Warum Kinder auf Umweltgifte stärker reagieren als Erwachsene (Allgemein)

Gast, Montag, 22.10.2012, 00:56 (vor 4229 Tagen)

Kinder reagieren empfindlicher als Erwachsene auf Schadstoffe, also auch auf elektromagnetische Felder. Diese Behauptung wird von überzeugten Mobilfunkgegnern so selbstverständlich vorgetragen und kolportiert, als ob es daran nichts zu Rütteln gäbe. Sogar in Biologie Ausgebildete spielen zuweilen dieses Spiel mit, zuletzt Isabel Wilke, Redakteurin des Kampfblattes "Elektrosmog-Report". Doch eine unter dem Pseudonym Dr. Giulia Ratto hin und wieder auf der IZgMF-Website schreibende Wissenschaftlerin ist anders informiert. Sie schreibt:

[image]Prof. Karl Ernst von Mühlendahl hat einmal in einem Vortrag sehr anschaulich geschildert, warum Kinder auf Schwermetalle wie Blei und Quecksilber viel empfindlicher reagieren als Erwachsene, diese höhere Empfindlichkeit aber nicht automatisch auch für die Einwirkung elektromagnetische Felder gilt. Da Kinder eine höhere metabolische Rate haben als Erwachsene, atmen sie schneller und nehmen bezogen auf das Körpergewicht mehr Nahrung auf. Deswegen gelangen auch relativ mehr Gifte in ihren Körper. Und als ob dies noch nicht genug wäre, sind bei Kindern die Leber, die den Körper entgiften soll, sowie die Nieren, die diese Gifte ausscheiden, noch nicht vollständig entwickelt. Beide Organe können nicht so wirkungsvoll wie bei Erwachsenen Schwermetalle aus dem Körper entfernen, sie werden dabei sogar geschädigt, die Metalle bleiben länger im Körper, und richten dort weiteren Schaden an. Quecksilber zum Beispiel schädigt die Hirnride, die ist bei Kindern ebenfalls noch nicht voll ausgebildet, und wird erheblich stärker beeinträchtigt als bei Erwachsenen. Schlimm ist: Selbst nach Entfernung des Quecksilbers aus dem Körper (mit Chelaten) bleibt es häufig bei den Schäden, eine vollständige Heilung ist keineswegs gesichert.

Bei Mobiltelefonen jedoch ist alles anders: In den Körper dringt kein Giftstoff ein, der ausgeschieden werden muss, nur Energie, die in Wärme umgewandelt wird. Die Thermoregulation von Kindern ist zwar gegenüber Erwachsenen wesentlich schlechter, die Gewebeerwärmung durch ein Handy ist jedoch so gering, dass sie in Bezug auf die Gesundheit vernachlässigt werden darf. Das einzig Denkbare wäre eine direkte Wirkung auf das Hirn, doch selbst dann sind nur kleine physiologische Reaktionen zu erwarten, nicht aber eine Schädigung.

Tags:
Kinder, Umweltgifte, Chelat-Therapie, Schwermetallbelastung, Mühlendahl


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