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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Erfolg für Freie Wähler: Züge mit mobilem Internetzugang</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Erfolg für Freie Wähler: Züge mit mobilem Internetzugang (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="color:#399;"><em><strong>Die Staatsregierung wird aufgefordert, weiterhin darauf hinzuwirken, dass unter Beachtung der Ergebnisse der laufenden Pilotversuche möglichst bald ein mobiler Internetzugang in den Zügen des Schienennahverkehrs möglich ist.</strong></em></span></p>
</blockquote><p>Der Antrag der Freien Wähler wurde in der obigen Form am 14.03.2017 vom Bayerischen Landtag angenommen (Drucksache 17/15958).</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 12 Jul 2017 21:47:02 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Freie Wähler wollen in Zügen Repeater ab Werk (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nach der Megapleite vor der Feldherrnhalle, die den FW schonungslos vor Augen führten, dass den organisierten Mobilfunkgegnern jeder Rückhalt in der Bevölkerung fehlt, zogen sich ab 2013 auch die FW von den Mobilfunkgegnern zurück. Sichtbar wurde dies daran, dass die FW zum Thema &quot;Risiko Mobilfunk&quot; schlagartig keine Anfragen und Anträge mehr im Landtag einreichten, das Thema wurde mit spitzen Fingern zu den Akten gelegt. Und gut war's.</p>
</blockquote><p>Die Abkehr der Freien Wähler (FW) betrifft nur das Thema &quot;Risiko Mobilfunk&quot;, nicht aber das Thema Mobilfunk. Auf dem Dampfer &quot;Deutschland darf kein Mobilfunk-Entwicklungsland werden&quot; sind die FW genauso unterwegs wie nahezu alle anderen nennenswerten Regierungs- und Oppositionsparteien. So kam es, dass die FW im Juni 2016 im Bayerischen Landtag folgendes beantragten:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Die Staatsregierung wird aufgefordert, bei Ausschreibungen durch die Bayerische  Eisenbahngesellschaft  (BEG)  den  Einsatz  von  Signalverstärkern (Repeatern)  in  den  Zügen  verbindlich  vorzuschreiben  und  in Zusammenarbeit  mit  den  bereits  verkehrenden  Bahnunternehmen  im bayerischen  Schienenpersonennahverkehr  die  Nachrüstung  der  bereits im Einsatz befindlichen Wagen mit Repeatern voranzutreiben.</strong></em></span></p>
<p>Ein aus meiner Sicht vernünftiger Antrag, der die Immission der Zugpassagiere verringert, die Verbindungsqualität bessert und die Akkulaufzeit der Smartphones verlängert. Der jedoch Anfang Februar 2017 vom zuständigen <em>Ausschuss für für Wirtschaft und Medien, Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie</em> nur in einer pauschalisierten Form eine zustimmende Beschlussempfehlung bekam:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Die Staatsregierung wird aufgefordert, weiterhin darauf hinzuwirken, dass unter Beachtung der Ergebnisse der laufenden Pilotversuche möglichst bald ein mobiler Internetzugang in den Zügen des Schienennahverkehrs möglich ist.</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 25 Feb 2017 11:24:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gepulste Strahlung / Access Point (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;Wenn man WLAN nicht deaktiviert, hat man eine permanente Belastung mit gepulster, hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung, auch wenn gerade niemand im Internet ist und keine Daten gesendet werden.</p>
</blockquote><p>
Diese &quot;Bakensignale&quot; haben ja auch einen technischen Sinn.  <br />
Die Endgeräte erkennen anhand der Bake, auf welchem Funkkanal ein Router sendet und ob es sich  (noch) in der Reichweite befindet. Ferner ist das Bakensignal wichtig für die Stromsparfunktionen mobiler Empfänger , wie z.B. in Laptops oder Mobiltelefonen . Dazu schalten sich die Empfänger periodisch ab und nur zu vereinbarten Zeitpunkten wieder kurzzeitig an.  In  den &quot;Schlaf&quot; Phase sparen die Empfänger Strom und ankommende Daten werden vom Router zwischengespeichert, um dann zu vereinbarten &quot;Aufwach&quot;-Zeitpunkten,welche vom Bakentakt in einer Art &quot;Countdown&quot; angekündigt  werden, gesammelt zum Endgerät gesendet zu werden.</p>
<blockquote><p>Der WLAN-Sender im Router strahlt bis zu 300 m weit und durch alle Wände hindurch, Non-Stop solange er aktiviert ist. </p>
</blockquote><p>
Schon möglich (bei Sichtverbindung),aber Menschen und Tiere  sind weder physikalisch noch  biologisch in der Lage, diese extrem schwachen Funkwellen in irgend einer Art und Weise und schon garnicht aus 300m Entfernung zu detektieren, weil schlicht für eine derartige &quot;Detektion&quot; die (biologische) Ladungsträgerbeweglichkeit um einige Zehnerpotenzen zu gering ist.<br />
Um derart schwache, hochfrequenze Funksignale zu detektieren bräuchte es Metalle/Halbleiter mit extrem hoher Ladungsträgerbeweglichkeit und sehr geringen ohmschen  Widerständen, weil die Empfänger sonst ein zu starkes Eigenrauschen hätten und das schwache Signal in diesem Eigenrauschen unter ginge. <br />
Daher haben Elektrosensible ja auch ihre Knatterboxen, denn ohne die Verstärker darinnen (aus niederohmigen Metallen und Halbleitern) wären Funkwellen oberhalb ca 10MHz nicht detektierbar.  <br />
Falls es einen &quot;biologischen&quot; Detektor gäbe, müßte es eigentlich auch chemische oder biologische Verbindungen geben, welche z.B. mit einem Farbumschlag auf Funkwellen reagieren (vgl. dem lichtempfindlichen Film  in der Photographie), was es für Licht-, Röntgen- und Gammstrahlung ja durchaus gibt.<br />
