Mobilfunk und Autismus (Allgemein)

Doris @, Sonntag, 18.11.2007, 17:52 (vor 6035 Tagen)

Die Studie von Tamara Mariea und Dr. George Carlo erkennt einen Zusammenhang zwischen Mobilfunk, WLAN, Vergiftung mit Schwermetallen und Autismus. Die an Autismus erkrankten Kinder verfolgten von 2005-2006 ein Programm, der Entgiftung von Schwermetallen und gleichzeitigen Reduktion von elektromagnetische Strahlung.

Die deutsche Übersetzung findet man bei Diagnose Funk

Auch bei RDW findet man auf der aktualisierten Homepage einen Beitrag dazu

Spielen elektromagnetische Felder eine Rolle bei der Entstehung und Behandlung von Autismus?
Tamara J Mariea and George L Carlo: Wireless Radiation in the Etiology and Treatment of Autism: Clinical Observations and Mechanisms, J. Aust. Coll. Nutr. & Env. Med. Vol. 26 No.2 (August 2007) pages 3-7
Kompletttext (ohne Referenzen)(Link funktioniert bei mir nicht)
Pressemitteilung
Siehe auch aus dem Jahr 2004: : A Possible Association Between Fetal/neonatal Exposure to Radiofrequency Electromagnetic Radiation and the Increased Incidence of Autism Spectrum Disorders (ASD)

Tags:
, Entgiftung, Autismus, Calo

Mobilfunk und Autismus

Kuddel, Sonntag, 18.11.2007, 18:42 (vor 6035 Tagen) @ Doris

(Link funktioniert bei mir nicht)

Geben Sie in Google folgenden Suchbegriff ein: EMR-Autism-ACNEM-final.pdf
Dann auf eines der Ergebnisse klicken.
Dann das PDF-Dokument anklicken, so hat es bei mir geklappt.

George Carlo - das große Fragezeichen

H. Lamarr @, München, Sonntag, 18.11.2007, 22:23 (vor 6035 Tagen) @ Doris

Zitat

... Sie ist die Hauptautorin des Dokuments, zusammen mit Dr. George Carlo, einem Experten für die Gefahren der elektromagnetischen Strahlung (EMR), der das weltweit grösste Forschungsprogramm über Krankheiten durch Mobilfunk in den 1990ern leitete.

Mit dem Carlo habe ich so meine liebe Not. Der Mann ist aus meiner Sicht ein schillernder Panikfraktionär, sozusagen ein US-Fundi, der noch dazu einen dubiosen Werdegang hat. Von einigen einheimischen Fundis wird versucht, Carlo auch in Deutschland und der Schweiz salonfähig zu machen. Über seine tatsächlichen Fähigkeiten ist nicht viel bekannt, aber seine Äußerungen etwa zum (Oberammergauer/Salzburger) 8,3-Hz-Signal anlässlich einer Anhörung im Februar 2007 sind doch ein ziemlicher Stuss gewesen. Hier im Forum habe ich mich ja bereits mehrfach über George Carlo gewundert, an dieser kritischen Einschätzung hat sich nichts geändert, eher das Gegenteil. Wer mag, kann ja mal googlen und versuchen, über Carlo Greifbares zu finden, was nicht von seinen Anbetern kommt. Etwa über seine sagenhaft teure aber im Netz unauffindbare Großstudie, über seine geheimnisvolle Datenbank voll mit Mobilfunkopfern, über seine eigentümlichen Geschäftsbeziehungen zu Herstellern von Schutzmitteln gegen E-Smog und über seinen bahnbrechenden Sieg vor Gericht, mit der er angeblich die Mobilfunkindustrie in die Knie gezwungen hat (Originalton der lustigen Gigaherz-Tilly, meiner speziellen Freundin: Wesentlich ist, dass Dr. Carlo eine hervorragende Persönlichkeit darstellt und durch seine Mitwirkung ein Prozess gegen die Mobilfunkindustrie gewonnen wurde. Das kann nicht genug betont werden). Tilly, zu Ihrem Bedauern muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Held es bislang leider nicht in die BioInitiative geschafft hat, in der ansonsten so ziemlich alles vertreten ist, was an mobilfunkkritischen Wissenschaftlern Rang und Namen hat. Vielleicht liegt dies daran, dass, wenn Louis Slesin mit dabei ist, George Carlo nicht mit dabei ist, um chemische Reaktionen zu vermeiden.

Nein danke, da nützt auch das Prädikat "peer-reviewed" nix, wenn Carlo die Finger drin hat, dann ist die Studie für mich alles andere als "bahnbrechend".

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Carlo

Mobilfunk und Autismus

Gast, Mittwoch, 21.11.2007, 09:28 (vor 6032 Tagen) @ Doris

Die Studie von Tamara Mariea und Dr. George Carlo erkennt einen Zusammenhang zwischen Mobilfunk, WLAN, Vergiftung mit Schwermetallen und Autismus. Die an Autismus erkrankten Kinder verfolgten von 2005-2006 ein Programm, der Entgiftung von Schwermetallen und gleichzeitigen Reduktion von elektromagnetische Strahlung.


Bissiger Kommentar von M. Hahn und dennoch sehr lesenswert.

Dr. George Carlo spricht über WiFi

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.11.2007, 23:05 (vor 6028 Tagen) @ Doris

Für Tilly :love:

Nachricht von: Pesché Jeannot (Luxemburg)

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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