Soll + Haben: Gigaherz in Zahlen (Allgemein)

H. Lamarr, München, (vor 6000 Tagen)

Freizügig berichtet Gigaherz anlässlich der jüngsten Generalversammlung des Vereins über einige der 2009 aufgelaufenen Kosten. Die Beträge sind ziemlich hoch ...

- Kongresses im Stadttheater Olten: 13'243 Fr.
- Büromaterial und Neuanschaffungen von Geräten: 21'000 Fr.
- Gerichtskosten 6'971 Fr.
- Produktion und Vertrieb des Anti-Handy-Songs durch die Band "Die Bandbreite": 6907 Fr.
- Beitrag an die Petiton "weniger Funkstrahlung": 5000 Fr.
- Portokosten: 2272 Fr.

Das macht übern Daumen 55'000 Fränkli (34'000 Euro).

Über die Vermögens- und Einnahmenseite des Vereins wurde nach außen Stillschweigen vereinbart.

Kommentar: Vermisst habe ich Angaben über Spenden, z.B. für mittellose Elektrosensible im Schwarzwald, und über die Beteiligung an seriösen Forschungsvorhaben. Dass Gigaherz ein bisschen Einblick in die Kostensituation gibt - mWn ist dies das erste mal so - finde ich im Interesse der Transparenz gut, dass um die Vermögens- und Einnahmesituation und die Personalkosten des Vereins weiterhin ein Geheimnis gemacht wird, finde ich befremdlich.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Finanzierung, Spenden, Gigaherz, Transparenz, AZK, Bandbreite


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