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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Der Monitormodus und der Power Level</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Der Monitormodus und der Power Level (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>PL=5 bedeutet z.B. 2 W Maximalleistung </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Bedeutet die 5 nicht eigentlich 5dbm?</p>
</blockquote><p>Mitnichten! 5 dBm wären 3,2 mW, das wäre die niedrigste Sendeleistung, mit der ein GSM900-Handy überhaupt senden könnte. Tatsächlich aber ist PL=5 der Höchstwert für Handys (die kleineren PL-Werte 4 bis 2 sind z.B. allein für Autotelefone zulässig). Ist ein bisschen irritierend, aber kleinere PL-Werte bedeuten höhere Sendeleistung. Und gemäß den heiligen GSM Recommendations bedeutet PL=5 eine Leistung von +33 dBm, das sind dann die berühmt/berüchtigten 2 W maximale Sendeleistung bei GSM900-Handys. Zur Umrechnung empfehle ich Ihnen unseren kostenlosen <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Umrechner/umrechner.html">Mobilfunk-Einheitenumrechner</a>.</p>
<blockquote><p>Ich hatte bei meinen Beobachtungen bisher immer Maximalwerte PL15 und das bedeutet 32mW laut:</p>
<p><a href="http://www.cpcstech.com/dbm-to-watt-conversion-information.htm">http://www.cpcstech.com/dbm-to-watt-conversion-information.htm</a><br />
Und die ist auch entsprechend der Tabelle die da bei Nobby zu finden ist.</p>
</blockquote><p>Nein, nein, Sie dürfen nicht den Wert des Power Level (PL) einfach als dBm-Wert ansehen. Das wäre falsch. Den PL-Werten sind in den GSM Recommendations &quot;willkürliche&quot; Sendeleistungen (dBm-Werte) zugeordnet worden. 15 dBm sind zwar tatsächlich 32 mW, das ist okay, der Fehler steckt darin, dass Sie den PL-Wert 15 als dBm-Wert 15 auffassen. Richtig ist: PL=15 entspricht 13 dBm (20 mW).</p>
<p>Die folgende Tabelle (<a href="http://www.scribd.com/doc/50647156/Power-Classes">Quelle</a>) der Zuordnung von Power Level und Sendeleistung gilt ausschließlich für GSM900 (GSM1800 hat andere Werte):</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201107190003134e24ada1b81f2.jpg" alt="[image]" width="314" height="425" /></p>
<blockquote><p>Aber wenn sie in München einige Male Maximalwert hatten dann geh ich mal davon aus dass da irgendwas nicht richtig ist? Klären Sie mich auf <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
</blockquote><p>Bringen Sie das Handy in ungünstige Empfangslagen (fensterloser Raum, U-Bahn, Tunnel, Raummitte ...) und Sie werden sehen, wie schnell Sie auf PL=5 (Maximum) sind. Wir sind hier in München wirklich gut mit Funk versorgt. Dennoch wurde mein S4-Handy bis auf PL=5 hochgeregelt wenn ich nur vom Fenster weg in die Mitte unseres Wohnzimmers ging. Der Tipp, am Fenster zu Telefonieren ist deshalb nicht belanglos, sondern tatsächlich wirksam, um den Energieeintrag in den Kopf (vorsorglich) spürbar zu reduzieren. So ein Gang zum Fenster bringt Leuten nominell viel mehr, als einen Sendemasten ein paar 100 Meter zu versetzen oder hinter einen Stadtrand zu verbannen. Wer &quot;Sendemasten raus aus Wohngebieten&quot; fordert, weiß nicht was er tut.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=46926</link>
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<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 22:09:23 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Monitormodus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>PL=5 bedeutet z.B. 2 W Maximalleistung </p>
</blockquote><p>Bedeutet die 5 nicht eigentlich 5dbm?</p>
<p>Ich hatte bei meinen Beobachtungen bisher immer Maximalwerte PL15 und das bedeutet 32mW laut:</p>
<p><a href="http://www.cpcstech.com/dbm-to-watt-conversion-information.htm">http://www.cpcstech.com/dbm-to-watt-conversion-information.htm</a><br />
Und die ist auch entsprechend der Tabelle die da bei Nobby zu finden ist.</p>
<p>Aber wenn sie in München einige Male Maximalwert hatten dann geh ich mal davon aus dass da irgendwas nicht richtig ist? Klären Sie mich auf <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=46923</link>
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<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 19:22:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Pizzamanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gewichtszunahme wodurch? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Ursache ist (vermutlich) darin zu sehen, dass die absorbierte Wärme-Energie dazu führt, dass weniger Energie aus dem aufgenommenen Futter zur Wärmeproduktion genutzt werden muss und anderweitig verwendet wird, z.B. in Form von zusätzlicher Masse (Fett, Muskeln?). Genauer lässt sich dass zurzeit nicht sagen und ist momentan insoweit spe(c)kulativ.</p>
</blockquote><p>Danke für die Antwort.</p>
<p>Ich gehe davon aus, dass die Tiere während der Studie unter für sie optimalen Temperaturen gehalten wurden. Abweichungen vom Optimum in beide Richtungen (zu kühl oder zu warm) bedingen bei gleichem Futter eine Leistungsminderung, sprich eine Verringerung des Körpergewichts, da der Körper Energie aufwenden muss, die Körpertemperatur zu halten. </p>
<p>Oder mache ich einen Denkfehler?</p>
<p><br />
der Schmetterling</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45629</link>
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<pubDate>Mon, 02 May 2011 06:45:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Schmetterling</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gewichtszunahme wodurch? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Bislang keine <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/crying.gif" alt=":crying:" />. Doch halt: Gewichtszunahme &quot;bestrahlter&quot; Mäuse bei SAR = 0,4 W/kg (veröffentlicht) und leichte Verschiebungen des Metabolismus bei Hamstern (als Abschlussbericht veröffentlicht) bei noch höheren SAR-Werten.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wodurch/ wie entsteht die Gewichtszunahme?</p>
