Total verstrahlt: Wie gefährlich sind Mobilfunkmasten (Allgemein)

Doris, (vor 6088 Tagen)

Hessischer Rundfunk "Alles Wissen"

Der Beitrag wird im hese Forum für heute abend in der obigen Sendung angekündigt. Sicher bin ich mir allerdings nicht, da heute morgen ein recht solide klingender Textbeitrag zu dem Thema ebenfalls auf der Seite des Hessischen Rundfunks stand und da stand rechts oben das Datum 21.11.2009. Komischerweise ist der Text jetzt nicht mehr auffindbar.

Egal, sei es wie es will, ich könnte ihn heute abend nicht sehen, da ich weg bin. Vielleicht achtet da jemand drauf, ob der Beitrag nun wirklich heute kommt.

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Total verstrahlt: Wie gefährlich sind Mobilfunkmasten

charles ⌂, (vor 6088 Tagen) @ Doris

Hessischer Rundfunk "Alles Wissen"

Der Beitrag wird im hese Forum für heute abend in der obigen Sendung angekündigt. Sicher bin ich mir allerdings nicht, da heute morgen ein recht solide klingender Textbeitrag zu dem Thema ebenfalls auf der Seite des Hessischen Rundfunks stand und da stand rechts oben das Datum 21.11.2009. Komischerweise ist der Text jetzt nicht mehr auffindbar.

Egal, sei es wie es will, ich könnte ihn heute abend nicht sehen, da ich weg bin. Vielleicht achtet da jemand drauf, ob der Beitrag nun wirklich heute kommt.

Der Link bezieht sich auf die heutige Sendung.
Weiter steht es bei der Programmierung auch für heute den 4.11.2009.

Wenn Sie etwas nicht verdrehen können, geht es Ihnen schlecht. :yes:

Ausserdem hat niemand vom Rundfunk mir etwas gefragt, also wird die angekündigte Lösung nicht meine Lösung sein, und brauche ich die Sendung auch nicht zu sehen.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

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Total verstrahlt: Wie gefährlich sind Mobilfunkmasten

Doris, (vor 6088 Tagen) @ charles

Der Link bezieht sich auf die heutige Sendung.
Weiter steht es bei der Programmierung auch für heute den 4.11.2009.

Jetzt ist der Text, den ich heute morgen gelesen habe auch wieder da

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=51377&key=standard_document_38263501

Wenn Sie etwas nicht verdrehen können, geht es Ihnen schlecht. :yes:

Muss ich das verstehen?

Ausserdem hat niemand vom Rundfunk mir etwas gefragt, also wird die angekündigte Lösung nicht meine Lösung sein, und brauche ich die Sendung auch nicht zu sehen.

Ne, es geht - man glaubt es kaum - auch nicht um die Heilung von Elektrosensiblen, sondern darum, wie ein Funknetz gestaltet werden kann, dass es in Ballungszentren nicht bewohnten Raum so stark belastet. Steht alles im obigen Text.
Ob der Beitrag nun heute ausgestrahlt wurde, weiß ich immer noch nicht, denn wie zu sehen, steht im Text rechts oben 21.11.2009.

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Total verstrahlt: Wie gefährlich sind Mobilfunkmasten

H. Lamarr, München, (vor 6088 Tagen) @ Doris

Ob der Beitrag nun heute ausgestrahlt wurde, weiß ich immer noch nicht, denn wie zu sehen, steht im Text rechts oben 21.11.2009.

Ich hab' die Sendung mit dem OTV-Recorder aufgezeichnet, kann die Videodatei aber erst ab 03:45 laden und anschauen. Soll heißen: Am Donnerstag-Abend wissen wir mehr.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Mobilfunkmast am Ohr

AnKa, (vor 6088 Tagen) @ Doris

Hessischer Rundfunk "Alles Wissen"


Da steht wortwörtlich:

"Sie stehen überall und schaffen ein fast lückenloses Netz – Mobilfunkmasten gehören zu unserem Alltag. Sie sorgen dafür, dass wir an den meisten Orten störungsfrei mit dem Handy telefonieren können. Die Kehrseite der Medaille: Sie strahlen rund um die Uhr.

Zwar nicht direkt an unserem Ohr wie ein Handy, dafür aber zehnmal so stark
."

