<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Ã¶dp-Journal Sprachrohr der NutznieÃŸer</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Ã¶dp-Journal Sprachrohr der NutznieÃŸer (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ã¶dp ist mMn nicht in der Lage sich fachlich und sachlich korrekt mit dem Thema auseinander zu setzen. Der Filz zu den Ã¼blichen NutznieÃŸern ist zu dicht. </p>
<p>Das <a href="https://www.oedp.de/fileadmin/user_upload/bundesverband/aktuelles/oekologiepolitik/OEkologiePolitik-163_Web.pdf">Ã¶dp-Jorunal (Nr. 163/2014)</a> wird mVn instrumentalisiert von den bekannten Laiendarsteller und NutznieÃŸern. So plappert man nach, was der em. Prof. Dr. schon immer von sich gab und was man im Mitgliedermagazin nachlesen kann.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59246</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59246</guid>
<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 18:56:14 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Headset-&quot;Kampagnenkarte&quot; von Ã¶dp-Buchner ein Desaster</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bild ist schÃ¶n und gut, der Text aber ist fachlich ein Desaster!</p>
<p><img src="http://www.klausbuchner.eu/fileadmin/_processed_/csm_mobilfunk__a2320c0c39.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Wie kann so etwas passieren, dass ein langjÃ¤hriger Mobilfunkgegner wie Klaus Buchner eine &quot;<a href="http://www.klausbuchner.eu/politik/mobilfunk-strahlung.html">Kampagnenkarte</a>&quot; fabrizieren lÃ¤sst, die mit einer laienhaften EinschÃ¤tzung versehen und so in doppelter Hinsicht falsch ist? So etwas passiert, wenn man sich seiner Sache so unertrÃ¤glich sicher ist, dass man glaubt, sie nicht weiter prÃ¼fen zu mÃ¼ssen.</p>
<p>Also: Klaus Buchner gibt mit seiner EinschÃ¤tzung eine landlÃ¤ufige Meinung wieder, wie sie gerne kolportiert wird, ohne den Wahrheitsgehalt zu hinterfragen. GerÃ¼chte verbreiten nennt man so etwas.</p>
<p><strong>Einwand 1</strong>: Der Text der Karte ist populistisch, schÃ¼rt Ã„ngste gegenÃ¼ber Funkwellen. Der Text suggeriert, es gÃ¤be ohne Gebrauch eines Handy-Headsets ein Krebsrisiko. Davon reden zwar Mobilfunkgegner und ihnen zugetane Wissenschaftler gerne und oft, die groÃŸe Mehrheit der Wissenschaftler sieht jedoch bis heute keinen ursÃ¤chlichen Zusammenhang zwischen Hirntumoren und Handynutzung. Die Faktenlage ist widersprÃ¼chlich, es gibt Hinweise auf ein Krebsrisiko, andere Hinweise sprechen klar dagegen. Wie die Ã¶dp damit umgeht ist verantwortungsloser Populismus, um ein paar WÃ¤hlerstimmen unter Mobilfunkgegnern zu ergattern und als vermeintlicher E-Smog-GesundheitswÃ¤chter der Nation wahrgenommen zu werden.</p>
<p><strong>Einwand 2</strong>: Jetzt kommt es dick fÃ¼r Klaus Buchner. Denn sein Tipp stimmt messtechnisch bestenfalls, wenn Handys im GSM-900-Band funken. Funken sie jedoch im GSM-1800-Band oder auf UMTS, was heutzutage an der Tagesordnung ist, dann kann der <strong>Gebrauch eines Headsets leicht schÃ¤dlich sein</strong>. Denn bei UMTS- und besonders im GSM-1800-Band traten bei einer Untersuchung in FÃ¤llen, in denen das Headset-Kabel mit Abstand entlang des KÃ¶rpers gefÃ¼hrt wurde, eine <strong><span style="color:#c00;">Zunahme der maximalen SAR-Werte im Kopfbereich</span></strong> um Faktoren bis zu 2,5 auf. Mit Zunahme ist gemeint: verglichen mit dem Betrieb des jeweiligen Telefons im gleichen Frequenzband direkt am Ohr bzw. Kopf!</p>
<p><span style="font-size:large;"><strong>Und nun, Herr Buchner?</strong></span></p>
