Haifischflossensuppe: EBI "Stop Finning" braucht Unterstützer! (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 16.11.2021, 01:04 (vor 1599 Tagen)

Hi, zur Abwexlung mal ein Blick über den Tellerrand. Mache ich ausnahmsweise, da Haifische sich nicht selbst dagegen wehren können, dass sie gefangen, die Flossen abgeschnitten und sie dann zum Sterben zurück ins Meer gekippt werden. Die Gesamtzahl der so getöteten Haie wird laut Wikipedia auf 38 Millionen pro Jahr geschätzt. Und das nur, damit im Fernen Osten die Nachfrage nach Haifischflossensuppe gestillt werden kann.

Obwohl das Abtrennen von Flossen an Bord von EU-Schiffen und in EU-Gewässern verboten ist und Haie mit natürlichen Flossen angelandet werden müssen, gehört die EU zu den größten Exporteuren von Flossen und ist ein bedeutender Transitknotenpunkt für den weltweiten Handel mit Flossen. Da auf See nur wenige Inspektionen stattfinden, werden Flossen weiterhin illegal zurückbehalten, umgeladen oder in die EU geschmuggelt.

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) "Stop Finning" will den Handel mit Flossen in der EU beenden, einschließlich der Ein-, Aus- und Durchfuhr von Flossen, die sich nicht natürlich am Körper des Fischs befinden.

Da das Abtrennen der Flossen (Finning) wirksame Erhaltungsmaßnahmen für Haie verhindert, beantragt die EBI, die Verordnung (EU) Nr. 605/2013 auch auf den Handel mit Flossen auszudehnen und fordern die Kommission daher auf, eine neue Verordnung zu erarbeiten, mit der das Kriterium der "natürlich am Körper vorhandenen Flossen" auf den gesamten Handel mit Haien und Rochen in der EU ausgeweitet wird.

Das klingt vernünftig und könnte so manchen Hai vor einem qualvollen Tod retten. Deshalb habe ich für diese EBI schon 2020 meine Unterschrift geleistet. Die Sammelfrist endet jedoch in rd. 70 Tagen und es fehlen noch immer 620'000 Stimmen bis zur erforderlichen Million. Deshalb habe ich mich jetzt zu diesem Posting aufgerafft.

Also, wer den Haien mit seiner Unterschrift helfen möchte, bitte hier entlang. Dort wartet ein Online-Formular der EU, die Eingabe dauert keine zwei Minuten.

Weiterführende Informationen auf der Kampagnen-Website.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
EBI, Haifischflossen

Hai Tierfreunde, jetzt geht es um die Wurst!

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 26.01.2022, 21:26 (vor 1527 Tagen) @ H. Lamarr

Da das Abtrennen der Flossen (Finning) wirksame Erhaltungsmaßnahmen für Haie verhindert, beantragt die EBI, die Verordnung (EU) Nr. 605/2013 auch auf den Handel mit Flossen auszudehnen und fordern die Kommission daher auf, eine neue Verordnung zu erarbeiten, mit der das Kriterium der "natürlich am Körper vorhandenen Flossen" auf den gesamten Handel mit Haien und Rochen in der EU ausgeweitet wird.

Das klingt vernünftig und könnte so manchen Hai vor einem qualvollen Tod retten. Deshalb habe ich für diese EBI schon 2020 meine Unterschrift geleistet. Die Sammelfrist endet jedoch in rd. 70 Tagen und es fehlen noch immer 620'000 Stimmen bis zur erforderlichen Million. Deshalb habe ich mich jetzt zu diesem Posting aufgerafft.

Also, wer den Haien mit seiner Unterschrift helfen möchte, bitte hier entlang. Dort wartet ein Online-Formular der EU, die Eingabe dauert keine zwei Minuten.

Weiterführende Informationen auf der Kampagnen-Website.

Nur noch 5 Tage!

Die Kampagne zur Rettung der Haifische steht momentan bei 1,1 Mio. Unterstützer. Klingt gut, ist aber wohl noch immer zu wenig, denn bei der nationalen amtlichen Prüfung aller abgegebenen Stimmen werden erfahrungsgemäß bis zu 20 Prozent nicht gewertet. Deshalb kann die Kampagne noch immer scheitern.

Die Organisatoren bitten deshalb diejenigen um ihre Stimme, die sich noch nicht aufraffen konnten, den Haien die Chance auf ein erträgliches Auskommen mit uns Menschen zu sichern. Die Stimmabgabe, Link siehe oben, dauert wie gesagt keine zwei Minuten. Wer mehr tun will kann Freunde, Bekannte und Verwandte für diese rundum gute Sache mobilisieren, sollte aber dennoch nicht erwarten, beim nächsten Badeurlaub am Meer unbehelligt allzuweit rausschwimmen zu dürfen ;-).

