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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Elektrosmog stört Orientierung von Mückenfledermäusen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Welche Effekte die vom Menschen verursachte elektromagnetische Strahlung auf wildlebende Tiere hat, ist kaum bekannt. In einer in der Zeitschrift Science veröffentlichten Studie (<a href="https://www.science.org/doi/10.1126/science.adq4418">Volltext</a>) berichtet ein internationales Team um den Biologen Dr. Oliver Lindecke von der Universität Oldenburg, dass schwache Breitbandstrahlung im Bereich von Langwellen bis Ultrakurzwellen die Orientierung der wenige Gramm schweren Mückenfledermäuse durcheinanderbringt. </p>
</blockquote><p>Der anfangs frei verfügbare Volltext der Studie ist inzwischen leider nicht mehr für jedermann frei verfügbar.</p>
<blockquote><p><strong>Kommentar</strong>: Kein Grund zur Aufregung für Mobilfunkgegner. Die Mückenfledermäuse wurden nicht mit Mobilfunk befeldet, sondern mit einem für Städte typischen künstlich erzeugten breitbandigen elektromagnetischen Rauschen, dessen Magnetfeldkomponente mit einer Schleifenantenne abgestrahlt wurde. Dieses Breitbandrauschen war schwach, die Studie nennt mMn mit <a href="https://www.science.org/cms/10.1126/science.adq4418/asset/0395f998-51f9-4140-a3a5-ddd46f5d5ce0/assets/images/large/science.adq4418-f1.jpg">Fig. 1 (A und B)</a> aber keine eindeutig interpretierbaren Pegelwerte, denen die Tiere in 70 cm bis 100 cm Abstand vor der Antenne ausgesetzt waren. Ein Gesundheitsrisiko für Menschen lässt sich aus der Studie nicht ableiten.  </p>
</blockquote><p>Die Forschungsfrage war offensichtlich nicht, ob die Tiere auf ein bestimmtes HF-Signal (z.B. UKW-Radio) regierten, sondern ob sie überhaupt auf HF ansprechen. Das breitbandige Rauschsignal ersparte den Forschern also endlose Experimente mit diskreten HF-Signalen bestimmter Frequenz. Und jetzt wissen sie: Ja, die Tiere reagieren auf schwache HF pauschal mit Orientierungsproblemen. Was die Forscher nicht wissen: Auf welches HF-Signal konkret wird reagiert, ist es UKW auf 100 MHz oder Digitalradio DAB+ auf 200 MHz oder ganz etwas anderes?</p>
<p>Aus meiner unmaßgeblichen Sicht hätten die Forscher im Interesse einer realistischeren Befeldung auf die unkonventionelle Magnetfeldantenne verzichten und eine &quot;normale&quot; HF-Antenne verwenden können. Die hätte dann ein normales HF-Feld mit elektrischer und magnetischer Komponente abgestrahlt und den Vorteil gehabt, dass wir mit V/m oder A/m mit gewohnten Feldgrößen hätten hantieren können, die unkompliziert in Beziehung zu den Referenzgrenzwerten gewesen wären. So aber müssen wir uns mit der kryptischen Einheit dBm für eine Magnetfeldstärke herumärgern <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.  </p>
<p>Die Idee mit dem breitbandigen Rauschsignal ließe sich theoretisch auch auf &quot;Elektrosensible&quot; anwenden, um in einer Art Vorselektion herauszufinden, ob Probanden überhaupt auf eine Befeldung reagiert, egal auf welche genau. Der Funkstörmessdienst der BNetzA wäre von dieser Idee allerdings nicht begeistert und Wissenschaftler würden nur müde lächeln. Denn bekanntlich hat bislang noch kein &quot;Elektrosensibler&quot; weltweit im Blindversuch einen Provokationstest mit statistischer Signifikanz bestanden. Symptome zeigten sich durchaus. Besonders wenn die Probanden überzeugt waren, befeldet zu werden, egal ob dies stimmte oder nicht. Man kann es drehen und wenden wie man will: Unter diesen Umständen wäre ein Provokationstest mit breitbandigem Rauschsignal der falsche Ansatz, weil uns Menschen die Fähigkeit zur Erkennung schwacher HF-Befeldung eben nicht gegeben wurde.</p>
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<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 16:59:06 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ICBE-EMF: Wer steckt dahinter? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Die International Commission on the Biological Effects of Electromagnetic Fields (ICBE-EMF) wird in Medienberichten, Stellungnahmen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen häufig wie eine eigenständige internationale Fachorganisation behandelt. Die genauere Betrachtung der bislang verfügbaren Unterlagen zeigt jedoch ein differenzierteres Bild. Lesen Sie hier und jetzt eine Zusammenfassung dessen, was sich derzeit belegen lässt – und ebenso wichtig: dessen, was sich bislang nicht belegen lässt.</strong></span><br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Zwischen wissenschaftlichem Gremium und Organisation</span></p>
<p>ICBE-EMF trat 2022 erstmals öffentlich in Erscheinung. Sie veröffentlicht wissenschaftliche Stellungnahmen, Reviews und Kommentare zu Fragen der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern und den daraus abgeleiteten Grenzwerten. Nach außen präsentiert sie sich als internationale Kommission von Wissenschaftlern und Gegengewicht zu Icnirp. Auf den ersten Blick entsteht dadurch leicht der Eindruck, es handele sich um eine eigenständige wissenschaftliche Organisation, vergleichbar etwa mit einer Fachgesellschaft oder Stiftung. Für eine solche Annahme konnten bislang jedoch keine belastbaren Nachweise gefunden werden.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Die Spur führt zur ESA</span></p>
<p>Von zentraler Bedeutung sind die Steuerunterlagen der ESA (Electromagnetic Safety Alliance), einer in den USA als gemeinnützig anerkannten Organisation. Die Electromagnetic Safety Alliance  ist keine Graswurzelinitiative und auch kein wissenschaftlicher Fachverband im klassischen Sinn. Sie ist eine kleine, professionell geführte US-Non-Profit-Organisation, die sich als Drehscheibe der internationalen Mobilfunkkritik etabliert hat.</p>
<p>In den öffentlichen Steuerunterlagen der ESA für das Jahr 2022 wird ICBE-EMF ausdrücklich als &quot;a project of ESA&quot; bezeichnet. Die Gründung der Kommission wird dort als Aktivität der ESA beschrieben.</p>
<p>Auch in der Steuererklärung für 2023 erscheint die ICBE-EMF erneut. Dort wird sie als &quot;a major project of ESA&quot; bezeichnet.</p>
<p>Diese Formulierungen sind bemerkenswert. Sie sprechen nicht von einer Partnerorganisation, einer unabhängigen Institution oder einer externen Fachgesellschaft, sondern ausdrücklich von einem Projekt der ESA.</p>
<p>Für das Jahr 2024 konnte in den bislang ausgewerteten ESA-Unterlagen kein vergleichbar ausführlicher Abschnitt zur ICBE-EMF festgestellt werden. Das Fehlen einer solchen Beschreibung ist jedoch kein Beleg dafür, dass die Kommission inzwischen ausgegliedert oder verselbstständigt worden wäre. Ein entsprechender Hinweis findet sich in den bekannten Unterlagen nicht.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Was bislang nicht gefunden wurde</span></p>
<p>Ebenso aufschlussreich wie die vorhandenen Dokumente sind die Unterlagen, die bislang nicht aufgefunden werden konnten.</p>
<p>Bei den bisherigen Recherchen konnten keine öffentlich zugänglichen Belege gefunden werden für:</p>
<p>► eine eigene Rechtspersönlichkeit der ICBE-EMF,<br />
► eine eigene Satzung,<br />
► eigene Gründungsdokumente,<br />
► eine eigene IRS-Anerkennung als steuerbefreite Organisation,<br />
► eine eigene Employer Identification Number (EIN),<br />
► eigene Steuererklärungen (Form 990).</p>
<p>Natürlich beweist das Fehlen solcher Nachweise nicht zwingend, dass sie nicht existieren. Es bedeutet jedoch, dass bei den bisherigen Recherchen keine öffentlich zugänglichen Belege für eine organisatorische Eigenständigkeit der ICBE-EMF festgestellt werden konnten.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Eine offene Frage bleibt die Satzung</span></p>
