Die STOA-Kampagne von Diagnose-Funk (Allgemein)
Diagnose-Funk verbreitet, die Botschaft, dass es immer noch mangelt an Informationen über mögliche Schäden durch Funkwellen. Sie wollen das Informationsdefizit füllen und Stopfgänse sollen ihnen dabei helfen. Für sich entdeckt haben sie die Wirkung Öffentlicher Informationskampagnen, welche sie erstmals anwenden mit dem STOA-Bericht zu 5G aus dem Jahr 2021. Sie sind überzeugt, mit dem STOA-Bericht haben sie ein Argumentationspfund in der Hand, welches sie Entscheidungsträger zukommen lassen, damit diese endlich in ihrem Sinn aktiv werden.
Bringen wir die STOA-Studie in den Bundestag
Die STOA-Kampagne von Diagnose-Funk
Diagnose-Funk übersetzt den STOA-Bericht 2021, ergänzt diesen mit seinem persönlichem Vorwort und seinen Empfehlungen. Der STOA-Bericht wird umetikettiert zur "STOA-Studie". Diagnose-Funk bietet unautorisiert den "STOA-Bericht" in deutscher Übersetzung an, die "STOA-Studie" das gedruckte Exemplar für 24,90 Euro". Selbstverständlich wird es der Leserschaft wärmsten empfohlen. D-F verfasst leicht abgeänderte Berichte für seine Aussendungen (Elektrosmog-Report, Brennpunkt, Kompakt etc, Newsletter). Schreibt Pressemitteilung und fährt Trittbrett wo immer es ihnen möglich ist, nötigt Journalisten, sät Zweifel, halten Webinare für Laien und stellt Andersdenkende an den Pranger
Helfershelfer werden aktiviert und werben für die "STOA-Studie" inkl. Schlussfolgerung und Links zu Diagnose-Funk. Werner Thiede, Dr. Klaus Buchner, BVMDE, Georg Vor, Jörg Berger, Günther Schmidt-Falck GEW, swissharmony. Auch Leserbriefe sind ein beliebtes Instrument (siehe Markus Stockhausen). Petitionen, auch gerne abgelaufene, oder Abgeordnetenwatch eignen sich.
Folgende Kritikpunkte am STOA-Bericht ("STOA-Studie") von F. Belpoggi, Ramazzini-Institut wiegen schwer.
- Es wurde vorher keine Regeln und keine Qualitätskriterien vom Auftragsgeber festgelegt, auch nicht, welche Arbeiten einfließen in die Übersichtsarbeit.
- Man kann davon ausgehen, dass es keine öffentliche Ausschreibung gab.
- Die Autorin spricht selbst von einer narrativen Übersichtsarbeit.
- Der Disclamer (Haftungsausschuss) dieser narrativen Übersichtsarbeit macht deutlich, dass diese Arbeit lediglich Ausdruck der Meinung der Autorin ist und nicht die der STOA, wie fälschlicher Weise in Umlauf ist.
- Die Autorin bewertet ihre eigene Studie, was in der wissenschaftlichen Praxis nicht angesehen ist und nicht zur guten wissenschaftlichen Praxis zählt.
- Die Übersichtsarbeit ist in keiner von Experten begutachten, Zeitschrift veröffentlicht wurde. Folglich ist diese Übersichtsarbeit lediglich eine Meinung der Autorin und trägt nicht zum wissenschaftlichen Diskurs bei.
Der Kreis der Gänsemäster ist relativ klein und die Stopfgänse scheinen deutlich weniger zu werden. Es mangelt den Gänsemäster an nennenswerten Erfolgen.
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Meine Meinungsäußerung
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