälfte aller Antworten: Ja, sie verstärken die Wirkung.

Das DMF erforscht Risiken des Mobilfunks und nichts anderes wird doch in den ganzen Ärzte-Appellen verantwortlich gemacht für die Leiden der Betroffenen. Und vor allen Dingen, wie würden Sie sowas lösen wollen?

Mit Studien, die dem Gesamtkomplex aller Felder Rechnung tragen und die zielgerichtet nach Wirkungen im Körper suchen.

Also, meine Bekannte hat durch ihr DECT-Telefon kein "Schicksal" erlitten, vor allen Dingen keines das sie nachhaltig gesundheitlich geschädigt hat. Sie hat ein Jahr lang Symptome gehabt, die recht heftig waren. Aber die waren zeitlich begrenzt und nicht permanent da. Sie hat das Telefon ausgesteckt und es war Ruhe.

Ja, Sie geben sich da selber eine Antwort auf die Frage: Warum ist ein Handteil eine dect-Telefons oder auch ein Handy nicht so schlimm, wie eine Basisstation?

Richtig: Weil es nicht permanent strahlt und weil man selber bestimmen kann, ob man es nutzt.
Wie wäre es wohl für Ihre Freundin gelaufen, wenn Sie dem ständig ausgesetzt gewesen wäre? Hätte sie dann auch so sagen können: "Alles nicht so schlimm."
Wie ist das, wenn Eigentum dranhängt, ein Haus z.B.?
Können Sie sich da gar nicht hineinversetzten, dass Menschen Hass entwickeln können und dass da die "Wellen hochschlagen"?

der Schmetterling

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&id=28426


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