<p>Besonders interessant wäre eine Satzung oder ein vergleichbares Gründungsdokument. Bislang konnte jedoch keine Satzung der ICBE-EMF aufgefunden werden. Weder auf der Website der Kommission noch in den bekannten öffentlichen Dokumenten fanden sich entsprechende Unterlagen. Dadurch bleiben wichtige Fragen unbeantwortet, die bei Icnirp von der Satzung eindeutig beantwortet werden:</p>
<p>► Wer bestimmt die Mitglieder der Kommission?<br />
► Wie erfolgt die Nachwahl neuer Mitglieder?<br />
► Wer kann Kandidaten vorschlagen?<br />
► Welche Regeln gelten für Amtszeiten?<br />
► Welche institutionellen Kontrollmechanismen existieren?</p>
<p>Gerade weil ICBE-EMF häufig Kritik an der Zusammensetzung anderer Expertengremien übt, wäre Transparenz über die eigene Organisationsstruktur von besonderem Interesse.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Zweierlei Maß bei der Beurteilung institutioneller Unabhängigkeit</span></p>
<p>Bemerkenswert ist ein weiterer Aspekt, der über die reine Organisationsfrage hinausgeht. Seit vielen Jahren wird die International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (Icnirp) von Mobilfunkgegnern und einschlägigen Aktivistengruppen als angeblich industrienah, befangen oder von wirtschaftlichen Interessen beeinflusst dargestellt. Entsprechende Vorwürfe gehören mittlerweile zum Standardrepertoire der Kritik an den Icnirp-Grenzwerten.</p>
<p>Auffällig ist dabei, dass trotz langjähriger Vorwürfe konkrete Nachweise einer Einflussnahme der Mobilfunkindustrie auf die wissenschaftlichen Bewertungen der Icnirp von den Kritikern nicht vorgelegt werden. Stattdessen stützen sich viele Argumentationen auf personelle Überschneidungen, frühere Tätigkeiten einzelner Wissenschaftler sowie auf allgemein oder vage formulierte Verdachtsmomente.</p>
<p>Gegenüber ICBE-EMF ist hingegen ein deutlich anderer Maßstab zu beobachten. Obwohl die Kommission nach bisheriger Aktenlage als Projekt der ESA beschrieben wird, obwohl ihre organisatorische Struktur weitgehend intransparent bleibt und obwohl bislang weder Satzung noch eigenständige Organisationsunterlagen öffentlich bekannt geworden sind, spielt dies in der Wahrnehmung vieler Mobilfunkgegner keine Rolle. In Veröffentlichungen von Mobilfunkgegnern wird ICBE-EMF gerne als unabhängige wissenschaftliche Instanz zitiert, ohne dass ihre organisatorische Einbindung erkennbar thematisiert wird. Dabei wäre gerade dies naheliegend.</p>
<p>Wer von Icnirp detaillierte Offenlegungen zu Strukturen, Entscheidungswegen und möglichen Interessenkonflikten verlangt, müsste dieselben Maßstäbe konsequenterweise auch auf ICBE-EMF anwenden. Die Frage, wer ein Gremium gegründet hat, wer seine Mitglieder auswählt, wer seine Aktivitäten finanziert und welchen organisatorischen Regeln es unterliegt, ist unabhängig von der jeweiligen wissenschaftlichen Position relevant.</p>
<p>Tatsächlich entscheidet jedoch häufig das Ergebnis über die Intensität der Prüfung. Gremien, deren Bewertungen die eigene Überzeugung stützen, werden großzügig behandelt. Gremien, die zu anderen Schlussfolgerungen gelangen, werden dagegen bis ins Detail auf Abhängigkeiten untersucht.</p>
<p>Eben deshalb ist die bislang ungeklärte institutionelle Stellung von ICBE-EMF von Interesse. Nicht weil daraus automatisch Rückschlüsse auf die Qualität ihrer wissenschaftlichen Arbeit gezogen werden könnten, sondern weil sie einen aufschlussreichen Testfall dafür darstellt, ob Transparenz- und Unabhängigkeitsanforderungen tatsächlich prinzipiell gelten – oder nur gegenüber jeweils unerwünschten Akteuren eingefordert werden.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Libby Kelley, graue Eminenz der Szene</span></p>
<p>Werfen wir zum Schluss noch einen Blick auf die ESA-Präsidentin Elizabeth (&quot;Libby&quot;) Kelley. Die gegenwärtig geschätzt zwischen 75 und 80 Jahre alte US-Amerikanerin zählt seit Jahren zu den einflussreichsten Organisatorinnen der internationalen Mobilfunkkritik. Über die von ihr geführte ESA werden wissenschaftliche Publikationen, Konferenzen, politische Initiativen und internationale Vernetzungsaktivitäten koordiniert. Die Organisation bewegt dabei keineswegs nur symbolische Beträge: Die Steuerunterlagen weisen für die ESA Bruttoeinnahmen von rund 100'000 US-Dollar im Jahr 2019, rund 137'000 US-Dollar im Jahr 2023 und rund 74'000 US-Dollar im Jahr 2024 aus. Kelley erhielt von der Organisation unterschiedlich hohe Vergütungen von 27'000 $ (2021), 24'000 $ (2022), 10'000 $ (2023) und 0 $ (2024). Vizepräsident William Dingeldein wurde mit deutlich geringeren Beträgen vergütet.</p>
<p>Diese Zahlen belegen keine unzulässige Einflussnahme. Sie zeigen jedoch, dass auch die organisierte Mobilfunkkritik über personelle Führungsstrukturen, finanzielle Ressourcen und etablierte Netzwerke verfügt. Wer aus solchen Strukturen wie bei Icnirp Zweifel an Unabhängigkeit und Objektivität ableitet, sollte plausibel erklären können, weshalb dieselben Kriterien bei den eigenen Akteuren plötzlich keine Rolle mehr spielen.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75672</link>
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<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 13:46:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026-06-11: 16. Juni ist Tag der Elektrohypersensibilität (EHS) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 11. Juni 2026<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6292425">16. Juni ist Tag der Elektrohypersensibilität (EHS): Wenn Funk das Leben beeinträchtigt</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Gebetsmühlenartig versucht der Verein auch dieses Jahr mit dem klinisch toten Thema &quot;Elektrosensibilität&quot; die Aufmerksamkeit von Bundespolitikern auf sich zu ziehen. Opfer sind diesmal Karsten Wildberger, Carsten Schneider und Nina Warken.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Die &quot;Pressemitteilung&quot; zum sogenannten EHS-Welttag liefert keine neuen Erkenntnisse. Sie wiederholt vielmehr ein bekanntes Narrativ: Eine wissenschaftlich offene Frage wird als entschieden dargestellt, Unsicherheit wird konsequent ausgeblendet und eine weitgehend widerlegte Hypothese wird zur Gewissheit hochgejazzt. Wer die Mitteilung liest, erfährt viel über die Überzeugungen von Diagnose-Funk – aber praktisch nichts über den tatsächlichen Stand der Forschung. <br />
<strong>Google-News</strong>: Die Trefferzahl bei der Nachrichtensuchmaschine Google-News wird nach einer angemessenen Wartezeit abgefragt. Vorab abgefragt ergab der Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;hs=7x3p&amp;sca_esv=99fd30d500723c13&amp;sxsrf=ANbL-n6FahyShrEb81zu-zpOHfh_JDWXLg:1781264065842&amp;q=Tag+Elektrohypersensibilit%C3%A4t+diagnose:funk&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=ADc_l-YGrpJMQtvjQ6h14rj-dfIrOPc3KDFvbkoWSmxm37-5ZzvkNGUgcupCt7IlNUESMklzFtyCr_eeiG0n_nmhi6xDUZC7vrT9TJybXhPjkz49PBCknwp-LpKsPLPZ6mmQfp57OrXQKweEuRuyfZ1Ztlfn54_dqkmYmcm0nFLHGKFsYsxPXuCirYacAUoyNoYf90tUFj73ydXQaZ7hAEeGSgX8dQhwFA&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjs3pTfzYGVAxW-A9sEHRGLG84Q0pQJegQIExAB&amp;biw=1270&amp;bih=829&amp;dpr=1.2">Tag Elektrohypersensibilität diagnose:funk</a>&quot; null relevante Treffer.<br />
<strong>Hintergrund</strong>: siehe auch gleichartige <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74774">&quot;Pressemitteilung&quot; von 2025</a>.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75671</link>
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<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:47:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026-05-18: Bienen leiden auch unter Mobilfunkstrahlung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Publikationsdatum</strong>: Angeblich 18. Mai 2026. Es gibt jedoch deutliche Hinweise, dass die Pressemitteilung erst um den 10. Juni herum ins Presseportal eingestellt und zurückdatiert wurde. Mutmaßlich, weil der Verein den Welt-Bienentag übersehen hatte.</p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202606121025596a2bdeb784462.png" class="left" alt="[image]" width="350" height="235" />Der Screenshot links wurde am 12. Juni 2026 aufgenommen. Er dokumentiert das Ergebnis einer Suchanfrage mit dem Suchbegriff &quot;Bienen leiden unter Mobilfunkstrahlung&quot;. Zwei zutreffende Bilder zeigen den Hinweis &quot;vor 2 Tagen&quot;. Gemeint ist damit der Zeitpunkt, wann die Suchmaschine die Bilder gefunden und ihrem Index einverleibt hat. Aber: Zwei Tage vor dem 12. Juni ist der 10. Juni und nicht der 18. Mai!</p>
<p>Dass Google das Schmuckbild der besagten &quot;Presseinformation&quot; vom 18. Mai bis 10. Juni 23 Tage lang übersehen haben könnte ist für jeden, der die ruhelose Emsigkeit der Google-Bots kennt, ein äußerst schwacher Einwand am Rand der Unmöglichkeit. Außerdem gibt es mit mir noch einen Augenzeugen für die Rückdatierung des Publikationsdatums. Denn als in am 9. Juni turnusmäßig beim Presseportal im Fach von Diagnose-Funk vorbeischaute, gab es zwar schon <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=74363#p75665">diese &quot;Pressemitteilung&quot;</a> vom selben Tag, aber keine Spur von einer älteren &quot;Pressemitteilung&quot; mit dem Titel &quot;Weltbienentag am 20. Mai: Bienen leiden auch unter Mobilfunkstrahlung&quot;. Diese Beobachtung passt widerspruchsfrei zu dem Bildhinweis &quot;vor 2 Tagen&quot; von Google. Wahrgenommen habe ich die ältere &quot;Pressemitteilung&quot; erstmals erst heute am 12. Juni.</p>
<p>Die Rückdatierung ist kein Kapitalverbrechen. Sie bestätigt aber etwas, was sich bei Diagnose-Funk im Laufe der Jahre immer wieder gezeigt hat, dokumentiert hier im Forum. Damit meine ich die Manipulationsbereitschaft des Vereins.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75670</link>
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<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:03:50 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026-05-18: Bienen leiden auch unter Mobilfunkstrahlung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: Angeblich 18. Mai 2026. Es gibt jedoch deutliche Hinweise, dass die Pressemitteilung erst um den 10. Juni herum ins Presseportal eingestellt und zurückdatiert wurde. Mutmaßlich, weil der Verein den Welt-Bienentag übersehen hatte.<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6291537">Weltbienentag am 20. Mai: Bienen leiden auch unter Mobilfunkstrahlung</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Anlässlich des Welt-Bienentags am 20. Mai wärmt der Verein seine Tatsachenbehauptung auf, Bienen (und andere Insekten) würden unter Mobilfunkstrahlung in Stress geraten. Dies hätte negative Auswirkungen auf Verhalten, Nahrungssuche und Fortpflanzung der Insekten. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger und Bundesumweltminister Carsten Schneider sollten die Bekundungen des Vereins bei der aktuell laufenden Ressortabstimmung zur Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) beachten.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Die &quot;Pressemitteilung&quot; arbeitet mit einem bekannten Muster: Aus einzelnen Laborbefunden und wenigen Feldstudien wird ein weitreichendes Bedrohungsszenario zusammen konstruiert. Anschließend werden politische Forderungen serviert, die durch die zitierten Studien nicht gedeckt sind.</p>
<p>► Diagnose-Funk behauptet, Mobilfunkstrahlung sei neben Pestiziden und Lebensraumverlust ein weiterer relevanter Stressfaktor für Insekten. Tatsächlich gibt es bislang keinen belastbaren Nachweis, dass Mobilfunknetze zu einem Rückgang von Bienen- oder Insektenpopulationen beitragen.<br />
► Die zitierte <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73817">Beefi-Metaanalyse</a> zeigt vor allem, dass unter Laborbedingungen biologische Effekte beobachtet wurden. Aus Laborbefunden folgt jedoch nicht automatisch eine ökologische Relevanz unter realen Umweltbedingungen.<br />
► Die Aussage, nicht-thermische Wirkungen seien &quot;eindeutig nachgewiesen&quot;, bezieht sich auf biologische Reaktionen im Labor. Der Verein verschweigt, dass dies kein Nachweis populationsschädlicher Wirkungen ist.<br />
► Die Hohenheimer Studien zu WLAN-Exposition beobachteten Veränderungen im Verhalten von Bienen bzw. Hummeln. Sie zeigen jedoch nicht, dass Bienenvölker geschädigt werden oder Populationen zurückgehen.<br />
► Der Verein setzt W-Lan kurzerhand mit GSM, LTE und 5G gleich. Für diese Verallgemeinerung liefert die &quot;Pressemitteilung&quot; keinen Beleg.<br />
► Der Verweis auf das <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74850">Urteil zum Parco dei Colli di Bergamo</a> ist irreführend. Das italienische Gericht hat keine wissenschaftliche Feststellung getroffen, wonach Mobilfunkstrahlung Bienen oder andere Insekten schädigt. Verhandelt wurden natur- und planungsrechtliche Fragen, nicht Insektenbiologie.<br />
► Die Forderung, die Mobilfunkversorgung auf 100 µW/m² zu begrenzen, bleibt unbegründet. Die &quot;Pressemitteilung&quot; nennt keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass ausgerechnet dieser Wert Insekten schützen würde.<br />
► Besonders auffällig ist die argumentative Schieflage: Aus einigen Laborstudien und wenigen Feldversuchen leitet Diagnose-Funk die Forderung ab, in Naturschutzgebieten keine Mobilfunkmasten mehr zuzulassen und bestehende Anlagen stillzulegen. Zwischen den vorgelegten Befunden und diesen politischen Forderungen klafft eine erhebliche Lücke.<br />
► Während die Ursachen des Insektensterbens seit Jahren intensiv erforscht werden und Faktoren wie Lebensraumverlust, Pestizide, Parasiten und Klimaveränderungen gut dokumentiert sind, präsentiert Diagnose-Funk Mobilfunk als zusätzlichen Hauptverdächtigen, ohne dafür vergleichbar starke Belege vorzulegen.<br />
► Die &quot;Pressemitteilung&quot; verkauft offene Forschungsfragen als gesicherte Erkenntnisse und macht aus biologischen Effekten unter Laborbedingungen ein Argument gegen den Mobilfunkausbau in Naturschutzgebieten. Das ist Kampagne und nicht Wissenschaft.</p>
<p><strong>Google-News</strong>: Abfrage am 12.06.2026 mit Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?q=Bienen+Mobilfunk+diagnose%3Afunk+Weltbienentag&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=8bOV&amp;sca_esv=9e2ea5c638bbcf77&amp;biw=1270&amp;bih=829&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=ANbL-n4WyYuzdIouzhOUhC0kcUz4jCQmbA%3A1781259070049&amp;ei=PtsrasPDAqaPxc8P3KHD-Q4">Bienen Mobilfunk diagnose:funk</a>&quot; ergab null relevanten Treffer.<br />
<strong>Hinweis</strong>: Diese Entgegnung entstand stellenweise unter geprüfter Mitwirkung von ChatGPT.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75669</link>
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<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:16:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Elektrosmog stört Orientierung von Mückenfledermäusen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bericht über das Forschungsergebnis <a href="https://www.geo.de/natur/tierwelt/elektrosmog-verwirrt-fledermaeuse-stundenlang-37523508.html">in Geo</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75668</link>
