Der Mast ist weg: Erektionsstörung wegen Handygebrauch (Forschung)

H. Lamarr, München, (vor 4504 Tagen)

Mit Erektionsstörungen müssen Männer rechnen, die ihr Handy ständig eingeschaltet mitführen. Zu diesem erstaunlichen Ergebnis kam eine Studie an der Medizinischen Universität Graz - Volltext (PDF, englisch, 3 Seiten).

Kommentar: Mit nur 20 Fällen und 10 Kontrollpersonen ist die statistische Basis bei dieser Arbeit dünn und damit fehleranfällig (falsch-positiv). Völlig unklar ist, wo die Männer ihr Handy am Körper getragen haben (Hosentasche/Gürtel/Brusttasche), welcher Exposition ihr "Fortpflanzungsapparat" ausgesetzt war, wieso die Probanden der Fallgruppe ihr Handy signifikant länger als die Kontrollpersonen eingeschaltet mitführten (Berufsstress?) und wie die Zeitangaben (Handy-Mitführzeit) zustande kamen. Aus meiner Sicht ist diese Arbeit daher nicht mehr als ein feuchter Finger im Wind - dennoch wird sie, fürchte ich, den vereinigten Mobilfunkgegnern zur Panikmache gereichen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Fertilität, Erektionsstörung, Fortpflanzungsapparat


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