Gibt es für Radiowellen aber nicht, weil die Quantenenergie für solche chemischen/biologischen Effekte um mehrere Zehnerpotenzen zu gering ist. Auch die unter Esoterikern gerne gehandelten &quot;Spinresonanzeffekte&quot; kommen nicht in Frage, weil diese Effekte immer ein (extrem starkes) statisches Magnetfeld voraussetzen, viel stärker als das Erdmagnetfeld. Ferner sind &quot;Spinresonanzen&quot;, per Definition (von &quot;Resonanz&quot;) extrem schmalbandig (einige kHz bis MHz Bandbreite )...was also nicht erklären könnte, warum Elektrosensible auf alle möglichen Funkquellen, wie  C-Netz,D-Netz, E-Netz, DECT und WLAN gleichermassen &quot;reagieren&quot; sollten/könnten.  <br />
Meiner Meinung nach reagieren sie eben nur (panisch) auf die Geräusche (Knattersignale) und Anzeigen ihrer Messgeräte (Stichwort: Konditionierung). <br />
Mithin sind die Hersteller, Vertreiber und (kommerziellen) Anwender dieser Geräte (z.B. Baubiologen) auch die stärksten Protagonisten in der so genannten (E-Smog)  Mobilfunkdebatte. </p>
<p><br />
K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63445</link>
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<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 20:16:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gepulste Strahlung/Access Point: olle Kamellen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;Wenn man WLAN nicht deaktiviert, hat man eine permanente Belastung mit gepulster, hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung, auch wenn gerade niemand im Internet ist und keine Daten gesendet werden.</p>
</blockquote><p>Ja, das ist grundsätzlich richtig. Ein W-Lan-Acces-Point (W-Lan-Basisstation) sendet auch dann ein Signal aus (Bakensignal für die W-Lan-Clients), wenn kein Client Daten mit dem Internet austauscht. Doch die dabei auf Personen einwirkende &quot;permanente Belastung mit gepulster EMF&quot; ist sehr schwach und vergleichbar dramatisch wie der Heizeffekt, den z.B. eine 60-W-Glühlampe zur Raumheizung beiträgt. Das Bakensignal sind sehr kurze Impulse, die 10-mal pro Sekunde mit maximaler Sendeleistung ausgesendet werden (theoretisch 100 mW). Hört sich erstmal schlimm an. Aber: Da im Leerlauf allein die Baken ausgesendet werden und sonst nichts und die Pausen zwischen zwei Baken im Vergleich zur Dauer der Baken sehr groß sind, bleiben zeitlich gemittelt im Leerlauf von den 100 mW Spitzenleistung nur rund 0,25 mW (250 µW) effektive Sendeleistung übrig. Also praktisch nichts.</p>
<p>Die dramatisch unterschiedliche Sichtweisen von Baubiologen und Skeptikern erklären sich damit, dass Baubiologen immer die Spitzenwerte eines Signals betrachten, Skeptiker hingegen die zeitlich gemittelten Spitzenwerte (Effektivwerte). Bei W-Lan ist der Unterschied im Leerlauf besonders groß, bei Volllast sind Effektivwert und Spitzenwert hingegen gleich groß. Der Blick auf die Effektivwerte ist sinnvoll, denn auch die Grenzwerte sind zeitlich gemittelte Effektivwerte. Um nun nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, dürfen Spitzenwerte nicht einfach 1:1 mit den Grenzwerten verglichen werden, sondern nur Effektivwerte. Da kommen wir unten nochmal drauf zurück.</p>
<blockquote><p>Der WLAN-Sender im Router strahlt bis zu 300 m weit und durch alle Wände hindurch, Non-Stop solange er aktiviert ist.</p>
</blockquote><p>Wer selber ein W-Lan-Netz betreibt weiß, das ist Blödsinn! Nicht einmal im Freifeld sind aus meiner Sicht 300 Meter zu erreichen und wenn doch, dann ist die Datenrate so mickrig, dass ein sinnvoller Betrieb unmöglich ist. Auch &quot;durch alle Wände&quot; ist Käse, denn jede Wand dämpft das Funksignal, Stahlbeton mehr als Ziegel, nach vielleicht drei oder vier Wänden/Decken/Böden ist für das Funksignal Schicht im Schacht.</p>
<blockquote><p>Genauso die Funkkarten in PCs und Notebooks.</p>
</blockquote><p>Falsch! Das W-Lan-Modul in Endgeräten sendet nur beim Datenaustausch. Ist z.B. eine aufgerufene Webseite fertig geladen, schweigt das W-Lan-Modul, bis die nächste Seite angefordert wird. Anders wären die passablen Akkulaufzeiten bei batteriebetrieben Endgeräten gar nicht möglich. </p>
<blockquote><p>Und je näher man jeweils dran ist, desto mehr Strahlung bekommt man ab.</p>
</blockquote><p>Stimmt. Genau genommen emittiert W-Lan jedoch keine Strahlung, sondern Funkfelder. Strahlung ist ein Dysphemismus, der (falsche) Assoziationen zu radioaktiver Strahlung weckt und deshalb bevorzugt jedoch nicht exklusiv von den Gegnern gebraucht wird</p>
<blockquote><p>[...] diesen Satz mit der gepulsten Strahlung höre ich immer wieder. Auch die Behauptung, dass die Access-Points bei Nutzung und die Handys bei Empfang kurzzeitig weit über den Grenzwerten senden/empfangen.</p>
</blockquote><p>Wer solche Grenzwertüberschreitungen behauptet, weiß nicht wovon er redet oder versucht gezielt zu desinformieren. Eine Erklärung wäre, wie oben angedeutet, die Diskrepanz zwischen Spitzenwert und zeitlich gemittelten Spitzenwerten (Effektivwert). Da auch die Grenzwerte eine zeitliche Mittelung vorsehen (über sechs Minuten), liegt es auf der Hand, dass vereinzelte Spitzenwerte den Grenzwert durchaus überschreiten dürfen. Dafür müssen dann andere Spitzenwerte den Grenzwert entsprechend unterschreiten, damit im zeitlichen Mittel der Grenzwert eingehalten wird. Beliebig hoch dürfen die Spitzenwerte jedoch nicht sein, mehr als das 32-fache des Effektivwerts sind gemäß 26. BImSchV nicht erlaubt. Sie sehen: Es gibt keine Geheimnisse, die von Gegnern &quot;aufgedeckt&quot; werden könnten, das ist alles schön unaufgeregt, die Regelungen sind transparent und öffentlich dokumentiert, eine gewisse fiktive Dramatik entsteht häufig allein aus Kenntnisdefiziten allzu selbstbewusster oder auch böswilliger Gegner.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="http://informationszentrum-mobilfunk.de/sites/default/files/download/Studien/IZMF-WLAN-Studie.pdf">Immissionsmessungen an WLAN-Szenarien</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63435</link>
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<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 21:08:59 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Yakymenko et al (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im  Forum hatten wir uns schon <a href="index.php?id=56927" class="internal">&gt;hier&lt;</a> und <a href="index.php?id=47566" class="internal">&gt;hier&lt;</a>  damit befasst</p>
<p>Von der &quot;Studie&quot; ist meiner Meinung nach nicht viel von zu halten, da es sich nicht einmal um eine richtige (Meta) Studie handelt, sondern lediglich um das Zeitschrifteneditorial eines nahezu unbekannten Wissenschaftlers, der sich selektiv  100 &quot;Alarm-Studien&quot; herausgepickt hat um zu untermauern, dass dringend weitere Forschung erforderlich sei. Man könnte mutmassen, das Forscherteam würde sich mit diesem Artikel gerne ins Spiel bringen und  sucht Geldgeber.</p>
</blockquote><p>Das ist alles richtig, bezieht ich aber auf das unter dem ersten Link oben besprochene Editorial.</p>
<p>Inzwischen hat Yakymenko ein richtiges Review publiziert:<br />
<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26151230">Oxidative mechanisms of biological activity of low-intensity radiofrequency radiation.</a><br />
in dem er auf mögliche Zusammenhänge zwischen oxidativen Prozessen im Körper und EMF eingeht. Die Einleitung beschreibt oxidative Prozesse im allgemeinen und grundsätzlich korrekt, hat aber mit EMF wenig zu tun. Dann folgen 3 Tabellen in denen Studien die für oder gegen einen Zusammenhang zwischen oxidativen Prozessen und EMF sprechen gelistet werden. Hier scheint Yakymenko vollkommen unkritisch vorzugehen. Aus Gründen der Qualität müssten alle Studien die ein Mobiltelefon und keine Expositionsanlage nutzen oder die keinen SAR Wert angeben ausgeschlossen werden. Von denen die SAR angeben wären für oxidativen Stress unterhalb der Grenzwerte nur diejenigen relevant, die wirklich tief unter dem Grenzwert noch Effekte finden. Gleich Nr. 3 geht bis 27 W/kg! Auch bei 1-2 W/kg bewegt man sich im Grenzwertbereich und natürlich sind die Effekte (i) thermisch (ii) nicht gesundheitsrelevant. Es ist ja nicht so dass es unterhalb der Grenzwerte keine biologischen Effekte geben kann. Auch eine Temperaturerhöhung von 0,1 oder 0,01°C kann bestimmte Prozesse im Körper beeinflussen. Man geht aber davon aus dass dies die Gesundheit nicht gefährdet. Die verbleibenden wenigen Studien müsste man im Einzelnen prüfen, ob die etwas finden was Sinn macht und ob da weitere Forschung loht.<br />
Die sieben Studien in Tab. 4 die nichts finden sind von ähnlicher Qualität wie diejenigen die etwas finden, den SAR-Wert gibt nur eine an.</p>
<p>Das alles mag grundsätzlich interessant sein, zu der Fragestellung ob eine WLAN Nutzung an Schulen gefährlich ist oder nicht trägt es aber nichts bei. Auch hier geht es um langfristige Nutzung von Handys am Körper, nicht um die viel schwächere WLAN Strahlung. Falls es sich in der Zukunft zeigen sollte, dass die IARC Einstufung korrekt ist und es zu einem Anstieg der Hirntumore bei Vielnutzern z.B. nach 30 Jahren kommen sollte, wäre oxidativer Stress ein möglicher Vorschlag für einen Wirkmechanismus.</p>
<p>Dabei muss betont werden, dass oxidative Prozesse im Körper ein ganz normaler Bestandteil des Energiemetabolismus sind. Es entstehen ständig freie Radikale, verursachen auch Schäden, die aber größtenteils durch Enzyme wieder reparieret werden. Das passiert infolge der Nahrungsaufnahme und der Atmung und ist vollkommen normal. Dagegen werde dann &quot;Antioxidantien&quot; durch die Pharmaindustrie angepriesen, wie z.B. die <a href="index.php?id=12066" class="internal">Vitamine</a> A, C und E, oder Melatonin. Wer es glaubt, kann es sich was kosten lassen - und sein Leben durch Mangel an freien Radialen verkürzen!</p>
<p>Oxidativer Stress wurde <a href="index.php?id=49553" class="internal">hier</a> diskutiert, vor allem das Dokument des RKI ist hilfreich.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63433</link>
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<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 18:09:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gepulste Strahlung / Access Point (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Wenn man WLAN nicht deaktiviert, hat man eine permanente Belastung mit gepulster, hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung, auch wenn gerade niemand im Internet ist und keine Daten gesendet werden.</p>
<p>Der WLAN-Sender im Router strahlt bis zu 300 m weit und durch alle Wände hindurch, Non-Stop solange er aktiviert ist. Genauso die Funkkarten in PCs und Notebooks. Und je näher man jeweils dran ist, desto mehr Strahlung bekommt man ab.&quot; Ist aus einer <a href="http://www.elektrosmog-und-gesundheit.de/wlan/">Kommerz-Seite</a> - diesen Satz mit der gepulsten Strahlung höre ich immer wieder. Auch die Behauptung, dass die Access-Points bei Nutzung und die Handys bei Empfang kurzzeitig weit über den Grenzwerten senden/empfangen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63432</link>
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<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 15:00:12 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>diagnose:falsch</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Yakymenko et al. zitieren Wolfgang Maes (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ernsthafte Wissenschaftler  sollten doch eigentlich in der Lage sein, Spreu vom Weizen zu trennen, oder ?</p>
</blockquote><p>Yakymenko et al. haben damit offensichtlich ihre liebe Not. Ich dachte ich sehe nicht richtig, als die gleich im ersten Absatz <a href="http://www.mainecoalitiontostopsmartmeters.org/wp-content/uploads/2015/07/Yakymenko-et-al-2015.pdf">ihrer Arbeit</a> <strong>Maes, 2005</strong> zitieren mit der Erkenntnis:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Thus, the level of indoor background RFR in industrialized countries increased 5,000-fold from 1985 to 2005.</strong></em></span></p>
<p>(In Industrienationen hat der Pegel der HF-Hintergrundstrahlung in Innenräumen von 1985 bis 2005 ums 5000-fache zugenommen).</p>
<p>Geht es hier etwa um ein Paper von A. Maes? Das ist eine belgische Wissenschaftlerin, von der das EMF-Portal derzeit <a href="https://www.emf-portal.org/de/article/search/results?keywords=&amp;logicalOperator=0&amp;authors=Maes+A&amp;journals=&amp;years=&amp;topics%5B%5D=0&amp;topics%5B%5D=1&amp;topics%5B%5D=2&amp;topics%5B%5D=3&amp;topics%5B%5D=4&amp;topics%5B%5D=5&amp;topics%5B%5D=6&amp;topics%5B%5D=7&amp;topics%5B%5D=8&amp;topics%5B%5D=9&amp;frequencyRanges%5B%5D=0&amp;frequencyRanges%5B%5D=1&amp;frequencyRanges%5B%5D=2&amp;frequencyRanges%5B%5D=3&amp;frequencyRanges%5B%5D=4&amp;timeSpan=0">18 EMF-Studien</a> kennt. Das wäre schon was. Und listigerweise zitieren Yakymenko et al. in ihrer Arbeit tatsächlich auch A. Maes. Doch &quot;Maes, 2005&quot; verweist nicht auf A. Maes, sondern auf W. Maes, genauer: Wolfgang Maes, Dieselmotor der deutschen Baubiologenszene, Miterfinder baubiologischer Richtwerte und ganz großer Zitierkünstler. Eines aber ist W. Maes unter Garantie nicht: Wissenschaftler, er hat mWn noch nicht einmal eine Hochschule oder Uni von innen gesehen. Und doch zitieren Yakymenko et al. den (vermeintlichen) Kollegen ganz ungeniert:</p>
<p><strong><em><span style="color:#399;">Maes, W. (2005). [Stress Caused by Electromagnetic Fields and Radiation) Neubeuern, Germany IBN</span></em></strong></p>
<p>Eine Publikation mit dem Titel &quot;Stress Caused by Electromagnetic Fields and Radiation&quot; konnte ich allerdings nicht finden, und das Maes-Buch &quot;Stress durch Strom und Strahlung&quot; gibt es nur in deutsch.</p>
<p>Jetzt frage ich Sie: Wie um alles in der Welt kommt ein Ukrainischer Wissenschaftler dazu, die wilde Behauptung eines deutschen Baubiologen und notorischen Zitatverfälschers zu zitieren? Wenn Yakymenko deutsch beherrscht und ein seriöser Wissenschaftler ist, müsste er um Maes einen großen Bogen machen, damit nicht das passiert, was jetzt soeben passiert, dass ihm nämlich dieser zweifelhafte und mit einem haushohen Interessenkonflikt beladene Kontakt um die Ohren gehauen wird. Sich als Wissenschaftler auf W. Maes berufen ist für mich wie der nagelneue dicke Wagen, der auslieferbereit in der BMW-Welt auf seinen Käufer wartet, auf der Motorhaube jedoch einen langen und tiefen Kratzer hat. Man kann sich leicht vorstellen, wie der Kunde reagiert.</p>
<p>Der Fehler von Yakymenko et al., Wolfgang Maes als Quelle zu nennen, zeigt mir, dass diese Arbeitsgruppe bei der Recherche dem Selektionsmerkmal &quot;Qualität der Quelle&quot; keine große Bedeutung beigemessen hat. Ebenfalls negativ: Im Literaturverzeichnis der Arbeit tauchen einige der üblichen Verdächtigen auf, auf die Yakymenko besser verzichtet hätte. Und nicht zuletzt betrachte ich es als weiteres Indiz für mangelhafte Qualität, wenn der Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk von einer Studie so begeistert ist, dass er diese, wie mit Yakymenko et al. geschehen, ins deutsche übersetzt. Da der Verein meiner Erfahrung nach auf die Verbreitung von Stuss abonniert ist, geraten Yakymenko et al. geradezu zwangsläufig in Verdacht. Eine ordentliche wissenschaftlich Bewertung der Arbeit aus Kiew ist dies natürlich nicht, bei 23 Seiten wüsste ich allerdings auch niemanden, der dies mal eben so leisten könnte. Vielleicht gibt es aber ein paar Indikatoren (Impact Factor der Zeitschrift, Anzahl der bisherigen Zitierungen ...), die mit geringem Aufwand eine Grobbeurteilung zulassen. Ansonsten würde ich auf die nächsten großen nationalen Reviews warten, wie Yakymenko et al. mit ihrer Übersichtsarbeit abschneiden. Frühere Arbeiten dieser Arbeitsgruppe fand ich in jüngeren Reviews (2015/2016) nicht, nur die SCENIHR-Review von 2015 erwähnt eine Arbeit von Yakymenko et al., 2013, in der wenig schmeichelhaften Abteilung &quot;Literature identified but not cited&quot;. Was es damit auf sich hat? Das da:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>In some areas where the literature is particularly scarce, it has been considered important to explain why the results of certain studies do not add useful information to the database. Identified reports that have not been considered in the Opinion are listed under the subheading “Literature identified but not cited” in the References section.</strong></em></span></p>
<p>Noch vor Weihnachten hatte ich bei Igor Yakymenko nachgefragt, wie er denn zu der trüben Quelle &quot;Stress Caused by Electromagnetic Fields and Radiation&quot; gekommen sei und ob er mir dieses umwälzende Paper nicht freundlicherweise als PDF zur Verfügung stellen könnte. Antwort bekam ich nicht.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