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Hai Tierfreunde, das Ziel wurde erreicht

H. Lamarr @, München, Samstag, 05.02.2022, 18:12 (vor 1517 Tagen) @ H. Lamarr

Die Kampagne zur Rettung der Haifische steht momentan bei 1,1 Mio. Unterstützer. Klingt gut, ist aber wohl noch immer zu wenig, denn bei der nationalen amtlichen Prüfung aller abgegebenen Stimmen werden erfahrungsgemäß bis zu 20 Prozent nicht gewertet. Deshalb kann die Kampagne noch immer scheitern.

:danke:

Am Ende der Sammelfrist (31. Januar) blieb der Zähler für die Anzahl der Unterstützer beim Stand von 1'202'122 stehen. Das Polster für den Schwund infolge amtlicher Prüfung der Unterzeichner sollte also ausreichend dick sein, damit die Kampagne die Hürde von 1 Mio. gültiger Unterschriften überspringt und die vitalen Interessen der Haifische zuerst im EU-Parlament, dann gegenüber der EU-Kommission weiter verfolgen kann.

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EBI "Stop Finning" reichte bei EU 1'119'996 Unterschriften ein

H. Lamarr @, München, Samstag, 14.01.2023, 15:48 (vor 1174 Tagen) @ H. Lamarr

Hi, zur Abwexlung mal ein Blick über den Tellerrand. Mache ich ausnahmsweise, da Haifische sich nicht selbst dagegen wehren können, dass sie gefangen, die Flossen abgeschnitten und sie dann zum Sterben zurück ins Meer gekippt werden. Die Gesamtzahl der so getöteten Haie wird laut Wikipedia auf 38 Millionen pro Jahr geschätzt. Und das nur, damit im Fernen Osten die Nachfrage nach Haifischflossensuppe gestillt werden kann.

Post von den Organisatoren der EBI:

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der EU-Bürgerinitiative "Stop Finning - Stop the Trade".

Grüße aus Brüssel - am Mittwoch, den 11. Januar haben wir 1.119.996 Unterstützungserklärungen für ein Haifischflossenverbot an die EU-Kommission übergeben! Nochmals vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihre Unterstützung dieser Initiative in den letzten 2,5 Jahren!

An diesem besonderen Tag versammelten sich mehr als 50 Menschen aus über 10 europäischen Ländern auf dem Place de Luxembourg in Brüssel vor dem EU-Parlament. Wir stehen für mehr als 1,1 Millionen Menschen, 100 Naturschutzorganisationen, zahllose Unternehmen und Prominente und nicht zuletzt für Teams aus mehr als 15 EU-Ländern und eine Vielzahl von Menschen, die glauben, dass ein Ende des Handels mit Haifischflossen der Weg ist, um die größte Bedrohung für die Haie in den Weltmeeren zu beenden.

Mit der heutigen Einreichung unserer Europäischen Bürgerinitiative ist der offizielle politische Prozess eingeleitet worden:

Innerhalb eines Monats werden wir uns mit Vertretern der Kommission treffen, um die in unserer Initiative aufgeworfenen Fragen im Detail zu erläutern.

Innerhalb von 3 Monaten werden wir die Möglichkeit haben, unsere Initiative bei einer öffentlichen Anhörung im Europäischen Parlament vorzustellen.

Innerhalb von 6 Monaten wird die Kommission darlegen, welche Maßnahmen sie als Reaktion auf unsere Initiative vorschlagen wird (falls es welche gibt), und ihre Gründe für das Ergreifen (oder Nicht-Ergreifen) von Maßnahmen nennen. [...]

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– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Brüssel, Unterschriftensammlung, EBI, Haifischflossen

EBI "Stop Finning": Am 27. März Anhörung im EU-Parlament

H. Lamarr @, München, Freitag, 24.03.2023, 23:34 (vor 1105 Tagen) @ H. Lamarr

Innerhalb von 3 Monaten werden wir die Möglichkeit haben, unsere Initiative bei einer öffentlichen Anhörung im Europäischen Parlament vorzustellen.

[image]Am 27. März 2023 findet die öffentliche Anhörung im EU-Parlament statt. Die Haifreunde haben geschafft, wovon überzeugte Elektrosensiblen und Mobilfunkgegner mit ihrer EBI "Stop 5G" weiterhin nur träumen können. Die Anhörung findet von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Brüssel statt. Wer mag und sich ein Bild davon machen möchte, was der EBI "Stop 5G" entgeht, kann per Webstream an der Anhörung teilnehmen.
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Bild: Marine Massa

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Haifischflossensuppe: EBI "Stop Finning": EU will handeln

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 06.07.2023, 14:03 (vor 1001 Tagen) @ H. Lamarr

Liebe Unterstützer von "Stop Finning - Stop the Trade",

Heute ist der Tag, auf den wir alle gewartet haben: Die Antwort der Europäischen Kommission auf unsere Forderung nach einem Handelsverbot mit Haifischflossen ist da, und wir möchten Euch als Erste darüber informieren:

Die EU hat angekündigt bis Ende 2023 ein sogenanntes Impact Assessment zu den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen eines Haiflossenverbots in der Europäischen Union aufzusetzen. Eine solche Bewertung vor der Einführung neuer Vorschriften ist wichtig: Sie verringert die Chancen, später vor Gericht angefochten zu werden. Langfristig zahlt es sich aus, alle Auswirkungen im Voraus zu berücksichtigen und Strategien zu erarbeiten, um finanzielle Schäden in bestimmten Bereichen auszugleichen. Das Impact Assessment stellt sicher, dass alle Konsequenzen bereits im Voraus berücksichtigt werden.

