Henning Gajek: "Man nehme eine Handvoll Studien ..." (Allgemein)

H. Lamarr, München, (vor 789 Tagen) @ H. Lamarr

Henning Gajek, er ist bei teletarif.de einer der Stammautoren, stellt auf dem Webportal die Frage: Belastet Mobilfunkstrahlung unsere Insekten?. Nachdem er Alain Thills erste Insektenstudie vorgestellt hat, gibt Gajek seine Einschätzung des Papers ab:

Man nehme eine Handvoll Studien, die sich kritisch mit Mobilfunk auseinandersetzen, und entnehme diesen die gewünschten Ergebnisse, dass "Strahlung" schädlich sein soll. Dabei werden elektromagnetische Wellen aller Art in einen Topf geworfen, möglichst kräftig umgerührt, es wird schon was passendes übrig bleiben.

Dass Radar-Sender, wie sie rund um Flughäfen und speziell beim Militär eingesetzt werden, mit einem extremen Vielfachen an Sendeleistung eines Mobilfunksenders arbeiten und im Nahbereich für Mensch und Tier nachweisbar gefährlich sind, ist längst bekannt. Deswegen gibt es um jede Antenne Schutzabstände und genaue Grenzwerte, wie nah Menschen kurzzeitig oder dauerhaft sich dieser Antenne nähern dürfen. Dass es bei jeder Form der "Strahlung" auf die Dosis ankommt, findet sich in jedem Lehrbuch. Selbst Kochsalz, in rauen Mengen eingenommen, ist ziemlich ungesund.

Dass die Umwelt durch "Pflanzenschutz"-Mittel, die oft auch für "unerwünschte" Tiere und Pflanzen giftig sind, geschädigt wird, ist nichts Neues. Übrigens: Dieses Jahr war nach Experten-Ansicht ein optimales Jahr für die Wespen, obwohl in der letzten Zeit viele neuen Sendestationen online gegangen sind.
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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