<p><br />
der Schmetterling</p>
</blockquote><p>Die Ursache ist (vermutlich) darin zu sehen, dass die absorbierte Wärme-Energie dazu führt, dass weniger Energie aus dem aufgenommenen Futter zur Wärmeproduktion genutzt werden muss und anderweitig verwendet wird, z.B. in Form von zusätzlicher Masse (Fett, Muskeln?). Genauer lässt sich dass zurzeit nicht sagen und ist momentan insoweit spe(c)kulativ.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45464</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45464</guid>
<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 08:14:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gewichtszunahme wodurch? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Prof. Lerchl,</p>
<p>über eine Antwort würde ich mich freuen.</p>
<p><br />
Schönes Osterfest an alle!</p>
<p><br />
der Schmetterling</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45461</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45461</guid>
<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 08:06:32 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Schmetterling</dc:creator>
</item>
<item>
<title>zappelnder Zeiger (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>DTX bedeutet, dass nur dann Datenpakete übertragen werden, wenn es etwas zu übertragen gibt. Die Datenpakete werden mit der aktuell von der Basisstation vorgegebenen Sendeleistung übertragen. Diese ist von den Bedingungen des Funkfeldes und vorgegebenen Parametern abhängig; jedenfalls nicht von der Lautstärke mit der das Telefon besprochen wird. Dass bei lauterem Besprechen die vom Endgerät detektierten &quot;Pausen&quot; kürzer werden, könnte durchaus zutreffen.</p>
<p>Wer versucht, Hochfrequenzsignale mit einem Multimeter zu messen, muss sich nicht wundern, wenn nur ein &quot;zappelnder Zeiger&quot; dabei herauskommt. Derartige Geräte sind für HF definitiv ungeeignet. Letztlich kann man nur spekulieren, wo der Schmutzeffekt in der Elektronik des Gerätes geschieht und welchen Gesetzmäßigkeiten er folgt.</p>
<p>Raylauncher</p>
</blockquote><p><br />
Also...dann würd ich meine Behauptung ein bisschen revidieren...In die Richtung dass DTX die Intensität, also die Leistungsflussdichte, herunter regelt wenn es wenig Info zu übertragen gibt bzw. die zu übertragende Info sich der zuvorkommenden sehr stark ähnelt. Das kann mit der Lautstärke zusammenhängen, muss es aber nicht zwingend.<br />
Das hiesse, die Leistungsflussdichte kann unter bestimmten Umständen von der Lautstärke abhängen. Wenn das Sprachsignal (auch unter einer hohen Lautstärke) sehr monoton ist käme dann dennoch DTX zum Einsatz.</p>
<p>Kommen wir so alle gemeinsam auf einen gemeinsamen Nenner?</p>
<p>Nun zum SAR-Messkopf:<br />
Ich hatte den von Maschek und müsste den für eigene Messungen auch bald wieder bekommen.</p>
<p>Also: Maschek SAR-Messkopf eingeschaltet und mit PC verbunden + Telefonierendes Handy am Messpunkt mit Plastik befestigt( da gibts nur einen einzigen grünen Pkt. am Messkopf und da muss man das Handy dranhalten)</p>
<p>--&gt; Bildschirm zeigt mir die SAR-Kurve in W/kg an.</p>
<p>Versuch: Schnelle Erhöhung und Erniedrigung meiner Stimme</p>
<p>Beobachtung: Die W/kg Kurve steigt und sinkt mit der Lautstärke-Intensität meiner Stimme.</p>
<p>Werd den Versuch auch nochmal machen wenn ich den Kopf wiederhabe und dann werd ich ihnen das auch mal also Video nochmal darstellen können.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45423</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45423</guid>
<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 08:40:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Pizzamanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>zappelnder Zeiger (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ok...und wo liegt der &quot;Schmutzeffekt&quot; beim SAR-Messkopf?</p>
</blockquote><p>Zur Beantwortung dieser Frage müssten Sie mir schon ausführliche Informationen über Ihren Versuchsaufbau, der verwendeten Geräte und deren Konfiguration zukommen lassen. <br />
Merke: Auch ein professionelles Messinstrument kann bei unsachgemäßer Anwendung massive Messfehler hervorbringen bzw. der Laie wird die Ergebnisse möglicherweise falsch interpretieren.</p>
<p>Raylauncher</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45416</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45416</guid>
<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 17:50:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Raylauncher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>zappelnder Zeiger (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wer versucht, Hochfrequenzsignale mit einem Multimeter zu messen, muss sich nicht wundern, wenn nur ein &quot;zappelnder Zeiger&quot; dabei herauskommt. Derartige Geräte sind für HF definitiv ungeeignet. Letztlich kann man nur spekulieren, wo der Schmutzeffekt in der Elektronik des Gerätes geschieht und welchen Gesetzmäßigkeiten er folgt.</p>
</blockquote><p>Ok...und wo liegt der &quot;Schmutzeffekt&quot; beim SAR-Messkopf?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45415</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45415</guid>
<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 17:36:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Pizzamanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>zappelnder Zeiger (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Die Signale werden ja immer noch digital auf die Mikrowelle aufmoduliert.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Stimmt, aber doch nicht mit Amplitudenmodulation, sondern mit so etwas Vertracktem wie GMSK (Phasenmodulation).</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Dass das Multimeter jetzt eine Erhöhung oder Verminderung anzeigt heisst ja nicht dass es keine digitale Übertragung mehr wäre</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ich weiß nicht, was Sie da genau messen. Vermutlich findet eine Demodulation statt und weil gemäß DTX-Modus die Abfolgehäufigkeit der Bursts (Datenpakete) steigt, wenn ins Mikrofon geredet wird, nimmt dann auch der Mittelwert des demodulierten Signals zu. Mit der Lautstärke hat das mMn nichts zu tun, sondern nur mit der Akku-Energiesparschaltung DTX.</p>
</blockquote><p>DTX bedeutet, dass nur dann Datenpakete übertragen werden, wenn es etwas zu übertragen gibt. Die Datenpakete werden mit der aktuell von der Basisstation vorgegebenen Sendeleistung übertragen. Diese ist von den Bedingungen des Funkfeldes und vorgegebenen Parametern abhängig; jedenfalls nicht von der Lautstärke mit der das Telefon besprochen wird. Dass bei lauterem Besprechen die vom Endgerät detektierten &quot;Pausen&quot; kürzer werden, könnte durchaus zutreffen.</p>
<p>Wer versucht, Hochfrequenzsignale mit einem Multimeter zu messen, muss sich nicht wundern, wenn nur ein &quot;zappelnder Zeiger&quot; dabei herauskommt. Derartige Geräte sind für HF definitiv ungeeignet. Letztlich kann man nur spekulieren, wo der Schmutzeffekt in der Elektronik des Gerätes geschieht und welchen Gesetzmäßigkeiten er folgt.</p>
<p>Raylauncher</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45414</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45414</guid>
<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 17:24:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Raylauncher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mobiltelefone: Experimente (nicht nur) für Schulkinder (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Also....erstmal weiss ich gar nicht was ich sagen soll. Super Tipp, vielen Dank. Das wär natürlich wirklich ne kleine pädagogische Handy-Revolution, nicht nur für Schüler, sondern auch für alle - wie sie ja bereits sagten - die sich ernsthaft mit der msterie auseinandersetzen möchten.</p>
</blockquote><p>Freut mich!</p>
<blockquote><p>Was genau zeigt mir denn der Monitormodus dann an? Die genaue Leistungsflussdichte?</p>
</blockquote><p>Kann ich nicht sagen, die &quot;GSM Recommendations&quot;, also die Vorgaben, wie GSM zu funktionieren hat, geben dazu Auskunft. Da wird z.B. definiert, wie genau ein Handy die ihm zugewiesene Leistungsstufe (Power Level) einhalten muss, um den GSM-Spezifikationen zu genügen. Sagen wir mal so: Für den Hausgebrauch sollte das Messgerät &quot;Handy&quot; genau genug sein, eine Doktorarbeit würde ich auf die Messwerte aber nicht ungeprüft aufbauen.</p>
<p>Aber selbst dies wäre wieder ein kleines Experiment: Welche Sendeleistung einem Power-Level zugeordnet ist, lässt sich im Netz mühelos recherchieren, PL=5 bedeutet z.B. 2 W Maximalleistung (nur für Handy, Autotelefone dürfen mehr). Da kann man ja mal schauen, ob sich bei einer Halbierung der Sendeleistung auch die extern gemessene Leistungsflussdichte halbiert - müsste sie eigentlich.</p>
<p>Ok...werd mir das Ding mal besorgen. Es kann sogar sein dass ich es bereits habe. Werd heut mittag mal nachschauen. Bin mir mit dem Fabrikat nicht sicher.</p>
<p>Es gehen ja auch noch etliche andere Altgeräte, steht alles bei Nobby auf der Seite.</p>
<blockquote><p>Was meinen sie denn zu dem Video bzgl. Strahlung ~ Lautstärke? und die Erfahrungen mit dem SAR-Kopf?</p>
</blockquote><p>Sie kennen sicherlich die Bilder, die eine berechnete SAR-Verteilung im Kopf eines Menschen zeigt. Der SAR-Messkopf von Maschek/Eder ist mMn prima für pauschale &quot;Über-alles-Messungen&quot; geeignet, welche SAR in einem Ohrläppchen herrscht, wenn mit einem Handy telefoniert wird, kann er aber nicht messen, denn dafür ist er nicht gebaut worden.</p>
<p>Ich würde es an Ihrer Stelle auch nicht so kompliziert angehen. Es reicht Ihnen doch erst einmal ein Nachweis nach Go-NoGo-Art, die so aussehen könnte:</p>
<p>Sie müssen das Versuchs-Handy (ohne Funkmessplatz) irgendwie dazu bringen, mal mit Maximalleistung zu senden und mal mit Minimalleistung (erkennbar an der Feldstärkeanzeige im Display). Also etwa mal bei bestem Sichtkontakt zur zugehörigen Basisstation und dann im tiefsten Keller. In beiden Situationen machen Sie die Blutentnahmen für Ihren Versuch. Zu erwarten wäre, dass sich bei niedriger Sendeleistung nichts rollt, bei hoher dagegen schon. Oder? Wissenschaftlich ist der Versuch leider noch immer nicht, denn es könnte ja der Einwand kommen, dass sich die Versuchspersonen im Keller gefürchtet haben und die Blutkörperchen sich deshalb stapelten. Besser wäre es, die unterschiedlichen Sendeleistung an Ort und Stelle (ohne Ortswechsel) hinzubekommen, nur dafür brauchen Sie halt einen Funkmessplatz. Das Handy mit Alufolie umwickeln würde zwar wie gewünscht die Sendeleistung hoch treiben, zugleich wirkt aber wegen der Schirmung das Handy viel schwächer aufs Ohr ein - so geht's also nicht.</p>
<p>Die einfachen Überlegungen oben zeigen mMn etwas schon recht deutlich: Es ist ganz leicht, irgendwas zu messen und daraus falsche Rückschlüsse zu ziehen. Will man das &quot;Irgendwas&quot; in den Griff bekommen, steigt der Aufwand exponentiell an. Laienforschung oder anekdotische Fallberichte sind daher immer mit einer großen Portion Skepsis zu sehen, was in der Szene aggressiver Mobilfunkgegner häufig gar nicht gut ankommt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45410</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45410</guid>
<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 08:59:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Suche nach dem Lautstärkebit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Signale werden ja immer noch digital auf die Mikrowelle aufmoduliert.</p>
</blockquote><p>Stimmt, aber doch nicht mit Amplitudenmodulation, sondern mit so etwas Vertracktem wie GMSK (Phasenmodulation).</p>
<blockquote><p>Dass das Multimeter jetzt eine Erhöhung oder Verminderung anzeigt heisst ja nicht dass es keine digitale Übertragung mehr wäre</p>
</blockquote><p>Ich weiß nicht, was Sie da genau messen. Vermutlich findet eine Demodulation statt und weil gemäß DTX-Modus die Abfolgehäufigkeit der Bursts (Datenpakete) steigt, wenn ins Mikrofon geredet wird, nimmt dann auch der Mittelwert des demodulierten Signals zu. Mit der Lautstärke hat das mMn nichts zu tun, sondern nur mit der Akku-Energiesparschaltung DTX.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45409</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45409</guid>
<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 08:27:29 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Suche nach dem Lautstärkebit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Das Handy strahlt doch lediglich so stark ab wie laut man spricht bzw. wie gut oder schlecht der Empfang ist.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Mitnichten! Die Lautstärke Ihrer Stimme ist wurscht</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Also, ich kann ihnen bereits Erfahrungen aus 2 Experimenten liefern, die das Gegenteil zeigen...</p>
<p>Einmal mit einem stinknormalen Schulmultimeter, an den ein Draht mit entsprechenden Abmaßen anmontiert war (also perfektioniert für die entsprechende Wellenlänge) wo dann das Multimeter schön bei entsprechener Lautstärke ausschlägt..<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=WsFaRe84FVI">http://www.youtube.com/watch?v=WsFaRe84FVI</a></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wie soll den das nun gehen? Die Sprache wird bei GSM rein digital übertragen. Jedenfalls wird dies <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Global_System_for_Mobile_Communications#Sprach.C3.BCbertragung">hier</a> so beschrieben. Somit wird die Lautstärke des &quot;Gesprächs&quot; auch digital verschlüsselt, im Bit-Paket integriert, als &quot;Bit-Paket&quot; gesendet und auf der Gegenseite entsprechend decodiert. Oder versteh ich da was grundlegend falsch?</p>
</blockquote><p>Gut, aus meiner Sicht widerspricht sich das nicht. Die Signale werden ja immer noch digital auf die Mikrowelle aufmoduliert. Dass das Multimeter jetzt eine Erhöhung oder Verminderung anzeigt heisst ja nicht dass es keine digitale Übertragung mehr wäre</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45407</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45407</guid>
<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 06:28:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Pizzamanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mobiltelefone: Experimente (nicht nur) für Schulkinder (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Aber viel wird wohl für die Schule dennoch nicht hängen bleiben, weil zu komplex, leider</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Da habe ich was für Sie, hängt mit den 10 Euro zusammen.</p>
<p>Experimente mit Mobilfunk machen nicht nur Ihnen Spaß, auch Kindern könnte damit ein besseres Verständnis der Technik beigebracht werden. </p>
<p>Etwa, wie stark erhöht sich die Sendeleistung, wenn ich vom Fenster weg in die Mitte eines Raumes gehe? Oder: Was passiert, wenn ich versuche, in einer TG zu telefonieren? Oder: Wie finde ich mit Mitteln der Kreuzpeilung eine versteckt sendende Basisstation? Oder: Was passiert mit der Sendeleistung, wenn ich mit dem Handy in ein Auto einsteige?</p>
<p>Dies alles und noch etliches mehr können Sie für rund 10 Euro in Erfahrung bringen.</p>
<p>Das Zauberwort heißt &quot;Monitormodus&quot;. Den hatten ältere Mobiltelefone, als die Dinger noch so teuer waren, dass sich Reparaturen rechneten. So ein Handy ist ganz nebenbei ein kleines HF-Messgerät, die Kunst besteht darin, an die Messwerte heranzukommen. Und dies geht eben bei einigen älteren Modellen im &quot;Monitormodus&quot;, der mit einer kryptischen Tastenfolge eingeschaltet werden kann, und der das Handy zum Messgerät macht.</p>
<p>Ausprobiert habe ich das mit einem Siemens S4 und war total begeistert. Da lässt sich z. B. auch beobachten, wann man in eine andere Funkzelle umgebucht wird. Zu meiner Überraschung passierte das nicht nur beim Herumlaufen mit dem Gerät, sondern auch wenn es unbewegt auf dem Schreibtisch liegt. Auch für unser <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/Messprojekt_Bus/messprojekt_bus.html">Messprojekt mit einem Linienbus</a> haben wir auf den &quot;Monitormodus&quot; zurück gegriffen.</p>
<p>Also, lange Rede kurzer Sinn: Ersteigern Sie für max. 10 Euro ein Siemens-S4-Handy bei eBay (auch einige andere Modelle sind geeignet) und organisieren Sie sich ein gewöhnliches SIM bei einem Betreiber, der mit Sicherheit GSM900 anbietet, etwa Telekom oder Congstar oder Vodafone (das S4 kann, meine ich, kein GSM1800). Mehr brauchen Sie nicht zum Experimentieren. Alles übrige erfahren Sie dann bei <strong><a href="http://nobbi.com/moni1_s4.html">Nobbi</a></strong>.</p>
<p>Ich bin zuversichtlich, dass die Kinder begeistert sein werden, denn die machbaren Experimente sind lehrreich und interessant für jeden, der (technische) Zusammenhänge genauer erkennen möchte. Ich wünschte mir nur, Sie vermitteln das so, um unnötige Ängste zu nehmen und nicht, um sie zu wecken. Damit meine ich z.B.: Sie können überall lesen, dass telefonieren im Auto ganz schlimm ist, weil das Handy wegen Faraday und so die Leistung auf Anschlag bringt. Machen Sie den Versuch in der Praxis und Sie werden sehen, dass das so pauschal gar nicht stimmt. Ich hatte ein Auto, da ging die Leistung, protokolliert im Monitormodus, überhaupt nicht rauf (große Fenster)! Das ist wie die Story vom Memoryeffekt bei Akkus, jeder quatscht darüber, Messungen und Versuche (Stiftung Warentest) haben ergeben, dass es sich um ein hartnäckiges Märchen handelt.</p>
<p>Bringen Sie den Kindern bei, nicht alles zu glauben, was erzählt wird, sondern wenn möglich nachzuhaken, das fänd' ich gut, wir brauchen kritische Geister - und keine Superstars <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> .</p>
</blockquote><p>Also....erstmal weiss ich gar nicht was ich sagen soll. Super Tipp, vielen Dank. Das wär natürlich wirklich ne kleine pädagogische Handy-Revolution, nicht nur für Schüler, sondern auch für alle - wie sie ja bereits sagten - die sich ernsthaft mit der msterie auseinandersetzen möchten.</p>
<p>Was genau zeigt mir denn der Monitormodus dann an? Die genaue Leistungsflussdichte? Ok...werd mir das Ding mal besorgen. Es kann sogar sein dass ich es bereits habe. Werd heut mittag mal nachschauen. Bin mir mit dem Fabrikat nicht sicher.</p>
<p><br />
Was meinen sie denn zu dem Video bzgl. Strahlung ~ Lautstärke? und die Erfahrungen mit dem SAR-Kopf?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45406</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45406</guid>
<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 06:11:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Pizzamanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Suche nach dem Lautstärkebit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p>Das Handy strahlt doch lediglich so stark ab wie laut man spricht bzw. wie gut oder schlecht der Empfang ist.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Mitnichten! Die Lautstärke Ihrer Stimme ist wurscht</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Also, ich kann ihnen bereits Erfahrungen aus 2 Experimenten liefern, die das Gegenteil zeigen...</p>
<p>Einmal mit einem stinknormalen Schulmultimeter, an den ein Draht mit entsprechenden Abmaßen anmontiert war (also perfektioniert für die entsprechende Wellenlänge) wo dann das Multimeter schön bei entsprechener Lautstärke ausschlägt..<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=WsFaRe84FVI">http://www.youtube.com/watch?v=WsFaRe84FVI</a></p>
</blockquote><p>
Wie soll den das nun gehen? Die Sprache wird bei GSM rein digital übertragen. Jedenfalls wird dies <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Global_System_for_Mobile_Communications#Sprach.C3.BCbertragung">hier</a> so beschrieben. Somit wird die Lautstärke des &quot;Gesprächs&quot; auch digital verschlüsselt, im Bit-Paket integriert, als &quot;Bit-Paket&quot; gesendet und auf der Gegenseite entsprechend decodiert. Oder versteh ich da was grundlegend falsch?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45404</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45404</guid>
<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 00:19:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>hans</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gewichtszunahme wodurch? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bislang keine <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/crying.gif" alt=":crying:" />. Doch halt: Gewichtszunahme &quot;bestrahlter&quot; Mäuse bei SAR = 0,4 W/kg (veröffentlicht) und leichte Verschiebungen des Metabolismus bei Hamstern (als Abschlussbericht veröffentlicht) bei noch höheren SAR-Werten.</p>
</blockquote><p>Wodurch/ wie entsteht die Gewichtszunahme?</p>
<p><br />
der Schmetterling</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45390</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45390</guid>
<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 07:27:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Schmetterling</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mobiltelefone: Experimente (nicht nur) für Schulkinder (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber viel wird wohl für die Schule dennoch nicht hängen bleiben, weil zu komplex, leider</p>
</blockquote><p>Da habe ich was für Sie, hängt mit den 10 Euro zusammen.</p>
<p>Experimente mit Mobilfunk machen nicht nur Ihnen Spaß, auch Kindern könnte damit ein besseres Verständnis der Technik beigebracht werden. </p>
<p>Etwa, wie stark erhöht sich die Sendeleistung, wenn ich vom Fenster weg in die Mitte eines Raumes gehe? Oder: Was passiert, wenn ich versuche, in einer TG zu telefonieren? Oder: Wie finde ich mit Mitteln der Kreuzpeilung eine versteckt sendende Basisstation? Oder: Was passiert mit der Sendeleistung, wenn ich mit dem Handy in ein Auto einsteige?</p>
<p>Dies alles und noch etliches mehr können Sie für rund 10 Euro in Erfahrung bringen.</p>
<p>Das Zauberwort heißt &quot;Monitormodus&quot;. Den hatten ältere Mobiltelefone, als die Dinger noch so teuer waren, dass sich Reparaturen rechneten. So ein Handy ist ganz nebenbei ein kleines HF-Messgerät, die Kunst besteht darin, an die Messwerte heranzukommen. Und dies geht eben bei einigen älteren Modellen im &quot;Monitormodus&quot;, der mit einer kryptischen Tastenfolge eingeschaltet werden kann, und der das Handy zum Messgerät macht.</p>
<p>Ausprobiert habe ich das mit einem Siemens S4 und war total begeistert. Da lässt sich z. B. auch beobachten, wann man in eine andere Funkzelle umgebucht wird. Zu meiner Überraschung passierte das nicht nur beim Herumlaufen mit dem Gerät, sondern auch wenn es unbewegt auf dem Schreibtisch liegt. Auch für unser <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/Messprojekt_Bus/messprojekt_bus.html">Messprojekt mit einem Linienbus</a> haben wir auf den &quot;Monitormodus&quot; zurück gegriffen.</p>
<p>Also, lange Rede kurzer Sinn: Ersteigern Sie für max. 10 Euro ein Siemens-S4-Handy bei eBay (auch einige andere Modelle sind geeignet) und organisieren Sie sich ein gewöhnliches SIM bei einem Betreiber, der mit Sicherheit GSM900 anbietet, etwa Telekom oder Congstar oder Vodafone (das S4 kann, meine ich, kein GSM1800). Mehr brauchen Sie nicht zum Experimentieren. Alles übrige erfahren Sie dann bei <strong><a href="http://nobbi.com/moni1_s4.html">Nobbi</a></strong>.</p>
<p>Ich bin zuversichtlich, dass die Kinder begeistert sein werden, denn die machbaren Experimente sind lehrreich und interessant für jeden, der (technische) Zusammenhänge genauer erkennen möchte. Ich wünschte mir nur, Sie vermitteln das so, um unnötige Ängste zu nehmen und nicht, um sie zu wecken. Damit meine ich z.B.: Sie können überall lesen, dass telefonieren im Auto ganz schlimm ist, weil das Handy wegen Faraday und so die Leistung auf Anschlag bringt. Machen Sie den Versuch in der Praxis und Sie werden sehen, dass das so pauschal gar nicht stimmt. Ich hatte ein Auto, da ging die Leistung, protokolliert im Monitormodus, überhaupt nicht rauf (große Fenster)! Das ist wie die Story vom Memoryeffekt bei Akkus, jeder quatscht darüber, Messungen und Versuche (Stiftung Warentest) haben ergeben, dass es sich um ein hartnäckiges Märchen handelt.</p>
<p>Bringen Sie den Kindern bei, nicht alles zu glauben, was erzählt wird, sondern wenn möglich nachzuhaken, das fänd' ich gut, wir brauchen kritische Geister - und keine Superstars <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> .</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45375</link>
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<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 09:44:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Geldrolleneffekt: Zur Dosimetriebestimmung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu : Wer misst, der misst Mist.   Also nicht wirklich . <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45374</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45374</guid>
<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 17:50:50 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Roger</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Geldrolleneffekt: Zur Dosimetriebestimmung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Und was soll ich mit dem SAR-Wert?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Die SAR ist die Mutter aller EMF-Grenzwerte!</p>
</blockquote><p>
Was halten sie davon? Is ja sogar von eurer Seite...</p>
<p><a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_08/SAR-Kritik/sar-kritik.html">http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_08/SAR-Kritik/sar-kritik.html</a></p>
<p>Ich hatte neulich einen SAR-Messkopf von Maschek, allerdings ein etwas älterer Semester..ich denke, mit vielen Versuchen am gleichen Ort könnte man mit der Zeit in etwa abschätzen, wie hoch der SAR am jeweiligen Ort (dann aber ausserhalb mit reichlich Abstand zu Gebäuden) den SAR abschätzen. </p>
<blockquote><blockquote><p>Das Handy strahlt doch lediglich so stark ab wie laut man spricht bzw. wie gut oder schlecht der Empfang ist.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Mitnichten! Die Lautstärke Ihrer Stimme ist wurscht</p>
</blockquote><p>Also, ich kann ihnen bereits Erfahrungen aus 2 Experimenten liefern, die das Gegenteil zeigen...</p>
<p>Einmal mit einem stinknormalen Schulmultimeter, an den ein Draht mit entsprechenden Abmaßen anmontiert war (also perfektioniert für die entsprechende Wellenlänge) wo dann das Multimeter schön bei entsprechener Lautstärke ausschlägt..<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=WsFaRe84FVI">http://www.youtube.com/watch?v=WsFaRe84FVI</a></p>
<p>und einen mit Maschek-SAR-Messkopf. Da hatte ich das Handy direkt am Messkopf und abwechselnd leute Geräusche erzeugt. Da sieht man dann schön hohe und niedrige SAR-Kurven am Bildschirm.</p>
<blockquote><blockquote><p>Ist der gut, dann dürfte es doch theoretisch gar nicht mehr an der Basisstation hängen wie und mit welcher Intensität das Handy sendet sondern nur von der Lautstärke bzw. davon abhängen ob das was ich sage monoton klingt oder nicht.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Die BTS regelt immer die Sendeleistung am Handy. Stehen Sie quasi neben dem Mast, ist der Empfang perfekt, die BTS sagt dem Handy, Junge, du kannst mit niedrigster Leistungsstufe senden (ein paar Milliwatt), ich empfang' dich trotzdem noch gut. Am Rand der Funkzelle muss das Handy dann auf volle Leistung hoch geregelt werden, damit es noch bis zur BTS durchkommt. Ob Sie ins Mikrofon jodeln, singen oder fluchen, hat auf die Sendeleistung keinen Einfluss. Nur, wenn Sie gar nix machen, sendet das Handy weniger Bursts pro Sekunde (bedeutet geringere mittlere Leistungsaufnahme bei konstant hoher Peak-Leistung, sonst würde ja bei jeder Gesprächspause die Verbindung abreißen)</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Und wenn das problem sein sollte dass die Zelle verstopf ist...dann werd ich eben werktags nachts telefonieren um sicherzugehen, dass die Funkzelle &quot;leer&quot; ist.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Dies sollte kein Problem sein, mit einer real existierenden BTS als Versuchsleiter, der Ihr Handy nach Lust und Laune herumkommandiert und es auch (von Ihnen unbemerkt) in eine andere Funkzelle umbuchen kann (dann andere Sendeleistung des Handys) würde ich so einen schmerzhaften Versuch, der Blutzoll fordert, nicht machen.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Kontrollierte Bedingungen sehen anders aus. Dazu bräuchten Sie einen Funkmessplatz und eine Test-SIM fürs Handy, so ausgestattet können Sie das Handy auf eine beliebige der rund 10 für Handys erlaubten Leistungsstufen dirigieren.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Ok. Wo gibts sowas?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Also ich hätte so was (kleiner Funkmessplatz) für GSM, gebe das gute Stück aber nicht aus der Hand. Ob Ihnen Rohde &amp; Schwarz oder Aeroflex sowas leihweise samt Bedienmannschaft überlassen, halte ich für unwahrscheinlich.</p>
</blockquote><p>
 </p>
<blockquote><p>Es gäbe vielleicht noch einen anderen einfacheren Weg. Dazu müssten Sie aber eigenständig erst jemanden finden, der sagt, er könne den SAR-Wert im Ohrläppchen abschätzen, wenn er nur wüsste, mit welcher Sendeleistung das Handy denn während der Befeldung gewerkelt hat. Wenn Sie so jemanden haben, verrate ich Ihnen, wie Sie mit ungefähr 10 Euro Einsatz die Sendeleistung halbwegs genau ermitteln können, ohne dass Sie dazu externe Messgeräte brauchen. Aber erst mal müssen Sie in Vorleistung gehen. </p>
</blockquote><p>Ich werd die SAR dann auch selber rausfinden (krieg den Messkopf bald wieder), eben durch Versuche abschätzen.<br />
Wohin darf ich die 10€ überweisen?<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Vielen Dank für ihre Antwort.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ich bin selber Fan von Tests mit Bordmitteln, und weiß aus eigener Erfahrung, wie rutschig das Terrain da sein kann.</p>