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"Stop Finning": Europäische Kommission spielt auf Zeit

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 02.04.2026, 18:18 (vor 6 Stunden, 33 Minuten) @ H. Lamarr

Brüssel, 31.03.2026 Eine erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative ist kein Garant für zupackendes politisches Handeln. Die Organisatoren der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Stop Finning – Stop the Trade“ haben deshalb beim Europäischen Bürgerbeauftragten eine formelle Beschwerde gegen die Europäische Kommission eingereicht und dabei Verwaltungsmissstände bei der Bearbeitung der Initiative angeführt.

Die Organisatoren der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Stop Finning – Stop the Trade“
haben beim Europäischen Bürgerbeauftragten eine formelle Beschwerde gegen die Europäische
Kommission eingereicht und führen dabei Verwaltungsmissstände bei der Bearbeitung der Initiative an, die von mehr als 1,1 Millionen EU-Bürgern unterstützt wird.

Die Beschwerde äußert Bedenken hinsichtlich Verzögerungen und mangelnder Transparenz bei den Folgemaßnahmen der Kommission, auch unter der Verantwortung des Kommissars für Fischerei und Ozeane, Costas Kadis.

Trotz der im Juli 2023 gemachten Zusagen, darunter die Einleitung einer Folgenabschätzung bis
Ende desselben Jahres, sind wichtige Fristen abgelaufen. Ein aktualisierter Zeitplan wurde nicht vorgelegt.

„Mehr als eine Million Europäer haben die EU zum Handeln aufgefordert. Stattdessen stoßen wir auf
Schweigen und Verzögerungen“, sagte Christian Hempel. „Ein abgelaufener Zeitplan ist kein Zeitplan. Wenn die Kommission ihre eigenen Verpflichtungen einfach ignorieren kann, was bedeutet das für die europäische Demokratie?“

Die Beschwerde nennt drei wesentliche Versäumnisse:

● Eine Verletzung der Transparenzpflichten gemäß der EBI-Verordnung, einschließlich der Weigerung, einen überarbeiteten Zeitplan vorzulegen;
● Das Versäumnis, innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens zu handeln, was einen Verstoß gegen die EU-Charta der Grundrechte darstellt;
● Ein umfassenderes systemisches Muster, das mehrere erfolgreiche EBI betrifft.

Der Fall „Stop Finning“ ist kein Einzelfall. Andere große Bürgerinitiativen, darunter solche, die
ein Ende der Käfighaltung und ein Verbot der Pelztierhaltung fordern, sahen sich ähnlichen Verzögerungen und mangelnder Weiterverfolgung gegenüber. Zusammen werfen diese Fälle grundlegende Fragen zur Wirksamkeit der EBI als demokratisches Instrument auf, das den Bürgern eine direkte Stimme in der EU-Politik geben soll. Die Organisatoren fordern den Europäischen Bürgerbeauftragten auf, eine Untersuchung einzuleiten und der Kommission zu empfehlen:

● einen klaren und aktualisierten Zeitplan für Maßnahmen vorzulegen;
● öffentlich über die bereits eingegangenen Verpflichtungen zu berichten;
● sicherzustellen, dass künftige EBI zeitnah und transparent bearbeitet werden.

„Hier geht es nicht nur um Haie“, fügte Christian Hempel hinzu. „Es geht darum, ob 1 Million Europäer die EU-Politik mitgestalten können oder ob ihre Stimmen stillschweigend beiseitegeschoben werden können.“

Die Beschwerde kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die EU-Institutionen einer zunehmenden Kontrolle hinsichtlich Transparenz und demokratischer Rechenschaftspflicht ausgesetzt sind.

Hinweise für Redakteure
● Die EBI „Stop Finning – Stop the Trade“ sammelte 1.119.996 gültige Unterschriften
in der gesamten EU.
● Sie fordert ein Verbot des Handels mit abgetrennten Haifischflossen in der EU.
● Die Europäische Kommission antwortete im Juli 2023 und verpflichtete sich, mögliche
Maßnahmen zu prüfen, doch wichtige Fristen wurden seitdem nicht eingehalten.
● Die Europäische Bürgerinitiative ist das wichtigste Instrument der partizipativen
Demokratie in der EU und in Artikel 11 Absatz 4 des Vertrags über die Europäische Union verankert. (Quelle)

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