"60 Millionen Euro verdiente James McCormick mit dem Verkauf eines nutzlosen Sprengstoff-Detektors. Der Apparat kostete allein im Irak Hunderte Menschen das Leben. Ein britischer Richter verdonnerte ihn jetzt wegen Betrugs zu zehn Jahren Gefängnis - und hätte gern noch härter gestraft. weiter
Parallelen zu Anbietern anderer esoterischer "Erfindungen" sind nicht zu übersehen. Es ist kaum zu glauben, dass dieser simple Fake so lange unentdeckt blieb. Hat das Ding denn nie einer aufgeschraubt? Nun ja, der Glaube an geheimnisvolle Wirkungsmechanismen versetzt eben Berge ...
Raylauncher
Als ich vor ein paar Monaten in Bagdad war, nahm ich an, diese Dinger, mit denen auch unsere Autos gecheckt wurden, würden irgendwelche Sender aufspüren, die z.B. für Peilungen genutzt würden. Dass damit Sprengstoff aufgespürt werden können sollte, daran hätte ich keine Sekunde geglaubt. In der Tat, der Glaube muss schon sehr stark sein. Im Artikel steht sinngemäß die Aussage: wir wissen, dass die Dinger nix taugen, wir haben aber nix anderes. Erinnert mich an die Knatterbüchsen von Waldman-Selsam und anderen Mitstreiter/Innen. Macht zwar keinen mehr wuschig, aber was anderes haben wir halt nicht. 
--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert