Tödliche historische Automaten (Forschung)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 05.05.2016, 23:12 (vor 3579 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug aus Schräge historische Automaten:

[...] Weit weniger harmlos: der "Prof. Röntgens X-Strahlen-Automat", 1896 von Carl Buderus aus Hannover entwickelt. Der Kasten versprach, "nach Einwurf eines 10-Pfennig-Stückes nicht nur seine eigene Hand, sondern auch fremde Gegenstände wie Holz, Leder, Papier usw. durchleuchten zu lassen", so die "Zeitschrift für Instrumentenbau" von 1897.

Von den verheerenden Folgen früher Röntgengeräte wusste man anfangs wenig, und auch als Röntgenpioniere längst an Strahlenschäden gestorben waren, blieb der Automat noch lange im Einsatz, laut Historikerin Cornelia Kemp bis nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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