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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Rebekka: The show must go on ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dabei wäre es zulasten des Showeffekts und zugunsten der Ökologie auch mit viel weniger Kartons und Papier gegangen, im Extremfall sogar komplett papierlos. Nämlich dann, wenn Rebekka dem tapferen Bakom-Mitarbeiter feierlich einen USB-Stick mit den gescannten Unterschriften überreicht hätte.</p>
</blockquote><p>Bei Volksinitiativen oder einem Referendum ist die Übergabe der beglaubigten Unterschriften jeweils eine grosse Sache, da sie den krönenden Abschluss Monate ode gar Jahre langer Arbeit darstellt. Elektronisch ist das noch nicht möglich. </p>
<p>In der Schweiz hat eine Petition jedoch keinerlei Wirkung, das Parlament muss sie lediglich annehmen, es gibt nicht einmal ein Recht auf eine Antwort. Wenn der Bundesrat eine Antwort gibt, dann nur aus Höflichkeit.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:10:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwurbeln in Biel und Berlin (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Foto zur Aktion zähle ich 19 Personen, plus Fotograf wären es also gerade mal 20.<br />
Sind wir grosszügig und rechnen 5-10 Personen dazu die nicht aufs Foto wollten oder gerade nicht da waren. Macht max. 30 Personen und damit recht überschaubar.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:02:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwurbeln in Biel und Berlin (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Verein &quot;Schutz vor Strahlung&quot; feiert seine jüngste Aktion <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/news/15160-unterschriften-eingereicht/">jetzt auch selbst</a>.</p>
</blockquote><p>Der 31. März 2025 war der Tag der Schwurbler. In Biel schwurbelten angeblich 50 Mobilfunkgegner, in Berlin waren es angeblich 20'000 Coronaschwurbler. Spiegel-TV mochte sich den Spaß in Berlin nicht entgehen lassen, war an Ort und Stelle und zählte höchstens ein paar hundert Teilnehmer. Mobilfunkgegner und Coronaschwurbler haben in erster Näherung nichts miteinander zu tun, auf den zweiten Blick aber sind die irrationalen Überzeugungssysteme Infizierter doch sehr ähnlich. Die der Mobilfunkgegner kennen wir gut, Überzeugungssysteme der Coronaleugner <a href="https://www.spiegel.de/panorama/corona-leugner-sind-wieder-da-kundgebung-in-berlin-spiegel-tv-a-b7e2dffd-fcc9-4c75-871e-7e3177e82efe">lassen sich hier bestaunen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 21:38:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rebekka: The show must go on ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein &quot;Schutz vor Strahlung&quot; feiert seine jüngste Aktion <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/news/15160-unterschriften-eingereicht/">jetzt auch selbst</a>. Für mich am lustigsten ist die Bekundung: &quot;<em>... haben wir das Ziel von 10’000 Unterschriften weit übertroffen!</em>&quot; Warum lustig? Nun, wenn man zuvor kein Sterbenswörtchen über das Ziel hat verlauten lassen, dann lässt sich im Nachhinein jede beliebige Zahl als Ziel nennen. Frau Meier hat sich für 10'000 entschieden, ich erkläre 20'000 zum Ziel <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
<p>Lustig finde ich auch die <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/site/wp-content/uploads/2026/04/Uebergabe-BAKOM-6.jpg">15 Kartons</a>, mit denen 5G-Rebekka 15'160 Unterschriften beim Bakom abgeliefert haben will. Lustig deshalb, weil dies darauf hindeutet, dass nahezu alle eingereichten Unterschriftsformulare maximal nur zwei Unterschriften tragen, obwohl acht hätten unterschreiben können. In einen der Kartons passen etwa 500 Blatt Papier, macht bei 15 Kartons 7'500 Blätter (15'000 Unterschriften). Dabei wäre es zulasten des Showeffekts und zugunsten der Ökologie auch mit viel weniger Kartons und Papier gegangen, im Extremfall sogar komplett papierlos. Nämlich dann, wenn Rebekka dem tapferen Bakom-Mitarbeiter feierlich einen USB-Stick mit den gescannten Unterschriften überreicht hätte.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 20:43:33 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>EMP-Victims: 4498 Unterstützer (Stand 02.04.2026) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind +31 gegenüber dem 05.02.2026.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 17:09:14 +0000</pubDate>
<category>Elektrosensibilität</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Stop Finning&quot;: Europäische Kommission spielt auf Zeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Brüssel, 31.03.2026 Eine erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative ist kein Garant für zupackendes politisches Handeln. Die Organisatoren der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Stop Finning – Stop the Trade“ haben deshalb beim Europäischen Bürgerbeauftragten eine formelle Beschwerde gegen die Europäische Kommission eingereicht und dabei Verwaltungsmissstände bei der Bearbeitung der Initiative angeführt.</strong></span><br />
 <br />
Die Organisatoren der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Stop Finning – Stop the Trade“<br />
haben beim Europäischen Bürgerbeauftragten eine formelle Beschwerde gegen die Europäische<br />
Kommission eingereicht und führen dabei Verwaltungsmissstände bei der Bearbeitung der Initiative an, die von mehr als 1,1 Millionen EU-Bürgern unterstützt wird.</p>
<p>Die Beschwerde äußert Bedenken hinsichtlich Verzögerungen und mangelnder Transparenz bei den Folgemaßnahmen der Kommission, auch unter der Verantwortung des Kommissars für Fischerei und Ozeane, Costas Kadis.</p>
<p>Trotz der im Juli 2023 gemachten Zusagen, darunter die Einleitung einer Folgenabschätzung bis<br />
Ende desselben Jahres, sind wichtige Fristen abgelaufen. Ein aktualisierter Zeitplan wurde nicht vorgelegt.</p>
<p>„Mehr als eine Million Europäer haben die EU zum Handeln aufgefordert. Stattdessen stoßen wir auf<br />
Schweigen und Verzögerungen“, sagte Christian Hempel. „Ein abgelaufener Zeitplan ist kein Zeitplan. Wenn die Kommission ihre eigenen Verpflichtungen einfach ignorieren kann, was bedeutet das für die europäische Demokratie?“</p>
<p>Die Beschwerde nennt drei wesentliche Versäumnisse:</p>
<p>● Eine Verletzung der Transparenzpflichten gemäß der EBI-Verordnung, einschließlich der Weigerung, einen überarbeiteten Zeitplan vorzulegen;<br />
● Das Versäumnis, innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens zu handeln, was einen Verstoß gegen die EU-Charta der Grundrechte darstellt;<br />
● Ein umfassenderes systemisches Muster, das mehrere erfolgreiche EBI betrifft.</p>
<p>Der Fall „Stop Finning“ ist kein Einzelfall. Andere große Bürgerinitiativen, darunter solche, die<br />
ein Ende der Käfighaltung und ein Verbot der Pelztierhaltung fordern, sahen sich ähnlichen Verzögerungen und mangelnder Weiterverfolgung gegenüber. Zusammen werfen diese Fälle grundlegende Fragen zur Wirksamkeit der EBI als demokratisches Instrument auf, das den Bürgern eine direkte Stimme in der EU-Politik geben soll. Die Organisatoren fordern den Europäischen Bürgerbeauftragten auf, eine Untersuchung einzuleiten und der Kommission zu empfehlen:</p>
<p>● einen klaren und aktualisierten Zeitplan für Maßnahmen vorzulegen;<br />
● öffentlich über die bereits eingegangenen Verpflichtungen zu berichten;<br />
● sicherzustellen, dass künftige EBI zeitnah und transparent bearbeitet werden.</p>
<p>„Hier geht es nicht nur um Haie“, fügte Christian Hempel hinzu. „Es geht darum, ob 1 Million Europäer die EU-Politik mitgestalten können oder ob ihre Stimmen stillschweigend beiseitegeschoben werden können.“</p>
<p>Die Beschwerde kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die EU-Institutionen einer zunehmenden Kontrolle hinsichtlich Transparenz und demokratischer Rechenschaftspflicht ausgesetzt sind.</p>
<p><span class="underline">Hinweise für Redakteure</span><br />
● Die EBI „Stop Finning – Stop the Trade“ sammelte 1.119.996 gültige Unterschriften<br />
in der gesamten EU.<br />
● Sie fordert ein Verbot des Handels mit abgetrennten Haifischflossen in der EU.<br />
● Die Europäische Kommission antwortete im Juli 2023 und verpflichtete sich, mögliche<br />
Maßnahmen zu prüfen, doch wichtige Fristen wurden seitdem nicht eingehalten.<br />
● Die Europäische Bürgerinitiative ist das wichtigste Instrument der partizipativen<br />
Demokratie in der EU und in Artikel 11 Absatz 4 des Vertrags über die Europäische Union verankert. (<a href="https://thegoodlobby.eu/1-1-million-citizens-left-waiting-stop-finning-files-complaint-against-eu-commission/">Quelle</a>)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75512</link>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 16:12:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rechenzentren: Zwischen hoher Leistungsdichte und Nachhaltigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bezahlvorgänge erfolgen sofort, Streams laufen ruckelfrei und KI‑Tools antworten in Sekunden. Unser digitales Leben läuft weltweit in riesigen Rechenzentren zusammen. Immer mehr Datenmengen müssen verarbeitet werden. Aber das hat seinen Preis: Rechenzentren gehören heute zu den großen Energieverbrauchern. Gleichzeitig wachsen Anforderungen an die Energieeffizienz. Wie also kann eine Infrastruktur, die immer mehr leisten muss, gleichzeitig nachhaltiger werden?</p>
<p>Über diese Frage haben wir mit Dr. Ludger Ackermann aus dem Gremium DKE/GK 719 für Rechenzentren gesprochen. Es wird deutlich: Kühlung, Energieversorgung und Standortwahl müssen neu gedacht werden. Dann können Rechenzentren zu einem bedeutenden Baustein in der Wärmewende werden. <a href="https://www.dke.de/de/arbeitsfelder/home-building/rechenzentrum-der-zukunft?utm_medium=e-mail&amp;utm_source=dke-newsletter&amp;utm_campaign=dke%20newsletter%2003-2026">weiter ...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75511</link>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 14:54:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Elektrosensibilität in FRA: Stand 01.04.2026 (Grafik) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>1.4. und somit Zeit aktiv zu werden.</p>
</blockquote><p>
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/ok.gif" alt=":ok:" /> </p>
<blockquote><p>1817 selbsternannte Elektrosensibelchen haben sich im schönen Frankreich mittlerweile registriert. 12 mehr als noch Anfangs Januar. Die dunkle Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren. </p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026040214040569ce7755e8771.jpg" alt="[image]" width="629" height="377" /></p>
<p>Die Trendlinie habe ich entfernt, weil diese seit dem ungewöhnlichen Einbrechen des Zuwachses auf negative Werte (Abnahme statt Zuwachs) im 1. Quartal 2025 keinen sinnvollen Trend mehr anzeigte. Die Trendkurve schnitt bei einem <span class="underline">zurückliegenden</span> Datum die Nulllinie. Besser gar keine Trendlinie als eine falsche.</p>
<blockquote><p>Hat eigentlich niemnad reklamiert weil ich im Statusbericht vom Januar das Bild nicht mit der Quelle verlinkt habe?</p>
</blockquote><p>Nein, niemand hat reklamiert, den fehlenden Link habe ich gar nicht bemerkt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75510</link>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 14:14:33 +0000</pubDate>
<category>Elektrosensibilität</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Green-Network-Index</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Die Mobilfunkbranche möchte weltweit umweltverträglicher (grüner) werden. Zwar gibt es in der Branche bereits zahlreiche Indikatoren und Kennzahlen, doch fehlte bislang eine umfassende oder ganzheitliche Messgröße zur Bewertung der ökologischen Nachhaltigkeit. Glaubt man dem Branchenverband GSMA, ist die Lücke inzwischen geschlossen worden.</strong></span><br />
 <br />
GSMA Intelligence hat im vergangenen Jahr den Green-Network-Index (GNI) entwickelt. Darunter ist eine einzige Kennzahl im Wertebereich 0 bis 100 zu verstehen, welche die allgemeine Umweltverträglichkeit eines Mobilfunknetzwerks zusammenfasst und Entwicklungswege visualisieren will.<br />
       <br />
Dieser branchenweit größte Datensatz zur Umweltverträglichkeit beruht zur Zeit auf den Netzwerken von 46 Ländern mit neun Variablen pro Netzwerk – darunter Ressourcen- und Emissionseffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien, Netzwerkleistung und Verfügbarkeit. GSMA will damit Netzwerkbetreibern helfen, Entwicklungsbereiche zu identifizieren, Verbesserungen zu messen, Einblicke zu gewinnen und sich an Standardkennzahlen zu orientieren.<br />
 <br />
<a href="https://www.gsmaintelligence.com/green-index"><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026040121103769cd89cdd052b.jpg" alt="[image]" width="760" height="462" /></a><br />
<strong>Karte des Green-Network-Index auf Länderebene</strong>: Je grüner, desto umweltverträglicher<br />
<span style="font-size:smaller;">Bild: GSMA Intelligence</span><br />
 <br />
Der GNI versucht, auf der Grundlage der Variablen eine einzige übergreifende Bewertungszahl zwischen 0 und 100 zu liefern. GSMA Intelligence hat dazu die Daten der letzten zwölf Monate sowohl aus den Angaben der Betreiber als auch aus öffentlichen Quellen zusammengetragen. Die erfassten Netzbetreiber machen 32 Prozent der weltweiten Mobilfunkanschlüsse aus und bedienen weltweit fast 4,2 Milliarden Mobilfunkanschlüsse.<br />
 <br />
Die aktuelle (zweite) GNI-Studie ist die bislang umfassendste Initiative der Branche zur Messung der ökologischen Nachhaltigkeit von Telekommunikationsnetzen. Sie erstreckt sich auf 138 Netze in 46 Ländern und liefert über 2'000 Datenpunkte, um den Fortschritt sowohl auf Betreiber- als auch auf Länderebene zu bewerten.</p>
<p>Das Original der oben gezeigten GNI-Karte auf Länderebene ist <a href="https://www.gsmaintelligence.com/green-index"><span class="underline">hier</span></a> zu sehen. Jedem der momentan 46 teilnehmenden (grün markierten) Länder ist ein GNI-Index zwischen 0 und 100  zugeordnet, je höher der Wert ist, desto umweltverträglicher sind die Mobilfunknetze des Landes. Sichtbar wird dieser Index, sobald der Mauszeiger in das gewünschte Land bewegt wird. Deutschland z.B. hat den Wert 67 erreicht, Frankreich 64, die USA 65 und die Volksrepublik China 61. Die Russische Föderation belegt mit 26 derzeit den letzten Platz.</p>