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<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 11:00:20 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Deutschland: 2. Mobilfunk-Messwoche vom 24. Juni bis 1. Juli</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite bundesweite Mobilfunk-Messwoche, eine Aktion von Bund, Ländern und Kommunen, findet 2026 vom 24. Juni bis 1. Juli statt.</p>
<p>Ziel der Mobilfunk-Messwoche ist es, die Nutzerperspektive im Mobilfunk genauer abzubilden. Es gibt zwar Nutzerdaten zum Mobilfunk, so sammelt die Bundesnetzagentur diese seit Jahren mit der App zur Breitbandmessung und stellt die Ergebnisse in der Funklochkarte dar (Gigabitgrundbuch). Die App stellt ortsbasiert fest, ob und mit welcher Technologie das Endgerät des Nutzers mit einem Mobilfunknetz verbunden ist. Allerdings sind nicht für alle Gebiete Daten verfügbar.</p>
<p>Außerdem erhebt die Bundesnetzagentur von den Mobilfunknetzbetreibern regelmäßig die Flächenabdeckung mit den Mobilfunkstandards 2G, 4G und 5G und veröffentlicht diese (Mobilfunk-Monitoring). Die Netzbetreiber berechnen die Versorgung aus Verbraucherperspektive für das gesamte Bundesgebiet anhand einheitlicher Vorgaben der Bundesnetzagentur. Diese Angaben können sich jedoch von der in der Realität wahrgenommenen Empfangsqualität unterscheiden.</p>
<p>Im Rahmen der Mobilfunk-Messwoche wollen wir die bestehende Datenbasis mit Nutzermessungen erweitern und im gegenseitigen Abgleich verbessern! Zudem können die erhobenen Daten dazu dienen, Handlungspotenziale und positive Entwicklungen aufzuzeigen. <a href="https://check-dein-netz.de/">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75667</link>
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<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:26:32 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>GIA: Makrostandorte bleiben das Rückgrat des Mobilfunks</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Eine im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung erstellte Studie zur Umsetzung des Gigabit Infrastructure Act (GIA) liefert aufschlussreiche Einblicke in die praktische Bedeutung unterschiedlicher Infrastrukturtypen für den Mobilfunkausbau. Die Ergebnisse legen nahe, dass klassische Mobilfunkmasten und Dachstandorte weiterhin die tragende Rolle spielen werden. Viele Infrastrukturtypen, die in den vergangenen Jahren als potenzielle Träger von Small Cells diskutiert wurden, werden dagegen von den befragten Marktakteuren als wenig relevant eingeschätzt.</strong></span><br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Worum es in der Studie geht</span></p>
<p>Der <em><a href="https://eur-lex.europa.eu/EN/legal-content/summary/gigabit-infrastructure-act-gia.html">Gigabit Infrastructure Act</a></em> der EU verpflichtet Netzbetreiber und öffentliche Stellen dazu, Informationen über bestimmte Infrastrukturen bereitzustellen, damit diese für den Ausbau von Mobilfunk- und Glasfasernetzen leichter genutzt werden können. Vor diesem Hintergrund untersuchte die Aconium GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung, welche Infrastrukturarten künftig im Infrastrukturatlas (ISA) erfasst werden sollten und welche Ausnahmen von der Datenlieferpflicht sinnvoll erscheinen (<a href="https://www.publikationen-bundesregierung.de/resource/blob/2277604/2433766/f655038af41e150c140efd8be5c325fb/gia-studie-download-bmds-data.pdf?download=1">Volltext der Studie</a>).</p>
<p>Grundlage der 80 Seiten umfassenden Untersuchung war eine breit angelegte Befragung von Mobilfunknetzbetreibern, Funkturmgesellschaften, Glasfaserunternehmen, Energieversorgern, Behörden, Kommunen und weiteren Infrastrukturbetreibern. Nach Bereinigung der Datensätze flossen 191 gültige Antworten in die Auswertung ein.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Was mit &quot;Zustimmungswerten&quot; gemeint ist</span></p>
<p>Ein zentrales Bewertungskriterium der Studie sind die &quot;Zustimmungswerte&quot;. Sie geben an, welcher Anteil der befragten ausbauenden Unternehmen eine bestimmte Infrastruktur als technisch geeignet für den Mobilfunk- oder Glasfaserausbau einschätzt. Ein Zustimmungswert von 100 Prozent bedeutet, dass alle Befragten die betreffende Infrastruktur als technisch geeignet bewerteten. Ein Wert von 20 Prozent bedeutet dagegen, dass nur ein Fünftel der Befragten eine Eignung sah.</p>
<p>Die Autoren der Untersuchung verwendeten folgende Einteilung:</p>
<p>► mindestens 70 Prozent Zustimmung: technisch sehr geeignet<br />
► 30 bis unter 70 Prozent Zustimmung: mittlerer Bewertungsbereich<br />
► unter 30 Prozent Zustimmung: technisch ungeeignet</p>
<p>Die Bewertung beruht somit nicht auf theoretischen Überlegungen, sondern auf den Einschätzungen von Unternehmen und Organisationen, die an Ausbauprojekten beteiligt sind.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Mobilfunkmasten und Dachstandorte an der Spitze</span></p>
<p>Für den Mobilfunkausbau ergibt sich ein vergleichsweise klares Bild. Die höchsten Zustimmungswerte erreichten klassische funktechnische Trägerstrukturen. Hierzu zählen insbesondere:</p>
<p>► Mobilfunkmasten<br />
► bestehende Mobilfunk-Dachstandorte<br />
► Funkmasten von Energieversorgern<br />
► Gebäudedächer<br />
► Strommasten<br />
► Wassertürme</p>
<p>In der Management Summary der Studie werden Mobilfunkmasten, bestehende Mobilfunk-Dachstandorte sowie Funkmasten von Energieversorgern ausdrücklich als zentrale Trägerstrukturen bezeichnet. Sie würden das Rückgrat der bestehenden Mobilfunkversorgung bilden und seien nahezu einhellig als technisch geeignet bewertet worden.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Straßenlaternen und andere Small-Cell-Träger überzeugen nicht</span></p>
<p>Deutlich zurückhaltender fällt die Bewertung bei vielen Infrastrukturtypen aus, die in den vergangenen Jahren häufig als mögliche Standorte für Small Cells diskutiert wurden. Hierzu gehören unter anderem:</p>
<p>► Straßenlaternen<br />
► Ampelanlagen<br />
► Verkehrsschilder<br />
► Reklametafeln<br />
► Litfaßsäulen<br />
► Energieladesäulen</p>
<p>Besonders ausführlich beschäftigt sich die Studie mit Straßenlaternen. Zwar wird deren technische Eignung von einem Teil der Befragten grundsätzlich positiv eingeschätzt. Gleichzeitig berichten die Autoren jedoch von nahezu keinen Mitnutzungsanfragen und nahezu keinen Vertragsabschlüssen im Jahr 2024. Auch das zukünftige Potenzial wird überwiegend als gering eingeschätzt. Nach Auffassung der Autoren rechtfertigt dies keine Aufnahme dieser Infrastruktur in den Infrastrukturatlas.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Small Cells bleiben auf spezielle Einsatzorte beschränkt</span></p>
<p>Die Studie stellt nicht infrage, dass Small Cells in bestimmten Anwendungsfällen sinnvoll sein können. Genannt werden insbesondere:</p>
<p>► Messehallen<br />
► Stadien<br />
► Veranstaltungsstätten<br />
► Konferenzzentren</p>
<p>Dort können zusätzliche Funkzellen hohe lokale Datenlasten bewältigen.</p>
<p>Für den öffentlichen Straßenraum ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Die Autoren verweisen darauf, dass zusätzliche Netzkapazität zunehmend über bestehende Makrostandorte bereitgestellt werde, von denen aus zusätzliche Frequenzressourcen großflächig ausgestrahlt werden können.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Windkraftanlagen ohne erkennbares Ausbaupotenzial</span></p>
<p>Auch Windkraftanlagen wurden als mögliche Trägerstrukturen untersucht. Die Autoren kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass hierfür derzeit kein belastbares Ausbaupotenzial erkennbar ist. Als Gründe werden genannt:</p>
<p>► geringe praktische Erfahrungen<br />
► sehr geringe tatsächliche Nutzung<br />
► eingeschränkte Zugänglichkeit<br />
► betriebliche und sicherheitsrelevante Anforderungen<br />
► primär energiewirtschaftlich motivierte Standortwahl</p>
<p>Besonders bemerkenswert ist der Hinweis, dass mehrere Unternehmen ausdrücklich angaben, stattdessen klassische Funkmasten zu errichten und zu betreiben. Die Studie bewertet Windkraftanlagen deshalb als infrastrukturelle Einzelfalllösung und empfiehlt, sie nicht in den Infrastrukturatlas aufzunehmen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">GSM-R-Masten der Bahn: technisch geeignet, praktisch kaum relevant</span></p>
<p>Eine interessante Sonderrolle nehmen GSM-R-Masten entlang von Schienenwegen ein. Bei der Bewertung der technischen Eignung erzielten diese Standorte hohe Zustimmungswerte. In der späteren Nutzwertanalyse fällt das Ergebnis jedoch deutlich zurückhaltender aus. Die Autoren verweisen auf:</p>
<p>► fehlende Mitnutzungsanfragen<br />
► fehlende Vertragsabschlüsse<br />
► besondere eisenbahnrechtliche Anforderungen<br />
► betriebliche und sicherheitsrelevante Restriktionen</p>
<p>Obwohl GSM-R-Masten technisch grundsätzlich geeignet erscheinen, wird letztlich empfohlen, sie nicht in den Infrastrukturatlas aufzunehmen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Zusammenfassung</span></p>
<p>Die Studie verfolgt nicht das Ziel, Aussagen über die künftige Entwicklung des Mobilfunks insgesamt zu treffen. Dennoch liefern die Ergebnisse interessante Hinweise auf die gegenwärtige Ausbaupraxis.</p>
<p>Besonders deutlich fällt die hohe Bewertung klassischer Mobilfunkmasten und Dachstandorte aus. Gleichzeitig zeigen viele der häufig diskutierten Small-Cell-Träger im öffentlichen Raum nur geringe Nutzungszahlen, geringe Nachfrage und ein begrenztes praktisches Ausbaupotenzial.</p>
<p>Die Ergebnisse der Befragung sprechen daher dafür, dass klassische Makrostandorte weiterhin eine zentrale Rolle beim Mobilfunkausbau spielen werden, während zahlreiche alternative Trägerstrukturen bislang nur untergeordnete Bedeutung haben.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 21:37:06 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026-06-09: Mutige Mobilfunkpolitik für fleckenfreien Empfang (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 9. Juni 2026<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6290605">Mutige Mobilfunkpolitik könnte graue Flecken per nationalem Roaming beseitigen</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Der Anti-Mobilfunkverein Diagnose-Funk drängt auf bundesweites nationales Roaming. Ein Netz für alle wäre so einfach – bei Strom, Straßen oder dem Internet gäbe es auch jeweils nur ein Netz, das dann alle nutzen könnten. Dies müsse auch fürs Mobilfunknetz umgesetzt werden, technisch möglich sei dies ja. Ein positiver Nebeneffekt wäre, dass dort, wo vier parallel betriebene wenig ausgelastete Mobilfunknetze unrentabel wären, der Ausbaudruck entfiele. Das spare Ressourcen und Energie bei den Netzbetreibern ein, weil weniger Masten gebaut und versorgt werden müssten. Nationales Roaming wäre eine echte Win-win-Situation für alle.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Eine Win-win-Situation für uns alle? Diese vereinfachende Behauptung ist nicht haltbar. Wäre nationales Roaming tatsächlich eine Lösung, von der alle Beteiligten profitieren, darüber würde nicht seit vielen Jahren gestritten. Die anhaltende Debatte zeigt vielmehr, dass die Sache komplizierter ist, als der Verein einem glauben machen möchte.</p>
<p>Die eigentliche Frage lautet nicht, ob nationales Roaming technisch möglich ist. Das steht seit Jahrzehnten außer Frage. Umstritten ist vielmehr, welche Folgen ein verpflichtendes nationales Roaming hätte für den Wettbewerb, die Investitionen und den weiteren Netzausbau.</p>
<p>Hier einige Aspekte, die Diagnose-Funk in seiner Pressemitteilung unerwähnt lässt:</p>
<p>► Nationales Roaming kann die Versorgung in grauen Flecken schnell bessern, gleichzeitig kann es jedoch den Anreiz für die eingemieteten Netzbetreiber verringern, in wenig frequentierten Gegenden selbst neue Standorte zu errichten.<br />
► Der Stuttgarter Verein sieht in dem dadurch sinkenden &quot;Ausbaudruck&quot; ausdrücklich einen Vorteil. Eben dieser Effekt wird von Regulierungsbehörden, Wettbewerbsökonomen und großen Netzbetreibern jedoch seit Jahren als risikobehafteter Nachteil für den Ausbau in strukturschwachen Regionen gesehen.<br />
► Die zuweilen in Kreisen der Industrie geäußerte Befürchtung, Betreiber müssten ihre Infrastruktur dann kostenlos mit Konkurrenten teilen, trifft nicht zu. Roaming wird vergütet. Die Streitfrage lautet vielmehr, wie solche Entgelte festgelegt werden sollen, ohne Investitionen zu bremsen oder Wettbewerb zu verzerren.<br />
► Je umfassender nationales Roaming praktiziert würde, desto schwieriger wird es für Kunden zu erkennen, welcher Anbieter die bessere Infrastruktur aufgebaut hat. Der für Netzbetreiber bedeutsame Zusammenhang zwischen Netzausbau und Kundenbindung ginge dadurch schleichend verloren.<br />
► Die von Diagnose-Funk verwendete Analogie zu Stromnetzen oder Straßen ist irreführend. Die Existenz mehrerer Mobilfunknetze ist kein Betriebsunfall, sondern von Anfang an nach der Liberalisierung der Deutschen Bundespost politisch gewollter Infrastrukturwettbewerb.<br />
► Regulierungsbehörden in aller Welt beschäftigen sich seit Jahren mit den Vor- und Nachteilen nationalen Roamings. Dass sich bis heute kein allgemeiner Konsens herauskristallisierte, spricht gegen die Darstellung des Vereins, hier liege eine offensichtliche Lösung auf der Hand.</p>
<p>Die Pressemitteilung beantwortet ausführlich die Frage, was nationales Roaming leisten könnte. Sie verliert hingegen kein Wort darüber, weshalb Regulierungsbehörden, Wettbewerbsökonomen und Netzbetreiber seit Jahren über genau dieses Modell streiten. Nationales Roaming kann durchaus sinnvoll sein, insbesondere in dünn besiedelten Regionen oder bei lokalen Netzausfällen. Es befeuert jedoch einen klassischen Konflikt zwischen Versorgungsqualität, Wettbewerb und Investitionsanreizen. Die Darstellung des Stuttgarter Vereins verkürzt diesen Konflikt auf die populistisch vereinfachte Botschaft &quot;Ein Netz für alle&quot;. Doch diese Simplifizierung wird der Komplexität des Themas in keiner Weise gerecht.<br />
<strong>Google-News</strong>: Die Abfrage bei der Nachrichten-Suchmaschine Google-News erfolgt nach angemessener Wartezeit in ein paar Tagen. Heute ergab die Abfrage <a href="https://www.google.com/search?q=diagnose%3Afunk+%22national+Roaming%22+%22graue+Flecken%22&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=jzNV&amp;sca_esv=112a2bccbf037f13&amp;biw=1270&amp;bih=829&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=ANbL-n5yBBphKRX8VMO8DWrr-V0Ny4vGHA%3A1781116225142&amp;ei=Qa0pasqpCLLixc8P2unP4Qg">mit diesem Suchbegriff</a> null relevante Treffer.<br />
<strong>Hintergrund</strong>: Der Stuttgarter Verein hat sich 2025 die Herausgabe einer &quot;Pressemitteilung&quot; zur noch immer ungelösten Streitfrage des nationalen Roamings anscheinend für Juni auf Wiedervorlage gelegt.<br />
- 2025-05-25: <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74723">Nationales Roaming schließt sofort Funklöcher</a><br />
- 2025-06-03: <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74785">National Roaming oder &quot;Ein Netz für alle&quot;</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 18:47:22 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Falsche Schlüsse (328): Magnetismus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 2024 kannte die Physik nur zwei verschiedene Arten Magnete: Ferro- und Antiferromagnete. Dann kam eine dritte Form hinzu. Physiker müssen deshalb die Lehre vom Magnetusmus neu schreiben. <a href="https://www.spektrum.de/news/altermagnete-eine-neue-art-von-magnetismus-krempelt-die-physik-um/2319550?utm_source=firefox-newtab-de-de">mehr ...</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Altermagnetismus">Wikipedia zum Altermagnetismus</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:16:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diagnose-Funk (Schweiz): Statistiken überbewertet</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Anlässlich eines Beitrags zur Vernehmlassung über die Teilrevision des Schweizer Fernmeldegesetzes (FMG) argumentiert Diagnose-Funk Schweiz unter anderem, zunehmender Datenverkehr führe zu höheren Gewinnen der Mobilfunkbetreiber und rund 75 Prozent des Datenvolumens würden durch Videostreaming verursacht. Beide Aussagen enthalten einen wahren Kern, greifen jedoch zu kurz. Sie legen Schlussfolgerungen nahe, die sich aus den Behauptungen nicht ableiten lassen.</strong></span><br />
 <br />
In ihrem Beitrag auf <a href="https://diagnose-funk.ch/alle-artikel/175-das-neue-fernmeldegesetz-fmg-die-beerdigung-des-rechtsstaats">diagnose-funk.ch</a> behaupten die schweizerischen Mobilfunkgegner:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Der eigentliche Grund für den Netzausbau ist der massive Videokonsum über Mobilfunknetze. Gemäss Ericsson Mobility Report 2025 entfällt mehr als 75 % des mobilen Datenverkehrs auf Videostreaming. Der Netzausbau dient in letzter Konsequenz also dem wachsenden Datenvolumen für Streaming. Um öffentliche Sicherheit (Blaulichtorganisationen) geht es also nicht, sondern um ein Geschäftsmodell: Mehr Datenverkehr bedeutet mehr Gewinn. [...]</strong></em></span><br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Mehr Datenverkehr bedeutet nicht automatisch mehr Gewinn</span></p>
<p>Die Behauptung, steigender Datenverkehr führe zwangsläufig zu höheren Gewinnen der Mobilfunkbetreiber, entspricht weitgehend einem überholten Geschäftsmodell. Ja, in den Anfangsjahren des Mobilfunks wurden Gesprächsminuten, SMS und Datenmengen häufig einzeln abgerechnet. Damals konnte mehr Nutzung tatsächlich direkt zu höheren Einnahmen führen.</p>
<p>Heute dominiert dagegen das Prinzip Flatrate. Die meisten Kunden zahlen einen festen monatlichen Betrag, unabhängig davon, ob sie wenige oder sehr viele Gigabyte verbrauchen. Für Netzbetreiber bleibt der Umsatz dann unverändert, während die transportierte Datenmenge steigt. Zusätzlicher Datenverkehr kann sogar zusätzliche Kosten verursachen, etwa durch Netzausbau, Energiebedarf oder Kapazitätserweiterungen. Mehr Datenverkehr begünstigt höhere Umsätze möglicherweise dann, wenn Kunden auf leistungsfähigere und damit teurere Tarife wechseln. Dem stehen infolge der Kapazitätserweiterung durch 5G gegenwärtig preisgünstigere Tarife mit höherem Datenvolumen als früher entgegen. Die simple Gleichung &quot;mehr Datenverkehr = mehr Gewinn&quot; geht daher in der heutigen Mobilfunkwelt wirtschaftlich nicht auf.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Datenvolumen ist nicht dasselbe wie Nutzerverhalten</span></p>
<p>Auch die Aussage, 75 Prozent des Datenverkehrs sei durch Videostreaming verursacht, lässt sich leicht missverstehen. Selbst wenn der genannte Anteil zutrifft, sagt dieser nur etwas über die Verteilung des Datenvolumens auf Mobilfunkdienste aus, nicht über das Verhalten der Nutzer.</p>
<p>Aus einer Volumenstatistik lässt sich beispielsweise nicht ableiten, dass 75 Prozent der Mobilfunkkunden massenweise Videos streamen. Mobilfunknetze weisen seit jeher eine stark ungleiche Verteilung des Datendurchsatzes auf. Wer täglich hochauflösende Videos konsumiert, erzeugt ein Vielfaches des Datenverkehrs eines Nutzers, der sein Smartphone überwiegend für E-Mail, Messenger und gelegentliches Surfen verwendet. Daher kann eine Minderheit von Vielnutzern einen Großteil des Videovolumens verursachen, ohne dass dies Rückschlüsse auf die Mehrheit der Mobilfunkkunden zulässt.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:55:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Kompetenzinitiative&quot;: postmortale Begünstigung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Erreichbar ist die Satzung momentan nur über einen anderen Weg, nämlich wenn der Mauszeiger in der Navigationsleiste im Seitenkopf auf &quot;Über uns&quot; bewegt wird und im aufklappenden Drop-down-Menü der Eintrag &quot;Satzung&quot; ausgewählt wird. Dann kann man sich selbst davon überzeugen, dass die Satzung des Vereins im §10 nicht drei Vorstände vorsieht, sondern vier.</p>
</blockquote><p>Auch der folgende Passus aus der gegenwärtigen Satzung des Vereins ist typisch für die sogenannte Kompetenzinitiative: </p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Schuldentilgung verbleibende Vereinsvermögen je zur Hälfte an Diagnose-Funk e.V. und die Stiftung PANDORA. Das Vermögen darf von diesen nur für einen unmittelbar und ausschließlich gemeinnützigen, mildtätigen oder wohltätigen Zweck eingesetzt werden.</strong></em></span></p>
<p>Offensichtlich ist es den Kompetenten entfallen, dass Franz Adlkofer vor ziemlich genau vier Jahren verstorben ist und seine <a href="https://stiftung-pandora.eu/ueber-die-stiftung/">Stiftung Pandora</a> seither in einen Dornröschenschlaf gefallen ist, der keinerlei Geschäftstätigkeit der Stiftung zulässt – abgesehen von der Aktualisierung des aktuellen Kalenderjahrs beim Urheberrechtsvermerk der Website. Einer der beiden Begünstigten bei einer Auflösung der &quot;Kompetenzinitiative&quot; ist also ersichtlich kein Zombie, sondern eine Leiche, in die das Leben frühestens in 96 Jahren zurückkehrt. Diagnose-Funk nun das Restvermögen gesamthaft zu vermachen halte ich für äußerst ungeschickt, da der Stuttgarter Verein aus meiner Sicht hochstapelt und Bullshit mit pseudowissenschaftlichem Anstrich fabriziert. Wenn die Kompetenten ihr Geld schon sinnlos verschleudern möchten, dann aber richtig. Deshalb meine kompetente Empfehlung für den Alleinerben:</p>
<p>MWGFD e.V.<br />
IBAN: DE15 7816 0069 0000 0382 61</p>
<p>Dort ist das Geld bestens in den Sand gesetzt und bleibt <a href="https://www.mwgfd.org/unsere-mitglieder/">wenigstens teilweise</a> in der Familie.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75662</link>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 16:24:54 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gibt es überhaupt noch aktive Mobilfunkgegner in Deutschland?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://newsroom.vodafone.de/vodafone-verstaerkt-mobilfunk-und-festnetz-fuer-deutschland?c_id=email_VKE_newsletter_main">Vodafone teilt mit</a>, binnen Jahresfrist 900 neue Mobilfunkmasten in Deutschland errichtet zu haben. Diese versorgten zusammen genommen nun eine Fläche von 715 Quadratkilometern mit Mobilfunk. Das sei fast so groß, wie die Fläche Hamburgs oder etwa so groß wie 100'000 Fußballfelder. Und Vodafone ist nur einer von hierzulande vier Mobilfunknetzbetreibern. </p>
<p>Diese Netzverdichtung verlief in meiner Wahrnehmung nahezu geräuschlos. Gab es vor gefühlt zehn Jahren und früher bevorzugt auf dem Land zur Freude der Lokalmedien bei jedem neuen Funkmast Theater, verlief die jüngste Verdichtungswelle praktisch geräuschlos. Nur im Süden von München gibt es vereinzelt noch nennenswerten Widerstand von Starrköpfigen. Das freut einen Ex-Mitarbeiter des Umweltinstituts München, weil's ihm ein regelmäßiges Einkommen als Berater von konfliktscheuen Gemeinderäten sichert.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 14:15:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gestresster Elternstorch kehrt nicht zurück (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auszug aus <a href="https://www.krone.at/4154331">Kronen-Zeitung</a> vom 28. Mai 2026: <em>[...] Auch im Nachbarort Schwarzau am Steinfeld zeigt sich ein trauriges Bild. Dort versuchen die Störche hartnäckig, ein Nest am Sendemast zu bauen, doch dieses fällt immer wieder auseinander. </em></p>
