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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>2026-05-12: Mobilfunkstrahlung kann Embryos und Babys schädigen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 12. Mai 2026<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6273577">90 Studien zeigen: Mobilfunkstrahlung kann Embryonal- und frühe Kindesentwicklung schädigen</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Diagnose-Funk hat die Studienlage zur sogenannten Embryotoxizität (Schädlichkeit für Embryo, Fötus und Kleinkind) zusammengestellt und nennt das Ergebnis &quot;Überblick für den Durchblick Nr. 10&quot;. Aus über 90 Studien und acht Übersichtsarbeiten (Reviews) destillierte aller Voraussicht nach der gelernte Drucker Peter Hensinger sieben angeblich wesentliche Erkenntnisse für medizinisches Fachpersonal. Doch wie es um die Fachkompetenz des Vereins wirklich bestellt ist, macht eine Textpassage aus der &quot;Pressemittelung&quot; jedem klar, der nur einen Funken Ahnung von Standardprozeduren der Wissenschaft hat. Die grundfalsche und deshalb peinliche Behauptung &quot;<em>All diese Studien sind [...] in wissenschaftlichen Fachmagazinen peer-reviewed erschienen, es handelt sich also um wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis.</em>&quot; lässt einem den Atem stocken.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Bei einer Peer-Review prüfen Fachkollegen im Auftrag eines Wissenschaftsverlags ein Manuskript, ob es für die Veröffentlichung tauglich ist. Eine bestandene Peer-Review bescheinigt lediglich, dass eine Studie nach Ermessen der Gutachter grundlegenden wissenschaftlichen Mindeststandards genügt. Sie bescheinigt nicht, dass die Ergebnisse einer Studie belastbar, reproduzierbar oder gar wissenschaftlich gesichert sind. Viele später widerlegte Befunde waren peer-reviewed.</p>
<p>Die mit der &quot;Pressemitteilung&quot; beworbene Broschüre &quot;Beeinflusst Mobilfunkstrahlung die Entwicklung von Embryos und Babys?&quot; will eine wissenschaftlich fundierte, evidenzbasierte Übersicht für medizinische Fachkreise sein. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sie wesentliche wissenschaftliche Standards systematisch verfehlt und eher die Merkmale eines aktivistischen Risikodossiers hat.</p>
<p><span class="underline">1. Keine neutrale Übersicht, sondern selektive Risikosammlung</span>: Die Broschüre ist keine ausgewogene wissenschaftliche Gesamtschau der Forschungslage, sondern eine gezielte Sammlung alarmierender Studien. Das Dokument erklärt selbst ausdrücklich, dass gezielt Studien ausgewählt wurden, die biologische Effekte bzw. Risiken zeigen. Dadurch entsteht ein gravierender Selektionsbias, denn entwarnende Studien, Nullbefunde, widersprüchliche Ergebnisse, sowie kritische methodische Einordnungen werden kaum berücksichtigt. Damit entsteht für den Leser der Eindruck einer nahezu geschlossenen Evidenzlage, obwohl die reale Forschungslage heterogen und umstritten ist.</p>
<p><span class="underline">2. Fehlende wissenschaftliche Methodik</span>: Die Broschüre verwendet wissenschaftliche Begriffe, erfüllt aber zentrale Anforderungen evidenzbasierter Medizin und seriöser Übersichtsarbeiten nicht. Es fehlen insbesondere:</p>
<p>► klare Ein- und Ausschlusskriterien,<br />
► systematische Literaturbewertung,<br />
► Qualitätsgewichtung der Studien,<br />
► Bias-Analyse,<br />
► Bewertung von Reproduzierbarkeit,<br />
► Evidenzhierarchien,<br />
► statistische Einordnung,<br />
► Diskussion von Confoundern,<br />
► klinische Relevanzbewertung.</p>
<p>Stattdessen werden sehr unterschiedliche Arbeiten – von Zellstudien bis zu epidemiologischen Beobachtungsstudien – rhetorisch häufig auf dieselbe Stufe gestellt. Die reine Anzahl zitierter Studien ersetzt jedoch keine methodische Evidenzbewertung.</p>
<p><span class="underline">3. Übergewicht von Tier-, Zell- und Modellstudien</span>: Viele der dramatischsten Aussagen stützen sich auf:</p>
<p>► Zellkulturen,<br />
► Mäuse- und Rattenexperimente,<br />
► Drosophila-Modelle,<br />
► Hühnerembryonen,<br />
► oxidative-Stress-Parameter.</p>
<p>Solche Studien können Hypothesen generieren, erlauben aber nur begrenzt Aussagen über reale Gesundheitsrisiken beim Menschen. Die Broschüre verwischt diese Grenze häufig und suggeriert eine direkte Übertragbarkeit auf menschliche Schwangerschaften und Kinderentwicklung.</p>
<p>Methodische Probleme vieler EMF-Tierstudien bleiben in dem &quot;Überblick&quot; unberücksichtigt (z.B. kleine Fallzahlen, Dosimetrieprobleme, fehlende Replikation, statistische Instabilität, künstliche Expositionsbedingungen).</p>
<p><span class="underline">4. Alarmistische und rhetorisch manipulative Darstellung</span>: Die Sprache des Dokuments ist nicht nüchtern-wissenschaftlich, sondern stark moralisierend und konfliktorientiert. Wiederkehrende Elemente sind:</p>
<p>► Warn- und Bedrohungsrhetorik,<br />
► Tabakindustrie-Vergleiche,<br />
► Vorwürfe institutioneller Verharmlosung,<br />
► Begriffe wie &quot;Agnogenese&quot;, &quot;Fehlinterpretation&quot;, &quot;Paralyse&quot;,<br />
► Darstellung von Behörden als interessengeleitet oder wissenschaftlich unehrlich.</p>
<p>Dadurch wird weniger ein offener wissenschaftlicher Diskurs geführt als ein Konfliktnarrativ aufgebaut: &quot;Die Risiken sind bekannt, werden aber von Behörden und Institutionen systematisch heruntergespielt.&quot; Das ist typisch für aktivistische Wissenschaftskommunikation.</p>
<p><span class="underline">5. Suggestion wissenschaftlicher Gewissheit trotz unsicherer Evidenzlage</span>: Die Broschüre formuliert vielfach so, als seien Entwicklungsstörungen, neurologische Schäden, Fruchtbarkeitsschäden, Krebsrisiken, embryonale Schäden durch Mobilfunkstrahlung im Wesentlichen bereits nachgewiesen. Tatsächlich ist die internationale Forschungslage keineswegs einheitlich:</p>
<p>► viele Befunde sind inkonsistent,<br />
► epidemiologische Ergebnisse sind häufig schwach oder widersprüchlich,<br />
► biologische Mechanismen sind nicht abschließend geklärt,<br />
► Reproduzierbarkeit vielfach problematisch.</p>
<p>Die Darstellung überzeichnet daher den tatsächlichen wissenschaftlichen Konsens erheblich.</p>
<p><span class="underline">6. Missbrauch des Begriffs &quot;evidenzbasiert&quot;</span>: Besonders problematisch ist die Behauptung, die Broschüre stelle eine &quot;evidenzbasierte Grundlage&quot; für medizinische Beratung dar. Denn in der evidenzbasierten Medizin bedeutet dies:</p>
<p>► systematische Evidenzbewertung,<br />
► transparente Methodik,<br />
► Qualitätsgewichtung,<br />
► klinische Relevanzanalyse,<br />
► ausgewogene Darstellung der Gesamtlage.</p>
<p>Doch genau diese Anforderungen erfüllt die Broschüre nicht. Der Begriff wird hier eher als Autoritätsmarker verwendet, um wissenschaftliche Legitimität zu suggerieren.</p>
<p><span class="underline">7. Strategische Zielgruppenansprache</span>: Die angebliche Zielgruppe – Hebammen, Schwangerschaftsberatung, medizinische Fachkräfte, Kommunalpolitik – wirkt nicht zufällig gewählt. Es handelt sich um gesellschaftliche Multiplikatoren mit hoher Verantwortung, geringer EMF-Fachspezialisierung und besonderer Sensibilität für Risiken gegenüber Kindern und Schwangeren.</p>
