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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - 2024 - Naila-Studie reloaded</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>2024 - Naila-Studie reloaded (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es dauerte rund neun Jahre, bis das anfangs extrem hell strahlende Licht der Naila-Studie erloschen ist. Neun Jahre, in denen Mobilfunkgegner diese Studie dazu benutzten, in der Bevölkerung Krebsängste gegenüber Mobilfunk zu wecken oder zu schüren. Wer diese Panikmache nach dem Bekanntwerden der Mängel an der Studie weiter fortsetzte, die Grenze dürfte spätestens das Jahr 2007 sein, identifiziert sich mMn selber weithin sichtbar als unseriös und erkenntnisresistent.</p>
</blockquote><p>In den Echokammern der Anti-Mobilfunkszene lebt die Naila-Studie bis heute fort. Anlässlich des 20. Jahrestags der Studie trauern Diagnose-Funk und Hauptautor Horst Eger gemeinsam um ihr Schicksal und basteln sich frohen Mutes eine abenteuerliche Dolchstoßlegende zurecht, die dem Papier von fünf Hausärzten posthum doch noch zu Glanz &amp; Gloria verhelfen soll.</p>
<p>► <a href="https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail?newsid=2105">20 Jahre Naila-Studie (I): Pionierstudie über Sendeanlagen und Krebsrisiko</a><br />
► <a href="https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail?newsid=2106">20 Jahre Naila-Studie (II): „Unsere Studienergebnisse konnten nicht entkräftet werden“</a></p>
<p>Im Feuereifer des Wiederbelebungsversuchs passierte Diagnose-Funk in Teil II ein kleines Malheur (Screenshot). Die gelb markierten Datum-Links verpflanzen zwei &quot;historische Dokumente&quot; versehentlich vom Jahr 2004 ins Jahr 2024.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/20240719224413669aec3df35c4.jpg" alt="[image]" width="600" height="173" /></p>
<p>Typisch Diagnose-Funk: Im Untertitel zu Teil II zitiert der Verein Horst Eger fälschlich mit den Worten &quot;<em>Unsere Studienergebnisse konnten nicht entkräftet werden</em>&quot;. Bei lesefaulen &quot;Stopfgänsen&quot; kommt das so an, als ob Egers Studienergebnisse bis heute nicht entkräftet werden konnten.</p>
<p>Tatsächlich aber sagte Eger in dem &quot;Interview&quot; (siehe Screenshot): &quot;<em>Es zeigte sich nachweislich, dass [...] keinerlei eigene Untersuchungen von staatlicher Seite vorlagen, die unsere Arbeit zum damaligen Zeitpunkt hätten entkräften können.</em>&quot;</p>
<p>So läuft das bei den Stuttgarter EMF-Populisten. Und weil der mutmaßliche Verfasser der Titelzeilen eigenen Angaben zufolge Germanistik studiert hat, darf angenommen werden, die sinnentstellende Verkürzung des Zitats beruht nicht auf Unvermögen, sondern auf Absicht.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 19 Jul 2024 22:49:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>IARC: Oberfeld-Studie gelöscht – Nachtrag (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Doris, Hut ab! Nachdem ich Ihren Kommentar gelesen habe und die Referenz in der Monografie als Blödsinn identifizierte, schrieb ich an die IARC einen geharnischten Brief. Als Ergebnis wurde die &quot;Studie&quot; mit dem nicht existierenden Funkmasten in der Monografie de facto eliminiert. Danke!</p>
</blockquote><p>In <a href="https://publications.iarc.fr/_publications/media/download/3142/e5a1903468498370c346f120586386ea0541c633.pdf">diesem Corrigendum</a> zur Monografie 102 ist die Tilgung der Oberfeld-Studie die erste von erstaunlicherweise nur zwei Korrekturen an dem Mammutwerk. Ab der Auflage 2014 war die verunglückte Studie auch nicht mehr in der gedruckten Version der Monografie enthalten</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 23:00:50 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2001 - Schutzzone für &quot;Elektrosensible&quot; in München beantragt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Im Juni 2001 beantragte die damals einzige Stadträtin der ÖDP in München die Einrichtung von Schutzzonen - nach dem Vorbild der Nichtraucherzonen - für &quot;Elektrosensible&quot; der Bayerischen Landeshauptstadt. In diesen Schutzzonen sollte die Errichtung von Mobilfunksendern und der Gebrauch von Handys verboten sein. Der Gesundheits- und Krankenhausausschuss des Stadtrats beriet am 27. September 2001 den Antrag – und lehnte diesen ab.</strong></span></p>
<p>Auszüge aus dem <a href="https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/98517.pdf">Beschlussentwurf</a> des Referats für Gesundheit und Umwelt (RGU) anlässlich der Ausschusssitzung:</p>
<p><em>Mit ihrem Antrag „Einrichtung von Schutzzonen für Elektrosensible“ vom 28. Juni 2001 bittet Frau Stadträtin von Walter von der Ökologisch-Demokratischen Partei im Münchener Rathaus den Stadtrat, er möge beschließen, dass die Landeshauptstadt München Konzepte entwickelt, „mit deren Hilfe erreicht werden soll, dass in Gebieten, die mit Elektrosmogbelastet sind, Schutzzonen - nach dem Vorbild der Nichtraucherzonen - für Elektrosensible eingerichtet werden, in denen Mobilfunksender und der Gebrauch von Handys verboten sind. In allen öffentlichen Gebäuden, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altersheimen und Kurkliniken sollen solche Schutzzonen ausgewiesen werden, solange es noch nicht gelungen ist, dort generell den Gebrauch von Handys zu verbieten, wie zum Beispiel in den Bereichen des städtischen öffentlichen Nahverkehrs.“ Zur Begründung führt die Antragstellerin aus, dass in einer Vielzahl von wissenschaftlichen Studien nachgewiesen sei, dass „elektromagnetische Felder und Wellen gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schäden verursachen“. Nach Ansicht der Antragstellerin „müssen dringend Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden, um Kinder, Kranke, alte Menschen und Elektrosensible vor den schädlichen Auswirkungen des Elektrosmogs zu schützen. Zumindest muss es Bereiche geben, in die sich diese Gruppen der Bevölkerung zurückziehen können.“<br />
[...]<br />
Die Ausweisung von Schutzzonen in Gebäude, in denen sich Elektrosensible aufhalten, lässt sich unser Erachtens [RGU; Anm. Postingautor] nicht in die Praxis umsetzen, da aus o.g. Gründen das Vorliegen einer Elektrosensibilität im Einzelfall schwer zu belegen ist und die Patientengruppe der Elektrosensiblen durch medizinische Untersuchungen nicht einzugrenzen ist. Eine solche Ausweisung von Schutzzonen durch die Stadt München ist zudem auch für andere Personengruppen nicht vorgesehen, wie z.B. Allergiker (mehr als 10 % der Bevölkerung) oder schwer infektionsgefährdete Patienten. Für diese Patientengruppen werden Informationen bereit gestellt, anhand derer die Patienten für sie gesundheitsgefährdende Expositionen erkennen und vermeiden können. Es wird letztlich an die Selbstverantwortung der Patienten appelliert, sich ihren Alltag und ihre Umgebung so zu gestalten, dass möglichst wenige Gefährdungen aufgrund ihrer vorbestehenden Erkrankung auftreten. So können z.B. für AIDS-Patienten auch keine keimarmen Schutzzonen eingerichtet werden, damit diese der für sie z.T. lebensgefährlichen alltäglichen Keimbelastung entgehen. In einer Schutzzone für Elektrosensible müssten nach Meinung der Betroffenen nicht nur eine Handy-freie Zone errichtet werden, sondern auch umfangreiche technische Umbaumaßnahmen zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern erfolgen sowie eingreifende Verhaltensempfehlungen gelten.<br />
[...]<br />
<strong>Antrag des Referenten</strong><br />
1. Die Einrichtung von speziellen Schutzzonen für Elektrosensible ist aus technischen, rechtlichen und finanziellen Gründen nicht möglich.<br />
2. Das Referat für Gesundheit und Umwelt wird beauftragt, der Patientengruppe der Elektrosensiblen Möglichkeiten zu zeigen, die Belastung mit elektromagnetischen Feldern am Wohn- und Arbeitsort zu verringern.<br />
3. Das Referat für Gesundheit und Umwelt bleibt aufgefordert, sich für die Einführung reduzierter Grenzwerte für Mobilfunkanlagen nach Schweizer Vorbild einzusetzen.<br />
4. Der Antrag Nr. 2981 von Frau Stadträtin von Walter vom 28.06.2001 ist damit geschäftsordnungsmäßig erledigt.</em></p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
2003 stimmte der Stadtrat für das <a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/MMV_II/mmv_ii.html">Münchener Mobilfunk-Vorsorgemodell</a>, 2017 schaffte er es <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67045">ersatzlos wieder ab</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69977</link>
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<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 22:19:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2001 - Der Krebsalarm von Heidmühlen, der keiner war (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Anti-Mobilfunk-Vereine weiden sich geradezu daran, Schreckensnachrichten zu verbreiten. Je schrecklicher, desto besser, am besten handelt die Nachricht von auffälligen Krebshäufungen, deren Ursache amtlich unbekannt ist. Dieses Schema gilt in der Anti-Mobilfunk-Szene seit Beginn an bis heute. Der folgende Krebsalarm wurde am 21. Januar 2005 von dem <a href="https://www.buergerwelle.de/assets/files/schockstudie.html?cultureKey=&amp;q=pdf/schockstudie.html">Anti-Mobilfunk-Verein Bürgerwelle</a> verbreitet, als Quelle wird das <a href="https://www.abendblatt.de/archiv/2001/article204852885/Ein-Dorf-in-Angst-vor-Krebs.html">Hamburger Abendblatt</a> vom 18. April 2001 genannt. Das richtige Datum der Quelle lautet 10. April 2001 und wer das Original mit der Kopie vergleicht wird schnell bemerken, dass das Original mit einigen Ergänzungen (folgend rot markiert) für die Bürgerwelle zurecht getrimmt wurde, damit die Meldung überhaupt mit Radar und Mobilfunk in Zusammenhang gebracht werden konnte. Wurde im Original das Dorf Heidmühlen noch richtig geschrieben, tauft die von der Bürgerwelle kolportierte Meldung das Dorf beliebig in Heimühlen um:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong><span style="color:#f00;">Radarturm: in 10 km Abstand fast kein Haus das krebsfrei ist</span></strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong><span style="color:#f00;">Bemerkung: Mobilfunk-Mikrowellen haben eine Pulscharakteristik und befinden sich im Frequenzbereich von Radarstrahlen.</span></strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong><span style="font-size:large;">Ein Dorf in Angst vor Krebs</span></strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>In 80 % der Häuser von Heimühlen lauert der Tod. Die Bewohner fragen: warum?</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Heimühlen - Das schleswig holsteinsche Gesundheitsministerium wird eine überaus auffällige Häufung von Krebsfällen in dem Dorf Heimühlen (Kreis Segeberg) prüfen. Die epidemiologische Task Force (Eingreiftruppe) des Ministeriums sollte die Daten auswerten, sagt Ministeriumssprecher Michael Morsch.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Heidmühlens Bürgermeister Geert Uwe Carstensen (CDU) schätzt, daß in vier Fünfteln aller 200 Häuser im Dorf Krebskranke wohnen oder bereits verstorben sind. Der idyllische Ort hat 675 Einwohner. Besonders schlimm ist laut Carstensen die Dorfstraße betroffen: Hier gibt es kein Haus, das krebsfrei ist“.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Der Bürgermeister hatte zu einer Einwohnerversammlung, bei der „das Thema jeder Kaffeetafel“ sachlich erörtert werden sollte, Fachleute hinzugebeten: Uta Kunze, Leiterin der Landesgkrebsregister in Bad Segeberg, und Alexander Katalinic sprach von einer möglichen „überzufälligen Häufigkeit“ Tatsächlich gibt es im ganzen Bundesgebiet unerklärliche regionale Zufallshäufungen von Krebsfällen.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Auf großflächige Erhebungen will Bürgermeister Carstensen nicht warten. „Das Krebsregister braucht noch zwei Jahre bis alle Daten erfasst sind“, sagt er. „Das dauert uns zu lange.“ Carstens fordert ein örtliches Kataster in dem ausschließlich alle Krebsfälle von Heidmühlen auf ihre Ursache geprüft werden.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Segebergs Landrat Georg Gorissen will dem Bürgermeister helfen.“ Ich werde Kontakt zu Fachinstituten aufnehmen“, sagt er. Die hohe Krebsrate in der Kommune rechtfertigt eine gezielte Analyse.“ In Heimühlen steht ein Radarturm der Deutschen Flugsicherung in Boosted, etwa zehn Kilometer entfernt im Verdacht, Ursache für die Krebshäufigkeit zu sein. Der Turm ist erst vor einem Jahr stillgelegt worden. Das Gesundheitsministerium winkt ab:“ Unwahrscheinlich. Der Radarturm sondert seine Strahlen kegelförmig in den Himmel ab“. Als weitere Gefahrenquelle vermuten Heimühlener giftige Industrieschlämme, die Bauern früher als Dünger ausgebracht haben sollen. „Ich wollte das Zeug nie haben“, sagt Markus Breiholz (87) Der Landwirt in Rente kann sich auch vorstellen, dass das Grundwasser ein Risikofaktor ist „Hier hat jeder seinen eigenen Brunnen in den Garten gebohrt, und in der Nähe floß die Gülle ab.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Die Frau von Manfred Schul (64) ist im vergangenen Oktober an Eierstockkrebs gestorben. „Die war im März noch so vergnügt und lustig“, flüsterte der Rentner aus der Dorfstraße und zählt Fälle in seinem Bekanntenkreis auf. „Krebs ist eine Katastrophe hier.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>An einer seltenen Krebserkrankung leidet Hannelore Lambrecht ein paar Häuser weiter. Sie hat Schilddrüsenkrebs, Ärzte haben die Drüse entfernt „Die Angst bleibt“. Sagt sie.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Gudrun Carstensen hatte glück. Ihr Tumor war gutartig. Ihre Schwägerin starb an Brustkrebs. Übermorgen wird eine 42 Jahre alte Mutter beerdigt. Ihre Zwillinge werden heute vier Jahre alt.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Gudrun Carstensen sagt leise: „Jedes mal frage ich mich: „Wann bin ich dran?“</strong></em></span></p>
<p>Soweit die beunruhigende Darstellung auf der Website der Bürgerwelle.</p>
<p><span style="font-size:large;">Und was wurde nun aus dem Krebsnest Heidmühlen?</span></p>
<p>Nichts, denn das angebliche Krebsnest gab es gar nicht! Bereits am 26. April 2001 <a href="http://ike-sh.de/aktuelles/archiv.html#heidmuehlen">berichtete der Landrat</a> des betroffenen Landkreises, also Jahre <span class="underline">vor</span> der Kolportage der Originalmeldung durch die Bürgerwelle, dass die Krebsrate in Heidmühlen nicht höher als anderswo sei:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Unter großem öffentlichen Interesse wurde im April der Verdacht auf eine Häufung von Krebserkrankungen und Krebstodesfällen in der Gemeinde Heidmühlen im Kreis Segeberg verfolgt. Daraufhin wurden innerhalb von nur zwei Wochen ausführliche Untersuchungen der Situation vor Ort durch das Krebsregister Schleswig-Holstein, Gesundheitsamt, Wasserwirtschaftsamt, Umwelt- und Sozialministerium und von Landestoxikologen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Expertenrunde am 26.4.2001 in Bad Segeberg mit dem Bürgermeister der betroffenen Gemeinde vorgestellt und diskutiert. Gemeinsam kam man zu dem Schluss, dass &quot;kein erhöhtes Krebsrisiko für Heidmühlen feststellbar&quot; sei.<br />
