Knapp 13 m Sicherheitsabstand (Allgemein)
Da ist zu lesen, es würden Feldstärken zwischen 40 und 60 Volt pro Meter gemessen werden.
Uiiii, ja, das ist tatsächlich heftig: Der Sicherheitsabstand bei diesem Standort beträgt stolze 12,88 m, das erklärt auch die hohen Messwerte. Für eine reine Wohnsiedlung mit zweigeschossigen Häusern (also kein profilüberragender Standort) ist das schon ziemlich rekordverdächtig!
Hallo Spatenpauli,
daß dort die angegebenen Feldstärken "gemessen" wurden, wage ich stark zu bezweifeln. Sie wurden meiner Meinung aus den Berechnungen ohne Fachwissen projeziert.
Wie man auf dem Foto der Häuser in der Schneeglöckchenstraße hier bei IZGMF sehen kann, ist die Antenne höher als die umliegenden Häuser montiert. Dadurch kommt die Winkelentkopplung schon stark zum tragen.
Die Standortbescheinigung berechnet einen "Worst-Case" den es so nie gibt. Bei der Berechnung werden die Richtantennen als Rundstrahlantennen angenommen. Außerdem wird mit "Vollbestückung- und -auslastung" gerechnet. Da die Richtantennen jeweils maximal ca 5m Sicherheitabstand fordern, käme man auf maximal ca 6 m Sicherheitsabstand, wenn diese auch als Richtantennen und nicht als Rundstrahler gerechnet würden.
Da die bewohnten Geschoße der Nachbarhäuser einige Meter unterhalb der Antennen sind, dürfte eine Messung vielleicht ein Prozent des Grenzwertes dort ergeben. Auf der Straße dürfte der Grenzwert im Promillebereich erreicht werden.
Die Situation in der Schneeglöckchenstraße ist kein außergewöhnlicher Fall wie behauptet, sondern ist vielfach anzutreffen um nicht zu sagen, ein Normalfall.
MfG
Helmut