<p>Die Broschüre eignet sich dadurch sehr gut, um Besorgnis zu erzeugen, Vorsorgeforderungen zu legitimieren, lokale Mobilfunkprojekte politisch unter Druck zu setzen und institutionelles Misstrauen zu fördern.</p>
<p>Gerade bei fachfremden Lesern erzeugen:</p>
<p>► lange Literaturverzeichnisse,<br />
► Fachsprache,<br />
► molekularbiologische Begriffe,<br />
► viele Grafiken und Studienzahlen</p>
<p>leicht den Eindruck einer überwältigenden wissenschaftlichen Absicherung.</p>
<p><span class="underline">8. Fragwürdige wissenschaftliche Autorität</span>: Der mutmaßliche Hauptautor des &quot;Überblicks&quot; (Peter Hensinger) ist kein ausgebildeter Wissenschaftler oder Mediziner, er stammt aus einem fachfremden Berufsfeld. Das allein widerlegt noch keine Inhalte. Der Spaß hört aber dort auf, wo:</p>
<p>► komplexe Risikobewertungen vorgenommen,<br />
► Behörden der Fehlinterpretation beschuldigt,<br />
► medizinische Beratung beeinflusst,<br />
► und wissenschaftliche Evidenz eigenständig neu gewichtet wird.</p>
<p>Gerade dafür wären hohe methodische und fachwissenschaftliche Standards erforderlich, die von der Broschüre nicht erkennbar erfüllt werden.</p>
<p><span class="underline">9. Funktion der Broschüre</span>: Die Gesamtwirkung der Broschüre spricht eher dafür, dass sie ein mobilisierungspolitisches Dokument, ein Instrument vorsorgeaktivistischer Risikokommunikation, und ein Argumentationspapier für mobilfunkkritische Netzwerke sein soll – nicht aber ein neutraler wissenschaftlicher Überblick. Der zentrale kommunikative Effekt besteht darin, bei Laien und politischen Entscheidern den Eindruck zu erzeugen:</p>
<p>&quot;Die Gefahrenlage ist wissenschaftlich längst belegt, nur Behörden ignorieren sie.&quot; Eben dieser Eindruck wird durch die tatsächliche Evidenzlage jedoch nicht gedeckt.</p>
<p><strong>In eigener Sache</strong>: Diese Kritik an der vorliegenden &quot;Pressemitteilung&quot; und an dem damit beworbenen &quot;Überblick Nr. 10&quot; des Vereins Diagnose-Funk ist das Ergebnis einer kontroversen längeren Diskussion zwischen dem Postingautor und der KI ChatGPT.    <br />
<strong>Google-News</strong>: Um auch Nachzügler zu erfassen, findet die Resonanzauswertung erst in einigen Tagen statt. Derzeit gibt es nach drei Tagen mit <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;hs=4GEV&amp;sca_esv=498f31acae8dba9f&amp;q=Diagnose-Funk+Mobilfunkstrahlung+Embryonal-+und+Kindesentwicklung&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=ADc_l-YGrpJMQtvjQ6h14rj-dfIrbPkd_Upq68wJVnEIgo2Pw7OnYMrjl88UHzU74qVFqdjuHToaGNnwfhy6wRLsIb7G1s5hKbMRPllPFbU_m_UJ6YxVAk2-3OTBSzyvF3ccYTX0u_2ajtq3x1B7pcX5T2XvWQQff3JPCCy2Wrv1EfAKb-PFQL7oOyx5AQESfguvGYnQpNvTmBQN-LT2hooKrGI1DObcIQ&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwir1cemh7yUAxXoR_EDHe0AGIwQ0pQJegQIExAB&amp;biw=1558&amp;bih=829&amp;dpr=1.2">diesem Suchbegriff</a> null relevante Treffer.</p>
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<pubDate>Fri, 15 May 2026 19:56:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>1&amp;1-Handynetz erreicht fast jeden dritten Haushalt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Telekommunikationsunternehmen 1&amp;1 kommt beim Ausbau seines Handynetzes langsam voran. Die eigenen Antennen erreichten Ende März [2026] 29 Prozent der Haushalte Deutschlands und damit zwei Prozentpunkte mehr als drei Monate zuvor, teilte die Firma in Montabaur mit. Bis 2030 muss die Firma mindestens 50 Prozent der Haushalte erreicht haben, so sieht es eine staatliche Ausbaupflicht vor. </p>
<p>Die Antennen stehen vor allem in dicht besiedelten Städten. Die Fläche, die 1&amp;1 mit seinen Funkstationen erreicht, ist gering: Nach Angaben der Bundesnetzagentur lag die Flächenabdeckung von 1&amp;1 in der 5G-Technologie im Dezember nur bei 1,9 Prozent, im 4G-Funkstandard waren es 1,8 Prozent. </p>
<p>1&amp;1 ist nach der Telekom, Vodafone und von O2 der vierte deutsche Handynetzbetreiber. Er hat sich 2019 erstmals eigene Funkfrequenzen für 1,1 Milliarden Euro ersteigert und seine ersten Mobilfunk-Antennen Ende 2023 aktiviert. <a href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/mobilfunk-11-handynetz-erreicht-fast-jeden-dritten-haushalt-15586979.html">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 15 May 2026 12:07:12 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kompetenzinitiative: Gigaherz' toter Partner (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In der Szene gibt es wohl mehrere scheintote Seiten. Die Flacherdler und Chemtrailer scheinen den Elektrohysterikern langsam aber sicher das Wasser abzugraben.<br />
<a href="https://www.hese-project.org/index.php">Hese</a>, letzte Aktualisierung am 07. September 2020.</p>
</blockquote><p>Hast du das vergessen? Das hese-project ging im Dezember 2018 mit Mann und Maus unter, Rettungsboote gab es keine. Im Januar 2019 wurde dann an Helvetias Küsten im www &quot;Elektrosmognews&quot; angeschwemmt. Resteverwerter <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66587">Mobilejoe</a> schnappte sich das herrenlose Strandgut und stellt die einst quicklebendige Leiche seither in (s)einem Schaufenster aus. </p>
<blockquote><p>[...]</p>
</blockquote><blockquote><p>Zwei von vielen? Wer weiss, es ist jedenfalls ziemlich still geworden an der EHS-Front.</p>
</blockquote><p>Falco würde diesen Sachverhalt mutmaßlich so gesungen haben: &quot;<em>Drah di net um, oh oh oh, der Sensenmann geht um</em>&quot;.</p>
<blockquote><p>Und auch Frau W. aus O. in M. müsste mittlerweile von ihrem Leider erlöst sein, ...</p>
</blockquote><p>Mitnichten. Sie übertrifft die durchschnittliche Lebenserwartung ihres Jahrgangs mittlerweile um <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75572">stolze 10 Jahre</a>. Was du jetzt gerade denkst, Hans, behalte es besser in deinem Kopf und schreibe es nicht in ein Posting. Wie lange Eva W. noch durchhält weiß der Himmel – oder die Hölle.</p>
<blockquote><p>... sprach sie doch auf die 3G Frequenzen an. Die sollten mittlerweile mehr oder weniger überall abgeschaltet sein.</p>
</blockquote><p>Mensch Hans! Trägerfrequenzen sind ein viel zu kostbares Gut (Spektrum), um sie ungenutzt in einem Schuhkarton für später aufzubewahren. Abgeschaltet wurde nur die 3G-Technik, die verwendeten Frequenzen aber leben weiter auf 4G, 5G, 6G, 7G usw. bis zum Jüngsten Tag <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75602</link>
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<pubDate>Thu, 14 May 2026 21:06:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Präsident wohnte in Tramhüsli (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich weiss nicht was Du hast. Sieht doch ganz hübsch aus 😀 </p>
</blockquote><p>Dieser Meinung bin doch auch ich: <em>&quot;Von oben sieht das zentral gelegene Häuschen mit bester Verkehrsanbindung ausgesprochen einladend aus.&quot;</em> <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75601</link>
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<pubDate>Thu, 14 May 2026 20:11:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kompetenzinitiative: Gigaherz' toter Partner (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In der Szene gibt es wohl mehrere scheintote Seiten. Die Flacherdler und Chemtrailer scheinen den Elektrohysterikern langsam aber sicher das Wasser abzugraben.<br />