<p>Ob die GSMA mit dem GNI eine belastbare Kenngröße erschaffen hat oder aber Greenwashing betreibt, ist für Außenstehende nicht erkennbar.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75509</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75509</guid>
<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 21:36:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Elektrosensibilität in FRA: Stand 01.04.2026 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>1.4. und somit Zeit aktiv zu werden.<br />
1817 selbsternannte Elektrosensibelchen haben sich im schönen Frankreich mittlerweile registriert. 12 mehr als noch Anfangs Januar. Die dunkle Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren. <br />
<a href="https://www.uneterrepourlesehs.org/recensement-ehs/carte-electrohypersensibles"><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026040120481769cd84919efa3.png" alt="[image]" width="760" height="357" /></a></p>
<p>Hat eigentlich niemnad reklamiert weil ich im Statusbericht vom Januar das Bild nicht mit der Quelle verlinkt habe?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75508</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75508</guid>
<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 20:50:22 +0000</pubDate>
<category>Elektrosensibilität</category><dc:creator>hans</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Unterschriften wie Sand am Meer: Schein &amp; Sein (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Gigaherz-Vorständin Elisabeth Buchs weiß mehr, <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87834#p87834">denn sie war dabei</a>, als heute in Biel die Unterschriften, am Ende sollen es gar 15'000 gewesen sein, einem Mitarbeiter des Bakom übergeben wurden. Sie berichtet von einem friedlichen Protestmarsch von ca. 50 Personen mit Plakaten, Trillerpfeifen und Ratschen.</p>
</blockquote><p>Es ist doch immer wieder das Gleiche: Auf dem Papier präsentieren organisierte Mobilfunkgegner scheinbar mühelos <span class="underline">große Zustimmung</span> in Form von beipflichtenden Unterschriften, in Präsenz aber ist ihre Anzahl <span class="underline">verschwindend klein</span>.</p>
<p><span style="font-size:large;">Wie kommt das?</span></p>
<p><strong>Meine Erklärung</strong>: Alle mir bekannten organisierten Mobilfunkgegner sammeln mit großem Eifer und auf unterschiedliche Weise E-Mail-Adressen von Sympathisanten. Ein aktuelles von mehreren Beispielen aus der Hexenküche des Vereins &quot;Schutz vor Strahlung&quot; ist <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75289"><span class="underline">hier</span></a> beschrieben. Die Sammelwut sollte über die Jahre hinweg Adressdaten von tausenden potenziellen Mobilfunkgegnern ergeben. Im Bedarfsfall, wie jetzt bei der Aktion gegen den Entwurf des &quot;Antennenflutgesetzes&quot;, lässt sich dieser Schatz mühelos heben.</p>
<p>Es genügt einen Massenmailer mit der Adressdatenbank zu koppeln und die &quot;lieben Mitstreiter&quot; mit ein paar freundlichen aber drängenden Worten um ihre gütige Teilnahme an einer ehrenwerten Aktion zu bitten. Die Empfänger der E-Mail werden nach allen Regeln der Kunst eingewickelt. Sie haben keine Chance sich ergebnisoffen zu informieren, die meisten werden daher der Aufforderung Folge leisten. Ein Formular im Anhang ist schnell ausgedruckt und unterschrieben, Opa und Oma, Tante und Onkel dürfen auch, wenn sie wollen – und ab geht die Post. Auch schön: Im Gegensatz zu Klopapier lässt sich dieses Verfahren beliebig häufig benutzen, immer dann, wenn Masse vorgetäuscht werden soll, die in Präsenz von der Szene nie und nimmer zu mobilisieren wäre.</p>
<p>Weil es so ist, wie es ist, kann sich Rebekka Meier gegenüber Pascal Sigg auch so verdammt siegessicher geben und flöten: «Soll dieser Entwurf Gesetz werden, werden wir das Referendum ergreifen. Die nötigen Unterschriften hätten wir schnell zusammen.» Dies könnte tatsächlich traurige Wahrheit werden und es ist zu befürchten, dass basisdemokratische Regularien wie das schweizerische Referendum bei einem gezielten Angriff mit technischen Hilfsmitteln in große Not geraten können.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75507</link>
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<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 19:57:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Frankreich: Weniger Sendeleistung für Zeichen der Zeit</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Die staatliche französische Funknetzagentur ANFR hat die Sendeleistung des Langwellensenders im zentralfranzösischen Allouis weiter reduziert. Seit dem 31. März 2026 wird das Zeitzeichensignal nur noch mit 675 kW ausgestrahlt statt bisher mit 800 kW.</strong></span><br />
 <br />