Das muss man wohl einräumen: Wenn man sich einen Mobilfunkmasten ans Ohr hält, dann strahlt der einem zehnmal so stark wie ein Handy aufs Trommelfell.

Aber für diesen Fall fällt die Prävention denn doch eher leicht, nicht?

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

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Mobilfunkmast am Ohr 500-mal stärker

H. Lamarr, München, (vor 6088 Tagen) @ AnKa

Zwar nicht direkt an unserem Ohr wie ein Handy, dafür aber zehnmal so stark."

Diese Aussage halte ich für falsch.

Achtung, jetzt kommt wieder diese ewig umstrittene EIRP (Strahlungsleistung) ins Spiel, also Glatteisgefahr!

Handyantennen haben keine ausgeprägte Richtcharakteristik, der Einfachkeit halber sagen wir sie haben überhaupt keine (Kugelstrahler). Wenn also 2 W Sendeleistung an der Antenne eingespeist werden dann hat ein Handy auch 2 W Strahlungsleistung.

Bei den üblichen Sektorantennen von Basisstationen ist das anders, diese Biester haben eine ordentliche Richtwirkung von z.B. 17 dBi, was rd. dem Faktor 50 entspricht. Eine ordinäre GSM-Stadtantenne mit 20 W Sendeleistung fabriziert damit 20 W x 50 = 1000 W Strahlungsleistung in einem begrenzten Raumsektor (höhere Reichweite der Antenne). Stellen Sie sich das wie bei einem Rasensprenkler mit 100 ringförmig angebrachten Sprühdüsen vor aus denen das Wasser in alle Richtungen gleichmäßig schießt. Ohne am Wasserhahn zu drehen (=Sendeleistung bleibt gleich) halten Sie jetzt 95 Düsen zu und lassen nur 5 nebeneinander liegende offen. Was passiert? Da das Wasser nach wie vor raus will steigt der Druck an den verbleibenden offenen Düsen und das Wasser schießt dort jetzt viel weiter raus (=Richtwirkung der Sektorantenne). Sind alle Düsen offen und hält man den Finger dicht vor eine tut's noch nicht weh, bei nur fünf offenen Düsen aber schon.

Ergo müsste mMn der Vergleich nicht 20 W/2 W = 10 lauten, sondern 1000 W/2 W = 500

Gegenstimmen?

--
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Mobilfunkmast am Ohr 500-mal stärker

Ditche, (vor 6088 Tagen) @ H. Lamarr

Gegenstimmen?

Jein, vielleicht ergänzt mit: 20 W X 50=1000 W Sektor-Strahlungsleistung.

Anderes Beispiel:Nehmen Sie eine stärkere Stabtaschenlampe mit verstellbarem Reflektor.

So, Reflektor ab und die soll jetzt mit 20 W in die Runde leuchten. Nun Reflektor drauf
und schon leuchtet die immer noch mit 20 W, aber im Lichkegel ist es jetzt so hell als wenn
eine 1000 W Lampe ohne Reflektor leuchten würde.

Die Rechnerei mit EIRP hat den Vorteil das man jetzt einfach eine entfernungsabhängige
Sendeleistungsberechnung vornehmen kann.

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Mobilfunkmast am Ohr 500-mal stärker

helmut, Nürnberg, (vor 6086 Tagen) @ H. Lamarr

Das stimmt so nicht ganz

Das eine ist Theorie, das andere die Praxis

Man muß sich die jeweilige Antenne vorstellen!

Die Antenne des Handy strahlt ziemlich aus einem Punkt heraus da sie nur wenige Zentimeter groß ist, sagen wir mal 2 cm, also so groß wie das Ohr. Es wird - so zu sagen - die komplette Strahlungsleistung in das Ohr gepustet (Etwas übertrieben formuliert)

Die Mobilfunkantenne auf dem Dach ist etwa ein bis zwei Meter hoch (lang) das bedeutet, die Leistung die man in die Antenne einspeist, wird auf eine Länge von 200 cm verteilt. Das Ohr selbst würde also nur etwa ein hundertstel davon abkriegen.

Wenn man die zehnfache Senderleistung der Basisstation annimmt kommt man dann auf ein zehntel der Belastung durch das Handy


MfG
Helmut

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wohl ein Späßlie...

Ditche, (vor 6086 Tagen) @ helmut

Helmut, ich schlage vor, daß man Ihrer Antwort den "Ultimativen-Wochendspäßlie-Status" verleiht... :rotfl:

Mit freundlichem Gruß

Ditche

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wohl kein Späßlie...

Ditche, (vor 6083 Tagen) @ helmut

Tja, Helmut, da kann ich mich drehen und wenden wie ich will, komme aber um eine Entschuldigung
nicht drumrum! Hatte tatsächlich (vorschnell) gemeint, Sie schrieben da ein Wochenend-Späßlie, im Nachhinein
(auch dank Raylauncher und Kuddel) war´s aber gar keines, sondern eher anschaulich erklärt.

Also, Entschuldigung!

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Wohl doch ein Späßlie...

H. Lamarr, München, (vor 6082 Tagen) @ Ditche

Also, Entschuldigung!

Das ehrt Sie, Ditche. Obwohl es laut diesem Strang zwar gesünder ist, sich gleich ein ganzes Antennenpanel einer BTS ans Ohr zu halten, als ein Handy, hege ich leise Zweifel, ob sich diese Form des strahlungsreduzierten Telefonierens auf breiter Front durchsetzen wird.

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basst scho...

helmut, Nürnberg, (vor 6081 Tagen) @ Ditche

basst scho, sacht der Frange :-)

MfG Helmut

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Mobilfunkmast am Ohr 500-mal stärker

Kuddel, (vor 6085 Tagen) @ H. Lamarr

Selbst mit 20W Eingangsleistung dürften (wenn man den Kopf direkt an eine Basisstations-Antenne hält) die punktuellen SAR Werte geringer sein, als bei einem Mobiltelefon. [Nachtrag Admin vom 02.04.13: Korrektur zu dieser Aussage hier]

Erklärung:
Eine 18dBi Mobilfunkantenne enthält intern ca 12..16 Dipole, auf welche sich die Eingangsleistung verteilt (wie schon von Helmut angemerkt)
D.h. wenn man von z.B. 12 Dipolen ausgeht, wird jeder einzelne Dipol mit ca 1,6 Watt Leistung gespeist.
=> Etwa in der gleichen Größenordnung, wie die beim Mobiltelefon angenommenen 2 Watt.

Hinzu kommt, daß der Abstand des Kopfes zum Dipol bei der Sendemast-Antenne größer sein dürfte, weil die Hülle der Mastantenne einen größeren Abstand zu den Dipolen hat (einige Zentimeter), als bei einem Handygehäuse (einige Millimeter).

Der Antennengewinn entsteht, weil sich in einiger Entfernung zur Antenne (Fernfeld) die Felder der Einzeldipole konstruktiv überlagern, das dürfte bei einer Sendemast-Panelantenne erst nach einigen Metern Abstand der Fall sein.
Das bedeutet, die volle Summen-Strahlungsleistung "entsteht" erst in einigen Metern Abstand.

[image]
Foto:Innenleben einer Panelantenne

Tags:
Foto, Dipol

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Mobilfunkmast am Ohr 500-mal stärker

Raylauncher, (vor 6084 Tagen) @ Kuddel

.... Eine 18dBi Mobilfunkantenne enthält intern ca 12..16 Dipole, auf welche sich die Eingangsleistung verteilt (wie schon von Helmut angemerkt)
D.h. wenn man von z.B. 12 Dipolen ausgeht, wird jeder einzelne Dipol mit ca 1,6 Watt Leistung gespeist.
=> Etwa in der gleichen Größenordnung, wie die beim Mobiltelefon angenommenen 2 Watt. ....

