M. Kundi zur Frage: Krebs durch Handy (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 14.10.2008, 00:35 (vor 5732 Tagen) @ Doris

Bei derartigen Konstellationen frage ich mich immer, wie die untereinander harmonieren und wie sich gerade Michael Kundi zu so manchen Argumentationen der restlichen Referenten stellt.

Ich habe Kundi mal auf einer Veranstaltung ähnlich der in Berlin erlebt. Auch damals war Kundi der mit Abstand gemäßigste Referent. Bei Tisch habe ich ihn dann gefragt, was er denn von dem eher radikalen Referenten X halten würde, der damals in aller Munde war. Er sich dann auch ganz ruhig aber bestimmt von diesem Referenten distanziert, und zwar auf eine so höfliche Weise, dass der andere auch hätte daneben sitzen können. Oben auf dem Podium halten Referenten eines Lagers jedoch fast immer zusammen und verkneifen sich Kritik, selbst wenn sie ihnen auf der Zunge brennt. Und glauben Sie bloß nicht, dass die Frontleute der G1-Kritiker sich allesamt vor Freude weinend in den Armen liegen und einen Monoblock bilden. Auch dort gibt es Koalitionen und Bündnisse, die sich untereinander bekämpfen. Ich habe dies mal live erlebt und nicht schlecht gestaunt, wie überaus deutlich die Kritik an ungeliebten Frontleuten sein kann, wenn so eine "Kaminrunde" zusammenkommt. Dagegen ist das IZgMF noch vergleichsweise moderat. Draußen hören und sehen Sie von dieser internen Kritik jedoch nicht das Geringste. Logisch.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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