Auf der Leitseite finden sich in der rechten Portalsäule unter der Überschrift <a href="http://www.izgmf.de/">Zitate gefälscht &amp; verfälscht</a> auch Links zu den schönsten Zitatfälschungen/-verfälschungen von Wolfgang Maes.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63430</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63430</guid>
<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 23:17:00 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Yakymenko et al (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was ist den von Yakymenko et al, Oxidative mechanisms of biological activity of low-intensity radiofrequency radiation (2015)zu halten? </p>
</blockquote><p>Im  Forum hatten wir uns schon <a href="index.php?id=56927" class="internal">&gt;hier&lt;</a> und <a href="index.php?id=47566" class="internal">&gt;hier&lt;</a>  damit befasst</p>
<p>Von der &quot;Studie&quot; ist meiner Meinung nach nicht viel von zu halten, da es sich nicht einmal um eine richtige (Meta) Studie handelt, sondern lediglich um das Zeitschrifteneditorial eines nahezu unbekannten Wissenschaftlers, der sich selektiv  100 &quot;Alarm-Studien&quot; herausgepickt hat um zu untermauern, dass dringend weitere Forschung erforderlich sei. Man könnte mutmassen, das Forscherteam würde sich mit diesem Artikel gerne ins Spiel bringen und  sucht Geldgeber. </p>
<p>Bei der Auswahl der Alarmstudien wird bezüglich Qualität nicht differenziert and das disqualifiziert  in meinen Augen die Wissenschaftler Yakymenko et al. <br />
Ernsthafte Wissenschaftler  sollten doch eigentlich in der Lage sein, Spreu vom Weizen zu trennen, oder ?</p>
<p>In der Alarmliste finden sich alsdann:</p>
<p>Studien welche mit Expositionswerten weit jenseits gültiger Grenzwerte hantierten. <br />
(Und damit will der Autor nun begründen, daß die aktuellen Grenzwerte zu hoch sind und weiterer Forschungsbedarf besteht ?)</p>
<p>Längst &quot;überholte&quot;  Studien, deren Ergebnisse in Folgestudien nicht reproduziert werden konnten. </p>
<p>Fragwürdige &quot;Studien&quot; im Auftrag von Herstellern pflanzlicher Pharmaprodukte , mit dem vorangingen Ziel , ihren  Ginko-  Knoblauch- und Vitaminpillen eine irgendwie geartete positive &quot;Wirksamkeit&quot; zu bescheinigen.</p>
<p>Laienstudien, durchgeführt von überzeugten Mobilfunkgegnern (Hausärzten, Heilpraktikern) publiziert in Heilpraktikermagazinen oder im Internet (statt wissenschaftlichen Fachjournalen). </p>
<p><br />
Der Adressat dieser Pressemeldungen und Alarmstudienlisten sind in der Regel nicht  etwa  Wissenschaftler, sondern Laien, denen mit der imposanten Liste vorgegaukelt werden soll, &quot;die Wissenschaft&quot; sei sich völlig uneins (&quot;gefühlte 50/50&quot;) und die Industrie und Politik würde aus Geldgier alarmierende Ergebnisse unterdrücken. </p>
<p>Kontroverse Diskussion zu  Yakymenko et al auch im englischsprachigen Raum, z.B. <a href="https://sciencebasedmedicine.org/about-that-cell-phone-and-cancer-study/">&gt;hier&lt;</a></p>
<p><br />
<span style="color:#900;"><em>At this point Yakymenko’s hypothesis is still speculative, and there is no evidence to make claims for actual health effects. There is no problem with him publishing a review of the data and arguing for his hypothesis, but it is dubious behavior to send out a sensational press release declaring victory in a scientific debate because of your own review, and then linking your claims to scary health concerns.</em></span></p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63429</link>
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<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 20:49:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Yakymenko et al (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die MF-Gegner verweisen immer wieder auf die &quot;peer-reviewed&quot; Studien, in denen es um negative Effekte hochfrequenter Strahlung durch WLAN ging. In 93 dieser Studien stellten die Autoren fest, dass EMF die Gesundheit schädigen. Mit Herrn Yakymenko hat sich das Forum schon beschäftigt, er scheint aber inzwischen DER Shooting Star geworden zu sein.</p>
</blockquote><p>Du meinst wohl eher, dass was Mobilfunkgegner weiter tratschen. Die persönliche Meinung des gelernten Druckers Peter Hensinger. <a href="http://mobilfunkstuttgart.de/wp-content/uploads/2015/11/WLAN_Antwort_Freifunk_Piraten_151104_End.pdf">Siehe hier </a>. Frag doch mal, die Leute was sie unter oxidativen Stress verstehen. Die meisten können das gar nicht erklären und verweisen nur auf Aussagen von anderen. Ich habe mal einen Vortrag von U. Warnke gehört. Nach 15 min. bin ich ausgestiegen und habe mir einen Kaffee geholt. Es war alles andere als verständlich. Auch meine lieben Mitstreiter konnten mir später nicht erklären was Herr Warnke mitzuteilen versuchte. Wir gaben uns mit einem Skript zufrieden denn Herr Warnke ist ja ein &quot;angesehener Wissenschaftler&quot;. Natürlich wurde anfangs nicht hinterfragt, wo er angesehen ist. Und so was wie Diagnose-Funk gab es noch nicht. Wir haben noch selbst gedacht und uns kritisch mit dem was uns angeboten wurde auseinander gesetzt.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 16:54:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Yakymenko et al (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist den von Yakymenko et al, Oxidative mechanisms of biological activity of low-intensity radiofrequency radiation (2015)zu halten? Habe schon einige kritische Töne im Netz gefunden. Die MF-Gegner verweisen immer wieder auf die &quot;peer-reviewed&quot; Studien, in denen es um negative Effekte hochfrequenter Strahlung durch WLAN ging. In 93 dieser Studien stellten die Autoren fest, dass EMF die Gesundheit schädigen. Mit Herrn Yakymenko hat sich das Forum schon beschäftigt, er scheint aber inzwischen DER Shooting Star geworden zu sein.</p>