... Der Antennengewinn entsteht, weil sich in einiger Entfernung zur Antenne (Fernfeld) die Felder der Einzeldipole konstruktiv überlagern, das dürfte bei einer Sendemast-Panelantenne erst nach einigen Metern Abstand der Fall sein.
Das bedeutet, die volle Summen-Strahlungsleistung "entsteht" erst in einigen Metern Abstand.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen weiteren Aspekt hinweisen:

Da bei der Berechnung des Schutzabstandes im Rahmen der Standort-Bescheinigung durch die BNA der Einfachheit halber alle Antennen an einem Mast als Punktstrahler am unteren Ende der untersten Antenne zusammengefasst werden, nimmt mit zunehmender Aperturfläche (~Gewinn) und Anzahl der Antennen der Fehler des so ermittelten Sicherheitsabstandes beträchtlich zu. Dieser liegt damit oft um deutlich mehr als 100% auf der sicheren Seite. Dies lässt sich durch eine einfache Messung jederzeit belegen.

Raylauncher

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2 W pro Dipol und vollem Kanal?

Ditche, (vor 6083 Tagen) @ Raylauncher

Hallo Raylauncher, ich habe da eine Verständnissfrage. Ist es richtig, dass bei einer Sektorantenne (120°)
der Organisationskanal (8 Zeitschlitze belegt) mit 2 W Eingangsleistung sendet, jeder weitere Dipol (Verkehrskanal)
(8 Zeischlitze belegt) dann ebenfalls mit 2 W sendet, also bei einer Sektorantenne mit sagen wir 6 Dipolen
dann 6 x 2 W = 12 W Antenneneingangsleistung pro Panell benötigt werden?

Und liegt die Eingangsleistung immer um ca. 2 W (wie hier im Beispiel angenommen) oder auch deutlich
höher oder auch niedriger (bei 120° Sektorantennen)?

Abhängig von Ihrer Antwort müßte ich mich möglicherweise bei Einem entschuldigen. :-)

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2 W pro Dipol und vollem Kanal?

Raylauncher, (vor 6083 Tagen) @ Ditche

Hallo Raylauncher, ich habe da eine Verständnissfrage. Ist es richtig, dass bei einer Sektorantenne (120°)
der Organisationskanal (8 Zeitschlitze belegt) mit 2 W Eingangsleistung sendet, jeder weitere Dipol (Verkehrskanal)
(8 Zeischlitze belegt) dann ebenfalls mit 2 W sendet, also bei einer Sektorantenne mit sagen wir 6 Dipolen
dann 6 x 2 W = 12 W Antenneneingangsleistung pro Panell benötigt werden?

Und liegt die Eingangsleistung immer um ca. 2 W (wie hier im Beispiel angenommen) oder auch deutlich
höher oder auch niedriger (bei 120° Sektorantennen)?

Abhängig von Ihrer Antwort müßte ich mich möglicherweise bei Einem entschuldigen. :-)

Die Anzahl der Trägerfrequenzen (Kanäle) hat grundsätzlich nichts mit der Anzahl der Elementarstrahlern (z.B. Dipolen) in einem Antennenarray zu tun. Meist ist eine BTS mit 2 oder 4 Sende/Empfangskanälen je Sektor ausgestattet. Die Sendeleistung je Kanal beträgt üblicherweise 10 - 40 Watt. Davon gehen noch ca. 50% als Kabelverluste verloren.

In dem Beitrag ging es um die Tatsache, dass eine durchschnittliche Panelantenne mit 15 - 17 dBi Antennengewinn beispielsweise 16 (bzw. 32 bei X-Polarisation) Fullsize-Dipole in 8 Ebenen aufweist; die an den Anschlüssen der Antenne anliegende Sendeleistung (meist aller Kanäle des Sektors) teilt sich somit in ihrer Gesamtheit auf diese Dipole und die dadurch gegebene Belegungsfläche von ca. 0,5 m² auf. Damit ist die Feldstärke im Nahfeld einer derartigen Antenne niedriger als im unmittelbaren Nahfeld eines einzelnen mit der gesamten Leistung beaufschlagten verkürzten Dipols, wie er üblicherweise in Endgeräte eingebaut ist.

Raylauncher

Tags:
Antenneneingangsleistung

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2 W pro Dipol und vollem Kanal?

Ditche, (vor 6083 Tagen) @ Raylauncher

Vielen Dank für Ihre Antwort, da hatte ich doch wirklich eine etwas falsche Vorstellung wie denn
BTS-Sektor-Antennen funktionieren.

