Gedanken zur Tragik einer Vereinsauflösung (Allgemein)

Gast, Freitag, 19.07.2024, 23:36 (vor 653 Tagen) @ H. Lamarr

Tjark Voigts, langjähriger 1. Vorsitzender von Ises und Architekt i. R., feiert im Dezember seinen 76. Geburtstag. Wenn er aufhört, ist dem Verein zu wünschen, dass dieser sich nicht länger zum Narren macht und in Würde endlich auflöst. Aus naheliegenden Gründen dürfte Diagnose-Funk meine Meinung ausnahmsweise einmal teilen :wink:.

Kleine Anmerkung zu "ISES Südbaden ist übergelaufen …"

Ist Ihnen ev. bekannt, wie aufwändig die Auflösung eines e.V.s ist?

Einen Verein zu gründen (und damit steuerbegünstigte Spenden einzuwerben) ist ein Klacks. Sieben Hampel und eine aus dem Netz runtergeladene Satzung reichen.

So ein Verein, nachdem er in der Sache gefloppt ist, die Mitglieder altershalber nicht mehr mitziehen (oder weggezogen sind) und die verbliebenen Vorständler ebenfalls altershalber ziemlich langsam machen (müssen) ist aber ein Problemverein, vergl. "Bruno, den Problembären". Das führe ich hier jetzt nicht aus, denn "Verein auflösen" googelt jeder schneller, als ich tippen kann 😉.

Was ich meine: Ein größerer Teil dieser ehemals engagierten und couragierten und jetzt völlig leblosen Anti-Mobilfunk-Vereine dürfte einfach daran kranken, dass er die formalen Vorgaben, den Schriftwechsel und die erforderlichen Behördengänge für die Vereinsauflösung einfach nicht mehr hinbekommt.

Ganz tragisch die Fälle, die sich durch eine wirre Satzungsgestaltung ("75% der Mitglieder für Vereinsauflösung erforderlich …") den Ausstieg selbst zerschossen haben.


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