Evelyn Reimann vs. Swisscom (Elektrosensibilität)
Wie die Tochter von SVP-Nationalrat Maximilian Reimann gegen Swisscom ums Überleben kämpft
von Marco Metzler 3.3.2018
Evelyn Reimann leidet unter der Strahlung von Kupferkabeln, seit Swisscom diese zur Übertragung von immer schnellerem Internet nutzt. Nun wehrt sich die Familie auf rechtlichem Weg – und ist bereit durch alle Instanzen zu gehen. Weiter NZZ am Sonntag ...
oder Aargauer Zeitung vom 09.03.2018
Evelyn Reimann, Tochter des SVP-Nationalrats Maximilian Reimann, leidet an Elektrosensibilität. Ihr Rechtsanwalt machte nun das Vectoring der Swisscom für das Leiden seiner 38-jährigen Mandantin verantwortlich. In einer Stellungnahme wehrt sich der Telekommunikationsanbieter nun gegen diesen Vorwurf.
Dass die Swisscom in Gipf-Oberfrick die Kupferkabel mit Vectoring-Technologie aufrüstet, bereitet Evelyn Reimann schlaflose Nächte. Ihr Rechtsanwalt sagte im Artikel: «Um kurzfristig Geld zu sparen, zögert die Swisscom mit dem Vectoring die Aufrüstung auf Glasfaserkabel hinaus und meine Mandantin leidet darunter.»
In einer Stellungnahme wehrt sich Swisscom gegen diesen Vorwurf. «Wir nehmen Frau Reimanns Anliegen ernst, waren wiederholt mit der Familie in Kontakt, haben Messexperten vor Ort geschickt und wo möglich technische Anpassungen vorgenommen», teilt das Unternehmen mit.
Abhilfe leisten unterschiedliche Dienstleister (Umweltmediziner, Heilpraktiker, Psychotherapeuten, Homöopathen, Geistheiler, Baubiologen etc.). Für den großen und kleinen Geldbeutel, mal im weißen Kittel oder im bequemen Outfit mit sanfter Stimme, Natursteine, Quarzsand bis hin zum Engelsstaub. Eine Vielzahl von Trittbrettfahrern bereichern die Szene. Das Spektrum der Nutznießer ist sehr vielfältig geworden. Dank der Presse und dem Internet.