Für Gemini ist Ulrich Weiner weiter am Leben (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 05.12.2025, 21:21 (vor 98 Tagen) @ H. Lamarr

Eine unabhängige Bestätigung von Weiners Tod gibt es nicht, Details über seine letzten Tage gibt es hier zu lesen. Ich bin skeptisch und würde mich nicht wundern, hätte der trickreiche "Elektrosensible" seinen Tod nur inszeniert und sich diskret ins Ausland abgesetzt. Da in allen Meldungen zu Weiners Ableben sorgsam darauf geachtet wird, genaue Ortsangaben zu vermeiden, ist es mit vertretbarem Aufwand leider nicht möglich, der Sache auf den Grund zu gehen.

Heute Vormittag probierte ich die KI-Suche von Google aus (Gemini), um Neuigkeiten im Fall Weiner zu erfahren. Gemini ging in seiner Antwort aber eindeutig davon aus, Weiner lebt und ist weiter aktiv. Ich erwiderte, Uli Weiner sei verstorben und am 4. Dezember auf dem Augsburger Nordfriedhof beerdigt worden. Doch Gemini antwortete unbeirrt:

Es scheint, als ob Sie auf Gerüchte oder spezifische, aber unbestätigte Informationen gestoßen sind. Nach einer erneuten Überprüfung der aktuellen Informationen gibt es keine offiziellen oder seriösen Medienberichte, die den Tod von Ulrich Weiner am 4. Dezember 2025 oder seine Beerdigung auf dem Augsburger Nordfriedhof bestätigen.

Die einzigen Hinweise auf einen möglichen Tod stammen aus Posts in sozialen Medien (Telegram, X), die als nicht verifizierte Gerüchte einzustufen sind. Diesen stehen aktuelle Artikel aus seriösen Quellen gegenüber, die erst im Mai 2025 über seine fortgesetzten Aktivitäten und Vorträge berichteten.

Ohne eine offizielle Todesanzeige, Bestätigung durch Angehörige oder einen Bericht in einer etablierten Zeitung wie der Augsburger Allgemeinen (wo er medienwirksam aktiv war), bleibt die Information, dass er am 4. Dezember 2025 begraben wurde, unbestätigt.

Daher kann ich seinen Tod zum jetzigen Zeitpunkt (5. Dezember 2025) nicht bestätigen.

Der Hinweis auf die Todesanzeige ist valide, denn tatsächlich konnte ich im www keine finden, nicht einmal eine inoffizielle. Das ist in der Tat ungewöhnlich für eine Person des öffentlichen Interesses. Andere Ungereimtheiten sind hier aufgelistet.

Andererseits hätte sich die Verwaltung des Augsburger Nordfriedhofs strafbar gemacht, hat sie der (möglicherweise nur inszenierten) Beerdigung Weiners ohne Vorlage der amtlichen Sterbeurkunde zugestimmt.

Um den Spekulationen die Grundlage zu nehmen, wäre es das beste, sich bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zu erkundigen, ob es am 12. November im südlichen Schwarzwald zu einem Todesfall in einem Wohnwagen bei ungeklärter Todesursache gekommen ist. Dazu müsste nicht einmal ein Name genannt werden. Zuständig wäre die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen. Doch auch diese Spur führt mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine Sackgasse, denn auf der Website der Behörde heißt es klipp & klar:

Grundsätzlich können aus Datenschutzgründen auch keine telefonischen Auskünfte an Privatpersonen erteilt werden. Sofern verfahrensbeteiligte Privatpersonen Auskünfte begehren, sind diese – im Regelfall über eine Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt – schriftlich einzuholen.

Damit will ich's auf sich bewenden lassen. Wenn er denn unter dem Erdboden ruht, der Uli, soll er dies in Frieden tun. Und selbst wenn er über dem Erdboden auf einer bequemen Liege in Brasilien ruhen sollte, – einen Cocktail mit Strohhalm in der Hand, sei ihm meinetwegen auch das vergönnt.

Der Verein der Elektrosensiblen in München hat mittlerweile einen für meinen Geschmack übertrieben pathetisch geratenen Nachruf auf Weiner veröffentlicht.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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