Auch Diagnose-Funk plant Beratungsstelle für "Elektrosensible" (Elektrosensibilität)

KlaKla, Sonntag, 07.04.2024, 08:31 (vor 47 Tagen) @ H. Lamarr

In Deutschland denkt der Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk darüber nach, ebenfalls ein Ärztenetzwerk zu gründen, vor allem für die Beratung und Versorgung an Elektrosmog erkrankter Menschen. Um hier weiter zu kommen, soll im Sommer 2024 eine Koordinierungsstelle "Elektrohypersensibilität" eingerichtet werden.

Ach, schon wieder. Was ist den mit den Ärztegruppen, die es schon gibt?


Ihr Erfolg besteht lediglich darin, bei Laien diffuse Ängste vor Funkwellen zu schüren. Die Prophezeiung von Oberfeld aus dem Jahr 2006, im Jahr 2017 seien 50% der Bevölkerung elektrosensibel, hat sich nicht erfüllt. Jetzt will Diagnose-Funk das Ruder übernehmen. Mal sehen, wen die vor ihren Karren spannen. Ich denke, alte Bekannte, die längst im Ruhestand sind oder Homöopathen und Psychotherapeuten nach dem Heilpraktiker Gesetz. Nein, Elektrosensibilität ist eine Erfindung von umtriebigen Geschäftemachern und Dampfplauderern. Sie haben mit selbst diagnostizierten EHS wie Ulrich Weiner, Waldmann-Selsam oder Wolfgang Maes unverantwortlich die Angst vor Funkwellen geschürt.

Diagnose-Funk hingegen will Aufmerksamkeit und Anerkennung durch promovierte Weißkittelträger. Die sie im Abseits finden aber wie Diagnose-Funk ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis haben und/oder kommerzielle Interessen.

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Tags:
EHS, Einflussnahme, Mediziner, Alternativmedizin, Kooperationspartner, Beratungsstelle, kommerzielle Interessen, Echokammer, Geltungsbedürfnis


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