</blockquote><p>Bin mal gespannt wie viel ich bis Ende Juli machen kann...<br />
Es is eben so dass ich die ganze Thematik mal für die Schule öffnen und allgemein zugänglich machen möchte. Einen Schulbezug brauch ich ja. Aber viel wird wohl für die Schule dennoch nicht hängen bleiben, weil zu komplex, leider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45373</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45373</guid>
<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 17:37:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Pizzamanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Geldrolleneffekt: Zur Dosimetriebestimmung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und was soll ich mit dem SAR-Wert?</p>
</blockquote><p>Die SAR ist die Mutter aller EMF-Grenzwerte!</p>
<blockquote><p>Da gehen die Problemchen ja gerade weiter.</p>
</blockquote><p>Glaub' ich Ihnen gerne, da stellt es zuweilen sogar &quot;richtige&quot; Wissenschaftler auf.</p>
<blockquote><p>Ich will ja die Leistungsflussdichte wissen. </p>
</blockquote><p>Das scheint mir eben der Fehler zu sein. Leistungsflussdichte ist ein von der SAR abgeleiteter Grenzwert, nur gültig im <span class="underline">Fernfeld</span> einer Sendeantenne, also sagen wir mal (nur) 3 Wellenlängen weit vom Emissionspunkt weg. Das wären dann bei GSM900 3 x 33 cm also rund 1 Meter, bei GSM1800 dann entsprechend 0,5 Meter. Wenn Sie mit Ihrem Messgerät (Knatterbüchse von G.) näher an die Antenne (Handy) rangehen, messen Sie zwar noch irgendwas, die Werte aber stimmen nicht mehr. Im <span class="underline">Nahfeld</span> kommen Sie also mit Leistungsflussdichte gar nicht weiter, dort müssen Sie elektrische und magnetische Feldstärke separat messen oder eben die SAR. Dies alles ist aber so komplex, aufwendig und fehlerbehaftet, dass das eine Sache für Experten ist - auch ich würde mich da nicht rantrauen.</p>
<p>Überlegen Sie sich mal, was Sie denn überhaupt wissen möchten, die Leistungsflussdichte kann es nämlich aus o. g. Gründen nicht sein, Sie wollen mMn eher die SAR in dem Ohrläppchen wissen, von dem Sie Blut abzapfen möchten. Wenn das so ist, bleibt Ihnen mMn nur die rechnerische grobe Abschätzung der SAR an dieser Stelle und die Hoffnung, dass &quot;Kuddel&quot; oder ein anderer, der sich da auskennt, sich erbarmt. Zur Abschätzung muss aber bekannt sein, mit welcher Leistung das Handy beim Versuch sendet. Eine Abschätzung reicht mMn völlig, HF-Messtechnik ist ohnehin mit großen Messunsicherheiten behaftet, erwarten Sie bloß nicht 1 % Messfehler, wie Sie es evtl. von einem Multimeter her kennen.</p>
<blockquote><p>Und eine genaue Umrechnung ist schwierig bis unmöglich.</p>
</blockquote><p>Für den, der sich auskennt, sollte das nicht so schwierig sein, ich selber habe aber ebenfalls meine liebe Not damit. </p>
<blockquote><p>Ich hab die Wahl zwischen Maschek und Gigahertz. Danke übrigens für den Link. </p>
</blockquote><p>Nutzen tut Ihnen aus meiner Sicht weder der eine noch der andere, siehe oben.</p>
<blockquote><blockquote><p>Die 20 cm sind schon verdammt wenig, das ESM140 ist für Messungen im Nahfeld von Antennen eher ungeeignet (ungenau).</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>H. Maschek meint, mit Schutzabstand wäre es in Ordnung.</p>
</blockquote><p>Schutzabstand?</p>
<blockquote><blockquote><p>Sie wollen vermutlich ein Handy dafür verwenden, das eine Gesprächsverbindung hält. Da werden Ihre Problemchen noch größer werden, denn erstens beherrschen die Dinger den DTX-Modus (wird nicht gesprochen, sinkt die RMS-Sendeleistung) </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>--&gt; Laute Musik?</p>
</blockquote><p>Ja, muss aber nicht laut sein, vielleicht was von Rammstein.</p>
<blockquote><blockquote><p>und zweitens bestimmen nicht Sie, sondern die Basisstation, mit welcher Leistung das Handy sendet. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wenn ich was falsch wiedergebe klären sie mich bitte auf...<br />
Hat die Basisstation (bei gutem Empfang) denn einen Einfluss darauf, wie stark das Handy strahlt?</p>
</blockquote><p>Die BTS ist der Chef, allein sie sagt dem Handy, mit welcher Leistung es senden soll. Selbständig sendet das Handy nur ganz kurz nach dem Einschalten des Geräts, dann aber mit voller Leistung, bis die BTS ihm sagt, was ihr an Sendeleistung genügt, damit die Verbindung noch gut ist, aber nicht unnötig viel Leistung in die Luft geblasen wird, was schlecht für die Akkulaufzeit ist.</p>
<blockquote><p>Das Handy strahlt doch lediglich so stark ab wie laut man spricht bzw. wie gut oder schlecht der Empfang ist.</p>
</blockquote><p>Mitnichten! Die Lautstärke Ihrer Stimme ist wurscht, schlechter Empfang (Handy) ist mit hoher Sendeleistung (Handy) gleich zu setzen, damit die BTS noch Lebenszeichen des Handys (z.B. aus einer Tiefgarage heraus) wahrnimmt. </p>
<blockquote><p>Ist der gut, dann dürfte es doch theoretisch gar nicht mehr an der Basisstation hängen wie und mit welcher Intensität das Handy sendet sondern nur von der Lautstärke bzw. davon abhängen ob das was ich sage monoton klingt oder nicht.</p>
</blockquote><p>Die BTS regelt immer die Sendeleistung am Handy. Stehen Sie quasi neben dem Mast, ist der Empfang perfekt, die BTS sagt dem Handy, Junge, du kannst mit niedrigster Leistungsstufe senden (ein paar Milliwatt), ich empfang' dich trotzdem noch gut. Am Rand der Funkzelle muss das Handy dann auf volle Leistung hoch geregelt werden, damit es noch bis zur BTS durchkommt. Ob Sie ins Mikrofon jodeln, singen oder fluchen, hat auf die Sendeleistung keinen Einfluss. Nur, wenn Sie gar nix machen, sendet das Handy weniger Bursts pro Sekunde (bedeutet geringere mittlere Leistungsaufnahme bei konstant hoher Peak-Leistung, sonst würde ja bei jeder Gesprächspause die Verbindung abreißen)</p>
<blockquote><p>Und wenn das problem sein sollte dass die Zelle verstopf ist...dann werd ich eben werktags nachts telefonieren um sicherzugehen, dass die Funkzelle &quot;leer&quot; ist.</p>
</blockquote><p>Dies sollte kein Problem sein, mit einer real existierenden BTS als Versuchsleiter, der Ihr Handy nach Lust und Laune herumkommandiert und es auch (von Ihnen unbemerkt) in eine andere Funkzelle umbuchen kann (dann andere Sendeleistung des Handys) würde ich so einen schmerzhaften Versuch, der Blutzoll fordert, nicht machen.</p>
<blockquote><blockquote><p>Kontrollierte Bedingungen sehen anders aus. Dazu bräuchten Sie einen Funkmessplatz und eine Test-SIM fürs Handy, so ausgestattet können Sie das Handy auf eine beliebige der rund 10 für Handys erlaubten Leistungsstufen dirigieren.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ok. Wo gibts sowas?</p>
</blockquote><p>Also ich hätte so was (kleiner Funkmessplatz) für GSM, gebe das gute Stück aber nicht aus der Hand. Ob Ihnen Rohde &amp; Schwarz oder Aeroflex sowas leihweise samt Bedienmannschaft überlassen, halte ich für unwahrscheinlich.</p>
<p>Es gäbe vielleicht noch einen anderen einfacheren Weg. Dazu müssten Sie aber eigenständig erst jemanden finden, der sagt, er könne den SAR-Wert im Ohrläppchen abschätzen, wenn er nur wüsste, mit welcher Sendeleistung das Handy denn während der Befeldung gewerkelt hat. Wenn Sie so jemanden haben, verrate ich Ihnen, wie Sie mit ungefähr 10 Euro Einsatz die Sendeleistung halbwegs genau ermitteln können, ohne dass Sie dazu externe Messgeräte brauchen. Aber erst mal müssen Sie in Vorleistung gehen. <br />
  </p>
<blockquote><p>Vielen Dank für ihre Antwort.</p>
</blockquote><p>Ich bin selber Fan von Tests mit Bordmitteln, und weiß aus eigener Erfahrung, wie rutschig das Terrain da sein kann.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45364</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45364</guid>
<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 22:02:12 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Geldrolleneffekt: Zur Dosimetriebestimmung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein ESM140 zur Dosimetriebestimmung? Sie trauen sich was! Das ESM140 ist freifeldkalibriert, das heißt, es misst die Feldstärke in unmittelbarer Körpernähe der Person, die es am Arm trägt, und berechnet aus diesen Messwerten diejenige Feldstärke, die ohne Mensch an diesem Ort vorhanden wäre. Ist es das, was Sie wollen? Der Witz bei einem Personendosimeter ist eher der, dass die Geräte über bis zu ein paar Tage hinweg Messwerte aufzeichnen können. Dieses Merkmal benötigen Sie mMn gar nicht. Warum verwenden Sie denn kein &quot;normales&quot; Messgerät? Womöglich brauchen Sie gar keins, wenn das Handy mit definierter Leistung sendet, ist es wahrscheinlich einfacher und genauer, die SAR am Ohrläppchen abzuschätzen zu lassen, &quot;Kuddel&quot; könnte so etwas vermutlich.</p>
</blockquote><p>Und was soll ich mit dem SAR-Wert? Da gehen die Problemchen ja gerade weiter. Ich will ja die Leistungsflussdichte wissen. Und eine genaue Umrechnung ist schwierig bis unmöglich.</p>
<p>Ich hab die Wahl zwischen Maschek und Gigahertz. Danke übrigens für den Link. </p>
<blockquote><p>Die 20 cm sind schon verdammt wenig, das ESM140 ist für Messungen im Nahfeld von Antennen eher ungeeignet (ungenau).</p>
</blockquote><p>H. Maschek meint, mit Schutzabstand wäre es in Ordnung.</p>
<blockquote><p>Ich hoffe Sie wissen, dass das ESM140 den Körper eines Menschen als Antenne mitbenutzt. Daraus resultiert dann ein in etwa halbkugelförmiges Empfangsdiagramm, wie u.a. auch <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_10/personendosimeter/personendosimeter.html">hier</a> zu sehen (unten). Das Diagramm zeigt aber auch deutlich die Schwächen der Charakteristik, die Empfindlichkeit schwankt je nach Richtung ziemlich stark. Und das ganze gilt sowieso nur dann, wenn einer das Gerät am Oberarm befestigt hat. Ersatzweise können Sie das Gerät auch einer 1,5-l-Mineralwasserflasche umschnallen.</p>
</blockquote><blockquote><p>Ihre Angaben sind mMn noch reichlich dürftig. Wie wollen Sie denn sauber Befelden? </p>
</blockquote><p>Es geht ja nicht darum, &quot;sauber&quot; zu befelden sondern darum, die genaue Leistungsflussdichte bzw. die genaue Feldstärke zum Zeitpunkt des Telefonats zu ermitteln bzw. die Werte die während dem Telefonat auftreten.</p>
<blockquote><p>Sie wollen vermutlich ein Handy dafür verwenden, das eine Gesprächsverbindung hält. Da werden Ihre Problemchen noch größer werden, denn erstens beherrschen die Dinger den DTX-Modus (wird nicht gesprochen, sinkt die RMS-Sendeleistung) </p>
</blockquote><p>--&gt; Laute Musik?</p>
<blockquote><p>und zweitens bestimmen nicht Sie, sondern die Basisstation, mit welcher Leistung das Handy sendet. </p>
</blockquote><p>Wenn ich was falsch wiedergebe klären sie mich bitte auf...<br />
Hat die Basisstation (bei gutem Empfang) denn einen Einfluss darauf, wie stark das Handy strahlt? Das Handy strahlt doch lediglich so stark ab wie laut man spricht bzw. wie gut oder schlecht der Empfang ist. Ist der gut, dann dürfte es doch theoretisch gar nicht mehr an der Basisstation hängen wie und mit welcher Intensität das Handy sendet sondern nur von der Lautstärke bzw. davon abhängen ob das was ich sage monoton klingt oder nicht.</p>
<p>Und wenn das problem sein sollte dass die Zelle verstopf ist...dann werd ich eben werktags nachts telefonieren um sicherzugehen, dass die Funkzelle &quot;leer&quot; ist.</p>
<blockquote><p>Kontrollierte Bedingungen sehen anders aus. Dazu bräuchten Sie einen Funkmessplatz und eine Test-SIM fürs Handy, so ausgestattet können Sie das Handy auf eine beliebige der rund 10 für Handys erlaubten Leistungsstufen dirigieren.</p>
</blockquote><p>Ok. Wo gibts sowas?</p>
<p>Vielen Dank für ihre Antwort.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45357</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45357</guid>
<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 00:15:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Pizzamanne</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
