Kühe richten sich am Erdmagnetfeld aus (Allgemein)
H. Lamarr
, München, Mittwoch, 27.08.2008, 15:51 (vor 6449 Tagen)
Wer hätte das gedacht!
Eine Studie unter Zuhilfenahme von Google-Earth-Fotos ergab: Kühe richten sich beim Grasen und Wiederkäuen entlang der Feldlinien des Erdmagnetfeldes in Nord-Süd-Richtung aus.
Quelle: Cows Have Strange Sixth Sense
Ich stelle dies hier deshalb ein, weil das geschilderte Phänomen (für Städter wie mich) doch eher überraschend ist. Wenn ES Glück haben, widerfährt auch ihnen einmal so ein Aha-Effekt.
Und weil wir nun schon mal bei Phänomenen sind, hier noch eins: die neue Brotzeit-Schokolade aus Bayern ...
![[image]](images/uploaded/2008082715534348b55c67cc43e.jpg)
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –
Kühe richten sich am Erdmagnetfeld aus
Kuddel, Mittwoch, 27.08.2008, 21:22 (vor 6449 Tagen) @ H. Lamarr
Naja, angenommen die Beobachtung stimmt, so halte ich es für wahrscheinlicher, daß sich die Kühe an der Sonne ausrichten.
Wenn ihnen zu warm ist (abh von der Jahreszeit) richten sie sich Nord-Süd aus, weil dann die Angriffsfläche für die Sonne geringer ist.
Wenn ihnen kalt ist (Kälte, starker Wind) richten sie sich Süd-Ost aus, damit die Sonne auf die "Breitseite" scheint und den Körper besser wärmt.
Kühe richten sich am Erdmagnetfeld aus
Schmetterling
, Mittwoch, 18.03.2009, 14:45 (vor 6246 Tagen) @ Kuddel
Wenn ihnen kalt ist (Kälte, starker Wind) richten sie sich Süd-Ost aus, damit die Sonne auf die "Breitseite" scheint und den Körper besser wärmt.
Nein. Sie richten ihr Hinterteil (Schutz des Gesichtes) in den Wind (kommt meist aus Westen).
Rinder & Wild unter Hochspannung orientierungslos
H. Lamarr
, München, Dienstag, 17.03.2009, 21:37 (vor 6247 Tagen) @ H. Lamarr
Überlandleitungen stören Kuh-Kompass
Rinder, Hirsche und Rehe reagieren sensibel auf elektromagnetische Strahlung. Dies haben Forscher bei der Auswertung von Satellitenfotos festgestellt. Normalerweise grasen die Tiere in Nord-Süd-Richtung. Nahe von Stromleitungen ist die Ausrichtung jedoch zufällig.
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
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Rinder & Wild unter Hochspannung orientierungslos
ES, Dienstag, 17.03.2009, 22:32 (vor 6247 Tagen) @ H. Lamarr
Zitat:
Mit dieser Arbeit wurde nun auch eindeutig bewiesen, dass die bevorzugte Körperausrichtung der Rinder und Rehe auf der Wahrnehmung des Magnetfeldes beruht und nicht sekundär durch Wetterverhältnisse gegeben ist", erklärte Burda. Die Studie zeige, dass die Magnetfeldwahrnehmung bei den untersuchten Säugetieren auf einem Polaritätskompass oder einem bisher unbekannten Wahrnehmungsmechanismus beruht.
Was bei allen anderen Lebewesen, insbesondere beim Menschen, natürlich völlig auszuschließen ist...
Interessant, dass der Spiegel bei Tieren sehr viel "unkritischer" ist als bei Menschen.
Der Bedarf nach Handys wird bei Elchen nicht groß genug sein.
Deswegen werden nun auch alle anderen verfügbaren Frequenzen "zum Wohle des Volkes", oder sollte man sagen des Staates, bedenkenlos und gesundheitlich nicht verifiziert unter den Hammer gebracht...
Interessieren würde mich, wieviele Studien es in diesem Fall zu einem akzeptablen Ergebnis gebraucht hat, und wieviele im Vergleich dazu, im Bezug auf "ES", sprichwörtliche Luftschlösser sind.
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"Allzu oft muss es erst richtig schlecht werden, bevor es besser wird..."
Rinder & Wild unter Hochspannung orientierungslos ▼
H. Lamarr
, München, Dienstag, 17.03.2009, 22:58 (vor 6247 Tagen) @ ES
Zitat:
Mit dieser Arbeit wurde nun auch eindeutig bewiesen, dass die bevorzugte Körperausrichtung der Rinder und Rehe auf der Wahrnehmung des Magnetfeldes beruht und nicht sekundär durch Wetterverhältnisse gegeben ist", erklärte Burda. Die Studie zeige, dass die Magnetfeldwahrnehmung bei den untersuchten Säugetieren auf einem Polaritätskompass oder einem bisher unbekannten Wahrnehmungsmechanismus beruht.
Was bei allen anderen Lebewesen, insbesondere beim Menschen, natürlich völlig auszuschließen ist...
ES, hier geht es nicht um Mobilfunk und Haushaltsströme, hier geht es um Hochspannungstrassen. Und weil im Nahfeld von solchen Trassen Kinder anscheinend häufiger an Leukämie erkranken als im Fernfeld, sind Sicherheitsabstande von ca. 80 Metern zu solchen Trassen beim Neubau von Wohnhäusern üblich.
