Baymess

Klaus Klawitter, Bayern, Sonntag, 07.12.2003, 10:53 (vor 7506 Tagen)

Vetternwirtschaft der CSU.
Das die Bevölkerung der Politik nicht blindlinks vertrauen darf zeigt wieder mal dieses Beispiel.

http://www.spd.bayern.landtag.de/r_aktuell/presse_anzeigen.cfm?ID=3704

Baymess

B. Huber, Sonntag, 07.12.2003, 13:08 (vor 7506 Tagen) @ Klaus Klawitter

Vetternwirtschaft der CSU.
Das die Bevölkerung der Politik nicht blindlinks vertrauen darf zeigt
wieder mal dieses Beispiel.


Da kann man das Fragen beginnen: für wen ist das von Vorteil, wenn dieses Projekt gecancelt wurde? Freuen sich die am Projekt beteiligten Mobilfunkbetreiber, die kein Geld mehr aufbringen müssen und nun (wieder) völlig freie Bahn für ihre Mobilfunkmasten-Invasion haben?
Oder freuen sich die drangsalierten Bewohner Bayerns, dass diese Pseudo-Aktion ein Ende hat? Ein ehrliches Projekt wird dann aber so bald nicht folgen.
Oder wird dadurch nur wieder offenbar, wie der Staat ohnedies nichts gegen die Mobilfunk-Missionierung hat, und nur eine - aus seiner Sicht - kostenverursachende Bevölkerungsbefriedung abgesagt wird?

SZ: Was wurde aus ... BayMess

RH, Donnerstag, 01.01.2004, 14:06 (vor 7481 Tagen) @ B. Huber

Und noch einmal "amtlich" von der Süddeutschen Zeitung:

Was wurde aus ...

.... der Mobilfunk-Studie BayMess des ehemaligen Verbraucherschutzministers Sinner? Nachfolger Schnappauf hat das Projekt entsorgt. Sinner wollte mit der Kontrolle elektromagnetischer Felder einen MOBILFUNK-LOBBYISTEN aus dem eigenen Wahlkreis beauftragen.

SZ 30.12.2003, "Bayern", S. 39

Umgang mit Grenzwerten zu sorglos

die FDP, Sonntag, 07.12.2003, 14:47 (vor 7506 Tagen) @ Klaus Klawitter

Pressemitteilung vom 04.12.2003:

BayMess: Umgang mit Grenzwerten zu sorglos

Zur Diskussion um das Projekt "BayMess" äußert sich die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bayern, Marianne Blank (Dittelbrunn), heute in Schweinfurt:


"Es ist löblich, dass der neue Verbraucherminister Werner Schnappauf erkannt hat, dass 'BayMess', wie von mir bereits im August dargelegt, 'BayMist' ist", so Marianne Blank. "Es stimmt, dass offizielle Messwerte bereits vorliegen. Allerdings ist beileibe keine Entwarnung angesagt, auch wenn Minister Schnappauf sich freut, dass die Messergebnisse "alle erheblich unter den zulässigen Grenzwerten" liegen.
Beispiele offizieller Messungen vom Dezember 2002 liegen aus der Stadt Schweinfurt (Unterfranken) vor. Dort wurden in einem Kinderzimmer in einem reinen Wohngebiet die Werte von 309.152,9 MikroWatt/Quadratmeter gemessen (em-institut, Dr. Wuschek). Da die deutschen Grenzwerte weltweit mit am höchsten sind, macht dieser Messwert gepulster Hochfrequenzstrahlung "nur 25,43 % des deutschen Grenzwerts" aus."

In anderen Ländern, die zur Gesundheitsvorsorge für ihre Bevölkerung niedrigere Grenzwerte hätten (Schweiz, Polen, Ungarn, Russland, Italien, Belgien), läge mit diesem bayerischen Wert bereits eine deutliche Grenzwertüberschreitung vor, so Blank weiter. Dieser Wert sei dort staatlicherseits verboten, während hierzulande Familien, Tag und Nacht rund um die Uhr ungewollt, damit belastet würden.

"Herrn Schnappauf fordere ich deshalb zu einem weitaus kritischeren Umgang mit vorliegenden Messwerten und den Grenzwerten auf, und an Rot-Grün im Bayerischen Landtag appelliere ich, sich für die im Landtagswahlkampf versprochene Grenzwertsenkung mit Vehemenz einzusetzen", so die FDP-Umweltpolitikerin abschließend.

Lars Pappert M.A.
Pressesprecher der bayerischen FDP-Landesvorsitzenden
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, MdB
Präsidiumsmitglied der FDP
Bundesministerin a.D.
FDP-Landesverband Bayern
Agnesstraße 47/IV
80798 München

Tel.: 089/126009-19
Fax: 089/126009-30
E-Mail: pressesprecher@fdp-bayern.de
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Tags:
Wuschek, Landtagswahl

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