Der Standort Émetteur d'Allouis ist kein gewöhnlicher Rundfunksender mehr: Seit dem Ende der France-Inter-Ausstrahlung 2016 dient er ausschließlich der Verbreitung der gesetzlichen Zeit via Funk (&quot;Temps légal français&quot;). Das Signal synchronisiert zahlreiche technische Systeme – von Bahninfrastruktur über Stromnetze bis hin zu öffentlichen Uhren.</p>
<p>Technisch bemerkenswert ist vor allem die Größenordnung: Selbst nach der Reduktion arbeitet der Sender noch im Bereich mehrerer hundert Kilowatt. Zum Vergleich: Ähnliche Zeitzeichensender im Ausland kommen mit deutlich geringerer Leistung aus. Hintergrund der aktuellen Maßnahme ist ein länger laufender Optimierungsprozess. Die Sendeleistung wurde bereits mehrfach schrittweise abgesenkt (von über 1 MW auf zunächst 800 kW), begleitet von Tests, die keine relevanten Empfangsprobleme zeigten. Eine fünfwöchige Testphase im Herbst 2024 ermöglichte die kontinuierliche Übertragung mit 675 kW ohne gemeldete kritische Störungen. Diese Ergebnisse wurden in einer zweiten Phase von Mai bis November 2025 bestätigt, die auch den Austausch eines Sendemastes umfasste.</p>
<p>Eine abschließende technische Validierungsphase, die auf Wunsch der Hauptnutzer zwischen Dezember 2025 und März 2026 durchgeführt wurde, beseitigte endgültig die verbleibenden Bedenken. Es wurden keine kritischen Störungen festgestellt, auch nicht nach einer vorübergehenden Rückkehr zur Nennleistung von 800 kW Ende 2025.</p>
<p>Die Entscheidung zur Sendeleistungsreduktion folgt einem klaren Trend: klassische Hochleistungssender werden zunehmend unter Effizienzgesichtspunkten betrieben oder zurückgebaut. Der Fall Allouis zeigt jedoch auch die Trägheit technischer Infrastrukturen. Obwohl moderne Alternativen (z.B. internetbasierte Zeitdienste) längst verfügbar sind, bleibt ein energieintensives, analoges System in Betrieb – offenbar aus Gründen der Robustheit und Kompatibilität mit bestehender Technik. Damit steht Allouis exemplarisch für ein Spannungsfeld, das auch in anderen Bereichen der Funktechnik sichtbar ist: zwischen historisch gewachsenen Systemen mit hoher Reichweite und neuen, effizienteren, aber weniger universellen Lösungen.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.anfr.fr/liste-actualites/actualite/a-allouis-la-puissance-de-diffusion-du-temps-legal-francais-revue-a-la-baisse">À Allouis, la puissance de diffusion du temps légal français revue à la baisse</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75506</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75506</guid>
<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 18:04:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kostenerstattung nur bei substanziellen Einsprachen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nachdem dort alle politischen Versuche gescheitert sind, das Problem der schleppenden Netzverdichtung mit einer Lockerung der Anlagegrenzwerte substanziell anzugehen, versucht es der Staat jetzt auf dem Verfahrensweg, den Gordischen Knoten der eidgenössischen Netzverdichtung zu lösen.</p>
</blockquote><p>Rebekka Meier behauptet in dem <a href="https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/mobilfunk-setzt-der-bundesrat-nun-auf-abschreckung/">Artikel auf Infosperber</a>: <em>Gemäss einer Auswertung ihres Vereins würden bereits heute zwei Drittel der Baugesuche für Mobilfunkantennen gravierende Fehler aufweisen.</em></p>
<p>Nee, ohne Belege kaufe ich das der Uhrmacherin nicht ab.</p>
<p>Die Behauptung von Meier lässt sich aus meiner Sicht jedoch <span class="underline">bestens</span> mit den ebenfalls lautstark beklagten neuen (hohen) Verfahrenskosten für Einsprachen verbinden. Die Idee ist ganz simpel: Wer Einsprache gegen ein Funkmast-Baugesuch einlegt, muss erstmal die Verfahrenskosten verauslagen. Doch sollte die amtliche Prüfung der Einsprache mindestens einen gravierenden Fehler im Baugesuch bestätigen, erhält der Einsprecher seine verauslagten Kosten erstattet. Sollte die Prüfung indes lediglich die schablonenhaft vorgetragenen Scheinargumente organisierter Mobilfunkgegner vorfinden, entfällt die Kostenerstattung und der Einsprecher geht (zurecht) leer aus. Für die Parteikosten müssen Einsprecher immer selber aufkommen, das war bislang auch schon so. Auf diese Weise werden substanzielle Einsprachen belohnt, Ängste von Rebekka Meier wegen massenhaft fehlerhaft errichteter Funkmasten zerstreut und substanzlose Einsprachen mit Kosten zugunsten der Staatskasse sanktioniert <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75505</link>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 21:24:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hält Pascal Sigg EHS insgeheim für Spinner? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Beistand bekommt Frau Meier von Pascal Sigg mit dessen Artikel auf Infosperber &quot;<a href="https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/mobilfunk-setzt-der-bundesrat-nun-auf-abschreckung/">Mobilfunk: Setzt der Bundesrat nun auf Abschreckung?</a>&quot;</p>
</blockquote><p>Die folgende Passage aus dem Artikel halte ich wegen der doppelten Verneinung für diskussionswürdig:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] So wäre etwa denkbar, dass bei bestimmten Personen bereits die geringste Überlastung oder geringfügige Zusatzbelastung – gemeint ist jene etwa durch Mobilfunkstrahlung – Symptome hervorruft, während bei anderen Personen keine Symptome auftreten. Salopp ausgedrückt: Es kann keineswegs ausgeschlossen werden, dass Elektrosensible nicht spinnen. [...]</strong></em></span></p>
<p>Sigg macht in seinen Artikeln zum Thema EMF keinen Hehl daraus, dass er mit der Sache von Mobilfunkgegnern sympathisiert. Und <a href="https://www.woz.ch/2515/elektrohypersensitivitaet/die-reise-ins-strahlenreduit/!HR0NFZ5CBHE2">mit diesem Artikel</a> zeigt er viel Verständnis für eine &quot;Elektrosensible&quot;, die seit vielen Jahren die Glaubensstärke ihrer Anhänger auf eine harte Probe stellt.</p>
<p>Der Schlusssatz in obigem Zitat aber besagt ohne doppelte Verneinung: &quot;Es ist durchaus möglich, dass Elektrosensible nicht spinnen.&quot; Diese Umformulierung ist logisch korrekt, das hat mir ChatGPT bestätigt, umgangssprachlich impliziert sie aber auch die Interpretation &quot;Es könnte auch sein, dass Elektrosensible spinnen.&quot; Die doppelte Verneinung fungiert hier für ChatGPT als rhetorischer &quot;Weichzeichner&quot;, der eine abwertende Hypothese einführt (Elektrosensible könnten auch spinnen), ohne sie offen auszusprechen. Offen bleibt, ob der Autor die verdeckte Hypothese bewusst mitteilen wollte oder sie versehentlich in seinen Text geriet.</p>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 20:30:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Unterschriftenübergabe in Biel: 50 Mann und kein Befehl (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Momentan sieht es nicht danach aus, dass ein Sturm tausender Wutbürger auf das Bakom stattgefunden hat, so wie von Trump-Anhängern auf das Capitol am 6. Januar 2021. Auf X (vormals Twitter) <a href="https://x.com/bakomCH">zwitscherte das Bakom</a> jedenfalls nichts von einer Belagerung durch organisierte Mobilfunkgegner. Da das Amt allerdings überhaupt nichts twittert, ist nicht auszuschließen, dass es von Rebekka Meiers Sturmtruppen voll und ganz eingenommen wurde <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
</blockquote><p>Gigaherz-Vorständin Elisabeth Buchs weiß mehr, <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87834#p87834">denn sie war dabei</a>, als heute in Biel die Unterschriften, am Ende sollen es gar 15'000 gewesen sein, einem Mitarbeiter des Bakom übergeben wurden. Sie berichtet von einem friedlichen Protestmarsch von ca. 50 Personen mit Plakaten, Trillerpfeifen und Ratschen. Da das Bakom in Biel schätzungsweise rd. 300 Mitarbeiter zusammengezogen hat, war Rebekkas Streitmacht dem Gegner 6:1 unterlegen. Carl von Clausewitz zufolge erklärt dies die Friedfertigkeit der angereisten Wutbürger schlüssig.</p>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 18:55:13 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Staatliche Abschreckung von Bürgerrechten vs. Verfahrensökonomie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Rebekka Meier, Präsidentin des Vereins &quot;Schutz vor Strahlung&quot; teilt meine Einschätzung nicht. </p>
</blockquote><p>Beistand bekommt Frau Meier von Pascal Sigg mit dessen Artikel auf Infosperber &quot;<a href="https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/mobilfunk-setzt-der-bundesrat-nun-auf-abschreckung/">Mobilfunk: Setzt der Bundesrat nun auf Abschreckung?</a>&quot; Wie bei ihm üblich liefert Sigg einen journalistisch auf solide Fakten gestützten Text ab, der meinungsstark wertend die Perspektive der Anti-Mobilfunk-Szene unterstützt und demonstrativ das Narrativ der staatlichen Abschreckung von Bürgerrechten an die Wand malt. Den Missbrauch dieser Bürgerrechte durch organisierte Mobilfunkgegner sieht Sigg nicht. Damit meine ich den unentgeltlichen und damit sehr niederschwelligen Gebrauch von Einsprachen gegen Mobilfunkbauvorhaben. Organisierte Mobilfunkgegner fördern derartige Einsprachen mit allen Mitteln. Dies verursacht in Gemeinden und Kantonen Kosten und behindert den Ausbau der Mobilfunknetze.</p>
<p>Dagegen wäre nichts einzuwenden, würde die anerkannte Wissenschaft Mobilfunk-Exposition als gesundheitsgefährdend einstufen. Das aber tut sie seit 30 Jahren nicht und schon gar nicht mit Blick auf Mobilfunk-Infrastruktur (Funkmasten). Organisierte Mobilfunkgegner sehen dies anders. Sie hetzen mit wissenschaftlichen Minderheitenmeinungen die Bevölkerung gezielt gegen Mobilfunk-Infrastruktur auf. Nirgendwo auf der Welt gelingt ihnen das wegen weitreichender Bürgerrechte so gut wie in der Schweiz. Nachdem dort alle politischen Versuche gescheitert sind, das Problem der schleppenden Netzverdichtung mit einer Lockerung der Anlagegrenzwerte substanziell anzugehen, versucht es der Staat jetzt auf dem Verfahrensweg, den Gordischen Knoten der eidgenössischen Netzverdichtung zu lösen. Ist er damit erfolgreich, verlieren die Mobilfunkgegner des Landes ihr wichtigstes Druckmittel. Kein Wunder also, wenn sie alle Hebel in Bewegung setzen, um die Teilrevision des Fernmeldegesetzes zu Fall zu bringen. Sie tun dies mMn nicht aus sozialer Fürsorge für die Bevölkerung, sie tun dies aus reinem Selbsterhaltungstrieb heraus.</p>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 14:00:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rebekka widerspricht: Grosser Erfolg für Schutz vor Strahlung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im Kontext könnte man meinen, Ex-Gigaherz-Präsident Jakob hielte die Anzahl von gut 12'000 Unterschriften für bemerkenswert hoch. Tatsächlich ist sie dafür, dass rd. 75 Tage lang gesammelt wurde, bemerkenswert niedrig.</p>
</blockquote><p>Rebekka Meier, Präsidentin des Vereins &quot;Schutz vor Strahlung&quot; teilt meine Einschätzung nicht. Sie sieht sich auf der Erfolgsspur und lässt am 30. März in dem schweizerischen <a href="https://zeitpunkt.ch/grosser-erfolg-fuer-den-schutz-vor-strahlung">Szeneblatt Zeitpunkt</a> verlauten:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Der Verein Schutz vor Strahlung konnte in 64 Tagen über 12'000 Unterschriften gegen die Abschaffung des Einsprache-Rechts sammeln. Morgen, am 31. März werden diese an das Bundesamt für Kommunikation in Biel übergeben, in einem Protest-Marsch. [...]</strong></em></span></p>
<p>Momentan sieht es nicht danach aus, dass ein Sturm tausender Wutbürger auf das Bakom stattgefunden hat, so wie von Trump-Anhängern auf das Capitol am 6. Januar 2021. Auf X (vormals Twitter) <a href="https://x.com/bakomCH">zwitscherte das Bakom</a> jedenfalls nichts von einer Belagerung durch organisierte Mobilfunkgegner. Da das Amt allerdings überhaupt nichts twittert, ist nicht auszuschließen, dass es von Rebekka Meiers Sturmtruppen voll und ganz eingenommen wurde <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
<p>Andererseits: Auf der <a href="https://www.srf.ch/news/das-neueste">SRF-Nachrichtenseite</a> ist bislang kein Wort über eine Protestaktion in Biel zu finden, obwohl die Veranstaltung laut Ankündigung schon seit gut zwei Stunden beendet sein soll. Dies deutet darauf hin, dass sich der Protest in dem für Mobilfunkgegner üblichen unspektakulären Rahmen abgespielt hat.</p>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 11:59:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mit &quot;Mental Models&quot; den Strahlenschutz optimieren</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Bislang bestimmen die Informationsgeber, auf welche Weise die Bevölkerung über den Strahlenschutz informiert wird. Die Belange der Informationsnehmer werden dabei nicht systematisch berücksichtigt. Diese Schieflage will das Bundesamt für Strahlenschutz mit einem Forschungsvorhaben korrigieren.</strong></span><br />
 <br />
Ein wesentlicher Bestandteil des Strahlenschutzes ist es, die Öffentlichkeit über Strahlenwirkungen, Strahlenrisiken und ein adäquates Strahlenschutzverhalten zu informieren. Hierfür ist es entscheidend, die Kommunikation an der Art und Weise auszurichten, wie Rezipierende Strahlenthemen kognitiv erfassen und anordnen. Die Gestaltung und Vermittlung von Informationen zu Strahlenthemen, insbesondere deren inhaltliche Strukturierung und Verbindung, erfolgen bislang vor allem auf der Grundlage inhaltlich-fachlicher Einteilung aus Sicht des Strahlenschutzes. Zu Perspektiven aus der Bevölkerung werden dabei Annahmen auf Basis kommunikations- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen und umgesetzt.<br />
Falls die Informationsgestaltung und -vermittlung nicht den tatsächlichen Assoziationen und Relevanzen von Rezipierenden entspricht, kann dies auf deren Seite zu Missverständnissen und Fehlkonzeptionen führen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Forschungsvorhabens, die auf Strahlung bezogenen Konzeptionen und kognitiven Strukturierungen von Rezipierenden zu erfassen und in Form von Mental Models darzustellen. Mental Models beschreiben die Art und Weise, wie Menschen Gegenstände und Informationen in ihrem Bewusstsein strukturieren. Sie sollen aufzeigen, wie Laien verschiedene Informationen zu (unterschiedlichen) Strahlenthemen anordnen und miteinander verknüpfen würden. Ob die Verknüpfungen richtig oder falsch sind, ist dabei zweitranging. Vielmehr soll das Verständnis von Strahlung auf diese Weise in Form von Mental Models erschlossen und visualisiert werden, um mehr darüber zu erfahren, wie sich Rezipierende das Thema Strahlung kognitiv erschließen.</p>
