Test: NF Magnetfelder bei Handy / Quarz-Uhr / PDA (Allgemein)
Das war nicht genau seine Frage, sondern es ging ihm speziell darum, dass
Mobiltelefone im Standby niederfrequente Magnetfelder verursachen
Danke Kuddel, das Wort "Standby" habe ich vor lauter groß/klein/fett/normal/blau und schwarzer Schrift übersehen.
However - zu später Stunde habe ich mir mittels
NF-Messgerät (Fauser FM6 ST),
PC Audio-Spektrum-Analyzer / Spektrogramm und
Datenlogger (Pico)
die NF Magnetfelder einiger "Objekte", die ich direkt auf das Sensor-Gehäuse (auf max. Werte ausgerichtet) gelegt habe, untersucht.
Generell:
Das Fauser Feldmeter tastet (über seinen RMS-Wandler) nur relativ langsam die Werte ab (so etwa 2-3 mal pro Sekunde).
Bei relativ "statischen" H- oder E-Feldern (wie 50Hz Dauer-Netzstrom) ist das kein Problem, im untersuchten Fall, war der schnell abtastende Datenlogger dann schon hilfreich, damit wurde bei 1ms Abtastintervall 100s lang aufgezeichnet und daraus der Mittelwert und Maximalwert ermittelt.
A) Analoge Herren-Armbanduhr, Quarzwerk, Sekundenzeiger, mit Batterie
3D-Spektrogramm (Frequenz, Zeit, Amplitude):
Sekündlich wiederkehrende breite Peaks (300ms) mit Frequenzanteilen bis zu 2kHz, dominierend waren die Anteile zw. 0 ...500Hz.
Logger:
Mittelwert: 21nT
Max: 2538nT
B) Nokia 7250 GSM-Handy im Standby
3D-Spektrogramm:
So alle 1,4s wiederkehrende breite Peaks (300ms) mit Frequenzanteilen bis zu 2,2kHz, dominierend waren die Anteile unter ca. 400Hz, besonders zw. 20...30Hz, nach etwa 17 "Ticks" (ca. 23 Sekunden) kam dann für 2s ein Burst bestehend aus einigen Peaks.
Logger:
Mittelwert: 10nT
Max: 155nT
C) Yakumo PDA (Typ: Delta Navigator 300 GPS), eingeschaltet mit hellem Display
3D-Spektrogramm:
Alle 2s wiederkehrende breite Peaks (200ms) mit Frequenzanteilen bis zu 900Hz, dominierend waren die Anteile unter ca. 200Hz.
Logger:
Mittelwert: 20nT
Max: 52nT
Gruß
Sparco