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<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 14:12:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>diagnose:falsch</dc:creator>
</item>
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<title>WLAN Exposition an Schulen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Überschreitung von SAR Grenzwerten mit WLAN Geräten (2,4GHz) , welche nach europäischer Norm (EN300328) zertifiziert sind, ist praktisch unmöglich. <br />
Die EN300328 spezifiziert eine maximale EIRP von 100mW.  Die der Antenne zugeführte Leistung liegt in der Regel mindestens Faktor 2 darunter (50mW) aufgrund des immer vorhandenen &quot;Antennengewinns&quot;, welcher (lustigerweise) eine Reduzierung der abgestrahlten Leistung erzwingt, wenn das EIRP Limit eingehalten werden soll.<br />
 Weitere  30% der zugeführten Leistung werden in Wärme innerhalb der Antenne umgesetzt (Antennenwirkungsgrad). <br />
Das WLAN kann aus technischen Gründen maximal 90% Sendezeit erreichen. <br />
Bleiben also &quot;worst-worst  case&quot; 32mW real abgestrahlte Leistung.</p>
<p>Selbst wenn man (rein hypothetisch) diese Leistung zu 100% in ein 10 gramm Gewebe-Voxel einbringen könnte, wäre das erzielbare SAR maximal 3,2Watt/kG. <br />
Es ist aber praktisch nicht möglich, denn dazu müßte die Antenne direkt &quot;im&quot; Gewebe stecken. In der Praxis wird die Antenne immer einen Abstand von etlichen Millimetern zum Gewebe haben, wodurch weit mehr als  die Hälfte der Leistung in die Luft &quot;entweichen&quot; kann und sich dort rapide über die  Fläche (der gedachten Kugel um die Antenne) &quot;verdünnt&quot;. <br />
Einzig beim 5GHZ WLAN (bis zu 1 Watt EIRP nach EN301893)  muss man sich mehr Gedanken machen. Diese Leistungs-Obergrenze  wird aber &quot;praktisch&quot; insbesondere bei mobilen Geräten nur zu 10..20% ausgeschöpft, aus Rücksicht auf Akkulaufzeit, Geräteerwärmung und Kosten. So dass die SAR auch bei 5GHz WLAN Produkten in der Regel kein Thema ist.<br />
Die 1Watt EIRP  Grenze wird eigentlich nur von stationären Oberklassegeräten ausgeschöpft, die nicht nahe am Körper betrieben werden.</p>
<p>K</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63420</link>
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<pubDate>Fri, 13 Jan 2017 18:25:06 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>WLAN Exposition an Schulen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bei „weit unterschrittenen Grenzwerten“ braucht auch keine Grenzwert-Debatte weiter vertieft werden. </p>
</blockquote><p>Hierzu eine aktuelle Publikation:<br />
<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28074013"><strong><br />
Exposure to Radiofrequency Electromagnetic Fields From Wi-Fi in Australian Schools.</strong></a></p>
<p>&quot;<em>The increasing use of Wi-Fi in schools and other places has given rise to public concern that the radiofrequency (RF) electromagnetic fields from Wi-Fi have the potential to adversely affect children. The current study measured typical and peak RF levels from Wi-Fi and other sources in 23 schools in Australia. All of the RF measurements were much lower than the reference levels recommended by international guidelines for protection against established health effects. <span style="color:#f00;">The typical and peak RF levels from Wi-Fi in locations occupied by children in the classroom were of the order of 10-4 and 10-2% of the exposure guidelines, respectively.</span> Typical RF levels in the classroom were similar between Wi-Fi and radio but higher than other sources. In the schoolyard typical RF levels were higher for radio, TV and mobile phone base stations compared to Wi-Fi. The results of this study showed that the typical RF exposure of children from Wi-Fi at school is very low and comparable or lower to other sources in the environment.</em>&quot;</p>
<p>Kommentar: Ich sehe keinen Grund warum deutsches WLAN wesentlich höhere Expositionen verursachen sollte als australisches Wi-Fi. Während der Nutzung eines Tablets nah am Körper wird die Exposition der Kinder kurzfristig natürlich höher sein als die in der Publikation untersuchte Hintergrundexposition.</p>
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<pubDate>Fri, 13 Jan 2017 10:32:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hirntumore Trend Ergänzung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt noch eine Studie aus den USA, die keinen Anstieg findet:</p>
<p><strong><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22403263">Mobile phone use and glioma risk: comparison of epidemiological study results with incidence trends in the United States</a></strong></p>
<p><em>&quot;Raised risks of glioma with mobile phone use, as reported by one (Swedish) study forming the basis of the IARC's re-evaluation of mobile phone exposure, are not consistent with observed incidence trends in US population data, although the US data could be consistent with the modest excess risks in the Interphone study.&quot;</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63415</link>
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<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 07:55:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hirntumore Trend (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Haben Sie noch eine Quelle zur englischen Studienübersicht?  </p>
</blockquote><p>
<a href="http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0160412016303865">http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0160412016303865</a></p>
<blockquote><p>Was ist denn das für eine Krankheit, bei der es möglicherweise einen Anstieg zu verzeichnen gibt? </p>
</blockquote><p>
Hirntumore (verschiedene Arten), und zwar seitlich am Kopf, hinten nicht, das würde zu einer Handynutzung passen. Bezieht sich nur auf eine langjährige (über 10 Jahre) intensive Handynutzung am Kopf und nichts anderes - WLAN nicht.<br />
Es betrifft aktuell nur England, in vielen anderen Ländern sieht man das nicht. Kommt vielleicht noch, vielleicht bleibt der Trend in England aber auch nicht bestehen. Auch in der Studie sinkt er nach 15 Jahren wieder - die Autoren spekulieren auf technischen Fortschritt und reduzierte Sendeleistung moderner Geräte. Die Mathematik dahinter ist äußerst kompliziert - sehr genau wenn alle Annahmen stimmen, falls die aber z.B. bei der Einschätzung der Latenzzeiten einen Fehler gemacht haben, dann stimmt das alles nicht. Das geben die Autoren in der Diskussion auch korrekt an. Die laufende prospektive Kohortenstudie <a href="http://www.thecosmosproject.org/">COSMOS</a> wird irgendwann (in 20 - 30 Jahren) für Klarheit sorgen.</p>
<blockquote><p>Bei den ganzen Gefahrenabwägungen wäre auch immer interessant von welchen relativen Fallzahlen wir sprechen? 1 von 10.000?  1/ 1.000.000? Wie häufig kommen denn diese Tumore überhaupt vor? Ist das was Exotisches?</p>
</blockquote><p>
Das versuchen die Autoren ganz am Ende zu klären, allerdings nur bezogen auf England:<br />
<em>More specifically, if the calculated population impact is interpreted as a causal effect and is completely contributed to mobile phone use, then the population impact is an additional 188 cases annually in England; corresponding to about 1700 cases (range 436 to 2918) in the period 2005–2014 that would not have occurred otherwise. For reference, this corresponds to 0.02%–0.12%of new cancers during this period. If the relative effect is interpreted as a population relative risk, then a very moderate 1.35 (95%CI 1.09:1.59) is observed after a minimum 10-year latency.</em></p>
<p>Das Deutsche Krebsregister (RKI, 2013) gibt an:  Die durchschnittliche Häufigkeit an einem bösartigen primären Hirntumor zu erkranken liegt in Deutschland bei 9,7 (Männer) bzw. 7,3 (Frauen) von 100.000 Menschen. Wendet man den Risikofaktor 1,35 an, würde diese Zahl auf 13,1 bzw. 9,9 (von 100.000) ansteigen. Das bezieht sich aber auf alle Hirntumore. Da in England der Anstieg nur die seitlichen Tumore betraf, müsste der Anstieg geringer sein - grob geschätzt etwa halb so groß.</p>
<p>Zum Vergleich - insgesamt erkranken in Deutschland irgendwann in ihrem Leben 440 Männer und 349 Frauen von jeweils 100.000 an Krebs (alle Arten). Speziell für Lungenkrebs: 59 und 28. Brustkrebs bei Frauen: 117 (<a href="http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Home/homepage_node.html">Zentrum für Krebsregisterdaten</a>). Im Vergleich dazu sind Hirntumore etwas Exotisches.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63413</link>
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<pubDate>Wed, 11 Jan 2017 08:50:32 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hirntumore Trend (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst vielen Dank für die große kompetente Hilfe. Ich schreibe gerade mit dem Tablet auf dem Schoß. </p>
<p>Haben Sie noch eine Quelle zur englischen Studienübersicht?  Natürlich nicht für mich -  ich weiß zu schätzen, dass es kompetente Menschen gibt, die mir als Laie etwas an die Hand geben. </p>
<p>Was ist denn das für eine Krankheit, bei der es möglicherweise einen Anstieg zu verzeichnen gibt? </p>
<p>Bei den ganzen Gefahrenabwägungen wäre auch immer interessant von welchen relativen Fallzahlen wir sprechen? 1 von 10.000?  1/ 1.000.000? Wie häufig kommen denn diese Tumore überhaupt vor? Ist das was Exotisches?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 17:22:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>diagnose:falsch</dc:creator>
</item>
<item>
<title>WLAN-Stick im Schülerknie ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>… erreicht man mit WLAN niemals auch nur 2 W/kg, auch nicht wenn man sich den WLAN Stick ins Knie bohrt …</p>
</blockquote></blockquote><p>Nochmals danke! Diese Sprache hilft mir zum Verständnis.</p>
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<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 16:32:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Trebron</dc:creator>
</item>
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<title>Lehrer beruflich exponiert wie Radartechniker? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Die Grenzwerte für die allgemeine Bevölkerung bleiben in beiden Fällen weit unterschritten und es gibt weder für Lehrer noch für Schüler irgendwelche erhöhten Risiken.</p>
</blockquote></blockquote><p>Danke! Auch für die Geduld.<br />
Jetzt ist es auch mir klar. Und: Bei „weit unterschrittenen Grenzwerten“ braucht auch keine Grenzwert-Debatte weiter vertieft werden. <br />
Jetzt brauche ich meiner Lehrer-Frau keinen Alu-Hut und keine Strahlenschutz-Wäsche als Dienstkleidung kaufen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" />. <br />