<a href="https://www.hese-project.org/index.php">Hese</a>, letzte Aktualisierung am 07. September 2020.<br />
<a href="https://microondes.wordpress.com">microondes</a>, so wie ich es in Erinnerung habe seinerzeit als &quot;unwichtig&quot; bei Gigaherz im Forum unterwegs. Letzter Beitrag vom 27. Februar 2020.</p>
<p>Zwei von vielen? Wer weiss, es ist jedenfalls ziemlich still geworden an der EHS-Front. Und auch Frau W. aus O. in M. müsste mittlerweile von ihrem Leider erlöst sein, sprach sie doch auf die 3G Frequenzen an. Die sollten mittlerweile mehr oder weniger überall abgeschaltet sein.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75600</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75600</guid>
<pubDate>Wed, 13 May 2026 20:14:22 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>hans</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Präsident wohnte in Tramhüsli (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss nicht was Du hast. Sieht doch ganz hübsch aus 😀 </p>
<p><a href="https://www.google.com/maps/@47.0728769,8.2780866,3a,90y,228.59h,108.01t/data=!3m7!1e1!3m5!1sVzAVJDO6di4-51U-zkbpjQ!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D-18.010000000000005%26panoid%3DVzAVJDO6di4-51U-zkbpjQ%26yaw%3D228.59!7i16384!8i8192?entry=ttu&amp;g_ep=EgoyMDI2MDUxMS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D"><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202605131951236a04d63bd661c.jpg" alt="[image]" width="760" height="703" /></a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75599</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75599</guid>
<pubDate>Wed, 13 May 2026 19:52:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>hans</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kompetenzinitiative: Gigaherz' toter Partner</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202605121138026a03111aa5f51.jpg" class="left" alt="[image]" width="354" height="541" />Auf <a href="https://www.gigaherz.ch/beratung/partner/">dieser Seite</a> listet der schweizerische Anti-Mobilfunk-Verein gigaherz.ch seine Gesinnungsgenossen auf, derzeit sechs an der Zahl. Ob freilich die dort genannten Vereine überhaupt Kenntnis davon haben, dass sie &quot;Partner&quot; von gigaherz.ch sind, darf getrost bezweifelt werden. Hier und jetzt ist dies aber nicht Thema.</p>
<p>Allzu eng können die Partnerschaften allerdings nicht sein. Zumindest nicht zu der sogenannten Kompetenzinitiative, die einst (2007) von einem Literaturprofessor und einem Psychotherapeuten gegründet wurde und nach dem Ausscheiden der Gründer in die Obhut des inzwischen 85-jährigen Münchener Mathematikers Klaus Buchner übergegangen ist.</p>
<p>Doch der Link, mit dem gigaherz.ch auf den Partner &quot;<a href="http://www.kompetenzinitiative.net/">Kompetenzinitiative</a>&quot; verlinkt, ist gegenwärtig tot. Hoster Strato teilt an der Zieladresse in sechs Sprachen fröhlich mit:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Diese Domain wurde soeben freigeschaltet. Es wurden noch keine Inhalte hinterlegt.</strong></em></span></p>
<p>Das ist natürlich Schmarrn, was der Hoster da schreibt. Denn die fragliche Domain kompetenzinitiative.net war in der Blütezeit der &quot;Kompetenzinitiative&quot; sehr wohl seit 2008 in Gebrauch und ja, auch Inhalte hat es gegeben, über die ich aber lieber den Mantel des Schweigens lege. Bevor die &quot;Kompetenzinitiative&quot; die Domain .net Mitte 2024 aufgab, legte sie etliche Jahre lang eine Umleitung auf die Domain .com. Nach der Gründung konnte die &quot;Kompetenzinitiative&quot; nämlich gar nicht genug Domains ergattern, um ihre Sicht auf das Risiko Mobilfunk zu verbreiten. Doch diese Phase ist lange vorbei, die einzige heute noch lebendige Domain des Altherrenvereins ist <a href="https://www.kompetenzinitiative.de">kompetenzinitiative.de</a>, deren Inhalte qualitativ noch immer auf dem Niveau der jungen &quot;Kompetenzinitiative&quot; verharren. Selbstredend nur aus meiner Sicht. </p>
<p>Von allen diesen Umwälzungen bei seinem Partner &quot;Kompetenzinitiative&quot; hat gigaherz.ch nichts mitbekommen. Und auch der &quot;Partner&quot; hat sich bei gigaherz.ch nicht über den seit Jahren toten Link beschwert. Weil beide aber zu treuen Lesern des IZgMF-Forums zählen, ist anzunehmen, dass der tote Link bei gigaherz.ch nach einer Pietätspause diskret wiederbelebt wird.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75598</link>
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<pubDate>Tue, 12 May 2026 12:18:02 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bluetooth-Kopfhörer: Auf Social Media wird behauptet ...</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Social Media wird Tag für Tag viel geblödelt. Derzeit angeblich auch über Strahlungsrisiken beim Gebrauch von Bluetooth-Kopfhörern. Wenn das stimmt, wäre das Geblödel eigentlich nicht (mehr) der Rede wert, <a href="https://www.geo.de/wissen/faktencheck--wie-unbedenklich-sind-bluetooth-kopfhoerer--37386492.html?utm_source=firefox-newtab-de-de">würde mit dem Portal &quot;Geo&quot;</a> nicht ein prominenter Faktenchecker in den Ring steigen, der bislang um die unselige Elektrosmogdebatte einen Bogen machte.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75597</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75597</guid>
<pubDate>Tue, 12 May 2026 11:15:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Übergewissheit auf der Spur: Florett statt Schwert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span class="underline">Frage an ChatGPT</span>: Eiserne Mobilfunkgegner lasten viele Vorfälle des Alltags, z.B. Verkehrsunfälle, Gewalttaten, Pisa-Ergebnisse, Waldsterben, Insektensterben, Erkrankungen und anderes mehr der Strahlung des Mobilfunks an. Mit Fakten sind sie nicht zu beeindrucken. Wie bringt man so jemanden zum Umdenken? Bitte konkrete Tipps.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Antwort der KI</span></p>
<p>Bei solchen Personen scheitert der Versuch fast immer daran, dass man mit Fakten gegen ein geschlossenes Weltbild argumentiert. Für die Betroffene sind die einzelnen Behauptungen oft keine isolierten Irrtümer mehr, sondern Teil eines umfassenden Deutungsmusters (z.B. früher war alles besser ...). Mobilfunk wird dann zur Universalerklärung für tatsächliche oder vermeintliche gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Wer frontal widerspricht, bestätigt aus deren Sicht nur, dass andere &quot;es nicht sehen wollen&quot;.</p>
<p>Deshalb funktionieren andere Ansätze meist besser als reine Sachargumente.</p>
<p>► <strong>Nicht auf die große Theorie zielen, sondern auf einzelne Widersprüche</strong><br />
Wenn jemand behauptet, Mobilfunk verursache gleichzeitig Verkehrsunfälle, Pisa-Probleme und Insektensterben, dann nicht sofort mit Studien kontern. Besser ist eine ruhige Nachfrage: &quot;Wie erklärst du dann, dass es Verkehrstote schon lange vor dem Mobilfunk gab?&quot;<br />
Oder: &quot;Warum sind die Pisa-Ergebnisse in Ländern mit sehr unterschiedlicher Mobilfunkdichte ähnlich?&quot;<br />
Das zwingt eher zum Nachdenken als ein Faktenfeuerwerk.</p>
<p>► <strong>Die Universalität der Erklärung thematisieren</strong><br />
