Wenn das Lerchl passiert wäre, dann ... (Allgemein)
Das muss nichts heißen, kann es aber. Die genannte E-Mail-Adresse von Frau Regina Günther spricht jedenfalls ziemlich eindeutig für verwandschaftliche Beziehungen.
Andere ziehen auch ihren Profit aus der Debatte warum sollte man sich also in Bescheidenheit üben. Befeuert wird die Sache mMn nur noch von Nutznießern.
Wäre es nicht LvK, der hier in einen mMn handfesten Interessenkonflikt geraten ist, sondern zum Beispiel Prof. Lerchl, dann würde die Szene aus meiner Sicht vielleicht so feiern ...
- Diagnose-Funk würde einen 48-seitigen Brennpunkt über Lerchl bringen, allerdings ohne bei der Recherche auch nur ein Wort mit ihm gewechselt zu haben.
- Eva W. würde am Marienplatz zu München unter einem innen mit Alufolie beklebten Langnese-Sonnenschirm für Interviews mit der Weltpresse bereit stehen.
- "wuff" würde Papieraktien kaufen, weil er mit seiner epischen Analyse des Vorfalls den Amazonas als Rohstoffquelle für Papier zu entwalden weiß.
- Schwabenpfeil Peter H. würde eine seiner gefürchteten Presse-Informationen als Sondermeldung in alle Welt verschicken und mit den Portokosten seinen Verein ruinieren.
- Der Gigaherz-Präsident würde versuchen einen Concorde-Flug nach Genf zu bekommen, um den skandalösen Vorfall vor der WHO-Vollversammlung auf Schweizerdeutsch vorzubringen.
- Frau Dr. Cornelia W-S würde in den Wald gehen, kranke Bäume umarmen und ihnen zuflüstern: Alles wird gut!
- Dr. Peter N. würde in der Tagesschau kopfschüttelnd murmeln: Peinlich, einfach nur peinlich, ich sage ganz klar: peinlich.
So aber ist es nicht Lerchl, sondern LvK, der sich allem Anschein nach einen Fleck auf der Weste eingehandelt hat. Und deshalb passiert nichts von alledem, sondern die Szene macht das, was sie in solchen Fällen schon immer gemacht hat: sie schweigt betreten - und starrt angestrengt in die andere Richtung.
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –