Falsche Schlüsse (323): Der helle Walsinn (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 17.04.2026, 16:29 (vor 15 Stunden, 57 Minuten) @ H. Lamarr

Der gestrandete Wal in der Ostsee sorgt für Aufregung. Nicht etwa, weil er plötzlich wieder schwimmt oder schließlich doch gestorben ist. Eine Verschwörungstheoretikerszene formiert sich unter dem Deckmantel, dem Meeressäuger beistehen zu wollen. Sie betreten nicht nur von der Polizei gesperrtes Gelände, sondern wünschen auch Politikern den Tod. Das machen sie mal anonym im Internet, mal ganz öffentlich auf Demonstrationen.

Ein Mann auf einer solchen Demo in Mecklenburg-Vorpommern sagt dem "Spiegel", er glaube, der Wal sei bewusst in die Ostsee getrieben worden. "Das weiß ich aus mehreren Quellen. Die wollen Experimente mit dem machen." Er bekommt Zuspruch: "Endlich mal jemand, der hier Tacheles redet", sagt ein Umstehender. Auf den Demonstrationen gäbe es viele Teilnehmer, die diese These teilen. Die teilweise weit angereisten Experten, die Regierungen und Umweltorganisationen würden alle unter einer Decke stecken. mehr Schwachfug ...

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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