Ein wichtiger Hebel ist die Frage: &quot;Gibt es überhaupt noch ein gesellschaftliches Problem, das deiner Meinung nach nichts mit Mobilfunk zu tun hat?&quot;<br />
Dadurch wird sichtbar, dass die Theorie unfalsifizierbar geworden ist. Viele merken erst dann, dass sie alles durch dieselbe Brille interpretieren.</p>
<p>► <strong>Nicht sofort widerlegen, sondern Prognosen verlangen</strong><br />
Zum Beispiel: &quot;Wenn Mobilfunk wirklich Hauptursache des Insektensterbens wäre – welche Entwicklung hätte man dann in Regionen ohne dichten Ausbau erwarten müssen?&quot;<br />
Menschen merken Widersprüche eher bei Vorhersagen als bei Vergangenheitsdebatten.</p>
<p>► <strong>Eigene Irrtümer ansprechen</strong><br />
Hilfreich kann sein: &quot;Gab es bei diesem Thema schon einmal etwas, bei dem du deine Meinung korrigiert hast?&quot;<br />
Wer nie Irrtümer einräumt, merkt so manchmal selbst, wie starr die eigene Position geworden ist.</p>
<p>► <strong>Die emotionale Ebene erkennen</strong><br />
Oft steckt hinter solchen Weltbildern weniger Wissenschaft als ein Bedürfnis nach Ordnung und Erklärung. Ein komplexer, unübersichtlicher Alltag wird auf eine vermeintlich klare Ursache reduziert. Wer nur sachlich diskutiert, erreicht diese Ebene nicht. Sinnvoller ist manchmal: &quot;Was genau macht dir am Mobilfunk eigentlich am meisten Angst?&quot;<br />
Dann kommt man eher an den Kern.</p>
<p>► <strong>Keine Demütigung vor Publikum</strong><br />
Vor anderen Menschen werden sie ihre Position vermutlich verteidigen, selbst wenn Zweifel entstehen. Umdenken geschieht eher in ruhigen Einzelgesprächen ohne Gesichtsverlust.</p>
<p>► <strong>Kleine Zweifel sind realistischer als komplette Kehrtwenden</strong><br />
Das Ziel sollte nicht sein, dass sie plötzlich Mobilfunk harmlos finden. Realistischer ist: &quot;Vielleicht erklärt Mobilfunk doch nicht alles.&quot;<br />
Schon das wäre ein Fortschritt.</p>
<p>► <strong>Alternative Erklärungen konkret und lebensnah machen</strong><br />
  Nicht abstrakt &quot;multifaktorielle Ursachen&quot; sagen. Sondern:</p>
<p>  * Verkehrsunfälle: Ablenkung, Alkohol, Müdigkeit, Geschwindigkeit<br />
  * Pisa: Bildungssystem, soziale Herkunft, Sprachkompetenz<br />
  * Insektensterben: Pestizide, Flächenversiegelung, Lichtverschmutzung<br />
  * Waldsterben: Trockenheit, Borkenkäfer, Monokulturen</p>
<p>Je konkreter und anschaulicher die Alternativen sind, desto weniger attraktiv wird die monokausale Mobilfunk-Erzählung.</p>
<p>► <strong>Den Bestätigungsfehler sichtbar machen</strong><br />
Ein möglicher Satz: &quot;Fallen dir eigentlich auch positive Entwicklungen seit Einführung des Mobilfunks auf – oder registrierst du nur negative?&quot;<br />
Das kann helfen, selektive Wahrnehmung bewusst zu machen.</p>
<p>► <strong>Wichtig ist allerdings</strong>: Manche Menschen wollen gar nicht umdenken. Das Weltbild erfüllt dann eine psychologische Funktion – etwa Identität, Zugehörigkeit oder moralische Selbstaufwertung. In solchen Fällen ist das erreichbare Ziel häufig nicht Überzeugung, sondern nur eine sachlichere Gesprächskultur.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75596</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75596</guid>
<pubDate>Tue, 12 May 2026 10:43:09 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Drohnenabwehr: Rheinmetall und Telekom wollen kooperieren</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Rheinmetall und Deutsche Telekom beabsichtigen gemeinsam einen Abwehrschirm gegen Drohnen und Sabotage zu entwickeln. Die Unternehmen wollen damit Städte und kritische Infrastrukturen in Deutschland schützen. Darauf verständigten sich die Unternehmen im Vorfeld der bevorstehenden Fachausstellung für Sicherheitstechnik Afcea in Bonn.</strong></span><br />
 <br />
Eine neue Herausforderung sind Drohnen, die über Mobilfunknetze gesteuert werden. Während die Masse der Piloten Drohnen über eine Fernbedienung steuert, nimmt die Zahl der Piloten zu, die den Mobilfunk zum Steuern von Drohnen nutzen. Die Einsatzrealität im In- und Ausland zeigt: Sowohl handelsübliche als auch selbstgebaute Drohnen werden immer häufiger über Mobilfunknetze gesteuert. Wie sich diese Drohnen aufspüren lassen, erforscht die Telekom gemeinsam mit der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (Uni-Bw). </p>
<p>Künftig wird das Mobilfunknetz selbst zum Sensor und Riesen-Radar, indem es Veränderungen und Auffälligkeiten im Datenverkehr erfasst, die auf die Steuerung oder Kommunikation von Drohnen hinweisen, um so Drohnen etwa in temporären Flugbeschränkungsgebieten für Einsatzkräfte sichtbar zu machen. Basis hierfür ist das von der Telekom auf dem Campus der Uni-Bw installierte 5G-Standalone Hochleistungsnetzwerk, das auf Technik von Ericsson basiert.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2026/05/2026-05-11-rheinmetall-und-telekom-kooperieren-bei-drohnenabwehr-im-zivilen-bereich">Rheinmetall-Pressemitteilung vom 11. Mai 2026</a></p>
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<pubDate>Mon, 11 May 2026 10:18:02 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich weiß, dass ich recht habe – der Übergewissheit auf der Spur</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Der Hamburger Psychologe Steffen Moritz versucht derzeit etwas Bemerkenswertes: Er überträgt eine Therapieform aus der Behandlung von Wahnvorstellungen auf politische Polarisierung. Ausgangspunkt ist dabei nicht die Frage, wer recht hat, sondern warum manche Menschen ihre Überzeugungen mit unbeirrbarer Gewissheit vertreten – selbst dann, wenn die Faktenlage wackelig ist. Daraus könnten auch für die festgefahrene Mobilfunkdebatte neue Kommunikationsansätze abfallen.</strong></span><br />
 <br />
Der Ansatz nennt sich &quot;Metakognitives Training&quot; (MKT). Entwickelt wurde er ursprünglich für Patienten mit Schizophrenie. Dabei geht es unter anderem um einen Denkfehler namens &quot;Jumping to Conclusions&quot;: vorschnelles Schlussfolgern auf Basis weniger Informationen – verbunden mit hoher subjektiver Sicherheit. Die Forscher sprechen von &quot;Übergewissheit&quot;.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026050620584469fbab84a1812.jpg" class="left" alt="[image]" width="350" height="525" />◄ &quot;Jumping to Conclusions&quot; ins Bild gesetzt von der KI Copilot<br />
 <br />
Und genau dieser Begriff dürfte manchem Beobachter der Mobilfunkdebatte bekannt vorkommen. Denn eingefleischte Mobilfunkgegner zeichnen sich oft nicht nur durch Skepsis aus, sondern durch eine bemerkenswerte Unerschütterlichkeit ihrer Überzeugungen. Typisch sind Sätze wie:</p>
<p>&quot;Ich brauche keine Studien mehr.&quot;<br />
&quot;Das ist längst bewiesen.&quot;<br />
&quot;Wer das nicht sieht, will es nicht sehen.&quot;<br />
&quot;Die Industrie steckt doch überall drin.&quot;</p>
<p>Interessant am MKT-Ansatz ist nun: Die Therapie versucht nicht frontal zu belehren. Genau das funktioniert nämlich oft schlecht. Moritz formuliert es im n-tv-Interview sinngemäß so: Man könne Menschen nicht aus einem Wahn herausdiskutieren, indem man ihnen einfach sagt: &quot;Überleg doch mal, das kann ja nicht sein.&quot; Stattdessen soll ein &quot;Samen des Zweifels&quot; gesät werden.</p>
