Elektrosmog mit Schlafphasenwecker? (Allgemein)
Für Morgenmuffel ist in Österreich ein sogenannter Schlafphasenwecker entwickelt worden, der angeblich so schonend wecken soll, als wäre man von selber aufgewacht. Dazu muss der Schläfer ein Armband tragen, das mit einem Bewegungssensor seine Bewegungen im Schlaf registriert und daraus den optimalen Weckzeitpunkt etwa 30 Minuten vor der gewünschten Weckzeit ermittelt. Nicht verstanden? Macht nix, auch ich habe mir auf der Hersteller-Website ein Video zur Funktion 2-mal anschauen müssen, bevor ich das Weckprinzip begriffen habe.
Aus Österreich erreichte uns nun die Anfrage, ob die Datenübertragung per Funk zwischen dem Armband und dem eigentlichen Wecker schädlichen Elektrosmog verursachen würde. Die Antwort (Nein) fand sich in einer Funktionsbeschreibung des Geräts:
Der Wecker registriert die Körperbewegungen mittels Frottee-Armband inklusive Sensor und überträgt die Daten ausschließlich während der seltenen Bewegungen. Bei durchschnittlich 300 Bewegungen pro Nacht ergibt das eine gesamte Sendedauer pro Nacht von nur 3 Sekunden (0,01 Sekunden Sendedauer pro Bewegung). Da zugleich die Sendeleistung des Armbands mit 0,1 mW angegeben wird, sollten sogar Extrem-ES mit diesem Schlafphasenwecker keine Probleme haben.
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –