Nach 12 Jahren: aus Mastengegnern wurden Mastenfreunde (Allgemein)

H. Lamarr, München, (vor 5061 Tagen)

Auszüge aus Mittelbayerische:

Sympathien für Mobilfunk steigen

2000 hatten sich 462 Thalmassinger gegen den Sendemast auf der Mehrzweckhalle ausgesprochen. Inzwischen plädieren manche sogar für Nachrüstung.
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Im Mai 2000 endete ein Bürgerentscheid mit 462:289 Stimmen gegen den Mobilfunkmast. Er wurde jedoch trotzdem errichtet, da vorher schon ein gültiger Vertrag unterzeichnet worden war. Nach den Erfahrungen von Geschäftsstellenleiter Martin Riedl habe sich die Stimmung in der Bevölkerung massiv geändert. Aufgrund einer Veröffentlichung im Amtsblatt und auf der Homepage der Gemeinde seien 15 Stimmen für den Verbleib und eine Stimme gegen den Sender eingegangen. Man solle den bestehenden Sender aufrüsten, plädierten einige. Auch mündlich hätten sich einige dafür ausgesprochen, darunter sogar frühere Gegner des Mastes.

Kommentar: Na sowas! Thalmassing gehört zum Landkreis Regensburg (Oberpfalz), die Gemeindefläche beträgt rd. 37 km² und die zuletzt gezählten 3284 Einheimischen leben 360 Meter über Normal-Null. Da dies alles kein Indiz dafür ist, warum die Thalmassinger eine solche Kehrtwende hingelegt haben, gibt es nur eine Erklärung: Der 2000 installierte Mast muss dran schuld sein, er hat - wie perfide - per Mind Control die Thalmassinger wahrscheinlich heimlich von Gegnern zu Freunden umprogrammiert. Und deshalb schmilzt weltweit die Anzahl der Mobilfunkgegner Sommer wie Winter dahin, stellenweise schaut schon das Geröll heraus.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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