<p>Ein Beispiel aus der Therapie: Patienten bekommen Cartoon-Sequenzen gezeigt, die zunächst eine völlig eindeutige Interpretation nahelegen. Mit jedem weiteren Bild verändert sich jedoch der Kontext – bis die anfänglich &quot;offensichtliche&quot; Erklärung plötzlich falsch erscheint. Diese Übung will erlebbar machen, wie schnell das Gehirn voreilige Gewissheiten produziert.</p>
<p>Für die politische Studie arbeiteten die Forscher mit ähnlich konstruierten Situationen. Grünen-Anhänger und AfD-Anhänger mussten scheinbar einfache Fragen beantworten, bei denen stereotype Erwartungen gezielt angesprochen wurden. Danach erhielten die Teilnehmer die korrekten Antworten – verbunden mit der Frage, warum sie sich ihrer Fehleinschätzung eigentlich so sicher gewesen waren.</p>
<p>Der interessante Punkt ist nicht der Faktencheck selbst. Faktenchecks gibt es seit Jahren. Neu ist die metakognitive Ebene:</p>
<p>Nicht &quot;Du irrst dich&quot;,<br />
sondern:<br />
&quot;Warum warst du dir so sicher?&quot;</p>
<p>Überträgt man dies auf die Mobilfunkdebatte, ergeben sich spannende Gedankenexperimente.</p>
<p>Etwa dieses: Ein überzeugter Elektrosensibler liest von einer neuen Studie und &quot;weiß&quot; bereits nach Überschrift und Abstract, dass sie manipuliert sein müsse. Die eigentliche Frage wäre dann nicht sofort, ob seine Kritik stimmt oder nicht. Sondern: Wie kommt diese voreilige Gewissheit zustande?</p>
<p>Oder:</p>
<p>Ein Aktivist deutet jede technische Änderung an einem Sendemast unmittelbar als Bestätigung einer angeblichen Gesundheitsgefahr. Könnte es sein, dass hier ein Deutungsmuster bereits feststeht – und neue Informationen nur noch passend einsortiert werden?</p>
<p>Oder umgekehrt: Auch Mobilfunkbefürworter könnten sich fragen, ob sie Kritiker manchmal vorschnell als irrational abstempeln, ohne genauer hinzusehen. Darin liegt vermutlich die eigentliche Stärke des Ansatzes: Er zwingt beide Seiten zu mehr epistemischer Bescheidenheit.</p>
<p><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/pops.70118">Die Studie berichtet</a>, dass sich bei vielen Teilnehmern Feindseligkeit und Gewaltbereitschaft gegenüber dem politischen Gegner verringerten. Rund 70 Prozent gaben an, neue Perspektiven gewonnen zu haben. Für die Mobilfunkdebatte wäre schon viel gewonnen, wenn aus &quot;Ich weiß&quot; gelegentlich wieder ein &quot;Vielleicht irre ich mich auch&quot; würde.</p>
<p><strong>Quellen</strong>: n-tv, 04.05.2026: &quot;<a href="https://www.n-tv.de/panorama/Was-Schizophrene-und-Gruenen-Hasser-gemeinsam-haben-id30772211.html?utm_source=firefox-newtab-de-de">Was Schizophrene und Grünen-Hasser gemeinsam haben</a>&quot;<br />
Wikipedia: &quot;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Metakognitives_Training">Metakognitives Training</a>&quot;<br />
 <br />
<em>[Admin: Link zur Studie hinzugefügt am 11.05.2026]</em></p>
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<pubDate>Wed, 06 May 2026 21:04:18 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>40 neue Ohren für Elon Musk: Antworten des Bundesrates (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. Mai antwortete der Bundesrat:<br />
 </p>
<blockquote><p>1) Da die 40 Hightech-Antennen adaptiv in einem wenig erforschten Frequenzband von 25–30 GHz und mit einer deutlich höheren Leistung in einem breiten Abstrahlwinkel von 140 Grad (ab 20 Grad über der Horizontalen) senden, könnte die Bevölkerung der Strahlung der Antennen direkt ausgesetzt sein, insbesondere oberhalb der Bodenstation von Brentjong. Welche Massnahmen zur Umweltverträglichkeitsprüfung hat das BAKOM vor der Erteilung der Versuchskonzession hinsichtlich der Risiken für Menschen, Tiere, Pflanzen und deren Ökosysteme in der Region Leuk getroffen? </p>
</blockquote><p>Zur Frage der vorsorglichen Emissionsbegrenzungen im Zusammenhang mit der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710) verweist der Bundesrat auf seine Stellungnahme zur Interpellation Clivaz (25.4236). Die Einhaltung der Bestimmungen der NISV wurde durch die zuständige Behörde des Kantons Wallis überprüft.</p>
<blockquote><p>2) Stand das BAKOM in dieser Angelegenheit mit den Walliser Kantonsbehörden in Kontakt, und wenn ja, mit welcher Stelle oder welchen Stellen?</p>
</blockquote><p>Nein, die Erteilung von Funkkonzessionen ist Sache des Bundes und erfolgt ohne Beizug von Kantonsbehörden. Die Versuchskonzession wurde der Starlink Switzerland GmbH erteilt. Es handelt sich dabei um eine juristische Person nach Schweizer Recht, die sich – soweit ersichtlich – in ausländischem Besitz befindet.</p>
<blockquote><p>3) Welche anderen Bundesämter wurden vom BAKOM in dieser Angelegenheit konsultiert?</p>
</blockquote><p>Im Rahmen der Erteilung der Versuchskonzession wurden die üblichen Abklärungen getroffen. Es wurden das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) konsultiert.</p>
<blockquote><p>4) Das Starlink-Netzwerk ist eine sogenannte strategische Satellitenkonstellation. Mehrere Grossmächte richten derzeit aus strategischen Gründen solche Satellitenkonstellationen ein. Ist sich das BAKOM der Auswirkungen auf die Neutralität bewusst, wenn dieses Netz und die Bodenstation in Leuk gezielt genutzt werden können, um militärische Ziele in Europa und im Mittelmeerraum zu erreichen, und die Hoheit über die Daten bei einem amerikanischen Unternehmen liegt?</p>
</blockquote><p>Der Bundesrat ist sich der strategischen Bedeutung moderner Satellitenkonstellationen wie Starlink bewusst. Grundsätzlich kann jede Netzwerkinfrastruktur militärische Daten übertragen – ob boden- oder satellitengestützt. Die Satellitenfunkanlage wird privat errichtet und betrieben. Das Neutralitätsrecht sieht keine Pflicht des neutralen Staates vor, die Übertragung von militärischen Daten über Netzwerkinfrastruktur auf seinem Gebiet zu unterbinden. Auch das Fernmelderecht sieht keine Inhaltskontrolle der übermittelten Informationen vor.</p>
<blockquote><p>5) Welche Überlegungen wurden angestellt und welche Schutzmassnahmen wurden vorgesehen, um einem möglichen Drohnen- oder Raketenangriff auf die Starlink-Bodenstation in Leuk vorzubeugen?</p>
</blockquote><p>Der Anlage in Leuk kommt aufgrund der Funktionsweise des Starlink-Netzwerks keine besondere strategische Verwundbarkeit zu, da die Kommunikation auch ohne einzelne Bodenstationen über Intra-Satelliten-Verbindungen aufrechterhalten werden kann. Der Schutz kritischer Infrastrukturen muss gesamtheitlich und nicht isoliert für ein einzelnes Objekt betrachtet werden. Unabhängig davon misst der Bundesrat der Verbesserung des Schutzes des Schweizer Luftraums bei der Verteidigung eine hohe Priorität bei.</p>
