BY, Oberbach (Allgemein)
Auszug aus in Franken.de vom 12. April 2017
von Sebastian Schmitt
Wildfleckens Bürgermeister wollte in der jüngsten Gemeinderatssitzung ein dialogisches Verfahren anstoßen, um die Bevölkerung ins Boot zu holen und juristische Schritte der Bürgerinitiative zu vermeiden. Doch er scheitert im Gremium denkbar knapp.
Ausführlich haben die Marktgemeinderäte erneut über das emotional besetzte Thema diskutiert. Kleinhenz sprach sich dafür aus, einen geeigneten Standort für einen Mobilfunkmast in einem unabhängigen, dialogischen Verfahren zusammen mit der Bevölkerung zu suchen. "Nur so lässt sich eine größtmögliche Akzeptanz bei allen Bürgern erreichen. Und das ist mir sehr wichtig." Er geht davon aus, dass nach einem solchen Verfahren keine juristischen Schritte gegen einen neuen Mobilfunkmast ins Feld geführt werden. "So wurde es mir zumindest in einem persönlichen Gespräch im Rathaus von der Bürgerinitiative zugesichert."
Nach Auskunft der Deutschen Telekom ist ein Standort direkt am Hochbehälter oberhalb der Umgehungsstraße ideal. Dieses Areal liegt außerhalb der Oberbacher Wohnbebauung und lässt sich relativ problemlos erschließen. "Was versprechen wir uns von einem dialogischen Verfahren? Geht es nur darum, möglichst den Wind und die Schärfe aus der ganzen Sache zu nehmen?", wollte Wolfgang Illek (PWG) wissen. Rund 7000 Euro würde die Gemeinde das ganze Verfahren kosten, das noch heuer angestoßen und nach dem Sommer weitgehend abgeschlossen werden könnte. ...
Hintergrund
Mobilfunkmast in Oberbach sachlich diskutiert
Wenn das Handy nicht klingelt
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Meine Meinungsäußerung