Interessant, dass der Spiegel bei Tieren sehr viel "unkritischer" ist als bei Menschen.
Und ich finde es interessant, dass möglicherweise wuff mit seiner Hypothese, eine sinnliche Wahrnehmung von EMF sei blanker Unfug, Schiffbruch erleidet.
Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=30071
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –
Tags:
Hochspannungstrasse, Leukämie
"orientieren" sich "zufällig"
ES, Mittwoch, 18.03.2009, 14:17 (vor 6246 Tagen) @ H. Lamarr
Zitat:
Normalerweise grasen die Tiere in Nord-Süd-Richtung. Nahe von Stromleitungen ist die Ausrichtung jedoch zufällig.
Die Wissenschaftler schließen daaus, dass sich die Tiere visuell an den Drähten orientieren.
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Das ist doch widersprüchlich.
Sie "orientieren" sich visuell "zufällig", oder was?
Mal davon abgesehen das ich diesen Satz (mit dem auffälligen Rechtschreibfehler) gestern Abend übersehen haben muss, so er schon vorhanden war, macht das doch gar keinen Sinn.
Formieren Sie sich nun visuell bedingt oder aufgrund der Wahrnehmung?
Gestern Abend kam mir der Artikel noch kurz und schlüssig vor...
Vielleicht sollte ich Spiegel-Artikel lieber abends lesen
Interessant, dass der Spiegel bei Tieren sehr viel "unkritischer" ist als bei Menschen.
Und ich finde es interessant, dass möglicherweise wuff mit seiner Hypothese, eine sinnliche Wahrnehmung von EMF sei blanker Unfug, Schiffbruch erleidet.
Das kann durchaus passieren. Ich bin kein Verfechter dieser These, doch bislang kann ich sie nicht widerlegen und deshalb möchte ich dazu nicht quer diskutieren.
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"Allzu oft muss es erst richtig schlecht werden, bevor es besser wird..."
Passt nicht: "orientieren" sich "zufällig"
H. Lamarr
, München, Mittwoch, 18.03.2009, 14:31 (vor 6246 Tagen) @ ES
Zitat:
Normalerweise grasen die Tiere in Nord-Süd-Richtung. Nahe von Stromleitungen ist die Ausrichtung jedoch zufällig.Die Wissenschaftler schließen daaus, dass sich die Tiere visuell an den Drähten orientieren.
Das ist doch widersprüchlich.
Sehe auch ich so: widersprüchlich.
Mal davon abgesehen das ich diesen Satz (mit dem auffälligen Rechtschreibfehler) gestern Abend übersehen haben muss, so er schon vorhanden war, macht das doch gar keinen Sinn.
Der Satz wurde nicht nachträglich eingefügt, beim ersten Lesen ist er mir - gerade wegen des Schreibfehlers - im Gedächtnis hängen geblieben. Der Widerspruch in der Sachaussage ist mir dagegen nicht aufgefallen. Scheint ein mit der heißen Nadel gestrickter Artikel zu sein. Game over. Next item
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –
Rinder und Wild gucken nach oben
AnKa, Dienstag, 17.03.2009, 23:55 (vor 6247 Tagen) @ ES
Zitat:
Mit dieser Arbeit wurde nun auch eindeutig bewiesen, dass die bevorzugte Körperausrichtung der Rinder und Rehe auf der Wahrnehmung des Magnetfeldes beruht und nicht sekundär durch Wetterverhältnisse gegeben ist", erklärte Burda. Die Studie zeige, dass die Magnetfeldwahrnehmung bei den untersuchten Säugetieren auf einem Polaritätskompass oder einem bisher unbekannten Wahrnehmungsmechanismus beruht.
Weiteres Zitat aus dem Artikel:
"Die Wissenschaftler schließen daraus, dass sich die Tiere visuell an den Drähten orientieren."
Das haben Sie wohl überlesen, "ES".
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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)
Rinder & Wild unter Hochspannung orientierungslos
Doris
, Dienstag, 24.03.2009, 12:07 (vor 6241 Tagen) @ H. Lamarr
Rinder, Hirsche und Rehe reagieren sensibel auf elektromagnetische Strahlung. Dies haben Forscher bei der Auswertung von Satellitenfotos festgestellt. Normalerweise grasen die Tiere in Nord-Süd-Richtung. Nahe von Stromleitungen ist die Ausrichtung jedoch zufällig.
Rinder & Wild unter Hochspannung orientierungslos
Doris
, Freitag, 03.04.2009, 14:08 (vor 6230 Tagen) @ Doris
Der Vollständigkeit halber verlinke ich auf die im EMF-Portal ausgearbeitete Studie
http://www.emf-portal.de/viewer.php?l=g&aid=16900
Die Autoren haben sich bereits 2008 dem Thema gewidmet. In der zur Verfügung stehenden kompletten Studie aus dem Jahr 2008 wird auch der Einfluss von Wind und Sonne angesprochen, was für schmetterling interessant sein könnte, die sich hier dazu geäußert hat.
Die themenverwandten Arbeiten sind übrigens größtenteils für alle, die sich für dieses Thema interessieren, komplett zu lesen.