Näheres hierzu ist der <a href="http://ike-sh.de/aktuelles/presse_erklaerung.pdf">Orginalpresseerklärung</a> zu entnehmen.</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size:large;">Zusammenfassung</span></p>
<p>Das Hamburger Abendblatt berichtet am 10. April 2001 von einem alarmierenden gefühlten Krebscluster in einem norddeutschen Dorf. Noch im selben Monat wird die Meldung von Experten mit Fakten widerlegt, die Krebsrate in dem Dorf ist keineswegs spektakulär hoch, sondern liegt gut im Landesdurchschnitt. Nachdem die heiße Story serviert wurde vergingen nur 16 Tage bis zu deren völliger Erkaltung. Dennoch wurde die Geschichte, mit Ergänzungen zielgruppengerecht etwas dramatisiert, rd. vier Jahre später am 21. Januar 2005 der Bürgerwelle zugespielt, und von dieser veröffentlicht. Warum weder der Informant (<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=60842">Gerd Zesar</a>) noch die Bürgerwelle den Wahrheitsgehalt der kolportierten Meldung prüften, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Da es einfach gewesen wäre, die Entwarnung der Experten zu finden, halte ich es für gut möglich, dass die Richtigstellung absichtlich übersehen wurde, um Ängste gegenüber Funkwellen schüren zu können.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68259</link>
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<pubDate>Fri, 03 Jan 2020 18:58:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2000 - Gigaherz versuchte die NISV gerichtlich zu kippen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesrat (Regierung der Schweiz) hat am 23. Dezember 1999 die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (<a href="https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19996141/index.html">NISV</a>) erlassen und zum 1. Februar 2000 in Kraft gesetzt. Mit Eingabe vom 31. Januar 2000 beanstandete die als Verein konstituierte &quot;Gruppe Hans-U. Jakob&quot; (später umbenannt in gigaherz.ch), Interessengemeinschaft zum Schutz von Elektrosmog-Betroffenen, vor dem eidgenössischem Bundesgericht die bundesrätliche Verordnung als verfassungs- und menschenrechtswidrig. Zudem behauptete der Verein, die Verordnung widerspreche den Anforderungen des Umweltschutzgesetzes des Bundes vom 7. Oktober 1983 an den Schutz der Bevölkerung vor schädlicher nichtionisierender Strahlung.</p>
<p>Der beschwerdeführende Verein focht nicht etwa eine auf die kritisierte Verordnung ergangene Verfügung an, sondern hielt die Verordnung als solche für bundesrechtswidrig. Er verlangte damit eine abstrakte Normenkontrolle, welche jedoch dem Bundesgericht in Bezug auf eine bundesrätliche Verordnung verwehrt ist. Eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde schied aus, weil als Anfechtungsobjekt keine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG vorlag. Gegen die Verordnung war auch kein anderes Rechtsmittel der Bundesverwaltungsrechtspflege gegeben. Eine staatsrechtliche Beschwerde schließlich kann nur gegen kantonale Hoheitsakte, nicht aber gegen eine Verordnung des Bundesrates erhoben werden.</p>
<p>Die beanstandete Verordnung konnte somit mit keinem Rechtsmittel angefochten werden, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten war. </p>
<p>Dem Verfahrensausgang entsprechend hatte der beschwerdeführende Verein die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen. </p>
<p>Demnach entschied das Bundesgericht: </p>
<p>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. <br />
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500 werden dem Beschwerdeführer auferlegt.</p>
<p>Aktenzeichen: <a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=01.01.2000&amp;to_date=31.12.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=NISV&amp;rank=1&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=aza%3A%2F%2F10-02-2000-1P-69-2000&amp;number_of_ranks=50">1P.69/2000/boh</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65844</link>
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<pubDate>Wed, 15 Aug 2018 11:53:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Eva W. mit Allah glücklich in Ramallah (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Meine Situation wird so unerträglich, dass ich nun <span style="color:#c00;">endgültig aus meinem Haus muß.</span></p>
</blockquote><p>Das Westjordanland wäre schon 2006 für Frau W. beschwerdefreier Lebensraum im Nahen Osten gewesen, denn es war ganz und gar frei von UMTS-Mobilfunk. Die Palästinenser im Westjordanland haben 14 Jahre lang auf 3G-Mobilfunk gewartet, <a href="http://de.euronews.com/2018/01/26/nach-14-jahre-langem-warten-3g-fur-palastinener-im-westjordanland">erst jetzt, 2018, kommt UMTS endlich</a> auch zu ihnen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65152</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65152</guid>
<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 20:59:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hautschutz gegen Pollen, Feinstaub und Elektrosmog (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was ist eigentlich aus dem Kosmetik-Spray geworden, der die Haut gegen vorzeitiges Altern infolge Elektrosmog-Einwirkung von Handys schützen sollte?</p>
<p>Auf Anfrage des IZgMF sagte Anfang August 2013 eine Sprecherin des französischen Kosmetikherstellers Clarins, das Produkt &quot;Expertise 3P&quot; sei schon längere Zeit nicht mehr im Sortiment. Die Verwender hätten es nicht wie gewünscht angenommen, Clarins habe deshalb die Produktion eingestellt.</p>
</blockquote><p>Im Juni 2017 startet das Wellness &amp; Kosmetikstudio Andrea Koß in Berlin mit einem ähnlichen Produkt einen neuen fadenscheinigen Versuch: <a href="http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=436067">Der Hautschutz gegen Pollen, Feinstaub und Elektrosmog</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64029</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64029</guid>
<pubDate>Sat, 10 Jun 2017 21:55:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>1997 - Hinweise auf Grenzwertsenkung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Abgeordneter Horst Kubatschka (SPD) am 16. Januar 1997 im Deutschen Bundestag anlässlich einer Debatte über Gesundheitsgefährdungen durch elektromagnetische Felder (nicht-ionisierende Strahlung): </p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Ein Beispiel, das näherliegt: ionisierende Strahlung. Je größer die Erkenntnisse der Forschung wurden, um so mehr sanken die Grenzwerte. Werden wir bei der nichtionisierenden Strahlung etwas ähnliches erleben? Darauf gibt es Hinweise.</strong></em></span></p>
<p>Doch aus den Hinweisen, die der Abgeordnete gesehen hat, wurden in den seither vergangenen 20 Jahren keine Beweise. Auch das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm mit über 50 Studien änderte daran 2008 nichts. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn der Grenzwert für 50-Hz-Magnetfelder wurde von 100 µT auf 200 µT angehoben. Im Bereich Mobilfunk gelten seit 1998 die <a href="http://www.icnirp.org/cms/upload/publications/ICNIRPemfgdlger.pdf">ICNIRP-Empfehlungen</a> in vielen Ländern, u.a. auch in Deutschland. Trotz diverser Anfeindungen und Druck der Öffentlichkeit haben diese Grenzwerte weiter Bestand und es ist derzeit nicht abzusehen, dass sich daran etwas ändern sollte. Im Jahr 2000 in der Schweiz eingeführte Vorsorgewerte (1/10 der ICNIRP-Werte bezogen auf elektrische Feldstärke) sollten 2016 zum Vorteil der Mobilfunkindustrie moderat gelockert werden. Dieses Vorhaben scheiterte politisch knapp in der zweiten Kammer des Schweizerischen Parlaments.</p>
