Falsch verstandene Vorsorge belastet Handynutzer (Allgemein)
Eine Schweizerische Gemeinde wollte mit einem "Kaskadenmodell" Mobilfunkbetreiber davon abhalten, Mobilfunk-Sendemasten in sogenannten Wohnzonen zu errichten. Dagegen zogen zwei Betreiber bis vors höchste Schweizerische Gericht - und unterlagen dort im Juni 2012. Das Kaskadenmodell darf damit umgesetzt werden. Leidtragende sind die Bewohner der mastenfreien Wohnzonen: Ihre Handys müssen unnötig große Distanzen überbrücken und deshalb mit unnötig hoher Leistung senden. Die Vorsorge dort, sie ist mit höchstrichterlichem Segen - bestenfalls wirkungslos und schlimmstenfalls schädlich. Denn der unnötige Schutz vor Sendemasten verschärft die Situation bei den Mobiltelefonen - dem gegenwärtig letzten noch nicht endgültig geklärten Risikofaktor der Mobilfunktechnik.
Weiterführende Informationen in diesem Posting.
--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –