E-Autos: Batterie während Autobahnfahrt laden (Technik)

H. Lamarr, München, (vor 2038 Tagen)

Kontaktloses induktives Laden von Elektrogeräten kennt man seit langem, z.B. von elektrischen Zahnbürsten. Das Prinzip der Induktion könnte auch auf E-Autos und E-LKWs angewendet werden, wenn diese auf Autobahnen fahren und während der Fahrt die Traktionsbatterie aufgeladen wird. Reichweiteprobleme und nervtötende Wartezeiten an E-Tankstellen gäbe es dann nicht mehr. Bis zu 130 kW Ladeleistung soll ein E-LKW auf diese Weise abrufen können. Ein Forschungsprojekt an der RWTH Aachen lotet derzeit die Realisierungschancen der Idee aus und beziffert die Kostenschätzung für eine lückenlose Ladeinfrastruktur im Asphalt deutscher Autobahnen auf rd. 30 Mrd. Euro. Doch was ist mit dem Elektrosmog?

Die Spulen sind nur aktiv, wenn ein Fahrzeug über ihnen das Ladesystem aktiviert. Bei Unfällen oder Staus wird der Abschnitt stromlos geschaltet. Die elektromagnetischen Felder seien kein Problem, sagt Oeser, da hier kein Mensch laufe und die Fahrerinnen und Fahrer durch den Fahrzeugboden isoliert werden. Genau solche Fragen soll das Forschungsprojekt untersuchen. Zunächst in einer Laborversion, später auf einer Versuchsstrecke auf dem Gelände der Bundesanstalt für Straßenwesen. "Letztendlich ist es eine Frage der Akzeptanz und der Wirtschaftlichkeit". mehr ...

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[size=small]Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –[/size]

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