<p><strong>Zwischenbilanz nach 20 Jahren</strong>: Die Befürchtungen von Horst Kubatschka sind nicht eingetroffen. Was für ionisierende Strahlen zutreffen mag (mit wachsendem Wissensstand sinkende Grenzwerte), hat sich bei nicht-ionisierenden Strahlen nicht wiederholt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63671</link>
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<pubDate>Sat, 18 Mar 2017 13:16:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2005: Handys könnten den Grauen Star fördern (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Elektromagnetische Strahlung wirkt negativ auf Augenlinsen <br />
Einer Studie des Technion - Israel Institute of Technology - könnte die elektromagnetische Strahlung beispielsweise von Mobiltelefonen dauerhafte und unheilbare Schäden im Auge verursachen. Vor allem den Grauen Star scheint die Strahlung zu fördern. </p>
<p>Weiter geht's im Beitrag von <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?f=2&amp;t=1403">The Future's black</a>, einem ehemaligen Mitstreiter von Hans-Uelis Alpenfestung.</p>
</blockquote><p>Klingt ziemlich dramatisch, was die israelischen Forscher 2005 dachten, herausgefunden zu haben. Inzwischen sind mehr als zehn Jahre vergangen und die <a href="http://www.gbe-bund.de/gbe10/trecherche.prc_them_rech?tk=8500&amp;tk2=14300&amp;p_uid=gast&amp;p_aid=20713759&amp;p_sprache=D&amp;cnt_ut=1&amp;ut=14300">Krankenhausstatistik des Bundes</a> bestätigt die Befürchtungen in keiner Weise. Stattdessen trifft laut Statistik das Gegenteil zu, die Anzahl der Fälle ist heute merklich geringer als 1994. Allerdings zeigt die Tabelle die Summe aller Krankheiten des Auges, nicht nur grauen Star:</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2017031609090258ca562ec7dac.jpg" alt="[image]" width="600" height="62" /></p>
<p>Vermutlich haben die Wissenschaftler mit Förderung des grauen Stars durch Funkstrahlung etwas ganz anderes gemeint.</p>
<p><img src="http://www.aachener-zeitung.de/polopoly_fs/1.1304903.1456680438!/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/zva_quer_540/image.jpg" class="left" alt="[image]"  />Das Foto (Quelle: Aachener Zeitung) zeigt eine Ansammlung grauer Stare. Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, bohrt sich an eben dieser Stelle, wo die Vögel sich gesammelt haben, die Hauptkeule einer nahen GSM900-Funkantenne durch die Luft in Richtung einer Ansiedlung von Menschen. Der blattlose Baum am Bildrand gibt Auskunft über die Jahreszeit. Die Vögel suchen ganz offensichtlich fliegenderweise die Hauptkeule der scharf gebündelt abstrahlenden Funkantenne auf, um sich für den langen Flug ins Winterquartier etwas aufzuwärmen. Leistungssportler machen dies ja auch, ebenso diverse Therapieformen, bei denen Patienten über Elektroden wärmende Funkwellen durch den Leib gejagt werden. Was für Menschen gut ist, kann für den grauen Star nicht schlecht sein.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63661</link>
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<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 09:24:14 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2005 - Handys könnten den Grauen Star fördern (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Elektromagnetische Strahlung wirkt negativ auf Augenlinsen <br />
Einer Studie des Technion - Israel Institute of Technology - könnte die elektromagnetische Strahlung beispielsweise von Mobiltelefonen dauerhafte und unheilbare Schäden im Auge verursachen. Vor allem den Grauen Star scheint die Strahlung zu fördern. </p>
<p>Weiter geht's im Beitrag von <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?f=2&amp;t=1403">The Future's black</a>, einem ehemaligen Mitstreiter von Hans-Uelis Alpenfestung.</p>
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<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 00:36:12 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>hans</dc:creator>
</item>
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<title>IARC: Oberfeld-Studie gelöscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Quelle: <a href="http://monographs.iarc.fr/ENG/Monographs/vol102/mono102-002.pdf">Cancer in Humans Seite 171</a></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Doris, Hut ab! Nachdem ich Ihren Kommentar gelesen habe und die Referenz in der Monografie als Blödsinn identifizierte, schrieb ich an die IARC einen geharnischten Brief. Als Ergebnis wurde die &quot;Studie&quot; mit dem nicht existierenden Funkmasten in der Monografie de facto eliminiert. Danke!</p>
</blockquote><p>Aber: Die ursprüngliche Version der Monografie 102 inklusive Oberfeld-Studie geistert auch 2016 noch immer im www herum, z.B. &lt;<a href="http://www.santepublique-editions.fr/objects/mono102.pdf">hier</a>&gt;. Downloads aus nicht autorisierten Quellen sind riskant, wobei die IARC es einem mMn unnötig schwer macht, den Revisionsstand einer Monografie zu erkennen.</p>
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<pubDate>Sat, 10 Dec 2016 12:00:54 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>2003 - Lilienfeld-Studie: Kalter Krieg mit Mikrowellen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Von 1953 bis 1976 wurde die US-Botschaft in Moskau aus 100 Meter Distanz gezielt mit Mikrowellen befeldet (2,5 bis 4,0 GHz). Welchem Zweck diese an frühe James-Bond-Filme erinnernde Aktion hatte ist bis heute ungeklärt. Noch 1976 wurde der US-Wissenschaftler <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Abraham_Lilienfeld">Abraham Lilienfeld</a> beauftragt, heraus zu finden, ob diese Befeldung dem Personal der Botschaft gesundheitliche Schäden zugefügt hat. Im Jahr 1978 legte der Epidemiologe seinem Auftraggeber das vor, was gut 20 Jahre später Scharen von Mobilfunkgegnern (irrtümlich) in Entzücken geraten ließ: die sagenumwobene Lilienfeld-Studie, die angeblich schwere Gesundheitsschäden beim Botschaftspersonal festgestellt hatte. Es sollte Jahre dauern, bis der Irrtum, der auch böswillige Absicht sein kann, aufgedeckt wurde.</p>
<p>Im deutschsprachigen Raum war die Lilienfeld-Studie bis 2002 praktisch unbekannt, denn eine jedermann zugängliche EMF-Studiensammlung wie das <a href="https://www.emf-portal.org/de">EMF-Portal</a> gab es damals noch nicht. Doch als der Mediziner Dr. med. Hans-C. Scheiner auf Lilienfeld aufmerksam wurde und die angeblichen Befunde unter anderem <a href="http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/redir.htm?http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/biologie/lilienfeld.htm">in einem Gutachten</a> verbreitete, war Lilienfeld in Anti-Mobilfunk-Kreisen schnell Tagesgespräch. Jahre später stellte sich heraus: Scheiner war gar nicht im Besitz der Originalstudie. Weil diese Arbeit nie in einem wissenschaftlichen Journal publiziert wurde, war sie auf üblichen Wegen nicht zu bekommen. Und auf die Idee, bei der Johns Hopkins University, Baltimore, anzufragen, sie war Arbeitgeber des 1984 verstorbenen Lilienfeld, ist Medizinmann Scheiner nicht gekommen. Er wählte den bequemeren Weg und vertraute voll und ganz auf den Neuseeländer <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Neil_Cherry">Dr. Neil Cherry</a>. Cherry hatte damals Kultstatus bei Mobilfunkgegnern, denn er war einer der ersten Erz-Kritiker der 1992 gegründeten und allen Mobilfunkgegnern verhassten ICNIRP (empfiehlt u.a. Grenzwerte für elektromagnetische Felder, EMF). Als Wissenschaftler war der Neuseeländer auf dem EMF-Feld zwar <a href="https://www.emf-portal.org/de/article/search/results?keywords=&amp;logicalOperator=0&amp;authors=Cherry+N%2C+&amp;journals=&amp;years=&amp;topics%5B%5D=0&amp;topics%5B%5D=1&amp;topics%5B%5D=2&amp;topics%5B%5D=3&amp;topics%5B%5D=4&amp;topics%5B%5D=5&amp;topics%5B%5D=6&amp;topics%5B%5D=7&amp;topics%5B%5D=8&amp;topics%5B%5D=9&amp;frequencyRanges%5B%5D=0&amp;frequencyRanges%5B%5D=1&amp;frequencyRanges%5B%5D=2&amp;frequencyRanges%5B%5D=3&amp;frequencyRanges%5B%5D=4&amp;timeSpan=0">unbedeutend</a>, seine alarmierenden privaten Meinungsäußerungen aber wurden von der Anti-Mobilfunk-Szene geradezu verschlungen und besonders gerne von ihren <a href="http://www.gigaherz.ch/media/PDF_1/schon-immer-gewusst.pdf">unqualifizierten Vertretern</a> kolportiert.</p>
<p>Neil Cherry nahm es mit der Wahrheit und der Nachvollziehbarkeit seiner Behauptungen freilich nicht immer so genau. Im Jahr 1999 schnappte er sich die Arbeit von Lilienfeld und interpretierte dessen Daten ins Gegenteil um. Hieß es bei Lilienfeld noch, die Botschaftsangehörigen hätten die Befeldung durch die Sowjets heil überstanden, meldete Cherry: <a href="https://www.salzburg.gv.at/gesundheit_/Documents/icnirp-kritik1.pdf">Krebs, Tod &amp; Verderben</a> (ab Seite 42)! Für Mobilfunkgegner war diese Neuinterpretation ein gefundenes Fressen. Und weil die alarmierende Cherry-Interpretation hierzulande anfangs als Extrakt der Lilienfeld-Studie verkauft wurde, sahen die Leute den Mann mit dem deutsch klingenden Namen als einen der ihren. Niemand aus der Szene prüfte die Behauptungen des Neuseeländers auf ihren Wahrheitsgehalt, vielleicht deshalb, weil es dazu einer gewissen Fachkompetenz bedurfte. So blieb diese Prüfung dem Szene-Beobachter M. Hahn vorbehalten. Der Physiker aus Frankfurt/Oder beschaffte sich 2006 die Original-Lilienfeld-Studie (in Zürch), verglich die Daten mit den Behauptungen und konnte dem 2003 verstorbenen Cherry <a href="http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/extern/Lilienfeld.pdf">etliche Ungereimtheiten und Fehler</a> nachweisen. Cherrys Stern stürzte nach dieser substanziellen Kritik jäh ab.</p>
<p>Danach tat sich jahrelang nichts, die Lilienfeld-Studie schien in Vergessenheit geraten zu sein. Doch 2012 rollte der Neuseeländer Mark Elwood, heute Prof. für Krebsepidemiologie an der Universität von Auckland, den Fall noch einmal auf. Er sichtete dazu die Original-Studie und diverse wissenschaftliche Arbeiten, die sich auf Interpretationen der Lilienfeld-Daten stützten. Allgemeine Medienberichte über die Lilienfeld-Studie wurden bei der Analyse nicht berücksichtigt ebenso wenig pseudowissenschaftliche Neuinterpretationen (Elwood: <em>General media coverage and &quot;grey&quot; literature could not be comprehensively reviewed, and so is not included.</em>&quot;). Und damit kam was kommen musste: Elwood erwähnt in seinem Paper seinen Landsmann Cherry nicht einmal am Rande. </p>
<p>Am Ende stellt Elwood fest: Die Ergebnisse von Lilienfeld sind richtig, anderslautende Befunde beruhen auf fehlerhaft interpretierten Daten. </p>
<p>Die unrühmliche Geschichte dieser möglicherweise mutwilligen Fehlinterpretationen wissenschaftlicher Daten ist damit endlich zu ende – sollte man meinen. Doch 2016 versuchte ein vermeintlicher &quot;Aufklärungsfilm&quot; gegen Mobilfunk noch einmal frech <a href="index.php?id=62929" class="internal">Kapital aus der Befeldung der US-Botschaft</a> zu schlagen. Peinlich und inakzeptabel: Der BUND macht sich <a href="index.php?id=62918" class="internal">für diesen Film ungewöhnlich stark</a>.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3509929/">Volltext der Elwood-Studie</a> (2012)<br />
<a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=Lilienfeld">Die Lilienfeld-Studie im IZgMF-Forum</a><br />
<a href="https://adst.org/2013/09/microwaving-embassy-moscow-another-perspective/">James Schumaker: Ein ehemaliger Botschaftsmitarbeiter erzählt ...</a><br />
<a href="https://ieeexplore.ieee.org/document/8283912">Microwave Signal at the U.S. Embassy in Moscow,</a> ein Rückblick von James C. Lin (2018)</p>
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<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 21:05:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Gigaherz-Präsident-Nachfolge nicht möglich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das würde auch erklären, warum so partout niemand in seine Fußstapfen treten will.</p>
</blockquote><p>Noch immer keinen Erben gefunden. <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/clap.gif" alt=":clap:" /></p>
<p><strong>Verwandte Threads</strong><br />
<a href="index.php?id=59553" class="internal">Gigaherz ab 2016 auf Talfahrt?</a><br />
<a href="index.php?id=61851" class="internal">Er hat sich schon wieder gejakobbt</a><br />
<a href="index.php?id=60744" class="internal">Hans-U. Jakob: Elektrosensible werden wie Verrückte behandelt</a></p>
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<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 07:35:25 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
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<title>Gigaherz-Präsident-Nachfolge nicht möglich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Herr Jakob hat offensichtlich - nach schlappen 7 Jahren - ein Einsehen gehabt. Fehler 404. Die Seite ist nicht mehr abrufbar. Gegenüber den 359 Jahren, die die katholische Kirche brauchte, um Galileo Galilei zu rehabilitieren, ein Klacks.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Auf den ersten Blick sieht das so aus, als ob der böse Jakob jetzt gar nicht so böse wäre.</p>
</blockquote><p>So meinte ich das natürlich nicht <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> </p>
<blockquote><p>Doch warum hat der Gigaherz-Präsident seinen dummen Beitrag vom 4. Dezember 2008 gelöscht, nur weil dieser vom IZgMF beanstandet wurde? Was immer die Motive sein mögen, sie sind seit gut sieben Jahren unverändert bekannt, genauer seit 3. November 2008, als Oberfeld zur Vermeidung einer gerichtlichen Auseinandersetzung in einem Vergleich (juristisch verbrämt) einräumte, seine C-Netz-Krebsschleuder habe es zu keiner Zeit gegeben. Das bekamen <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=34054#p34054">damals alle mit</a>, auch Jakob! Dennoch fabrizierte er <em>einen Monat später</em> seinen dummen Beitrag, der bereits zu diesem Zeitpunkt nicht weniger falsch war wie jetzt, als er ihn gelöscht hat. Heißt: Was immer die Motive der Löschung waren, sie galten 1:1 bereits vor gut sieben Jahren! Der böse Jakob muss demnach <span class="underline">wissentlich</span> jahrelang grobe Desinformation verbreitet haben, vorausgesetzt, er hat noch alle Latten am Zaun. Sollte dies zutreffen, ist Jakob mMn nicht nur böse oder megaböse, sondern gigaböse, ein Mensch der übelsten Sorte.</p>
</blockquote><p>Das würde auch erklären, warum so partout niemand in seine Fußstapfen treten will.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62630</link>