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<pubDate>Wed, 06 May 2026 17:00:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Füssen im Allgäu: Forschungsprojekt Eggensberger ohne Babilon (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Möglicherweise handelt es sich bei dem ins Stocken geratene Projekt um eine Schlafstudie mit Kneipp-Anwendungen, die <a href="https://www.fortbildungszentrum-eggensberger.de/files12/fa_04_2021_eggensberger_handystrahlung.pdf"><span class="underline">hier</span></a> etwas genauer beschrieben ist (Jahr 2021) und deren Fortsetzung im Jahr 2022 <a href="https://www.fuessenaktuell.de/index.php/2022/10/eggensbergers-schlafstudie-geht-letzte-phase/"><span class="underline">dort</span></a> dokumentiert ist. Mario Babilon wird als Projektpartner genannt und das geplante Finale der Schlafstudie wurde für 2024 angekündigt. Aber: Jüngere Fundstellen als 2022 sind gegenwärtig im www nicht zu finden und weil 2024 sich dem Ende zuneigt, handelt es sich bei der Schlafstudie meiner Einschätzung nach um das ins Stocken geratene Projekt.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Mag die &quot;Schlafstudie&quot; auch im Sand zerronnen sein, das <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/besser-schlummern-in-bayern-reisetrend-schlaftourismus-traumurlaub-in-fuessen/100221886.html">Handelsblatt</a> füllt die Lücke vollständig mit einem dpa-Dauerwerbeartikel, in dem das &quot;Biohotel Eggensberger&quot; saugut wegkommt. &quot;Ganz wichtig&quot;, heiß es da, &quot;sei der Gute-Nacht-Schalter auf jedem Zimmer, um W-Lan und störenden Elektrosmog auszuknipsen&quot;. Soso. Und was, wenn die Zimmernachbarn jenen Schalter nicht betätigen, machen W-Lan und &quot;störender Elektrosmog&quot; dann an deren Zimmerwänden halt?</p>
</blockquote><p>Das hat sich gelohnt: Etwa <a href="https://www.google.com/search?q=%22Den+Elektrosmog+ausknipsen%22&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=pVAV&amp;sca_esv=39f50cfd4d7ec138&amp;ei=njr6aZDWMOnjxc8Pp5CN2QU&amp;start=0&amp;sa=N&amp;filter=0&amp;sstk=Af77f_d8Mn2FhUaJ1eMltyinEpn0b0dXYk5vSjoXzaXOxU-4gK7BNJcwLZ5w-d3biAUfbS8aK42bq7h9op5x1U6pTak5JGeoLPjK5OPt1T53Ce4lXejrLGAOgbrxLFEC5ugQyhJ26UqiaH3FDFtmhLvl3G-m1tFbYDFPyWLiweVw_6stlmIZKipG7UuWIp9MtUU_HRPHPFGbWLP3_pSzkkqJiUpdsInp&amp;ved=2ahUKEwiQneaH56KUAxXpcfEDHSdII1s4KBDy0wN6BAgiEAQ&amp;biw=1558&amp;bih=829&amp;dpr=1.2">50 Websites</a> haben den dpa-Dauerwerbeartikel gebracht. Das &quot;Biohotel Eggensberger&quot; dürfte davon weitaus mehr profitieren als von der &quot;Schlafstudie&quot; des Hoteliers.</p>
<p>Von Eggensbergers &quot;Schlafstudie&quot; unter Elektrosmog-Einwirkung war 2021 noch <a href="https://www.fuessenaktuell.de/index.php/2021/10/eggensberger-startet-bereits-dritte-schlafstudie/">allerlei zu lesen</a> und 2024 wurde zwar das 7. Update der Langzeitstudie &quot;Wirksamkeit der Hydrotherapie bei nicht-organischen Schlafstörungen&quot; dem <a href="https://drks.de/search/de/trial/DRKS00024127/details">Deutschen Register Klinischer Studien</a> gemeldet, doch diese Studie hat mit Elektrosmog gar nichts zu tun. Aktuell beschäftigt sich Eggensberger mit <a href="https://studie-eggensberger.de/startseite">drei Studien</a> (Sturzprophylaxe, Fatigue, Post-Covid), von einer Elektrosmog-Schlafstudie ist keine Rede mehr. Mutmaßlich haben tastende Experimente in dieser Richtung nicht die erwarteten Resultate geliefert und verliefen ebenso im Sand wie die Projekte <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45225">Mastbruch</a> und <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45114">Rimbach</a>. Außer Spesen nichts gewesen. Es wäre halt anständig vom Studienleiter gewesen, das Scheitern der Elektrosmog-Schlafstudie in Füssen einmal öffentlich bekannt zu geben, statt schweigend drauf zu hoffen, dass das Projekt in Vergessenheit gerät.</p>
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<pubDate>Tue, 05 May 2026 18:52:13 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Füssen im Allgäu: Forschungsprojekt Eggensberger ohne Babilon (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Der Master of Science in Physiotherapie spricht z.B. von eigener Forschung und davon, dass er Mitglied der &quot;Kompetenzinitiative&quot; ist. Ein gemeinsam mit <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=babilon">Mario Babilon</a> durchgeführtes Forschungsvorhaben (Wirkungen von HF-EMF auf Menschen) habe allerdings nicht die erwarteten Wirkungen gezeigt und müsse deshalb methodisch neu überdacht werden.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Möglicherweise handelt es sich bei dem ins Stocken geratene Projekt um eine Schlafstudie mit Kneipp-Anwendungen, die <a href="https://www.fortbildungszentrum-eggensberger.de/files12/fa_04_2021_eggensberger_handystrahlung.pdf"><span class="underline">hier</span></a> etwas genauer beschrieben ist (Jahr 2021) und deren Fortsetzung im Jahr 2022 <a href="https://www.fuessenaktuell.de/index.php/2022/10/eggensbergers-schlafstudie-geht-letzte-phase/"><span class="underline">dort</span></a> dokumentiert ist. Mario Babilon wird als Projektpartner genannt und das geplante Finale der Schlafstudie wurde für 2024 angekündigt. Aber: Jüngere Fundstellen als 2022 sind gegenwärtig im www nicht zu finden und weil 2024 sich dem Ende zuneigt, handelt es sich bei der Schlafstudie meiner Einschätzung nach um das ins Stocken geratene Projekt.</p>
</blockquote><p>Mag die &quot;Schlafstudie&quot; auch im Sand zerronnen sein, das <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/besser-schlummern-in-bayern-reisetrend-schlaftourismus-traumurlaub-in-fuessen/100221886.html">Handelsblatt</a> füllt die Lücke vollständig mit einem dpa-Dauerwerbeartikel, in dem das &quot;Biohotel Eggensberger&quot; saugut wegkommt. &quot;Ganz wichtig&quot;, heiß es da, &quot;sei der Gute-Nacht-Schalter auf jedem Zimmer, um W-Lan und störenden Elektrosmog auszuknipsen&quot;. Soso. Und was, wenn die Zimmernachbarn jenen Schalter nicht betätigen, machen W-Lan und &quot;störender Elektrosmog&quot; dann an deren Zimmerwänden halt?</p>
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<pubDate>Tue, 05 May 2026 12:17:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Website Ärzte &amp; Mobilfunk wieder am Netz (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p>Jahrelang dümpelte die 2014 zum Leben erwachte Website <a href="http://www.aerzte-und-mobilfunk.eu">www.aerzte-und-mobilfunk.eu</a> ungepflegt im www. Erst vor ein paar Monaten kam etwas Leben in die Bude, indem seither mit Content-Rotation hohle Sprüche aus schier unglaublich alten Zitatsammlungen eingespielt werden. Nach geschätzt nur 20 Sprüchen aus der Altsteinzeit des Mobilfunkprotests begann die Rotation schon wieder von vorne.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Momentan ist die Website komplett vom Netz <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/lookaround.gif" alt=":lookaround:" />.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Auf EU-Ebene wird das mit <a href="http://www.aerzte-und-mobilfunk.eu">www.aerzte-und-mobilfunk.eu</a> wohl nichts mehr werden, die Website ist seit Wochen nicht mehr erreichbar. Mausetot ist die Website der fünf Ärzt (Markus Kern, Joachim Mutter, Cornelia Waldmann-Selsam, Horst Eger und Wolf Bergmann aber nicht. Denn die angeblich im Aufbau befindliche deutsche Variante <a href="http://www.aerzte-und-mobilfunk.de">www.aerzte-und-mobilfunk.de</a> strahlt schwache Lebenszeichen aus.</p>
</blockquote><p>Jetzt ist die <a href="https://www.aerzte-und-mobilfunk.eu/">EU-Version der Website</a> wieder am Netz, mit den Inhalten <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75465">von Mitte März</a>. Die <a href="https://aerzte-und-mobilfunk.de/">DE-Version</a> ist derzeit ein Scherbenhaufen. Offensichtlich bastelt hier kein Webmaster, sondern ein <em>Master of Webdesaster</em> an den beiden Websites herum, denn diese desolaten Webauftritte müssen nicht sein.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 21:07:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>5G-Antenne in Park: Consiglio di Stato kassiert TAR-Urteil (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Eine Berufung gegen das Urteil wäre grundsätzlich möglich – über den Consiglio di Stato in Rom, das höchste Verwaltungsgericht Italiens. Bislang (Stand: 10. Juli 2025) gibt es keine Hinweise darauf, dass ein solcher Schritt unternommen wurde. Das Urteil ist damit rechtskräftig, sofern keine Berufung erfolgt.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Der Parco dei Colli hat am 25. Juli 2025 formell Berufung beim Consiglio di Stato (Italienischer Staatsrat) eingelegt, um die TAR-Entscheidung zu kippen. Der Park kritisiert, dass seine Aufgabe des Landschaftsschutzes gemäß Art. 9 della Costituzione durch diese Rechtsprechung ausgehebelt würde.</p>
</blockquote><p><span style="color:#666;"><strong>Ein italienischer Gerichtsfall zur Errichtung einer Mobilfunkanlage in einem Landschaftsschutzgebiet zeigt, wie volatil die juristische Bewertung solcher Vorhaben sein kann – und dass selbst scheinbar gefestigte Argumentationslinien zugunsten der Netzbetreiber nicht unangreifbar sind.</strong></span></p>
<p>Im Regionalpark &quot;Parco dei Colli di Bergamo&quot; sollte in der Gemeinde Ponteranica eine 5G-Antenne errichtet werden. Der Park verweigerte die Genehmigung mit Verweis auf den Landschaftsschutz. Dagegen klagte die Mobilfunkgesellschaft Inwit, die unter anderem für Vodafone Sendestandorte betreibt.</p>
<p>In erster Instanz bekam das Unternehmen recht: Das Verwaltungsgericht TAR Brescia hob 2025 die Ablehnung auf. Es argumentierte, Mobilfunkanlagen seien als Infrastruktur von öffentlichem Interesse zu qualifizieren und daher weitgehend privilegiert zu behandeln. Diese Einordnung läuft in der Praxis häufig darauf hinaus, dass entgegenstehende Belange – etwa des Landschaftsschutzes – nur eingeschränkt durchgreifen.</p>
<p>Doch der Fall war damit nicht abgeschlossen. Der Park legte Berufung beim Consiglio di Stato ein, dem obersten Verwaltungsgericht Italiens. Anfang 2026 folgte die Kehrtwende: Das Gericht hob das Urteil der Vorinstanz auf und bestätigte die ursprüngliche Ablehnung der Antenne.</p>
<p>Zentral für die Entscheidung war, dass der Park eine eigenständige negative Bewertung der landschaftlichen Auswirkungen vornehmen durfte. Eine Verpflichtung, diese Bewertung im Sinne einer generellen Vorrangstellung der Telekommunikationsinfrastruktur zu relativieren, sah das Gericht nicht. Auch die von den Betreibern vorgeschlagenen Maßnahmen zur optischen Einbindung der Anlage – etwa farbliche Anpassungen oder Begrünung – wurden als nicht ausreichend erachtet.</p>
<p>Der Fall relativiert damit die oft vertretene These, Mobilfunkinfrastruktur genieße gegenüber anderen Schutzgütern einen quasi automatischen Vorrang. Zumindest im italienischen Rechtssystem kann der Landschaftsschutz – wenn er substantiiert begründet wird – im Einzelfall obsiegen.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: Consiglio di Stato, Urteil zur Antenne in Ponteranica (2026), zusammengefasst u. a. <a href="https://primabergamo.it/attualita/il-consiglio-di-stato-da-ragione-al-parco-dei-colli-di-bergamo-stop-allantenna-5g-a-ponteranica/">hier</a>. Dort sind auch Fotos zu sehen wobei nicht zweifelsfrei klar ist, ob diese den fraglichen Funkmast zeigen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75588</link>
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 18:47:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>IoT im Vormarsch: bis 2035 knapp 53 Mrd. Funkstrecken</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der weltweite IoT-Markt wird bis 2030 etwa 40,8 Milliarden Verbindungen erreichen, wobei er im Zeitraum 2023–2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8 Prozent wachsen wird; bis 2035 soll er bei einer moderaten CAGR von 5 Prozent im Zeitraum 2030–2035 weiter auf 52,9 Milliarden Verbindungen anwachsen. Das IoT in Unternehmen (Enterprise-IoT) wird den Markt antreiben, wobei der Anteil der Enterprise-IoT-Verbindungen von 65 Prozent im Jahr 2030 auf 69 Prozent bis 2035 steigen wird, angeführt von Smart Buildings (15 Prozent CAGR bis 2030), Smart Manufacturing (12 Prozent) und Smart Utilities (10 Prozent).</p>
<p><strong>Quelle</strong>: GSMA-Report <a href="https://www.gsmaintelligence.com/research/iot-market-forecast-to-2035-connections-by-region-and-vertical?ID=00QNz00000alwFFMAY&amp;JobID=2688445&amp;utm_source=sfmc&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=300426_IoT_focused_Europe&amp;utm_content=https%3a%2f%2fwww.gsmaintelligence.com%2fresearch%2fiot-market-forecast-to-2035-connections-by-region-and-vertical">IoT market forecast to 2035: connections by region and vertical</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75587</link>
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<pubDate>Fri, 01 May 2026 18:17:23 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Copy-Paste in Reitnau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitglieder der Gemeindeverwaltung führen ihr Amt in der Regel nebenberuflich aus, insbesondere bei kleinen Gemeinden. Der Gemeindepräsident ist also ein ganz &quot;normaler&quot; Bürger und kann durchaus bei gigaherz.ch oder ähnlichen Verein Mitglied sein.</p>
<p>Zur Gemeinde Reitnau habe ich diese Artikel gefunden:</p>
<p><a href="https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/wyna-suhre/reitnau-wegen-fehlendem-grundsatzentscheid-5g-antenne-der-sunrise-voruebergehend-auf-eis-gelegt-ld.2235066">5G-Antenne der vorübergehend auf Eis gelegt – Beschwerde der Sunrise könnte dies ändern</a></p>
<p><a href="https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/wyna-suhre/reitnau-5g-sunrise-antenne-ist-jetzt-bewilligt-das-swisscom-verfahren-laeuft-noch-ld.2337322">5G: Sunrise-Antenne ist jetzt bewilligt – das Swisscom-Verfahren läuft noch</a></p>
<p>...passt irgendwie ins Bild würde ich sagen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75586</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75586</guid>
<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 20:51:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Neues von Berenis (44): April 2026</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zeitraum von Mitte April bis Ende Juli 2025 wurden 137 neue Publikationen identifiziert, von denen vier von Berenis vertieft diskutiert wurden. Zwei davon wurden gemäß den Auswahlkriterien als besonders relevant und somit zur Bewertung ausgewählt und werden im Folgenden gekürzt zusammengefasst. Ungekürzt und mit Literaturangaben gibt es den aktuellen Berenis-Newsletter <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/de/sd-web/V3VaBmNAFjkz/Newsletter_BERENIS_Nr_44_APR_2026_DE.pdf"><span class="underline">hier</span></a>.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Experimentelle Tier- und Zellstudien</span></p>
<p><strong>Gibt es molekulare Muster von EHS? (Sonzogni et al. 2025)</strong><br />
