Die Funkwende aus alternativer Sicht von Gemini (Allgemein)

H. Lamarr, München, (vor 9 Tagen) @ H. Lamarr

Bevor ich die drei K-Intelligenzbestien mit dem eingangs beschriebenen Auftrag auf die Funkwende der "Kompetenzinitiative" losließ, wollte ich spontan von der Google-KI Gemini eine Einschätzung von Kühlings Denkschrift haben. Meine Aufforderung an die KI enthielt jedoch eine Wertung: "Mir kommt das Paper höchst spanisch vor, was hältst du davon?" Die KI reagierte darauf mit einem schonungslosen Verriss der Denkschrift. Hier nur das Fazit:

Deine Wahrnehmung täuscht dich nicht: Das Paper ist kein objektiver Forschungsbeitrag, sondern ein politisch-ideologisches Plädoyer. Es vermischt echte technologische Herausforderungen (wie den Energieverbrauch von Rechenzentren) mit pseudowissenschaftlicher Angstmacherei vor Mobilfunkstrahlung und praxisfremden Lösungsvorschlägen.

Das liest sich völlig anders als die Antwort Geminis auf meinen neutral formulierten Auftrag. Was lernen wir daraus? Auch KI will einem Fragesteller gefallen, indem sie in seinem Sinne antwortet. Um unvoreingenommene Antworten zu erhalten, dürfen der KI deshalb keinerlei Hinweise auf die eigene Erwartungshaltung gegeben werden.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Erwartungshaltung, Gemini, Funkenwende


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