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<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 18:20:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Oberfelds C-Netz-Senderstudie bei Gigaherz gelöscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Herr Jakob hat offensichtlich - nach schlappen 7 Jahren - ein Einsehen gehabt. Fehler 404. Die Seite ist nicht mehr abrufbar. Gegenüber den 359 Jahren, die die katholische Kirche brauchte, um Galileo Galilei zu rehabilitieren, ein Klacks.</p>
</blockquote><p>Auf den ersten Blick sieht das so aus, als ob der böse Jakob jetzt gar nicht so böse wäre.</p>
<p>Doch warum hat der Gigaherz-Präsident seinen dummen Beitrag vom 4. Dezember 2008 gelöscht, nur weil dieser vom IZgMF beanstandet wurde? Was immer die Motive sein mögen, sie sind seit gut sieben Jahren unverändert bekannt, genauer seit 3. November 2008, als Oberfeld zur Vermeidung einer gerichtlichen Auseinandersetzung in einem Vergleich (juristisch verbrämt) einräumte, seine C-Netz-Krebsschleuder habe es zu keiner Zeit gegeben. Das bekamen <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=34054#p34054">damals alle mit</a>, auch Jakob! Dennoch fabrizierte er <em>einen Monat später</em> seinen dummen Beitrag, der bereits zu diesem Zeitpunkt nicht weniger falsch war wie jetzt, als er ihn gelöscht hat. Heißt: Was immer die Motive der Löschung waren, sie galten 1:1 bereits vor gut sieben Jahren! Der böse Jakob muss demnach <span class="underline">wissentlich</span> jahrelang grobe Desinformation verbreitet haben, vorausgesetzt, er hat noch alle Latten am Zaun. Sollte dies zutreffen, ist Jakob mMn nicht nur böse oder megaböse, sondern gigaböse, ein Mensch der übelsten Sorte.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62628</link>
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<pubDate>Mon, 18 Jul 2016 20:53:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Oberfelds C-Netz-Senderstudie bei Gigaherz gelöscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Noch am selben Tag, den 25. Februar 2008, leitete <a href="index.php?id=19068" class="internal">eine Meldung des Forum Mobilkommunikation</a> das Ende der Oberfeld-Studie ein: Der Sender, der die erschreckende Krebszunahme bewirkt haben sollte, den habe es dort an dieser Stelle zu keiner Zeit gegeben!</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Es ist nicht zu glauben: Obwohl Dr. med. Gerd Oberfeld seine C-Netz-Senderstudie bereits 2008 zurückzog und am liebsten alles Ungeschehen machen wollte, verbreitet der Verein Gigaherz seit 4. Dezember 2008 unverändert einen Beitrag über diese inexistente Senderstudie, als ob diese nie zurückgezogen wurde: <a href="https://www.gigaherz.ch/krebs-durch-mobilfunksender-eindruecklich-bestaetigt/">Krebs durch Mobilfunksender eindrücklich bestätigt</a>. Das ist geradezu irre: Am 3. November 2008 schlossen die Streitparteien einen Vergleich, in dem Dr. Oberfeld die Nichtexistenz des umstrittenen Senders einräumt. Einen Monat <em>später</em> tischt Hans-U. Jakob seinen Beitrag auf, der bereits damals in den Reißwolf gehörte und heute noch immer das Märchen vom Senderkrebs erzählt.</p>
<p>Der unbändig böse Wille zur Desinformation und die grobe Respektlosigkeit gegenüber den Besuchern seiner Website machen Vereinspräsident Jakob selbst in der hart gesottenen Anti-Mobilfunk-Szene zum missachteten Außenseiter.</p>
</blockquote><p>Herr Jakob hat offensichtlich - nach schlappen 7 Jahren - ein Einsehen gehabt. Fehler 404. Die Seite ist nicht mehr abrufbar. Gegenüber den 359 Jahren, die die katholische Kirche brauchte, um Galileo Galilei zu rehabilitieren, ein Klacks.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62619</link>
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<pubDate>Sun, 17 Jul 2016 17:06:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
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<title>Oberfelds C-Netz-Senderstudie lebt bei Gigaherz fort (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Noch am selben Tag, den 25. Februar 2008, leitete <a href="index.php?id=19068" class="internal">eine Meldung des Forum Mobilkommunikation</a> das Ende der Oberfeld-Studie ein: Der Sender, der die erschreckende Krebszunahme bewirkt haben sollte, den habe es dort an dieser Stelle zu keiner Zeit gegeben!</p>
</blockquote><p>Es ist nicht zu glauben: Obwohl Dr. med. Gerd Oberfeld seine C-Netz-Senderstudie bereits 2008 zurückzog und am liebsten alles Ungeschehen machen wollte, verbreitet der Verein Gigaherz seit 4. Dezember 2008 unverändert einen Beitrag über diese inexistente Senderstudie, als ob diese nie zurückgezogen wurde: <a href="https://www.gigaherz.ch/krebs-durch-mobilfunksender-eindruecklich-bestaetigt/">Krebs durch Mobilfunksender eindrücklich bestätigt</a>. Das ist geradezu irre: Am 3. November 2008 schlossen die Streitparteien einen Vergleich, in dem Dr. Oberfeld die Nichtexistenz des umstrittenen Senders einräumt. Einen Monat <em>später</em> tischt Hans-U. Jakob seinen Beitrag auf, der bereits damals in den Reißwolf gehörte und heute noch immer das Märchen vom Senderkrebs erzählt.</p>
<p>Der unbändig böse Wille zur Desinformation und die grobe Respektlosigkeit gegenüber den Besuchern seiner Website machen Vereinspräsident Jakob selbst in der hart gesottenen Anti-Mobilfunk-Szene zum missachteten Außenseiter.</p>
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<pubDate>Sat, 16 Jul 2016 22:45:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2001 - Sender Holzkirchen (Radio free Europe) für tot erklärt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. April 2001 verkündete der Elektriker Hans-U. Jakob aus Schwarzenburg, Schweiz, auf der Website seines Vereins Gigaherz, der Mittelwellensender Holzkirchen bei München sei aus gesundheitlichen Gründen stillgesetzt worden. Originalton (siehe Screenshot weiter unten):</p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong>Nach Schwarzenburg BE (am 28.3.98) musste am 9.4.2001 zum 2.Mal in der Geschichte der Menschheit ein internationaler Radiosender aus gesundheitlichen Gründen stillgelegt werden.</strong></span></em></p>
<p>Woher der damals 63-Jährige seine Information hat verrät er nicht. Jakob war an den Bürgerprotesten gegen den Kurzwellensender Schwarzenburg beteiligt und inszeniert sich seit der Stilllegung dieses Senders als Held, der die Kleinstadt von angeblich tödlichem Elektrosmog befreit hat. In seiner Meldung behauptet der fanatische Schweizer weiter:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Diesmal ist es der Mittelwellensender von Radio-Freies-Europa in Holzkirchen bei München, welcher wie seinerzeit der Kurzwellensender Schwarzenburg, der Anwohnerschaft bis 10km Distanz, eine Unmenge gesundheitlicher Probleme bis vorzeitige Todesfälle brachte. Die HF-E-Feldstärken, welcher die Bevölkerung sowohl in Holzkirchen wie in Schwarzenburg ausgesetzt war, lagen durchwegs zwischen 0.4 und 4 Volt pro Meter. Exakte Aufzeichnungen von beiden Sendern sind beim Autor erhältlich.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Das Brisante an der Sache ist, dass Mobilfunksender der Anwohnerschaft exakt dieselbe Belastung bringen. Das kommt daher, dass direkt vor einer Kurzwellen- oder Mittelwellensendeantenne keine bewohnten Gebiete liegen. Diese waren in Schwarzenburg erst ab 750m Distanz und in Holzkirchen ab 1km Distanz zu finden. Mobilfunksender dagegen befinden sich mitten in Siedlungen, oft direkt auf Schulhäusern oder Kindergärten. Und während Kurz- und Mittelwellenstrahlung in der Regel auf über 100m über Grund abgestrahlt wird, tun dies Mobilfunksender direkt über den Dächern bewohnter Häuser.<br />
[...]<br />
An beiden Orten, Holzkirchen wie Schwarzenburg, streiten die Senderbetreiber vehement ab, die Schliessung aus gesundheitlichen Gründen durchgeführt zu haben und stellen wirtschaftliche Ueberlegungen in den Vordergrund.<br />
Das ist unglaubwürdig, weil man sowohl in Holzkirchen wie in Schwarzenburg bereits je 5 bis 10 Millionen für die Planung neuer, stärkerer Anlagen in den Sand gesetzt hatte. In Schwarzenburg kommt dazu, dass die Weiterführung des Sendebetriebes die ständige Anwesenheit von 200 Polizeigrenadieren erfordert hätte, um Anlagen und Bedienpersonal vor der aufgebrachten Bevölkerung zu schützen. Das fällt natürlich auch unter wirtschaftliche Gründe.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Mit Sicherheit ist die Schliessung der beiden Sender aber auf die Angst der Betreiber vor weiteren Langzeit-Gesundheitsstudien, wie auf die Angst vor der in den beiden Vereinen SFO und SchoK gut organisierten Bevölkerung zurückzuführen. Einer Bevölkerung die dank eigenen Erhebungen und eigenen umfangreichen Feldstärkemessungen gelernt hat, ehrliche Wissenschafter und Experten von gekauften zu unterscheiden.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Nachzutragen bleibt, dass die Erkrankung beider Bevölkerungsgruppen, Holzkirchen wie Schwarzenburg, weit unterhalb, das heisst zwischen 0.5 und 10% der gesetzlich erlaubten Grenzwerte stattfanden.</strong></em></span></p>
<p><strong>Screenshot (Ausschnitt) der Original-Falschmeldung aus dem Jahr 2001</strong><br />
*****************************************************************<br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2015072719124055b682a8c0a6f.jpg" alt="[image]" width="581" height="600" /><br />
*****************************************************************</p>
<p><span style="font-size:large;">So weit, so gut. Und was ist nun so schlimm daran?</span></p>
<p>Die dramatische Geschichte des wild gewordenen Elektrikers aus Schwarzenburg hat den kleinen Schönheitsfehler: Sie stimmt nicht.</p>
<p>Denn der Sender Holzkirchen (genauer Standort: Oberlaindern) kümmerte sich nicht um die Meldung Jakobs und funkte munter fast drei Jahre weiter bis zum 31. Dezember 2003. Dann wurde der Sendebetrieb tatsächlich eingestellt, weil sich a) die politische Ost-West-Großwetterlage weitgehend entspannt hatte und die weitere Existenzberechtigung von Auslandssendern hinterfragt wurde und b) das Internet sich als weitaus wirtschaftlicherer Vertriebskanal für weltweiten Nachrichtenaustausch abzeichnete. Reihenweise wurden seither Großsender in aller Welt verschrottet.</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Falschmeldung?</strong></p>
<p>Jakob hatte übersehen, dass der Sender Holzkirchen nicht nur auf Mittelwelle sendete, sondern auch auf Kurzwelle. Tatsächlich wurde einem Bericht des Münchner  Merkur vom 10. April 2001 zufolge der 100-kW-Mittelwellensender wegen schlechter Abstrahleigenschaften am bayerischen Standort von Holzkirchen nach Ungarn verlegt, von dort sei das Zielgebiet Balkan besser zu versorgen. Die vier Kurzwellensender (je max. 150 kW Sendeleistung) aber würden weiter senden. Im Gegensatz zu dem Mittelwellensender würden sie jedoch &quot;nach oben&quot; strahlen, um über Reflexion an der Ionosphäre sehr weit entfernte Gebiete zu erreichen.</p>
<p>Die Jubelmeldung des schweizerischen Elektrikers vom 11. April 2001 ist also nichts anderes als eine Falschmeldung. Dies muss irgendwann auch Hans-U. Jakob bemerkt haben, denn heute sucht man die diese alte Falschmeldung vergeblich auf der Website des Vereins Gigaherz, sie wurde Mitte 2004 diskret entsorgt. Übrig blieb eine <a href="http://www.gigaherz.ch/riesiges-weihnachtsgeschenk-fuer-die-bewohner-der-region-holzkirchen-d/">zweite Jubelmeldung</a>, mit der Jakob am 17. Dezember 2003 die Abschaltung des Holzkircheners Kurzwellensenders verkündete und Wahrheit mit einem seiner Märchen verwob:</p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong>Die in Washington gegen den amerikanischen Staat eingereichte Klage der Bewohner von Holzkirchen, Valley, Warngau und Weyarn (30km südlich von München) zeigt Wirkung. Der interkontinentale Kurzwellensender von „Radio Freies Europa“, ein Propagandasender der USA, in der Gemeinde Valley gelegen, wird per 31.12.03 seinen Betrieb endgültig einstellen, ohne dass es zum Prozess kommt. Die Gemeinde Valley wird das Gelände käuflich erwerben und für den Abbruch besorgt sein.</strong></span></em></p>
<p>Nichts deutet darauf hin, die &quot;Klage der Bewohner&quot; hätte tatsächlich irgendeine Auswirkung auf die Aufgabe des Standorts gehabt. Jakob ist bekannt dafür, Sachverhalte falsch zu verstehen und falsche Schlüsse zu ziehen. Der Mann hat sich abseits der Realität eine Scheinwelt eingerichtet, in der er sich wohl fühlt und den Präsident eines Vereins geben darf. Der Don Quijote von Schwarzenburg hat es nicht auf Windmühlen, sondern auf Sendeanlagen aller Art abgesehen.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Holzkirchen">Sender Holzkirchen (Wikipedia)</a><br />
<a href="http://www.sender-freies-oberland.de/">Website der Bürgerinitiative gegen den Sender Holzkirchen</a><br />
<a href="index.php?id=51792" class="internal">Warum der Sender Schwarzenburg wirklich abgebrochen wurde</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=60521</link>
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<pubDate>Mon, 27 Jul 2015 19:39:14 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prof. Zimmer lebt für KO-Ini weiter fort (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Prof. Zimmer verstarb am 18. September 2014. Erst Monate später am 9. Dezember 2014 erfuhr die sogenannte &quot;Kompetenzinitiative&quot; davon und brachte pflichtgemäß einen <a href="http://kompetenzinitiative.net/KIT/KIT/nachruf-auf-prof-dr-med-guido-zimmer/">Nachruf</a> auf ihren 2010 aus dem Amt geschiedenen Vorstand.</p>
</blockquote><p>Auf die Idee, der Verstorbene könnte vielleicht &quot;internationaler und interdisziplinärer Beirat&quot; in der sogenannten Kompetenzinitiative gewesen sein, kommt in Sankt Ingbert niemand. Und so wird Prof. Dr. med. Guido Zimmer auch heute noch, rund drei Monate nach seinem Ableben, <a href="http://competence-initiative.net/beirat/">auf einer Webseite der sogenannten Kompetenzinitiative</a> präsentiert, als ob er jeden Moment zur Tür hereinkommen könne (siehe Screenshot unten). Augenscheinlich nimmt es die &quot;Kompetenzinitiative&quot; nicht so genau. Genau nimmt es der eigentümliche Verein aus meiner Sicht nur dann, wenn er sich - zur persönlichen Genugtuung des Vereinsgründers – mit pseudowissenschaftlichen Auftritten kurzzeitig in den Vordergrund der Mobilfunkdebatte schieben kann.</p>
<p><strong><span style="color:#399;">Screenshot &quot;Kompetenzinitiative&quot; vom 10. Januar 2015</span></strong></p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2015011011462254b1110eaf23e.jpg" alt="[image]" width="441" height="219" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59118</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59118</guid>
<pubDate>Sat, 10 Jan 2015 11:58:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>2004 - Ärzteappell Maintal (Intensität x Zeitdauer = Wirkung) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im September 2004 erschütterte der Maintaler Ärzte-Appell die Welt. &quot;<em>Mit großer Sorge um die Gesundheit unserer Mitbürger</em>&quot;, heißt es in dem <a href="http://www.elektrosmognews.de/news/20051113_maintaler_appell.pdf">Papier</a> (PDF, 2 Seiten, deutsch), das von 25 Ärzten getragen wurde, &quot;<em>beobachten wir die starke Zunahme der Zahl von Mobilfunkantennen auch in Maintal. Dieser Wildwuchs ist nur möglich durch eine falsche Perspektive von Sicherheit, die durch die gesetzlichen Grenzwerte vermittelt wird.</em>&quot;</p>