Die Autorinnen und Autoren dieser Studie (Sonzogni et al. 2025) untersuchten eine Gruppe von elektrosensiblen freiwilligen Studienteilnehmenden (Demeter-Kohorte, n=26: 20 Frauen, 6 Männer, 39-70 Jahre alt), die sie aus einer französischen Interessenvereinigung rekrutiert hatten. Sie versuchten in dieser kleinen Kohorte Gemeinsamkeiten bezüglich molekularen und symptomatischen Mustern zu finden. Die Studie umfasste zwei Teilaspekte: Zum einen wurden die Symptome der elektromagnetischen Hypersensibilität (EHS) in Bezug auf deren Quellen und den betroffenen Organsystemen beschrieben. Zum anderen untersuchten die Forschenden auf molekularer Ebene die Fähigkeit von Hautfibroblasten, die aus Biopsien der Arminnenseite der Studienteilnehmenden gewonnen wurden, mit DNS-Schäden umzugehen. Basierend auf einem Fragebogen wurde der Einfluss verschiedener NIS-Quellen auf die Befindlichkeit beurteilt. Daraus liessen sich zwei Untergruppen ableiten: 14 der Freiwilligen reagierten stark auf HF-EMF im Bereich 300 MHz bis 5 GHz, fühlten sich aber kaum durch NF-MF-Exposition beeinträchtigt (LBHR-Gruppe; «low background, high responsiveness», wenig Hintergrundsensitivität, starke Reaktion auf HF-EMF), während die anderen von Beschwerden ausgelöst durch Quellen aus allen Frequenzbereichen berichteten (HBLR-Gruppe; «high background, low responsiveness», generelle Sensitivität, weniger HF-EMF-abhängige Symptome). Es wurde zudem festgestellt, dass die zweite Gruppe (HBLR) häufiger auch von Beschwerden und Unwohlsein berichteten, die durch andere Umweltfaktoren ausgelöst wurden, und vielfach eine auffällige medizinische Vorgeschichte bzw. Vorerkrankung hatten oder gerade in Behandlung waren. </p>
<p>Basierend auf einer Analyse der Symptomintensitäten und Beteiligung verschiedener Organsysteme postulierten die Autorinnen und Autoren im Weiteren einen Trend, dass HBLR-EHS mit Schlafstörungen, Müdigkeit und reduzierter kognitiver Aktivität und LBHR-EHS mit Haut-, Kreislauf- und Verdauungsproblemen sowie Kopfschmerzen korrelierte. Allerdings überlappte diese Einteilung in Gruppen nur teilweise mit der vorherigen Einteilung nach Sensitivität auf gewisse Frequenzbereiche.</p>
<p>In einem zweiten Teil der Studie wurden die Zellen aus den Hautbiopsien der Studienteilnehmenden auf die Integrität der genetischen Information (DNS-Schäden) untersucht. Basierend auf den Analysen von spontan-entstandenen DNS-Doppelstrangbrüchen (H2AX-Foci) und Mikrokernen liessen sich die Zellproben in zwei Klassen einteilen. Die erste Gruppe zeigte normale Hintergrund-Level von DNS-Schäden, ähnlich wie die Kontrollproben aus einer anderen Kohorte (Copernic-Studie zu Röntgenstrahlen/Radiosensitivität). Die zweite Gruppe hingegen zeigte deutlich erhöhte DNS- Schädigungen, vergleichbar mit den Werten von radiosensitiven Patienten mit genetischen Prädispositionen, wobei sich diese Erhöhungen nur in einer Subpopulation der Zellen manifestierten. Allerdings gab es keine klare Korrelation zwischen den Gruppen basierend auf der Einteilung nach DNS-Schäden und EHS-Symptomen (LBHR/HBLR). [...] Im Weiteren haben die Forschenden systematisch die Reparaturkapazität der Demeter-Zellen nach Schädigung der DNS mit Röntgenstrahlung untersucht. Es zeigte sich, dass alle Demeter-Fibroblasten im Vergleich zu den Hautzellen der Kontroll-Kohorte veränderte Reparaturdynamiken zeigten, wobei die Erkennung der Strangbrüche vermindert und die Persistenz der DNS-Schäden erhöht waren. Bezüglich der verschiedenen vorangegangenen Klassifizierungen zeigten diese Analysen aber kaum Korrelationen und konsistente Unterschiede. Eine Ausnahme bilden hier die Beobachtungen in Zellen mit hohem Hintergrundlevel an DNS-Schädigungen, die zudem speziell sensitiv auf die Gabe eines starken Oxidans, Wasserstoffperoxid, reagierten. Die Autorinnen und Autoren schlussfolgern aus ihren Experimenten, dass EHS mit einem veränderten Umgang mit DNS-Schäden verknüpft sein könnte, wobei deren Ursache weiterer Untersuchungen bedingt.</p>
<p>Auch wenn die Untersuchungen von Sonzogni et al. (2025) lediglich auf einer kleinen Zahl von freiwilligen Teilnehmenden und Analysen beruhen, sind sie dennoch erwähnenswert, da sie zu den wenigen Studien gehören, die gezielt nach molekularen Mustern in Zellen von Personen mit EHS suchen. Dieser Ansatz ist von zentraler Bedeutung, wenn es um das wissenschaftliche und medizinische Verständnis der EHS-Symptomatik mit wahrscheinlich komplexen und multifaktoriellen Ursachen geht. Ein kausaler Zusammenhang zwischen EMF-Exposition und EHS kann aus dieser Studie nicht abgeleitet werden, sie liefert jedoch interessante Anhaltspunkte für weiterführende Forschungsarbeiten.<br />
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<span style="font-size:large;">Experimentelle Humanstudien</span></p>
<p><strong>5G-HF-EMF-Effekte auf das menschliche Schlaf-EEG: Studie in genetischem Kontext (Sousouri et al. 2025)</strong><br />
L-Typ spannungsabhängige Kalziumkanäle (LTCC) sind für viele Gehirnfunktionen von Bedeutung. HF- EMF können diese Kanäle aktivieren, die im genetischen Kontext mit Schlafqualität und oszillatorischer EEG-Aktivität (z.B. Schlafspindeln) in Verbindung gebracht wurden. Die genetische Variante (Allel rs7304986) ist mit LTCC assoziiert. Verstärkte Spindel- oder „Sigma“-Aktivität (~11–16 Hz) im NREM-Schlaf EEG gehört zu den konsistentesten Effekten einer Exposition mit 2G-4G HF-EMF. Ziel der Studie war es daher, die Effekte von 5G-HF-EMF auf Schlaf und EEG-Spindelaktivität zu untersuchen, mit besonderem Fokus auf einen möglichen Zusammenhang mit der genetischen Variante rs7304986. Vierunddreissig Probanden mit diesen genetischen Variationen für rs7304986 (15 T/C- und 19 passende T/T-Träger) nahmen an dieser doppelblinden, randomisierten Studie teil.</p>
<p>Vor dem Schlafen wurden sie für 30 Minuten entweder einer standardisierten linkshemisphärischen Exposition von zwei 5G-HF-EMF-Signalen (3,6 GHz und 700 MHz) oder einer Kontrollbedingung ohne Strahlung ausgesetzt. Die T/C-Träger berichteten über eine längere subjektive Einschlaflatenz als die T/T-Träger. Die 3,6-GHz-Exposition (nicht jedoch 700 MHz) beschleunigte die Schlafspindeln (höhere Frequenz) bei T/C-Trägern über weite kortikale Areale hinweg. Die simulierte SAR-Verteilung im Gehirn zeigte aber eine tiefere Penetration des 700-MHz-Signals. Es bleibt jedoch unklar, warum die ausgeprägteren Effekte auf die Schlafspindeln nach der Exposition gegenüber dem 3,6-GHz-Signal (nur oberflächliche Penetration) auftraten. Die Studie zeigte, dass spannungsabhängige Kalziumkanäle des LTCC-Typs an der physiologischen Reaktion auf HF-EMF beteiligt sein könnten. Weitere Forschung ist erforderlich, um genetische und biophysikalische Mechanismen zu untersuchen, die den Effekten von HF-EMF auf den Schlaf zugrunde liegen.</p>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 20:25:16 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Falsche Schlüsse (326): Shampoo! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der österreichische Fußballprofi Marko Arnautović erhielt scherzhaft den Titel &quot;Magister&quot; – etwa, weil er einem Mitspieler <em>Shampoo</em> zurief statt <em>Chapeau</em>.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.wienerzeitung.at/a/schluss-mit-schweigen-die-wichtige-rolle-des-david-alaba?utm_source=firefox-newtab-de-de">Wiener Zeitung</a></p>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 20:02:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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