</blockquote><p>Anderer Schauplatz. In Wabern fanden Bauarbeiten direkt an drei Storchenhorsten statt – während die Vögel ihre Jungen aufziehen. Bei einem Sendemast kehrte ein Altstorch stressbedingt nicht zurück. <a href="https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/wabern-ort79909/zurueck-bauarbeiten-bei-storchenhorsten-altvogel-kehrt-nicht-94338325.html">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 13:34:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mobilfunkgegner &amp; Impfgegner: Gemeinsam sind wir schwach</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Am 2. Mai 2026 veranstaltete ein Verein von Corona- und Impfkritikern (&quot;Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie&quot;, kurz MWGFD), in Niederbayern ein als &quot;Pressesymposium&quot; bezeichnetes <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GnSFo2_I2ww">Treffen zum Thema Mobilfunk</a>. Bemerkenswert war weniger das Vortragsprogramm als die Zusammensetzung der Beteiligten. Erstmals traten Mobilfunkgegner und ein prominenter Vertreter der Corona- und Impfkritik öffentlich und gut sichtbar gemeinsam auf. Was wie ein Schulterschluss aussieht, könnte sich allerdings auch als Zweckgemeinschaft zweier Milieus erweisen, die beide seit Jahren mit schwindender gesellschaftlicher Resonanz kämpfen.</strong></span><br />
 <br />
Die mehr als vier Stunden dauernde Veranstaltung markiert eine Entwicklung, die sich bereits seit einiger Zeit angedeutet hat: Mobilfunkgegner und Impfgegner entdecken ihre Gemeinsamkeiten. Beide Milieus eint ein tiefes Misstrauen gegenüber Behörden, Wissenschaft und etablierten Medien. Beide sehen sich als Opfer einer vermeintlich gleichgeschalteten Öffentlichkeit. Und beide warten seit Jahren auf die Bestätigung ihrer zentralen Warnungen.</p>
<p>Bei den Mobilfunkgegnern erinnert dies inzwischen ein wenig an die Zeugen Jehovas und ihre immer wieder verschobenen Weltuntergangserwartungen. Seit den 1990er-Jahren wird vor einer bevorstehenden gesundheitlichen Katastrophe durch Mobilfunk gewarnt. Doch die prophezeiten Massenkrankheiten blieben aus. Die Zahl der Mobilfunknutzer stieg weltweit auf Milliarden, ohne dass sich die Prognosen der Gegner erfüllten.</p>
<p>Die Corona- und Impfkritikszene steht vor einem anderen Problem. Mit dem Abklingen der Pandemie verlor sie ihr beherrschendes Thema. Viele Akteure, die während der Corona-Jahre große Aufmerksamkeit erzielten, mussten sich neu orientieren. Mobilfunk bietet sich als Anschlussprojekt an: Das Thema verfügt über eine lange Tradition, ein eingespieltes Netzwerk und ein Publikum, das für Warnungen vor unsichtbaren angeblichen Gefahren empfänglich ist.</p>
<p>So entsteht eine Allianz, die frei nach dem Motto &quot;gemeinsam sind wir schwach&quot; agiert. Denn beide Lager leiden unter ähnlichen Schwierigkeiten: mangelnde gesellschaftliche Resonanz, ausbleibende Bestätigung ihrer zentralen Narrative und ein stetiger Verlust an öffentlicher Aufmerksamkeit.</p>
<p>Aufschlussreich war bereits die Gästeliste. Zu Beginn des Symposiums begrüßte MWGFD-Vizechef Ronnie Weikl ausdrücklich die anwesenden Medienvertreter. Genannt wurden unter anderem Auf1, Report24, Transition News, Eventorium TV sowie weitere alternative Medien aus dem Umfeld der Corona- und Impfskeptikerszene. Vertreter etablierter Tageszeitungen, Rundfunksender, Nachrichtenagenturen oder Fachmedien wurden hingegen nicht genannt.</p>
<p>Das wirft die Frage auf, für wen dieses &quot;Pressesymposium&quot; eigentlich veranstaltet wurde. Denn die eingeladenen Medien gehören überwiegend zum eigenen ideologischen Umfeld. Kritische Journalisten oder Vertreter klassischer Medien waren entweder nicht anwesend oder spielten keine erkennbare Rolle. Besonders bemerkenswert ist deshalb die mediale Resonanz der Veranstaltung. Eine umfassende Recherche ergab bislang keine nennenswerte Berichterstattung in etablierten Medien. Weder regionale Tageszeitungen noch Fachzeitschriften, Nachrichtenportale, Rundfunksender oder Presseagenturen griffen das Symposium auf. Sichtbar wurde die Veranstaltung hingegen auf den eigenen Kanälen der Veranstalter sowie in mobilfunkkritischen und coronakritischen Netzwerken.</p>
<p>Mit anderen Worten: Außerhalb der eigenen Echokammern hat das Pressesymposium praktisch nicht stattgefunden.</p>
<p>Auf dem Podium versammelte der Verein MWGFD eine Mischung aus mehrheitlich altgedienten Bekannten der Mobilfunkkritikerszene mit einem prominenten Vertreter der Corona- und Impfkritik. Es referierten Werner Bergholz, Klaus Buchner, Claus Scheingraber, Klaus Scheidsteger und Monika Krout. Durch die Veranstaltung führte Ronnie Weikl, Mitgründer und stellvertretender Vorsitzender der MWGFD. Der Passauer Arzt wurde während der Corona-Jahre zu einer bekannten Figur der Maßnahmen- und Impfkritik und verkörpert wie kein anderer den jüngsten Schulterschluss zwischen Corona- und Mobilfunkszene.</p>
<p>Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhalte der Reden. In den folgenden Postings werden die Vorträge der Referenten in aufbereiteter Textform dokumentiert. So kann sich jeder Leser selbst ein Bild davon machen, welche Argumente vorgetragen wurden und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden.</p>
<p><em>Wird fortgesetzt ...</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 20:09:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Falsche Schlüsse (327): Trinkpausen bei Fußball-WM (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird es erstmals verpflichtende Trinkpausen geben. Das diene dem Schutz der Spieler, sagt die Fifa.</p>
<p>Die Pflichtpausen werden allerdings mit Werbung gefüllt. Es könnte also auch darum gehen, noch mehr Reibach zu machen. <a href="https://www.rnd.de/wirtschaft/fussball-wm-2026-trinkpausen-in-jedem-spiel-das-steckt-dahinter-6UQL65G23NAPXAL4OMAZQAJ6KI.html?utm_source=firefox-newtab-de-de">weiter ...</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 18:50:18 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>40 Ohren: Schnyder vs. Musk (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Einem Bericht von <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/spacex-in-leuk-vs-im-wallis-waechst-der-widerstand-gegen-elon-musk-antennen">SRF news</a> zufolge hat die Leuker Ärztin Hanna Schnyder vor allem gesundheitliche Bedenken. Sie verweist auf eine WHO-Studie von Mai 2025: «Diese kam zum Schluss, dass man bei hochfrequenten elektromagnetischen Strahlen keine Entwarnung geben kann. Wir möchten nicht das meist bestrahlte Gebiet der Schweiz werden.» Da es sich bei der besagten Studie um eine Review von Tierstudien handelt, nicht um Humanstudien, ist die besorgte Ärztin möglicherweise Tierärztin. Elf weitere Reviews im Auftrag der WHO ergaben übrigens keine besorgniserregenden Befunde, so dass es 11:1 gegen die Einschätzung der Ärztin steht. Erstaunlicherweise ignoriert sie diese unübersehbare Entlastung jedoch völlig. </p>
</blockquote><p>Trotzdem hat es Frau Schnyder jetzt in das <a href="https://www.blick.ch/politik/leuk-geraet-auf-die-politische-weltbuehne-wie-sich-zwei-walliser-gegen-elon-musk-wehren-id21988259.html">Magazin &quot;Blick&quot;</a> geschafft ... <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/no.gif" alt=":no:" /> </p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Leuk gerät auf die politische Weltbühne</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong><span style="font-size:large;">Wie sich zwei Walliser gegen Elon Musk wehren</span></strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Elon Musk will in Leuk Europas grösste Starlink-Bodenstation bauen. Doch zwei Ärzte protestieren vehement: Sie fürchten Elektrosmog und geopolitische Gefahren.</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75657</link>
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<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 21:49:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>BfS-Sprechstunden für Bürger und Bürgermeister (Juni/Juli 2026) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:large;">Nächste BfS-Sprechstunden im Juni/Juli 2026</span></p>
<p><strong>Mobilfunk: Strahlen- und Gesundheitsschutz</strong><br />
► Sprechstunde für Bürger*innen am 11.06.2026, 18:00 - 19:00 Uhr <br />
<a href="https://bfsde.webex.com/weblink/register/rd4cb2e228570c1219e631e0a59a0a054">Zur Anmeldung hier klicken</a></p>
<p>► Sprechstunde für Bürgermeister*innen, Landrät*innen und kommunale Bedienstete am 25.06.2026, <br />
10:00 - 11:00 Uhr <br />
<a href="https://bfsde.webex.com/weblink/register/r5f407b5dcf82b210e3dd305fa71b064d">Zur Anmeldung hier klicken</a></p>
<p><strong>Stromnetze: Strahlen- und Gesundheitsschutz</strong><br />
► Sprechstunde für Bürger*innen am 18.06.2026, 18:00 - 19:00 Uhr <br />
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<p>► Sprechstunde für Bürgermeister*innen, Landrät*innen und kommunale Bedienstete am 02.07.2026, <br />
10:00 - 11:00 Uhr<br />
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]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 21:02:29 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wenn Aufklärung sabotiert wird, ist Wahrheit gefährlich geworden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir erlaubt, die empörten Ausführungen von Christian Oesch zu kommentieren.</p>
<blockquote><p>[...]</p>
</blockquote><blockquote><p>Der Anlass in Thun war trotz allem ein voller Erfolg und das öffentliche Interesse war enorm.</p>
</blockquote><p>Das enorme öffentliche Interesse ist z.B. daran abzulesen, wie die von Google-News beobachteten Medien die Premiere des Streifens &quot;Die Witwenstrasse&quot; <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;hs=k2f&amp;sca_esv=5f30eb1ccc1d36a0&amp;sxsrf=ANbL-n4euPIBV8uM25ypAcu_LmEc_1DIEA:1780512347627&amp;q=Thun+Verein+%22WIR%22+Witwenstrasse&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=ADc_l-YGrpJMQtvjQ6h14rj-dfIrbPkd_Upq68wJVnEIgo2PwwVFCyGcL10_P-T-A7nI0VXlGkNV65hIfQ9tiZO7uS8XEKica0vlCWNknEOO0TmkhKdihOsyITgvqqHrk_DuBTo8GotTXSSTIXJxR26ew4Y7wmQVL4JuPwVTXsRxdMdCqmCWfgELeo_HIFQSYI__tqyUEbfJJAsHKKlJZUakgD_8_gQx1A&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjjmf6v3euUAxXySfEDHddZC9UQ0pQJegQIGBAB&amp;biw=1558&amp;bih=829&amp;dpr=1.2">hemmungslos bejubelt haben</a>.</p>
<blockquote><p>Diesen Erfolg verdanken wir insbesondere den äusserst standhaften Podiumsgesprächspartnern, die sich von den massiven Einflussversuchen nicht einschüchtern liessen.</p>
</blockquote><p>Wieso Einflussversuche? Hensinger, Polt und Zbornik wollten meiner Einschätzung nach niemanden einschüchtern, sondern die Zielpersonen, – in erster Linie wohl Frau Mevissen –, nur warnen, dass sie sich in ein politisch und weltanschaulich randständiges Milieu begeben, wenn sie an der Veranstaltung teilnehmen. Als Beleg verlinke ich auf den <a href="https://x.com/verein_wir">X-Account des Vereins &quot;Wir&quot;</a>, viel Vergnügen. </p>
<blockquote><p>Gerade in schwierigen Situationen zeigt sich Charakter. Wer versucht, Menschen durch Verleumdung, Druck oder Manipulation auszuschalten, offenbart damit vor allem die eigene Schwäche. Wir hingegen werden weiterhin professionell, sachlich und standhaft bleiben, genau wie unsere Gesprächspartner es ebenfalls getan haben.</p>
</blockquote><p>Mir wäre es lieber, ihr würdet ehrlich, aufrichtig und fachlich ein bisschen kompetenter sein, damit euch nicht jeder Quarck unerkannt untergejubelt werden kann. Klaus Scheidsteger verkauft euch mMn mit der Seifenoper &quot;Die Witwenstrasse&quot; für dumm, ich hoffe, ihr habt dem Deutschen dafür kein Geld gegeben. Denn Athem-3 ist keineswegs so neu und doll wie ihr glaubt. Die Studie geistert bereits <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=72472">seit 2022 durch die Szene</a> und sie ist wissenschaftlich kein &quot;Gamechanger&quot;, <a href="https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2024091946461/4/SL_Gulati_2024_EvaluationOfOxidative_Deu.pdf">sondern eine Platzpatrone</a>. Aber macht euch damit ruhig weiter lächerlich.</p>
<blockquote><p>Ich bin sehr stolz auf alle Beteiligten, die diesem Druck standgehalten haben und sich nicht aus der öffentlichen Diskussion drängen liessen.</p>
</blockquote><p>Also nicht sehr stolz auf Martin Röösli, der die Einladung zur Veranstaltung in Thun dem Vernehmen nach ausgeschlagen hat. </p>
<blockquote><p>Die Verantwortlichen dieser gezielten Stör-und Sabotageaktionen werden nicht anonym bleiben.</p>
</blockquote><p>Ich nenne es einen gescheiterten Aufklärungsversuch.</p>
<blockquote><p>Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, wer versucht, wichtige Diskussionen und wissenschaftliche Aufarbeitung zu behindern, insbesondere wenn solche Angriffe aus den eigenen Reihen erfolgen.</p>
</blockquote><p>Ist ja schon gut. Nur, wer außer mir interessiert sich noch dafür?<br />
 </p>
<blockquote><p>Genug ist genug. Fortsetzung folgt.</p>
</blockquote><p>Oh, bitte nicht!<br />
 <br />
Herzliche Grüße</p>
<p>Stephan Schall</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75655</link>
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<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 19:35:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lokale Gruppen, Vereine, Aktionen und Organisationen gegen 5G (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... listet der Verein Schutz vor Strahlung auf seiner Webseite auf: <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/handeln/lokaler-widerstand-gegen-mobilfunkantennen-und-5g">https://schutz-vor-strahlung.ch/handeln/lokaler-widerstand-gegen-mobilfunkantennen-und-5g</a></p>
<p>Aus Neugier bin ich mal die Liste vom Kanton Zürich durchgegangen. Hier mein Ergebnis:</p>
<ul>
<li> 24 Vereine, Gruppen, Aktionen, etc. sind aufgelistet<br />
</li><li> Davon geben 17 eine Webseite an<br />
</li><li> Bei 12 Seiten kommt die Fehlermeldung: Seite existiert nicht<br />
</li><li> Von den 5 Seiten die tatsächlich funktionieren ist nur eine einzige wirklich aktiv, d.h. der neuste Eintrag ist weniger als ein halbes Jahr alt.</li></ul><p>Laut Stichprobe sieht es in den anderen Kantonen auch nicht viel besser aus.</p>
<p>Alles in allem, sehr viel mehr Schein als Sein.</p>
</blockquote><p>Wegen der auffallend hohen Zahl der Karteileichen könnte ich mir vorstellen, dass SvS von Frequencia die &quot;<a href="https://web.archive.org/web/20221206165802/https://www.saferphone-initiative.ch/DE/komitees/lokalgruppen.html">Lokalkommittees</a>&quot; der unglücklichen Safer-Phone-Initiative geerbt hat. Bekanntlich ging die Initiative im September 2022 unmittelbar nach dem Start baden, noch bevor die vielen akquirierten Lokalkommittees überhaupt in Aktion treten konnten. Und weil das nun schon rd. vier Jahre her ist, haben sich die meisten der Lokalkommittees inzwischen aufgelöst. SvS ist mMn kein seriöser Verein, der das Erbe vor Nutzung von Karteileichen bereinigt. Die wollen um jeden Preis Klotzen, nicht Kleckern.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75654</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75654</guid>
<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 21:21:58 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