<p>Sollte es also tatsÃ¤chlich ein Krebsrisiko infolge Handygebrauch geben, der vermeintlich gute Rat von Klaus Buchner reduziert es nicht in jedem Fall, sondern kann es ebensogut betrÃ¤chtlich erhÃ¶hen! Wann diese ErhÃ¶hung eintritt lÃ¤sst sich nicht pauschal sagen, dies hÃ¤ngt vom Headset und vom Handy ab, es gibt vertrÃ¤gliche Kombinationen und schÃ¤dliche, auch der Verlauf des Kabels spielt eine maÃŸgebende Rolle. Eine EinschÃ¤tzung ist praktisch nur nach messtechnischer PrÃ¼fung mÃ¶glich. In solchen ZweifelsfÃ¤llen ist es fÃ¼r Vorsorgfans immer besser auf Nummer Sicher zu gehen und auf kabelgebundene Headset zu verzichten! Womit die schÃ¶ne Kampagnenkarte in den MÃ¼ll gehÃ¶rt, will die Ã¶dp sich nicht dem Vorwurf aussetzen, wider besseren Wissens einen mÃ¶glicherweise gesundheitsschÃ¤dlichen Gesundheitstipp zu verbreiten.</p>
<p>Wozu, frage ich mich, hat das DMF rund 16 Mio. Euro in mehr als 50 Forschungsprojekte gesteckt, wenn Frontleute der Mobilfunkgegner die Ergebnisse nicht zur Kenntnis nehmen, sondern sich mit plausibel klingenden MutmaÃŸungen zufrieden geben? Das, was ich hier zum besten gebe kÃ¶nnte auch Herr Buchner wissen, kÃ¶nnte jedes Ã¶dp-Mitglied wissen und jeder BundesbÃ¼rger. Denn es ist kein Geheimwissen, <a href="http://www.emf-forschungsprogramm.de/akt_emf_forschung.html/dosi_HF_002.html">es ist Ã¶ffentlich verfÃ¼gbares Wissen</a>.</p>
<p><strong>Funk ist das bessere Headset-Kabel</strong><br />
Das Problem kabelgebundener Headsets ist das Kabel zwischen OhrhÃ¶rer und Handy. VerlÃ¤uft das Kabel ungÃ¼nstig, koppeln Funkwellen in das Kabel ein, gelangen so komfortabel 1. Klasse bis ins Ohr und fÃ¼hren dort unter ungÃ¼nstigen Randbedingungen zu der beschriebenen SAR-Wert-Zunahme. Doch es gibt eine LÃ¶sung, die leider von den sogenannten Experten der Anti-Mobilfunk-Szene in keiner Weise kommuniziert wird: Drahtlose Headsets. Die winzige Sendeleistung dieser Modelle fÃ¼hrt im Ohr zu SAR-Werten an der Grenze der Nachweisschwelle, also verschwindend wenig. Und weil kein Kabel da ist, in das sich vagabundierende HF einkoppeln kÃ¶nnte, sind drahtlose Headsets die einzige Alternative fÃ¼r alle, die mit Headsets Vorsorge betreiben mÃ¶chten.</p>
<p>Die Ã¶dp sagt von dieser Differenzierung nichts, sie polemisiert und schÃ¼rt Ã„ngste. Der Gedanke, ein funkgekoppeltes Headset kÃ¶nnte risikoloser sein als ein kabelgebundenes, kommt den Mobilfunk-&quot;Experten&quot; dieser Partei schon wegen prinzipieller Blockaden nicht in den Sinn.</p>
<p>Sicherheitshalber noch der Hinweis: Auch wer ein kabelgebundes Headset unter den geschilderten ungÃ¼nstigen UmstÃ¤nden verwendet, muss nicht in Angst verfallen, denn selbst mit 2,5-facher SAR-Wert-ErhÃ¶hung ist der zulÃ¤ssige Grenzwert noch lange nicht erreicht. Nur wer auf eine vorsorgliche Minimierung seiner Funkimmission aus ist und hÃ¤ufig mit Headset telefoniert oder damit Musik hÃ¶rt (und ein Smartphone hat), der sollte auf ein drahtloses Hedaset wechseln. Der Hinweis auf MusikhÃ¶ren ist bei Smartphones von Bedeutung, denn diese GerÃ¤te gehen <span class="underline">ohne Telefonat</span> wesentlich hÃ¤ufiger auf Sendung (z.B. autom. E-Mail-Abruf, Software-Updates, Nachrichtenabruf, Bilder-Uploads ...) als gewÃ¶hnliche Handys.</p>
<p>Auf Klaus Buchners Website wird die Karte mit folgendem Begleittext angepriesen:  </p>
<p><span style="font-size:large;">Mobilfunk-Strahlung Kampagnenkarte um immer mehr auf das Problem aufmerksam zu machen.</span></p>
<p>Ja, ja. Doch das Problem sind nicht etwa harmlose Mobilfunkwellen, sondern unqualifizierte Mobilfunkgegner, die glauben, sich mit Warnungen vor kleinen Wellen profilieren zu mÃ¼ssen. Womit ich schlussendlich bei meiner gegenwÃ¤rtigen Lieblingsthese angekommen bin:</p>
<p><em>Das grÃ¶ÃŸte Problem der Anti-Mobilfunk-Szene ist ihr unqualifiziertes FÃ¼hrungspersonal.</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59244</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59244</guid>
<pubDate>Mon, 26 Jan 2015 21:37:35 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