Bisher nahm ich an, das der Antennengewinn nur durch Bündelung (ähnlich Taschenlampenreflektor)
"erzeugt" wird. Richtig ist aber wohl eher: eine durch Reflexion und Aufteilung der Eingangsleistung auf
mehrere Dipole die dann im Fernfeld den Antennengewinn durch Überlagerung um z.B 18dB erhöhen.

Daraus folgt dann tatsächlich im Nahfeld eine geringere Feldstärke des Panels als beim Handy.

Wieder was gelernt!:-)

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2 W pro Dipol und vollem Kanal?

Kuddel, (vor 6082 Tagen) @ Ditche
bearbeitet von Kuddel,

Bisher nahm ich an, das der Antennengewinn nur durch Bündelung (ähnlich Taschenlampenreflektor)
"erzeugt" wird.

An diesem Vergleich ist wenig auszusetzen.
Ein Parabolspiegel funktioniert ähnlich einem Taschenlampenreflektor.

Richtig ist aber wohl eher: eine durch Reflexion und Aufteilung der Eingangsleistung auf
mehrere Dipole die dann im Fernfeld den Antennengewinn durch Überlagerung um z.B 18dB erhöhen.

Es ist nur ein anderer Weg um an das gleiche Ziel zu kommen.
Statt einer starken Lampe der einen parabolförmigen, großen Reflektor anstrahlt, nimmt man mehrere schwächere "Lämpchen" vor einer Reflektorwand und läßt alle in die gleiche Richtung strahlen. Nah am "Lämpchen" leuchtet dieses entspechend schwächer als der Strahler im Parabolreflektor. Weiter weg addieren (überlagern) sich die Lichtkegel. Wenn man sich LED -Reflektorlampen anschaut, gibt es ebenfalls 2 Typen. Mit einer starken LED in einem parabolförmigen Reflektor, oder mit vielen Einzel-LED, welche in die gleiche Richtung leuchten.

Ein Parabolspiegel hat den Nachteil, daß er sich vom Diagramm (Lichtekegel) nicht so schön "formen" läßt (z.B. vertikal schmal, horizontal weit).

Einen Unterschied gibt es aber zur Lampe. Dessen Licht ist nicht kohärent und bildet daher keine Interferenzen, bzw die Leistung addiert sich nach etwas anderen Gesetzen.
Bei einer Antenne kann man erreichen, daß bestimmte Richtungen "dunkel" werden, obwohl jedes "Lämpchen" einzeln betrachet "hell" in die Richtung leuchten würde...

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2 W pro Dipol und vollem Kanal?

Ditche, (vor 6081 Tagen) @ Kuddel

Bisher nahm ich an, das der Antennengewinn nur durch Bündelung (ähnlich Taschenlampenreflektor)
"erzeugt" wird.

An diesem Vergleich ist wenig auszusetzen.
Ein Parabolspiegel funktioniert ähnlich einem Taschenlampenreflektor.


Ja schon, meine Vorstellung war aber für den Nahbereich eines BTS-Penals schlicht und ergreifend unbrauchbar.
Aber das ist ja jetzt geklärt. :-)

Richtig ist aber wohl eher: eine durch Reflexion und Aufteilung der Eingangsleistung auf
mehrere Dipole die dann im Fernfeld den Antennengewinn durch Überlagerung um z.B 18dB erhöhen.

Es ist nur ein anderer Weg um an das gleiche Ziel zu kommen.
Statt einer starken Lampe der einen parabolförmigen, großen Reflektor anstrahlt, nimmt man mehrere schwächere "Lämpchen" vor einer Reflektorwand und läßt alle in die gleiche Richtung strahlen. Nah am "Lämpchen" leuchtet dieses entspechend schwächer als der Strahler im Parabolreflektor. Weiter weg addieren (überlagern) sich die Lichtkegel. Wenn man sich LED -Reflektorlampen anschaut, gibt es ebenfalls 2 Typen. Mit einer starken LED in einem parabolförmigen Reflektor, oder mit vielen Einzel-LED, welche in die gleiche Richtung leuchten.

Ein Parabolspiegel hat den Nachteil, daß er sich vom Diagramm (Lichtekegel) nicht so schön "formen" läßt (z.B. vertikal schmal, horizontal weit).