Im Ernst: Dieser Strang ist ein nettes Beispiel dafür, wie Fach-Informationen bei Laien (bei mir!) ankommen. Der Profi sagt kurz und klar, was Sache ist. Der Laie, dem fachlicher Hintergrund und Fachsprache fehlen müssen, entnimmt eine ganz andere Information. Ich weiß, dass ich wenig weiß und frage daher nach. Andere gehen mit ihrem „Wissen“ gleich aufs Podium einer Bürgerinitiative … Gegen Honorar?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63410</link>
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<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 16:23:02 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Trebron</dc:creator>
</item>
<item>
<title>20 W/kg am Schülerknie zulässig! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Heißt das, dass ein Tablet, das ein Schüler in der Schule auf den Knien betreibt, rein theoretisch in den Knien eine SAR von maximal 20 W/kg bewirken darf, ohne dass dem eine gesetzliche Regelung (Verordnung) im Wege steht?</p>
</blockquote><p>Die Verordnung würde dem nicht im Wege stehen. Aber Sie haben das unten vollkommen richtig erfasst - die Verordnung setzt das Produktsicherheitsgesetz und internationale EU weit gültige Normen, welche die maximal zulässige Sendeleistung einschränken, nicht automatisch außer Kraft. Werden diese eingehalten, erreicht man mit WLAN niemals auch nur 2 W/kg, auch nicht wenn man sich den WLAN Stick ins Knie bohrt, damit ist diese Diskussion obsolet.</p>
<p>Grundsätzlich sind laut Verordnung solche Expositionen zulässig. Hantieren Lehrer und Schüler z.B. im Physikunterricht, im Leistungskurs, oder bei Jugend Forscht mit Hochfrequenzgeräten, dürfen sie das bis zu der o.g. Exposition. Dann greifen allerdings auch die anderen Paragraphen der Verordnung - Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber, Einhaltung von Auslöseschwellen, Verringerung der Exposition, Besondere Vorgaben für bestimmte Frequenzebereiche und Anwendungen, Unterweisung der Betroffenen, usw.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63409</link>
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<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 07:59:44 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lehrer beruflich exponiert wie Radartechniker? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wie relevant ist das denn für Schüler und Lehrkräfte? Kann ein simpler WLAN-Accespoint den Lehrer-Beruf zum schweren Risiko machen? Müssen Schulkinder schlimme Gefahren weit oberhalb der „normalen“ Grenzwerte aushalten? Am Arbeitsplatz, in der Schule ist man ja nur stundenweise, danach begibt man sich wieder in den Bereich des eigenen häuslichen „guten“ WLAN.</p>
</blockquote><p>WLAN Geräte müssen das Produktsicherheitsgesetz und entsprechende Normen einhalten, die Sendeleistung, und damit auch die maximal mögliche Exposition, sind dadurch unabhängig von der Arbeitsschutzverordnung eingeschränkt. Das WLAN in der Schule ist dasselbe wie das zu Hause. Es ist vollkommen egal, ob Lehrer und Schüler am Wochenende privat WLAN vormittags und nachmittags nutzen, oder ob sie es an Arbeitstagen vormittags in der Schule und nachmittags zu Hause tun. Die Grenzwerte für die allgemeine Bevölkerung bleiben in beiden Fällen weit unterschritten und es gibt weder für Lehrer noch für Schüler irgendwelche erhöhten Risiken.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63408</link>
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<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 07:33:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>20 W/kg am Schülerknie zulässig? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>(10) <span style="color:#f00;">Beschäftigte sind Personen im Sinne des § 2 Absatz 2 des Arbeitsschutzgesetzes.</span> Den Beschäftigten stehen folgende Personen gleich, sofern sie bei ihren Tätigkeiten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sein können:<br />
1. <span style="color:#f00;">Schülerinnen und Schüler,</span></p>
</blockquote><p>Ich bin ja bekanntlich etwas schwer von Begriff: Heißt das, dass ein Tablet, das ein Schüler in der Schule auf den Knien betreibt, rein theoretisch in den Knien eine SAR von maximal 20 W/kg bewirken darf, ohne dass dem eine gesetzliche Regelung (Verordnung) im Wege steht?</p>
<p>Und heißt dies auch, dass bei demselben Schüler dasselbe Tablet nur noch 4 W/kg in die Knie einbringen darf, wird das Tablet nicht in der Schule, sondern z.B. zuhause betrieben?</p>
<p>Ich frage nach, weil, wenn ich Sie richtig verstanden habe, die Grenzwertausschöpfung durch W-Lan noch viel geringer ist, als ich dachte.</p>
<p><strong>Hinweis für die Herren Hensinger und Gutbier</strong>: Das geschilderte Szenario ist hypothetisch, ein für Europa zugelassenes Tablet mit W-Lan-Internetzugang ist auch bei direktem Körperkontakt bei weitem nicht imstande, die genannten extrem hohen SAR-Werte zu bewirken. Verwenden Sie diese Information von &quot;Dr. Ratto&quot; also nicht, um Laien unqualifiziert mit etwas zu verunsichern, was in der Realität niemals vorkommen wird. Sogar die direkte Berührung der Antenne eines W-Lan-Access-Points verursacht nur eine SAR von etwa 0,8 W/kg. Bei direktem Körperkontakt eines Tablets bewirkt bereits die Gehäusedicke des Geräts einen Abstand der Antenne von etwa 5 mm zum Körper.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63407</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63407</guid>
<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 22:32:00 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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