<p>Und weiter schreiben die scheinbar ungewöhnlich kenntnisreichen Ärzte:</p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong>Für die Mobilfunkstrahlung gilt</strong></span></em></p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong><span style="font-size:large;">Intensität x Zeitdauer = Wirkung</span></strong></span></em></p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong>Da eine Zeitdauer über Jahre oder Jahrzehnte hinweg nicht abgewartet werden kann, wird in<br />
der Risikodiskussion Mobilfunk bis jetzt der Faktor Zeit schlicht vernachlässigt. Infolgedessen kommt es nur dann zu einer bemerkbaren Wirkung, wenn dem Faktor Intensität ein ihm nicht zustehendes Übergewicht gegeben wird. Die Intensität muß also stark erhöht werden, damit in kurzer Zeit thermische Wirkungen (bei der Mobilfunkstrahlung Hitzeschäden) auftreten. Und nur diese wurden den gesetzlichen Grenzwerten nach der 26. BimSchV zugrunde gelegt.</strong></span></em></p>
<p>Der Appell fand unter Mobilfunkgegnern auch deshalb Beachtung, weil sich als Initiator ein Prof. Dr. Guido Zimmer bekannte, Arzt und Biochemiker, Berater an der Universität Frankfurt, die sich, das spielt weiter unten noch eine Nebenrolle, seit 2008 bevorzugt Goethe-Universität nennt.</p>
<p>Für leichtgläubige Laien war der Appell überzeugend, denn ein echter Professor bestätigte ihnen in anderem Zusammenhang die Binsenweisheit, dass zu langer ungeschützter Aufenthalt unter sengender Sonne mit einem bösen Sonnenbrand bestraft wird. Schwergläubige Laien freilich stutzten, denn wäre die eingängige Formel aus dem Ärzte-Appell bedingungslos wahr, müsste man ein Hühnerei nur lange genug bei 20 °C lagern, um es zu garen. Das Riechorgan des Menschen widerlegt diese Überlegung mit Nachdruck.</p>
<p>Doch der Professor stützte seine Behauptung nicht auf Hühnereier, sondern auf eine wissenschaftliche Studie, über die er ebenfalls <a href="http://www.elektrosmognews.de/news/20051113_MaintalerAppell_Vortrag_Zimmer.pdf">schon 2004 referierte</a> (PDF, 5 Seiten, deutsch). Zimmer beeindruckte sein Laienpublikum mit wissenschaftlicher Terminologie und schloss:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Halten wir fest:<br />
Die nicht-thermische Schädigung von organischem Gewebe durch Mikrowellen in niedriger<br />
Dosierung über Nacht ist nachgewiesen. ( Kurzzeit-Versuch) (1). Die Befunde bedürfen allerdings noch weiterer Bestätigung.<br />
Ist diese Bestätigung vorhanden, dann sind den bisher bekannten Auslösern der HSP Stress-<br />
Reaktion wie Toxinen, freien Sauerstoff-Radikalen („oxidativer Stress“) die Mikrowellen<br />
hinzuzurechnen.</strong></em></span></p>
<p>Bei der zitierten Studie (1) handelt es sich um eine Arbeit von de Pomerai et al. D., <em>Non-thermal heat-shock response to microwaves</em>, die 2000 in der angesehenen Fachzeitschrift Nature publiziert wurde.</p>
<p>Ein Professor und eine wissenschaftliche Studie können sich beide nicht irren. Guido Zimmer wurde deshalb 2007 mit offenen Armen in die sogenannte &quot;Kompetenzinitiative&quot; aufgenommen, einen Anti-Mobilfunk-Verein, gegründet von dem Germanisten und Goethe-Kenner Karl Richter. Richter versammelt in seinem Verein bevorzugt emeritierte Akademiker um sich. Mit der Kompetenz hapert es dennoch, Richters Akademiker sind a) entweder als Ruheständler von der aktuellen Entwicklung abgekoppelt b) Außenseiter ihres Fachs oder c) schlicht nicht vom Fach.</p>
<p>Entgegen aller wissenschaftlicher Regel genügte Prof. Zimmer bereits die eine Studie von de Pomerai, um 2004 seinen Ärzte-Appell loszutreten. Am 23. März 2006 aber schlug das Schicksal erbarmungslos zu, Nature publizierte die Retraktion dieser Studie, d.h. die Autoren zogen ihre Arbeit mit Bedauern zurück. Sie hatten sich geirrrt, die angeblich nicht-thermischen Wirkungen, die Prof. Zimmer so beunruhigten, stellten sich als thermisch heraus. Im <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v440/n7083/full/440437a.html">englischen Original-Wortlaut</a> liest sich die Retraktion so:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Our claim that weak microwave fields induce a heat-shock response in Caenorhabditis elegans by a non-thermal mechanism is invalidated by new findings showing that there is a small heating effect under these conditions (A. Dawe et al. Bioelectromagnetics 27, 88–97; 2006). This temperature rise (about 0.2 °C) causes heat-shock induction comparable to that noted in our communication.</strong></em></span></p>
<p>Im Klartext heißt das: Dem Maintaler Ärzteappell wurde mit einem Federstrich die Existenzgrundlage entzogen. Doch davon wollen die Leute nichts wissen, die diesen Appell noch immer auf Ihren Webseiten so feilbieten, als wenn nichts gewesen wäre. Es sind dies die bekannten Anti-Mobilfunk Hetzseiten von z.B. <a href="http://omega.twoday.net/stories/1274686/">Omega</a>, <a href="http://www.elektrosmognews.de/news/20051113_maintaler_appell.pdf">elektrosmognews</a> und <a href="http://www.mobilfunkstudien.org/resolutionen/appelle-d/maintaler-appell.php">Diagnose-Funk</a>. Keine dieser Seiten hat einen fachlich kompetenten Hintergrund, sie werden von Laien und kommerziell interessierte Teilnehmern der Elektrosmog-Debatte am Leben gehalten.</p>
<p>Der Initiator des Maintaler Ärzteappells schaffte es bis in den Vorstand der sogenannten &quot;Kompetenzinitiative&quot;, machte jedoch nur noch einmal von sich reden, als er gegen den Betreiber der Website elektrosmoginfo.de klagte und die Anti-Mobilfunk-Szene die Schließung des Forums dieser Website unter sonderbaren Begleitumständen <a href="http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/redir.htm?http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/forum.htm">fälschlich mit der Klage in Verbindung</a> brachte.</p>
<p>Prof. Zimmer verstarb am 18. September 2014. Erst Monate später am 9. Dezember 2014 erfuhr die sogenannte &quot;Kompetenzinitiative&quot; davon und brachte pflichtgemäß einen <a href="http://kompetenzinitiative.net/KIT/KIT/nachruf-auf-prof-dr-med-guido-zimmer/">Nachruf</a> auf ihren 2010 aus dem Amt geschiedenen Vorstand. Ungeschickterweise erwähnt der Verfasser des Nachrufs den seit acht Jahren hinfälligen Maintaler Ärzteappell gleich zu Beginn. Er leistet damit a) dem Ansehen des Verstorbenen einen Bärendienst, legt b) ein Zeugnis seiner fachlichen Inkompetenz ab und hat c) zu verantworten, dass dieses Posting überhaupt entstanden ist.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_10/gravitationswellen/gravitationswellen.html">Sogenannte Kompetenzinitiative aus Sicht eines Physikers</a><br />
<a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_11/wissenschaftsrat/wissenschaftsrat.html">Sogenannte Kompetenzinitiative versucht BfS zu entwerten</a><br />
<a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=Kompetenzinitiative">Sogenannte Kompetenzinitiative im IZgMF-Forum</a></p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58964</link>
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<pubDate>Sat, 13 Dec 2014 12:26:33 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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