Genaueres Verfahren zur Berechnung einer Feldausbreitung (Technik)
Geografische Berechnung elektromagnetischer Felder von Mobilfunkmasten
Um mögliche gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder von Mobilfunk-Sendeanlagen wissenschaftlich untersuchen zu können, sind Forscher auf genaue Daten zur Ausbreitung der Felder angewiesen. Diese verändern sich je nach Anlage und Umgebung sehr stark. Wissenschaftler des Centre for Environment and Health am Imperial College in London, einer Einrichtung des britischen Medical Research Council (MRC) und der Health Protection Agency (HPA), haben jetzt ein neues Verfahren vorgestellt, das eine deutlich genauere Berechnung der Ausbreitung und Stärke der elektromagnetischen Felder unter Berücksichtigung der Umgebung des Sendemasten ermöglicht. Das auf Geoinformationssystemen (GIS) beruhende Verfahren ermöglicht die räumliche Berechnung der Intensität von Mobilfunkfeldern rund um die stationäre Antennenanlage. Dabei wird nach Leistung, Antennenhöhe, Neigung und Beschaffenheit der Umgebung differenziert. Das neue Modell, so die Wissenschaftler, ermögliche wesentlich genauere Ergebnisse als bisher eingesetzte Verfahren.
Abstract der Arbeit: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22521103
Quelle: E-Mail-Newsletter des Informationszentrums Mobilfunk e. V. (IZMF) | Ausgabe 96 | Mai 2012