und Südkorea will "gesünderes" Internet
... dafür sieht Südkorea u.a. die Gesundheit (!) der Bevölkerung durch
Teile des Internets gefährdetsiehe:
http://derstandard.at/?id=1629599
Wenn da mal nicht was verwechselt wird bezüglich Gesundheit.
Oder auch: wie verschieden etwas in anderen Kulturkreisen definiert wird.
Nicht die physische Gesundheit wird da gehegt, sondern eine "geistige".
Am Schluß bleibt die bekannte Internet-Zensur wie in China. Dass die
Chinesen da nicht auch das Handy als Gefahr empfinden? Siemens will doch
das Mobilfunk-Netz in China aufbauen. .... Vorsicht, Herr v. Pierer!kittekat
nochmals Text:
derStandard.at
04. Juni 2004, 10:43 MEZ
Südkorea will "gesünderes" Internet
Regierung geht gegen Webabhängigkeit und Internet-Pornographie vor
Link: Webpage der südkoreanischen Regierung
Südkorea wird am morgigen Samstag eine landesweite Kampagne gegen die Abhängigkeit vom Internet sowie gegen Web-Pornographie und unerbetene E-Mails starten. Ziel ist das Erreichen einer "gesünderen" Netzumgebung. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf einen Regierungsbeamten. Ob konkrete Maßnahmen zur Regulierung getroffen werden sollen, wurde nicht bekannt.
Basis
Die Internet-Kampagne wird getragen von einer Reihe von zuständigen Ministerien, zivilen Organisationen und religiösen Gruppen sowie Medienunternehmen. Zu einem Großteil geht es dabei darum, vor allem Kinder davon abzuhalten, in die Abhängigkeit vom Internet zu gelangen. Das könne durch Chatrooms, Online-Spiele und Pornographie geschehen, betonte das südkoreanische Ministerium für Information und Kommunikation.
Vorbilder
In den vergangenen Wochen hatten die Regierungen Vietnams, Chinas und Simbabwes weitaus autoritärere Maßnahmen ergriffen, um das Internet "sauber" zu halten. Laut einem Erlass der kommunistischen Regierung Vietnams von Mitte Mai dieses Jahres ist es nun unter anderem verboten, das Internet dazu zu nutzen, die Gesellschaftsordnung oder die Sicherheit zu stören bzw. die Gewohnheiten und Traditionen des Landes zu verletzen.
Abgedreht
China hatte bereits Anfang Mai 8.600 Internetcafes ohne Lizenz schließen lassen, die nach Ansicht der Regierung Jugendlichen Zutritt gewährt und "ungesunde" Informationen online verbreitet haben. In Simbabwe hielt die Regierung Internet Service Provider dazu an, den E-Mail-Verkehr zu überwachen und "schädlichen" Content vom Land fernzuhalten (pte)