Das bringt mich auf eine Idee. Wenn man jetzt Handyantennen ähnlich konstruieren würde, wie hoch könnte
denn dann die Dämpfung zum Kopf sein? Und bei einem Öffnugswinkel von sagen wir mal 180° könnte man
doch vor dem Verbindungsaubau (bei ungünstigen Sendebedingungen) dem Nutzer anzeigen (etwa durch Pfeil) er
möge sich um 90 Grad drehen. Denn die relative Lage zur nächsten BTS ist dem Handy meist eh immer bekannt.

Sumasumarum könnte man mit dieser Idee die Kopfbelastung deutlich senken, die Sendeleistung des Handys
eventuell ebenfalls und damit auch noch die Akkustandzeit erhöhen.

Wenn, ja wenn sowas überhaupt in ein Handy eingebaut werden kann. (Platzmangel, schlechter Antennenwirkungsgrad,
Abschirmung der HF-Magnetfelder usw.)


@Helmut: Hab´s gelesen, Danke! ;-)

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Hessischer Rundfunk: Irres Programm heute

AnKa, (vor 6088 Tagen) @ Doris

Also, jetzt noch mal ganz langsam:

Hessischer Rundfunk, Sendung "Alles Wissen", – Programmankündigung:

Weitere Themen der Sendung am 04.11.09:

- Unsichtbare Gefahr

- Krankmacher in Lebensmittelverpackungen

- Wenn Duschen krank macht

- Gefahr durch Düppel über Deutschland? Geisterwolken über Deutschland

- Wie gefährlich sind Mobilfunkmasten?

- Macht 30- und 40-Grad-Wäsche krank?

Ich weiss nicht, wie es anderen Mitlesern geht, die das lesen.

Ich lese mir das 2x durch, reibe mir ungläugig die Augen und frage mich dann: Arbeiten beim Hessischen Rundfunk eigentlich ausschliesslich Psychotiker?

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Hysterischer Rundfunk

H. Lamarr, München, (vor 6088 Tagen) @ AnKa

Ich weiss nicht, wie es anderen Mitlesern geht, die das lesen.

Ich lese mir das 2x durch, reibe mir ungläugig die Augen und frage mich dann: Arbeiten beim Hessischen Rundfunk eigentlich ausschliesslich Psychotiker?

Mir geht's fast so wie Ihnen, mit dem Unterschied, dass ich das schon als fast normal empfinde: ist halt ein Themenschwerpunkt für die Hypos unter uns. Damit es am nächsten Tag in lustiger Kantinen-Runde beim Thema "Haste-das-gesehen" wieder heißen kann: ... also wenn ich danach gehen würde, dann dürfte man heute ja gar nichts mehr, nee, nee, nee! Oder so. Solche Themenschwerpunkte werden von der Bundesregierung gefördert, damit der Bundesbürger noxenmäßig systematisch abstumpft und sich künftig nicht mal mehr vor Gammastrahlung fürchtet :wink:.

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– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Hysterischer Rundfunk

Ex-Mobilfunker, (vor 6087 Tagen) @ H. Lamarr

Ich könnte mich nur kringeln, daß die tatsächlich Naila und Eger wieder rauskramen.

"Difficile est satiram non scribere!"

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Stammtisch

Realist, (vor 6087 Tagen) @ Ex-Mobilfunker

Hat denn irgendjemand von Ihnen den Beitrag / die Sendung GESEHEN?

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Stammtisch

charles ⌂, (vor 6087 Tagen) @ Realist

Hat denn irgendjemand von Ihnen den Beitrag / die Sendung GESEHEN?

Nein, natürlich nicht.

Wie üblich wird orakelt über Sachen wovon man keine Kenntnisse genommen hat.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

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Stammtisch

H. Lamarr, München, (vor 6087 Tagen) @ Realist

Hat denn irgendjemand von Ihnen den Beitrag / die Sendung GESEHEN?

Ja, ich habe vor dem Gang ins Büro in die Videodatei reingeschaut und ab Minute 14 den Mobilfunk-Beitrag nebst Egers "überzeugender" Wirkmodellerklärung für die Krebsentstehung infolge Funk kurz überflogen. Wieso fragen Sie? Wollen wir über die journalistische Qualität streiten - oder lieber über die Substanz der Äußerungen von Sendemastengegner-Frontleuten? ;-)

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