Wenn Aufklärung sabotiert wird, ist Wahrheit gefährlich geworden (Allgemein)
Dem Verein "Wir" zufolge sollen drei organisierte Mobilfunkgegner (Peter Hensinger, Niggi Polt, Stefan Zbornik) versucht haben, den Veranstalter zu diskreditieren und auf diese Weise die Veranstaltung zu boykottieren. Konkret soll es dem Trio darum gegangen sein, die Teilnahme einzelner Personen an der Podiumsdiskussion gezielt zu verhindern. Belege für die Vorwürfe veröffentlichte "Wir" allerdings nicht. (Quelle)
Christian Oesch kommt die Intervention der drei Mobilfunkgegner offenbar wie gerufen. Denn der Vorfall, dessen Details noch immer im Dunkeln liegen, gibt ihm ausgiebig Gelegenheit, sich und seine Veranstaltung in Thun als Opfer zu inszenieren. Als hätte er vorrangig nicht Desinformation gepachtet, sondern die reine Wahrheit, verkürzt er – ganz Populist – die Intervention auf die eingängige Parole: "Wenn Aufklärung sabotiert wird, ist Wahrheit gefährlich geworden". Was der Präsident von "Wir" am 7. Mai auf X (Twitter) sonst noch zu dem Vorgang los geworden ist, zeigt der anschließende kursiv gesetzte Text.
Im Zusammenhang mit unserem Anlass in Thun zur Premiere von «Die Witwenstrasse» sowie der Vorstellung der ATHEM-3 Studie kam es im Vorfeld zu gezielten Versuchen, unsere Veranstaltung zu sabotieren.
Drei individuelle Personen (Vereine) aus dem Mobilfunkschutz-Umfeld versuchten, unsere Podiumsgesprächspartner unter Druck zu setzen und sie zum Rückzug zu bewegen, um den Anlass und die öffentliche Diskussion zu verhindern oder massiv zu schwächen. Die genauen Hintergründe und Abläufe werden wir zu einem späteren Zeitpunkt genauer dokumentieren und veröffentlichen.
[...]
Bereits heute möchten wir jedoch klar festhalten: Es ist erschütternd zu sehen, wie viel Verblendung, Diffamierung, persönliche Angriffe, Neid, Missgunst und versuchter Rufmord teilweise aus den eigenen Reihen heraus betrieben werden. Solche Rückenschüsse schaden nicht nur einzelnen Personen, sondern der gesamten Aufklärungsarbeit und letztlich auch den betroffenen Menschen, für die wir uns einsetzen.
Wir lassen uns davon nicht aufhalten. Im Gegenteil, wir werden diese Vorgänge offenlegen und dokumentieren. Seit Jahren wird versucht, mich und meinen Partner Daniel Laubscher öffentlich zu diskreditieren und unsere Arbeit zu beschädigen. Irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem man sich klar und sachlich dagegenstellen muss.
Der Anlass in Thun war trotz allem ein voller Erfolg und das öffentliche Interesse war enorm. Diesen Erfolg verdanken wir insbesondere den äusserst standhaften Podiumsgesprächspartnern, die sich von den massiven Einflussversuchen nicht einschüchtern liessen. Ihre Haltung, ihre Ethik und ihr professionelles Verhalten sprechen letztlich für sich selbst.
Gerade in schwierigen Situationen zeigt sich Charakter. Wer versucht, Menschen durch Verleumdung, Druck oder Manipulation auszuschalten, offenbart damit vor allem die eigene Schwäche. Wir hingegen werden weiterhin professionell, sachlich und standhaft bleiben, genau wie unsere Gesprächspartner es ebenfalls getan haben.
Ich bin sehr stolz auf alle Beteiligten, die diesem Druck standgehalten haben und sich nicht aus der öffentlichen Diskussion drängen liessen.
Die Verantwortlichen dieser gezielten Stör-und Sabotageaktionen werden nicht anonym bleiben. Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, wer versucht, wichtige Diskussionen und wissenschaftliche Aufarbeitung zu behindern, insbesondere wenn solche Angriffe aus den eigenen Reihen erfolgen.
Genug ist genug. Fortsetzung folgt.
Herzliche Grüsse
Christian Oesch
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