<p>Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie Informationen zum Strahlenschutz (zum Beispiel auf Webseiten von BMUKN und BfS, in Broschüren, Vorträgen, Pressearbeit, etc.) den Wahrnehmungen und Vorstellungen von Rezipierenden entsprechend besser sortiert, strukturiert und gestaltet werden können, um von diesen leichter erfasst und nachvollzogen werden zu können. Sie dienen Akteuren des Strahlenschutzes als wichtige Grundlage für die Informationsarbeit, um von einer Erläuterung von Strahlenschutzthemen „aus Innensicht“ zu einer stärkeren Orientierung an den spezifischen Wahrnehmungen und Denkmustern von Rezipierenden zu gelangen. So wird eine besser an die Perspektiven von Rezipierenden angepasste Strahlenschutzkommunikation ermöglicht.</p>
<p>Basierend auf den Mental Models entwickelt das Vorhaben Handlungsempfehlungen, die vom BfS und dem BMUKN als Orientierung zu einer stärker an den Perspektiven von Rezipierenden orientierten Gestaltung der Kommunikation genutzt werden können.</p>
<p>Grundlage für die Aufgabenwahrnehmung von BMUKN/ BfS ist nach Maßgabe des Strahlenschutzrechts der jeweils aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik. Die vom BMUKN/BfS in Auftrag gegebenen Untersuchungen, Studien und Gutachten müssen daher vom vorliegenden Stand von Wissenschaft und Technik auf dem jeweils zu bearbeitenden Aufgabengebiet ausgehen.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: Forschungsvorhaben 3626S72251 - &quot;Mental Models von Rezipient*innen - Wie ordnen Zielgruppen von Strahlenschutzinformationen ihr Wissen über Strahlung?&quot;</p>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 10:06:32 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ende der Vernehmlassungsfrist: warten auf Stellungnahmen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Am 31. März sollen nun die gesammelten Unterschriften im Rahmen einer Protestkundgebung in Biel an das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) übergeben werden.</p>
</blockquote><p>Am 31. März endet auch die Vernehmlassungsfrist für die vorgeschlagenen Änderungen am Fernmeldegesetz. Kern des Vorschlags ist die Entkoppelung des Strahlenschutzes vom Baubewilligungsverfahren. Künftig soll für die von Mobilfunkanlagen ausgehende nichtionisierende Strahlung ein spezifisches Bewilligungsverfahren gelten. Die Betreiberinnen müssen ein Qualitätssicherungssystem betreiben, das die Einhaltung der Grenzwerte laufend überwacht. Für nicht-strahlungsrelevante bauliche Maßnahmen – sowohl beim Neubau als auch bei Änderungen mit mehr als geringfügigem Einfluss auf das Erscheinungsbild – bleibt das ordentliche Baubewilligungsverfahren bestehen.</p>
<p>Nach einer angemessenen Bearbeitungsfrist wird das Bakom die eingegangenen Kommentare veröffentlichen. Dann werden wir sehen, ob die zur Vernehmlassung zugelassenen fünf Vereine organisierter schweizerischer Mobilfunkgegner (AefU, Arra, funkstrahlung.ch, Gigaherz, Schutz vor Strahlung – nicht aber Diagnose-Funk!) mehr auf dem Kasten haben, als Papiertüten mit heißer Luft. Den amtlichen Fragebogen zur Vernehmlassung gibt es <a href="https://www.bakom.admin.ch/dam/de/sd-web/kWY2a54nvVJ2/Fragebogen_DE.docx"><span class="underline">hier</span></a>, das zugehörige Begleitschreiben für interessierte Kreise gibt es <a href="https://www.bakom.admin.ch/dam/de/sd-web/BgI62R1cd1v0/Begleitschreiben%20Organisationen_DE.pdf"><span class="underline">dort</span></a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75499</link>
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<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 18:14:45 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Falsche Schlüsse (320): Hai-Netze (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Optisch riesigen Volleyballnetzen ähnlich hängen die Hai-Netze etwa 500 Meter entfernt vom Strand entfernt im Meer. Anders als viel kleinmaschigere sogenannte Hai-Barrieren, die einen Bereich komplett einzäunen – und für die meisten Strände in Australien ungeeignet sind – reichen die Netze weder bis zum Meeresboden noch bis zur Wasseroberfläche und schließen auch an den Seiten nicht ab. [...]</p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.geo.de/natur/tierwelt/hai-netze-in-australien--schutz-und-todesfalle-zugleich-37260486.html?utm_source=firefox-newtab-de-de">Australiens Hainetze machen die Meere zur Todesfalle</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75498</link>
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<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 16:32:25 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
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